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Instrumentalisierung von KiPos -.-

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  1. Instrumentalisierung von KiPos -.-

    Autor: tomate.salat.inc 13.11.21 - 14:13

    Selten so einen Schwachsinn gelesen. Über WA wird ein Bild von einem nackten Kind verschickt. Und zwar von der Oma an die Mutter, weil das Kind gerade was total putziges macht. Kein Upload-Filter der Welt kann erkennen, ob es sich um KiPo oder harmlosen Aufnahmen innerhalb der Familie handelt. Weil das selbe Bild online gepostet schon zu KiPo werden würde. Ohne den kompletten Kontext zu kennen, könnte das also auch kein Mensch.

    Ein Filter in einem so privaten Bereich zu platzieren ist also zum Scheitern verurteilt, weil er die Behörden mit False-Positives in unglaublichen Mengen zuspammen würde!

    Also ists mal wieder die übliche Leier. Man nimmt etwas total schlimmes (KiPo, Terrorismus, ...) und instrumentalisiert es um Überwachung zu rechtfertigen ... Das ist einfach nur widerlich!

  2. Re: Instrumentalisierung von KiPos -.-

    Autor: Termuellinator 13.11.21 - 14:15

    Ich kann mich nicht an ein einziges Gesetzt erinnern, welches unter dem Deckmantel "Terror" oder "KiPo" durchgedrückt wurde und tatsächlich auch nur ansatzweise dazu geeignet war oder wenigstens nicht offensichtlich auf andere Überwachungsphantasien abgezielt hat...

  3. Re: Instrumentalisierung von KiPos -.-

    Autor: CraWler 13.11.21 - 14:18

    Na, man will den Bürgern halt vermitteln das Sie allseits total kontrollierte Untertanen sind. Das der herrschenden Obrigkeit niemals irgendetwas entgeht. So schafft man eine Atmosphäre der Angst in welcher sich die Leute dann kaum mehr trauen irgendwas zu machen oder zu kritisieren da Sie sich permanent beobachtet fühlen. Ich vermute mal das es den Mainstream Politikern/Parteien auch genau darum geht.

  4. Re: Instrumentalisierung von KiPos -.-

    Autor: ElMario 13.11.21 - 14:37

    Ihr landet alle auf deren Liste !

  5. Re: Instrumentalisierung von KiPos -.-

    Autor: mussichmalloswerden 13.11.21 - 19:20

    Ich bin mir sicher schon auf vielen Listen zu stehen. Von daher ist es mir auch egal. :)

    Scherz bei Seite. Die sind einfach neidisch auf die Chinesen und wollen das auch haben. Nur soll’s keiner merken.

  6. Re: Instrumentalisierung von KiPos -.-

    Autor: dx1 13.11.21 - 21:33

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selten so einen Schwachsinn gelesen. Über WA wird ein Bild von einem
    > nackten Kind verschickt. Und zwar von der Oma an die Mutter, weil das Kind
    > gerade was total putziges macht.

    Wär natürlich tragisch und für die Hinterbliebenen nicht zu verwinden, wenn die Mutter das Bild nicht über einen schon immer mitlesenden Dienstleister versenden konnte, bevor sie tot umfiel, wenn die Oma die Szene nur per Sprechverbindung in Worten geschildert bekam, bevor sie tot umfiel und darum das Video nicht ein paar Wochen später zu Weihnachten gezeigt bekam, wenn das Kind der Weitergabe und Speicherung des eigenen Bildes durch und bei irgendwelchen Drittanbietern zustimmen konnte, bevor es – total putzig – tot umfiel.

    Nur, weil wir Bilder, Videos und Tonaufnahmen sofort nach der Aufnahme ohne weiteres Nachdenken und ohne Rücksprache mit den fotografierten, gefilmten und abgehörten Personen in fremde Hände geben können, müssen wir das nicht tun.

  7. Re: Instrumentalisierung von KiPos -.-

    Autor: Fex 13.11.21 - 23:04

    Es wäre doch richtig die Fotos aus dem Netz zu nehmen - egal ob kinderporno oder nackiger Enkel. Solche intimen Sachen gehören nicht geteilt und was einmal im Netz ist verschwindet nicht. Gerade so viele Menschen die auf offener Straße Fotos machen. Kann gerne alles gefiltert werden. Es brauch eine solche Regulierung, denn Menschen verstehen nicht, was sie anderen Menschen bzw deren Zukunft antun

  8. Re: Instrumentalisierung von KiPos -.-

    Autor: User_x 14.11.21 - 01:58

    Fex, das ist nicht Netz! Das ist höchstprivat!

    Höchstprivat bedeutet auch, jeden Chat in Streit oder sonstiger Art so zu durchleuchten ob ein Strafbestand vorliegen könnte.

