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Nichts ist 100% sicher.

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  1. Nichts ist 100% sicher.

    Autor: neokawasaki 28.12.18 - 22:49

    Trotzdem scheint der Satz "Wenn du ihn aus der Hand gibst, dann ist es vorbei" ziemlich überzogen. Da muss schon ein ausgemachter Experte mit sehr genauen Kenntnissen und Lötkolben ran. 99% der Menschen würden nicht mal einen unverschlüsselten BTC private key als solchen erkennen und damit etwas anzufangen wissen :D

    Spannendes Experiment: Hardware-Wallet mit kleinem Betrag im Park liegen lassen und fortan die Adresse beobachten...

    Edit: Für langfristige Aufbewahrung von Coins ziehe ich nach wie vor offline generierte Paperwallets oder deren Feuer- und Wasserfeste Metallpendants.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.12.18 23:04 durch neokawasaki.

  2. Re: Nichts ist 100% sicher.

    Autor: XVVX 29.12.18 - 09:01

    Das sehe ich auch so. Die Angriffe mögen ausgeklügelt sein, aber sind in den meisten Fällen doch recht praxisfern. In jedem Falle ist ein physischer Zugang zum Hardware-Wallet erforderlich. Wer größere Beträge auf seinem Ledger oder Trezor deponiert hat, wird diesen wohl kaum unbesorgt irgendwo herumliegen lassen, wo fremde Personen Zugriff haben. Und ich drücke mein Bit(bzw. Shit)coin-gefülltes Hardware-Wallet auch keinen wildfremden Menschen mit schwarzem Hoodie und Lötkolben in die Hand...
    Wer sein Geld stattdessen in Gold investiert hat, wird seine Goldbarren sicher auch nicht in einer transparenten Einkaufstasche durch die belebte Fußgängerzone oder das Bahnhofsghetto schleifen, oder?

    Ich finde es ja toll, dass die Autoren des Vortrags da so viel Zeit und Mühe investiert haben, und durchaus einige Lücken aufgedeckt haben, die den Leuten bei Ledger und Trezor zu denken geben sollte und hoffentlich in Zukunft für mehr Sicherheit sorgen. Was ich jedoch schade finde, ist, dass die Autoren ihre Arbeit recht reißerisch darstellen. Es könnte der Eindruck entstehen, dass Hardwarewallets jetzt gar keinen Schutz mehr bieten und man besser darauf verzichtet. Das ist jedoch falsch. Auf einem mit Trojanern oder sonstiger Schadsoftware verseuchten Computer sind Crypto-Transaktionen auch mit Hardwarewallet nach wie vor sicher, im Gegensatz zum Verwenden eines Softwarewallets. Da suggeriert die Tagline des CCC Talks "poof goes your crypto" leider was ganz anderes, nur um maximale Aufmerksamkeit zu erlangen. Schade.

  3. Re: Nichts ist 100% sicher.

    Autor: My1 29.12.18 - 14:01

    lies mal den artikel komplett:

    "Die kleinen Datenspeicher werden jedoch alle mit dem Versprechen vermarktet, dass niemand Zugriff auf die Bitcoin darauf bekommt, wenn man den Speicher mal verliert"

    und hier ist das problem. die wollen nur zeigen dass das eben nicht ist, sondern eben stick weg und eben "poof goes your crypto" weil eben andere da BS machen können.

    Asperger inside(tm)

  4. Re: Nichts ist 100% sicher.

    Autor: neokawasaki 29.12.18 - 14:20

    Das stimmt, beim Ledger Nano S ist es der folgende Satz auf der Webseite:

    "Your crypto assets stay safe even if you lose your Ledger Nano S: a confidential recovery phrase backs up your device, and your accounts can easily be restored on any Ledger device."

