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Nicht ganz glaubwürdig

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  1. Nicht ganz glaubwürdig

    Autor: MarcusK 13.01.21 - 17:57

    Also firmen wie Kingston sind jetzt nicht zwingend dafür bekannt etwas hoch sicheres zu bauen. Die Verschlüsselung mag zwar io sein, aber die Anzahl der Versuche lässt sich doch bestimmt irgendwie umgehen.
    Für ein teil des Geldes wird sich wohl jemand finden, der den Counter zurücksetzt oder ihn blockiert.

    Man kann ja vorher mit ein paar Sticks üben. Selbst bei apple haben sie es geschafft die Anzahl der eingaben auszuhebeln, soll Kington hier wirklich keine Lücke hinterlassen haben?

  2. Re: Nicht ganz glaubwürdig

    Autor: LH 13.01.21 - 18:07

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für ein teil des Geldes wird sich wohl jemand finden, der den Counter
    > zurücksetzt oder ihn blockiert.

    Sicherlich, es gibt ja nun einmal eine größere Anzahl aktiver Forscher in diesem Gebiet, die gerne für einen kleinen Anteil an dem Erlös ihre Unterstützung anbieten.
    Aber gut, wer weiß schon, wie die Details sind. Wundert tut es mich dennoch.

  3. Re: Nicht ganz glaubwürdig

    Autor: Schleichfahrt 13.01.21 - 18:14

    Er könnte ja Kingston verklagen weil in der Anleitung nicht steht das Passwörter auf Zetteln verloren gehen können.

  4. Re: Nicht ganz glaubwürdig

    Autor: Morons MORONS 13.01.21 - 18:23

    Was spricht eigentlich dagegen, die Festplatte mehrfach zu klonen und es dann dort auszuprobieren?

  5. Re: Nicht ganz glaubwürdig

    Autor: Cybso 13.01.21 - 18:28

    Dass der Schlüssel bei der Kingston Ironkey in einem separaten Secure Vault liegt, den du nicht einfach klonen kannst. Selbst wenn du den eigentlichen Speicher kopierst, ohne den kompletten Schlüssel ist der wertlos.

  6. Re: Nicht ganz glaubwürdig

    Autor: GPUPower 13.01.21 - 18:28

    Morons MORONS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was spricht eigentlich dagegen, die Festplatte mehrfach zu klonen und es
    > dann dort auszuprobieren?

    1000000000000000000000000000 Versuche später

  7. Re: Nicht ganz glaubwürdig

    Autor: Comicbuchverkäufer 13.01.21 - 18:28

    Da habe ich kein Mitleid.
    Passwort/Passphrase vergessen und dann noch ein einem Stick mit properitärer Verschlüsselung gespeichert?
    Das war wohl ein echter Profi am Werk.

    Hätte er Bitlocker, Luks oder True/VeraCrypt verwendet, dann wäre die Daten wahrscheinlich auch verloren.
    Aber wer bitte vergisst das Passwort bzw. verliert den "Zettel"?

  8. Re: Nicht ganz glaubwürdig

    Autor: Cybso 13.01.21 - 18:37

    Comicbuchverkäufer schrieb:
    > Aber wer bitte vergisst das Passwort bzw. verliert den "Zettel"?

    Du hast noch nie ein Passwort vergessen oder ein wichtiges Post-It versehentlich weggeschmissen?! Das wäre tatsächlich "nicht ganz glaubwürdig".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.21 18:37 durch Cybso.

  9. Re: Nicht ganz glaubwürdig

    Autor: Allandor 13.01.21 - 18:44

    Comicbuchverkäufer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da habe ich kein Mitleid.
    > Passwort/Passphrase vergessen und dann noch ein einem Stick mit
    > properitärer Verschlüsselung gespeichert?
    > Das war wohl ein echter Profi am Werk.
    >
    > Hätte er Bitlocker, Luks oder True/VeraCrypt verwendet, dann wäre die Daten
    > wahrscheinlich auch verloren.
    > Aber wer bitte vergisst das Passwort bzw. verliert den "Zettel"?

    Der Typ hat sicherlich auch noch nichts davon gehört, das auch ruhende Elektronik kaputt gehen kann.