    Alles was öffentlich ist, wird doch bereits durchleuchtet.

    Die DDR hatte ja auch ihre Gründe, legitim nicht wahr?

  9. Re: Instrumentalisierung von KiPos -.-

    Autor: NuTSkuL 14.11.21 - 09:46

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fex, das ist nicht Netz! Das ist höchstprivat!
    >
    > Höchstprivat bedeutet auch, jeden Chat in Streit oder sonstiger Art so zu
    > durchleuchten ob ein Strafbestand vorliegen könnte.
    >
    > Alles was öffentlich ist, wird doch bereits durchleuchtet.
    >
    > Die DDR hatte ja auch ihre Gründe, legitim nicht wahr?
    Ich bin mir nicht sicher, ob Fex tatsächlich die Pläne verteidigt hat. Für mich hat er eher darauf aufmerksam gemacht, dass die moralische Haltung zum versenden von höchst intimen Material, in vielen Fällen schlicht nicht bedacht wird.
    Machen wir uns nichts vor, wer kein gestörten Geist hast, wird beim versenden nicht auf solch abscheulichkeiten kommen. Dennoch stellen sie ein reales Problem dar und entsprechend sollte auch bei den Betroffenen eine Sensibilisierung stattfinden.
    Jedem sollte heutzutage klar sein, dass es eine extrem schmale Grenze zwischen Digital gemachten Bildern und nicht mehr zu löschenden Inhalten im Web ist.
    Die Sicherheitsfanatiker werden auf die Argumentation der Initiatoren natürlich anspringen, doch ohne die entsprechend reflektierte Haltung zu der Thematik und seinem eigenen Verhalten, wird sich daran auch nichts ändern.

  10. Re: Instrumentalisierung von KiPos -.-

    Autor: Muntermacher 14.11.21 - 10:29

    dx1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tomate.salat.inc schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Selten so einen Schwachsinn gelesen. Über WA wird ein Bild von einem
    > > nackten Kind verschickt. Und zwar von der Oma an die Mutter, weil das
    > Kind
    > > gerade was total putziges macht.
    >
    > Wär natürlich tragisch und für die Hinterbliebenen nicht zu verwinden, wenn
    > die Mutter das Bild nicht über einen schon immer mitlesenden Dienstleister
    > versenden konnte, bevor sie tot umfiel, wenn die Oma die Szene nur per
    > Sprechverbindung in Worten geschildert bekam, bevor sie tot umfiel und
    > darum das Video nicht ein paar Wochen später zu Weihnachten gezeigt bekam,
    > wenn das Kind der Weitergabe und Speicherung des eigenen Bildes durch und
    > bei irgendwelchen Drittanbietern zustimmen konnte, bevor es – total
    > putzig – tot umfiel.
    >
    > Nur, weil wir Bilder, Videos und Tonaufnahmen sofort nach der Aufnahme ohne
    > weiteres Nachdenken und ohne Rücksprache mit den fotografierten, gefilmten
    > und abgehörten Personen in fremde Hände geben können, müssen wir das nicht
    > tun.

    Du hättest Dich in der Stasi DDR total wohlgefühlt, nicht wahr? Wenn man in einer intakten Familie um Erlaubnis fragen muß bevor man ein Bild verschickt, dann läuft etwas schief. Und das sage ich als jemand dem Privatssphäre ganz wichtig ist und die DSVGO sehr gefällt und ruhig weitergehen darf.

  11. Re: Instrumentalisierung von KiPos -.-

    Autor: gan 14.11.21 - 10:44

    Fex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wäre doch richtig die Fotos aus dem Netz zu nehmen - egal ob kinderporno
    > oder nackiger Enkel. Solche intimen Sachen gehören nicht geteilt und was
    > einmal im Netz ist verschwindet nicht.

    Sicher wäre das richtig, aber es ist eben nicht richtig, wenn das durch Firmen und Behörden erfolgt.

    > Gerade so viele Menschen die auf
    > offener Straße Fotos machen. Kann gerne alles gefiltert werden.

    Nein eben nicht! Spätestens, wenn bei dir eine Hausdurchsuchung stattfindet, weil du im Urlaub das Männeken Pis fotografiert hast, dürftest du das auch einsehen. Oder wenn andere Dinge gefiltert werden, zum Beispiel eine wichtige Nachricht, weil irgendetwas darin den Filter getriggert hat. Wer glaubt, dass es bei Kinderpornoscans bleiben wird, wenn man erst einmal den Fuß in der Tür hat, der glaubt auch, dass das SEK die Wohnung nicht stürmen wird, wenn man höflich erklärt, dass sie im Irrtum sind und man dort niemanden gefangen hält.