    Das witzige daran ist, das er wahr ist. Ob die Hacker nun snake oder sonstwas auf dem Wallet installieren ist mir egal, solange sie keine Coins stehlen konnten. Siehe dazu auch https://www.ledger.fr/2018/12/28/chaos-communication-congress-in-response-to-wallet-fails-presentation/

  5. Re: Nichts ist 100% sicher.

    Autor: My1 29.12.18 - 14:23

    ja es geht hier jetzt nicht um snake. gerade beim nano S steht im artikel:

    "Den Ledger Nano S konnten Roth, Datko und Nedospasov letztlich fernsteuern. Bekommen sie einen in die Hand, können sie mit wenigen Handgriffen einen winzigen Chip einlöten, an dem ein Draht als Antenne hängt. Nutzt der eigentliche Besitzer dann seine Krypto-Wallet, können die Sicherheitsforscher dank der Antenne ihrem Spionagechip per Funk Befehle übermitteln und so Bitcoin überweisen, ohne dass der Besitzer das merkt"

    also so viel dazu.

    Asperger inside(tm)

  6. Re: Nichts ist 100% sicher.

    Autor: matzems 29.12.18 - 23:27

    Die Nachteile/Risiken von"Blockchain-kohle" werden zu wenig beachtet, sind in meinen Augen jedoch verheerend das ich persönlich diese Art von Währung für unpratikabel halte. den Artikel dazu finde ich sehr gut:https://www.kaspersky.de/blog/bitcoin-blockchain-issues/14453/

  7. Re: Nichts ist 100% sicher.

    Autor: neokawasaki 01.01.19 - 12:24

    Ja, auch sehr praxisrelevant. Ledger klauen, Chip mit Antenne reinlöten (jedes Kind weiß wie und wo), wieder zumachen und zurückbringen...

  8. Re: Nichts ist 100% sicher.

    Autor: neokawasaki 01.01.19 - 12:29

    Wenn ich meine Euros irgendwo herumliegen lasse, sind sie genauso weg, und zwar ohne das der Dieb ein Profihacker sein muss, der zufällig Lötkolben und Chips dabei hat.

    Wem Cryptocoins zu unsicher erscheinen, sollte besser die Finger von lassen.

  9. Re: Nichts ist 100% sicher.

    Autor: My1 01.01.19 - 17:02

    praxisrelevant im sinne dass es sehr einfach ist hat niemand gesagt, das problem ist aber da, da man immerhin unter Umständen sehr viel kryptogeld abnehmen kann

    Asperger inside(tm)

  10. Re: Nichts ist 100% sicher.

    Autor: My1 01.01.19 - 17:03

    neokawasaki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich meine Euros irgendwo herumliegen lasse, sind sie genauso weg, und
    > zwar ohne das der Dieb ein Profihacker sein muss, der zufällig Lötkolben
    > und Chips dabei hat.

    ja sicher aber bei Euros gehört es nicht zum werbeversprechen dass diese auch sicher sind wenn die jemand anderes in der Hand hat.

    Asperger inside(tm)

  11. Re: Nichts ist 100% sicher.

    Autor: matzems 01.01.19 - 22:08

    neokawasaki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich meine Euros irgendwo herumliegen lasse, sind sie genauso weg, und
    > zwar ohne das der Dieb ein Profihacker sein muss, der zufällig Lötkolben
    > und Chips dabei hat.
    >
    > Wem Cryptocoins zu unsicher erscheinen, sollte besser die Finger von
    > lassen.

    Deshalb lass ich dies auch. Ist mir alles zu suspekt. Ist ja alles nur eine riesen Datenmülldatei die von irgendwelchen unbekannten geschaffen wurde und von weiteren unbekannten verwaltet (der mining Algorithmus) wird ohne jedliche rechtliche Kontrolle. für mich keine gute Basis Geld "sicher" abzulegen. Dann doch lieber Banken. die müssen für Sicherheit hätten und werden von der Bankenaufsicht überwacht. in stabilen staaten auch relativ sicher. und wenn der dritte weltkrieg ausbricht bricht zuerst bitcoin/mining/internet zusammen.

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