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Bewusste Diskreditierung von Let's Encrypt?
Autor: mgutt 29.03.17 - 02:17
Jedenfalls ist mir sonst nicht klar warum man gegen Let's Encrypt schießt. Es ist doch jedem klar, dass da keine Mitarbeiter Anträge bearbeiten können. Deswegen ist es ja kostenlos. Und das ist auch gut so, denn sonst hätten viele Webmaster gar nicht die Möglichkeit mitzuziehen. Außerdem dienen Zertifikate der Verschlüsselung und nicht Anti-Phishing. Wird "PayPal" in der Domain verboten, dann nimmt der Angreifer eben páypal oder ähnliches. Vergebene Lebensmühe. Die sollen lieber froh deine dass die Filterlisten der Anti-Phishing Software dadurch leichtes Spiel hat.
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Re: Bewusste Diskreditierung von Let's Encrypt?
Autor: ikhaya 29.03.17 - 07:24
Es kann auch einfach sein dass da rein Fakten dargestellt werden.
Wenn man einfach automatisch win Zertifikat bekommt nehmen viele das Angebot an. Auch die Bösen.
Das ist wie bei der Kriminalität und den Geflüchteten.
Wenn ein Anteil x kriminell ist von einer Menge an Leuten steigt mit zunehmender Menge auch die absolute Menge an Kriminellen. -
Re: Bewusste Diskreditierung von Let's Encrypt?
Autor: mgutt 29.03.17 - 09:16
Dieser "Fakt" ist genauso als würde man sagen, dass die Telekom einem Hacker einen Internetanschluss gestellt hat, obwohl das ja absehbar war, weil der per VPN Tunnel online ging. Oder man sagt das selbe über Hosteurope, wo der Hacker ein Angriffsscript gehostet hat, weil der ja mit PayPal bezahlt hat und das auch Kriminelle mit geklauten Accounts machen. Oder warum konnte der Vermieter überhaupt die Wohnung stellen, obwohl der Hacker angegeben hat, mal wegen Internetkriminalität bestraft worden zu sein. Oder man macht Google fertig, weil die die Emailadresse hacker82934@gmail ausgestellt haben. Das ist ja schließlich eindeutig ein Krimineller.
Wo beginnt bei dir der Zusammenhang und wo endet er?