    Irgendwie hat er die Sache zwar doch recht sicher abgelegt, aber ohne eigene "Hintertür" (in Form mehrerer Backups) ist es halt einfach zu viel Sicherheit. Immerhin verknappt das auch die Bitcoin Verfügbarkeit (bei der es eigentlich ja eh keinen Wert gibt weil als Zahlungsmittel nicht brauchbar).
    Fragt sich wie viel Bitcoinchen denn so tatsächlich schon verschwunden sind. Geld kann man nachdrucken wenn es verbrennt etc, Bitcoin ist endlich und je mehr so vertrödelt wird, desto weniger wird es (in der praxis).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.21 18:45 durch Allandor.

  10. Re: Nicht ganz glaubwürdig

    Autor: Comicbuchverkäufer 13.01.21 - 18:44

    > > Aber wer bitte vergisst das Passwort bzw. verliert den "Zettel"?
    >
    > Du hast noch nie ein Passwort vergessen oder ein wichtiges Post-It
    > versehentlich weggeschmissen?! Das wäre tatsächlich "nicht ganz
    > glaubwürdig".

    Aber doch nicht bei sowas.
    Ein Mail oder Foren Account kann man sicherlich irgendwie wiederherstellen.
    Aber nein, Passwörter von verschlüsselten Datenträgern habe ich tatsächlich noch nie verloren.
    Zumindest liegt das alles (teilweise) mehrfach sicher verwahrt in ausgedruckter Form vor.

  11. Re: Nicht ganz glaubwürdig

    Autor: Comicbuchverkäufer 13.01.21 - 18:52

    Allandor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Comicbuchverkäufer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da habe ich kein Mitleid.
    > > Passwort/Passphrase vergessen und dann noch ein einem Stick mit
    > > properitärer Verschlüsselung gespeichert?
    > > Das war wohl ein echter Profi am Werk.
    > >
    > > Hätte er Bitlocker, Luks oder True/VeraCrypt verwendet, dann wäre die
    > Daten
    > > wahrscheinlich auch verloren.
    > > Aber wer bitte vergisst das Passwort bzw. verliert den "Zettel"?
    >
    > Der Typ hat sicherlich auch noch nichts davon gehört, das auch ruhende
    > Elektronik kaputt gehen kann.
    >
    > Irgendwie hat er die Sache zwar doch recht sicher abgelegt, aber ohne
    > eigene "Hintertür" (in Form mehrerer Backups) ist es halt einfach zu viel
    > Sicherheit. Immerhin verknappt das auch die Bitcoin Verfügbarkeit (bei der
    > es eigentlich ja eh keinen Wert gibt weil als Zahlungsmittel nicht
    > brauchbar).
    > Fragt sich wie viel Bitcoinchen denn so tatsächlich schon verschwunden
    > sind.

    Ich hätte ja einen verschlüsselten Conainer (als File) erzeugt und diese mehrfach auf mehreren Datenträgern gesichert und mich auch garantiert nicht auf einen einzigen USB Stick verlassen.
    Und das Passwort hätte ich in mehrfacher ausgedruckter Form an unterschiedlichen Orten hinterlegt.

    Im Prinzip kann man - wenn der Container nicht zu groß ist, von diesem auch ein BASE64 File erzeugten und das ausdrucken.

  12. Re: Nicht ganz glaubwürdig

    Autor: xUser 13.01.21 - 20:00

    Comicbuchverkäufer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > Aber wer bitte vergisst das Passwort bzw. verliert den "Zettel"?
    > >
    > > Du hast noch nie ein Passwort vergessen oder ein wichtiges Post-It
    > > versehentlich weggeschmissen?! Das wäre tatsächlich "nicht ganz
    > > glaubwürdig".
    >
    > Aber doch nicht bei sowas.
    > Ein Mail oder Foren Account kann man sicherlich irgendwie wiederherstellen.
    >
    > Aber nein, Passwörter von verschlüsselten Datenträgern habe ich tatsächlich
    > noch nie verloren.
    > Zumindest liegt das alles (teilweise) mehrfach sicher verwahrt in
    > ausgedruckter Form vor.

    Die Passswörter sind egal. Wichtig sind nur die Keys, welche man gedumpt und gesichert haben sollte.

  13. Re: Nicht ganz glaubwürdig

    Autor: Comicbuchverkäufer 13.01.21 - 20:04

    > Die Passswörter sind egal. Wichtig sind nur die Keys, welche man gedumpt
    > und gesichert haben sollte.

