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  5. › Kryptowährung: Belohnung für Bitcoin…

Mining=Ressourcenverschwendung?

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  1. Mining=Ressourcenverschwendung?

    Autor: petergriffin 10.07.16 - 16:26

    Wird beim Mining eigentlich irgendwas von wert berechnet oder hält das nur den Prozessor auf trab? Wenn zweiteres zutrifft wäre das wohl die sinnloseste Ressourcenverschwendung aller Zeiten.

  2. Re: Mining=Ressourcenverschwendung?

    Autor: pk_erchner 10.07.16 - 16:31

    petergriffin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wird beim Mining eigentlich irgendwas von wert berechnet oder hält das nur
    > den Prozessor auf trab? Wenn zweiteres zutrifft wäre das wohl die
    > sinnloseste Ressourcenverschwendung aller Zeiten.


    Wo ist der Unterschied zu Papier bedrucken?

  3. Re: Mining=Ressourcenverschwendung?

    Autor: Iruwen 10.07.16 - 16:41

    petergriffin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wird beim Mining eigentlich irgendwas von wert berechnet

    Bitcoins.

    Badumtss

  4. Re: Mining=Ressourcenverschwendung?

    Autor: Maldino 10.07.16 - 16:44

    Das Mining ermöglicht Bitcoin. Ohne würde es leider nicht funktionieren. Das was da berechnet wird dient also ausschließlich der Sicherung des Netzwerkes und hat ansonsten keinen Mehrwert. Manche Miner nutzen allerdings noch die Abwärme.

    Bei Gold ist das genau gleich. Die reingesteckte Energie, Arbeit und Externen-kosten wegen Umweltverschmutzung und Menschenleben die drauf gehen, übersteigt dort allerdings den Wert das Goldes das am Schluss dabei raus kommt bei weitem.

    Da Bitcoin in der Menge beschränkt sind und auch wie Gold nur durch viel Aufwand gewonnen werden können, wird Bitcoin oft als digitales Gold bezeichnet. Die Umweltbelastung ist allerdings wesentlich kleiner und da sie nicht an etwas physisches gebunden sind, lassen sie sich auch viel besser als Zahlungsmittel einsetzten. Die digitale Form hat auch noch ganz viele andere Vorteile.

    Die Energie die man damit verbratet ist es letztlich mehr als Wert wenn man bedenkt was uns Bitcoin in Zukunft alles bringen kann. Papiergeld, Münzen sowie digitales Geld auf der Bank benötigt auch Unmengen an Energie und wird niemals das bieten können was mit Bitcoin alles möglich wäre.

  5. Re: Mining=Ressourcenverschwendung?

    Autor: Apfelbrot 10.07.16 - 17:13

    Bitte informiere dich doch einfach mal über das grundlegende Prinzip der Blockchain, ein wenig das eigene Hirn benutzen schadet auch dir nicht.

  6. Re: Mining=Ressourcenverschwendung?

    Autor: Heinzel 10.07.16 - 19:43

    petergriffin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sinnloseste Ressourcenverschwendung aller Zeiten.

    Wenn du sinnlose Resourcenverschwendung sehen willst, geh in einen toys'R'us.

    Es wird so viel Schrott produziert den niemand braucht und am Ende kommt ein ganzer Kontinent dabei raus.

    Sinnlos Strom verheizen dürfte noch eine der umweltfreundlichsten "sinnlosen Resourcenverschwendungen" sein. Sparst kein Gramm Atommüll wenn du es nicht machst... leider.

  7. Re: Mining=Ressourcenverschwendung?

    Autor: TC 10.07.16 - 20:28

    Naja, aber dazu noch die produzierten IC's/Platinen, riesige Alu-Kühlkörper, Gehäuse...

  8. Re: Mining=Ressourcenverschwendung?

    Autor: Iruwen 10.07.16 - 20:52

    Geht eigentlich.
    https://www.bitmaintech.com/productDetail.htm?pid=000201412231604153619o9X1obn0693

  9. Re: Mining=Ressourcenverschwendung?

    Autor: John M. 11.07.16 - 07:33

    Ich habe gehört, dass sie jetzt sogar Steckverbindungen mit einer hauchdünnen Schicht Bitcoins veredeln wollen, um zu verhindern, dass diese korrodieren.