    > Es brauch
    > eine solche Regulierung, denn Menschen verstehen nicht, was sie anderen
    > Menschen bzw deren Zukunft antun

    Stimmt, der erwachsene Sohn, der seinem Vater ein altes Bild von sich geschickt hat und diesen es verwenden lies, wusste nicht, was er seinem Vater damit antat...

    Und es darf aus genau dem Grund keine solche Regelung geben, denn Menschen wie du verstehen nicht, was sie sich selbst und anderen in Zukunft antun, wenn sie solche Regelungen zulassen.

  12. Re: Instrumentalisierung von KiPos -.-

    Autor: peterbruells 14.11.21 - 13:36

    tomate.salat.inc schrieb:
    ----------------------------------------------------------------------------–--

    > Selten so einen Schwachsinn gelesen. Über WA wird ein Bild von einem
    > nackten Kind verschickt. Und zwar von der Oma an die Mutter, weil das Kind
    > gerade was total putziges macht. Kein Upload-Filter der Welt kann erkennen,
    > ob es sich um KiPo oder harmlosen Aufnahmen innerhalb der Familie handelt.
    > Weil das selbe Bild online gepostet schon zu KiPo werden würde.

    Nein, würde es nicht.

    Nur weil behandkungbedürftige Pädophilie *evtl* zu so etwa masturbieren, ist es noch keine Pornographoe.

    Sonst wäre jedes Foto von Beachvolleyball und jede Aufzeichnung eines Lady-Gaga-Konzert Pornographie.

  13. Re: Instrumentalisierung von KiPos -.-

    Autor: dx1 21.12.21 - 20:34

    Muntermacher schrieb:
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    > dx1 schrieb:
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    > > tomate.salat.inc schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Selten so einen Schwachsinn gelesen. Über WA wird ein Bild von einem
    > > > nackten Kind verschickt. Und zwar von der Oma an die Mutter, weil das
    > > Kind
    > > > gerade was total putziges macht.
    > >
    > > Wär natürlich tragisch und für die Hinterbliebenen nicht zu verwinden,
    > wenn
    > > die Mutter das Bild nicht über einen schon immer mitlesenden
    > Dienstleister
    > > versenden konnte, bevor sie tot umfiel, wenn die Oma die Szene nur per
    > > Sprechverbindung in Worten geschildert bekam, bevor sie tot umfiel und
    > > darum das Video nicht ein paar Wochen später zu Weihnachten gezeigt
    > bekam,
    > > wenn das Kind der Weitergabe und Speicherung des eigenen Bildes durch
    > und
    > > bei irgendwelchen Drittanbietern zustimmen konnte, bevor es –
    > total
    > > putzig – tot umfiel.
    > >
    > > Nur, weil wir Bilder, Videos und Tonaufnahmen sofort nach der Aufnahme
    > ohne
    > > weiteres Nachdenken und ohne Rücksprache mit den fotografierten,
    > gefilmten
    > > und abgehörten Personen in fremde Hände geben können, müssen wir das
    > nicht
    > > tun.
    >
    > Du hättest Dich in der Stasi DDR total wohlgefühlt, nicht wahr? Wenn man in
    > einer intakten Familie um Erlaubnis fragen muß bevor man ein Bild
    > verschickt, dann läuft etwas schief. Und das sage ich als jemand dem
    > Privatssphäre ganz wichtig ist und die DSVGO sehr gefällt und ruhig
    > weitergehen darf.

    Sorry, ich hab das jetzt erste gesehen, weil ich das Forum … nicht gut benutzen kann.

    1. Ich hab mich in der DDR wohl gefühlt, aber ich war damals noch ein Kind. Was die Stasi zu der Zeit gemacht hat, wusste ich nicht und ich weiß auch jetzt nicht, was das zu der Sache beiträgt. Was ich sehe, ist, dass Du meinen Beitrag nicht verstanden hast und das als Anlass für einen billigen Beleidigungsversuch genutzt hast, darum noch mal anders:
    2. In der intakten Familie kann Mama die Oma anrufen und ihr erzählen, was das Kind grad total putziges gemacht hat. Sie kann das putzige Kind den ganzen Tag lang Filmen (so wie es die Stasi wohl auch gern gemacht hätte) und das Video der Oma beim Weihnachtstreffen der Familie zeigen. Die Mama kann das Video auch aufs NAS oder einen Mietserver hochladen und der Oma, die einen Account mit Nutzernamen und Passwort auf diesem Familienserver hat, einen Link schicken. Wenn die Mama das Video aber über Whatsapp an die Oma schickt, dann schaut sich das die Stas… ich meine natürlich: dann lässt der liebe Herr Zuckerberg seine Armee von Medienprüfern aus Schwellenländern anschauen, was das putzige Kind so treibt.

    Jetzt verstanden? Frohen Rutsch.

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