    Aber anscheinend wusste er das nicht und hat die Keys auf einem verschlüsselten USB Stick abgelegt und das Passwort vergessen.
    Wie ich sagte, nicht besonders professionell für einen "Programmierer".

  14. Re: Nicht ganz glaubwürdig

    Autor: xUser 13.01.21 - 21:07

    Comicbuchverkäufer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Die Passswörter sind egal. Wichtig sind nur die Keys, welche man gedumpt
    > > und gesichert haben sollte.
    >
    > Aber anscheinend wusste er das nicht und hat die Keys auf einem
    > verschlüsselten USB Stick abgelegt und das Passwort vergessen.
    > Wie ich sagte, nicht besonders professionell für einen "Programmierer".

    Ich meinte schon die AES Keys.

  15. Re: Nicht ganz glaubwürdig

    Autor: MKar 13.01.21 - 21:37

    Also laut Kingston-Webseite soll der IronKey aber durchaus sicher sein und Daten nach 10 Fehlversuchen tamperproof vernichten.
    Die Frage ist, was man fuer ein Labor braucht, um die Massnahmen zu besiegen?

  16. Re: Nicht ganz glaubwürdig

    Autor: SM 13.01.21 - 21:43

    Für ein paar Bitcoins die zum damaligen Zeitpunkt keine 2 Dollar wert waren? Sicher nicht

  17. Re: Nicht ganz glaubwürdig

    Autor: most 13.01.21 - 22:06

    SM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für ein paar Bitcoins die zum damaligen Zeitpunkt keine 2 Dollar wert
    > waren? Sicher nicht

    Ich sichere meine Daten alle nach dem gleichen 3-2-1 Prinzip, da mache ich keinen Unterschied zwischen wahnsinnig wichtig, nicht ganz so wichtig und unwichtig.

  18. Re: Nicht ganz glaubwürdig

    Autor: Snoozel 14.01.21 - 07:42

    Er müßte die Festplatte einfach für ein paar Millionen verkaufen.

  19. Re: Nicht ganz glaubwürdig

    Autor: Seega 14.01.21 - 07:53

    Snoozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Er müßte die Festplatte einfach für ein paar Millionen verkaufen.

    Ich glaube auch, dass es Leite gibt die das bezahlen würden.
    Die Frage wär nur, wie er beweist, dass wirklich BTC auf dem Ding sind.

  20. Re: Nicht ganz glaubwürdig

    Autor: Michael H. 14.01.21 - 12:39

    Weiss nich...

    Man stelle sich mal vor...
    Der erste Wechselkurs des Bitcoin betrug 0,08 Cent
    Typ kauf sich vor fast 12 Jahren 7000 Bitcoins.

    Wenn er die für nen Wechselkurs von 0,71ct, was eh schon fast der 10 fache Wert des ersten Wechselkurses entspricht pro Bitcoin gekauft hat, hat er 50$ investiert bei 7000 Bitcoins. Vermutlich hat ihm irgend n Kumpel dazu geraten, dass zu machen. So wie viele damals.

    Er kauft se sich einfach, legt se ab, interessiert sich nicht dafür... denkt, dass seine 50$ investition in ein paar Jahren vielleicht 150-200$ wert sein könnte. Mit Glück etwas mehr..

    Er lagert diese Bitcoins auf einem Datenträger, den man verschlüsseln kann, schreibt sich n Zettel mim PW drauf, damit ers nich vergisst und dann liegt das Ding da.
    Da er sich aber nicht so für interessiert, behält er den Bitcoin Preis nicht im Auge.

    2021 kommen die News, dass der Bitcoin aktuell explodiert.
    Er hört die zahl von so und so vielen ZEHNtausend Dollar pro Bitcoin und denkt sich... WOAAAAAA WTF!!! ich müsste nie wieder arbeiten gehen - ich hab doch 7000 Bitcoins damals gekauft...

    Sucht verzweifelt seinen Datenträger, findet ihn und will auf die Daten zugreifen... findet aber das Passwort nicht mehr..

    Würde ich srsly so als glaubwürdig abstempeln :D ich als ein Mensch, der letztes Jahr noch einen 100DM Schein in einer alten Geburtstagsglückwunschkarte gefunden habe, sehe so etwas als ziemlich wahrscheinlich an xD

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