  10. Re: Mining=Ressourcenverschwendung?

    Autor: robbyflobby 11.07.16 - 07:41

    Ja, soweit ich weiß dient das Mining die Bitcoin Transaktionen zu verifizieren.

  11. Re: Mining=Ressourcenverschwendung?

    Autor: Wed 11.07.16 - 07:59

    Die Rechenleistung, die für Bitcoin benötigt wird ist, da gab es mal entsprechende Untersuchungen, ein Witz im Vergleich zu den Servern von Banken, Kreditkarteninstituten, PayPal und co.

  12. Re: Mining=Ressourcenverschwendung?

    Autor: Maldino 11.07.16 - 11:35

    Hier ein vergleich der Kosten und Umweltbelastung von Bitcoin und andere Geldsysteme:
    http://www.coindesk.com/microscope-conclusions-costs-bitcoin/

  13. Re: Mining=Ressourcenverschwendung?

    Autor: Iruwen 11.07.16 - 13:24

    Hab ich nur überflogen, aber das sieht nicht danach aus als würde er die Verbreitung von Cryptowährungen einbeziehen, und innerhalb dieser betrachtet er auch nur Bitcoins? Was wäre wenn die ganze Welt im gleichen Umfang Bitcoins wie herkömmliches Fiatgeld nutzen würde?
    Außerdem blendet er vollständig aus welche Verbreitung Cryptowährungen im Darknet und besonders im Bereich schwerster Straftaten, also z.B. Auftragsmorde und Kinderpornographie, haben.

  14. Re: Mining=Ressourcenverschwendung?

    Autor: Maldino 11.07.16 - 14:36

    Iruwen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hab ich nur überflogen, aber das sieht nicht danach aus als würde er die
    > Verbreitung von Cryptowährungen einbeziehen, und innerhalb dieser
    > betrachtet er auch nur Bitcoins? Was wäre wenn die ganze Welt im gleichen
    > Umfang Bitcoins wie herkömmliches Fiatgeld nutzen würde?
    > Außerdem blendet er vollständig aus welche Verbreitung Cryptowährungen im
    > Darknet und besonders im Bereich schwerster Straftaten, also z.B.
    > Auftragsmorde und Kinderpornographie, haben.

    Mein verlinkter Artikel ist schon etwas alt und müsste man sicher auch wiedermal auffrischen. In der Cryptowährungswelt sind zwei Jahe schon fast eine Ewigkeit. ;)

    Ich hatte, als ich damals das gelesen habe, auch noch so einige Fragen. Alles kann ich dir daher auch nicht beantworten.

    Bitcoin ist sicher mit Abstand die relevanteste Cryptowährung, auch heute noch. Viele anderen sind oft nur Kopien mit ein wenig angepassten Parameter. Es gibt aber auch andere die nicht auf dem Proof-of-Work verfahren basieren, die dann aber ihre eigene Problemen haben und bisher kaum irgend eine Relevanz haben. Sich also nur auf Bitcoin zu beschränken ist schon nicht so verkehrt.

    Was wäre, wenn alles Fiat-Geld durch Bitcoin ersetzt würde, kann ich dir so nicht beantworteten. Bitcoin in der jetzigen Form ist gar nicht in der Lage dazu. Aktuell ist die Blockchain der Flaschenhals da täglich nur so ca. 300'000 Transaktionen abgefertigt werden können. Es sind aber neue Konzepte in Arbeit mit denen man versucht das ganze massiv nach oben zu skalieren.
    http://www.tik.ee.ethz.ch/file/716b955c130e6c703fac336ea17b1670/duplex-micropayment-channels.pdf
    https://lightning.network/

    Die Transaktionen würden dann nicht mehr direkt auf der Blockchain ausgeführt, wären aber dennoch durch die Blockchain abgesichert. So ein System hätte natürlich massive Vorteile gegenüber heutigen Zahlungssysteme und wäre auch sehr Energieeffizienz.

    Bitcoin wird häufig mit Kriminalität in Verbindung gebracht. Das hat verschiedene Gründe. Zum einen werden über solche negativ Ereignisse berichtet aber es wird nicht darüber berichtet wenn ich es ganz normal als Zahlungsmittel einsetzte. Medien berichten nicht über das was normal ist sondern über das was außergewöhnlich ist. Es gibt aber viel mehr Verbrechen mit anderen Währungen nur bezieht man sich dann nicht auf die Währung.
    Weiter glauben viele das Bitcoin anonym sei und denken daher das sie darüber illegale Geschäfte machen können. Das machen Sie dann auch und viele davon werden erwischt, weil man da eben sehr viele Spuren hinterlässt. Wer wirklich anonym sein will nutzt aber Bargeld. Mir ist kein einziger Fall bekannt wo es einen Auftragsmord gab der mit Bitcoin bezahlt wurde. Das wäre auch eine sehr sehr dumme Idee. Ich vermute das sowas im Darknet zwar angeboten wird. Ein Mord wird aber nie stattfinden der Auftraggeber hat dann einfach seine Bitcoins verloren weil er auf so ein Fake-Angebot reingefallen ist.
    Bei Kinderpornographie könnte ich es mir eher noch vorstellen das es da ein par Idioten gibt die Bitcoin nutzen. Das liegt aber eher daran das Bitcoin sich ideal eignet für online Zahlungen. Wer illegales damit tut muss unglaublich aufpassen das er nicht früher oder spähter auffliegt.

    Die ganz großen Verbrechen wie Kriege laufen aber auch schon über unser Bankensystem bestens. Kriege wären ohne das heutige Bankensystem oft gar nicht zu finanzieren. Heute nimmt der Staat sich einfach einen fetten Kredit bei den Banken und verschuldet sich für den Krieg. Das Resultat ist eine Ausdehnung der Geldmenge und somit eine Abwertung des Geldes. Das ist nichts anderes als eine versteckte Steuer die man bezahlt um ein Krieg zu finanzieren. Mit Bitcoin wäre sowas gar nicht möglich.

    Auch die Finanzierung des Terrors funktioniert oft über Banken und wenn nicht dann nutzen sie halt eben Hawala.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Hawala

    Bitcoin ist aber letztlich einfach nur eine Technologie, die neutral ist. Was die Menschen damit machen ist was anderes. Wenn du Bitcoin nicht nutzen willst weil andere damit böses machen dann dürftest du nach der gleichen Logik auch kein Bargeld, keine Kreditkarte oder Bank benutzen.

    Ich bin jedenfalls der Ansicht dass unser heutiges Finanzsystem derart kaputt und veraltet ist, dass Bitcoin tatsächlich einige Probleme lösen könnte. Auch die totale Überwachung unserer Zahlungen hat meiner Meinung nach mehr Nachteile wie Vorteile. Bei Bitcoin muss man um wirklich an die Person dahinter zu kommen wenigstens noch etwas Aufwand betreiben, der bei einem Verbrechen ja dann auch gerechtfertigt ist.



    8 mal bearbeitet, zuletzt am 11.07.16 14:48 durch Maldino.

  15. Re: Mining=Ressourcenverschwendung?

    Autor: mnementh 11.07.16 - 14:57

    petergriffin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wird beim Mining eigentlich irgendwas von wert berechnet oder hält das nur
    > den Prozessor auf trab? Wenn zweiteres zutrifft wäre das wohl die
    > sinnloseste Ressourcenverschwendung aller Zeiten.
    Es hält nur den Prozessor auf Trab. Für den Block wird ein Hash berechnet. Damit der Block akzeptiert wird, muss der Hash kleiner als eine gesetzte Grenze sein. Um beliebige Hashes zu erreichen gibt es im Block ein Feld, dass beliebig gesetzt werden kann. Die Miner probieren so lange Werte für das Feld durch, bis sie die Bedingung erfüllen.

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