1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Linksunten.indymedia.org: E-Mails…

Die Leipziger Linksautonomen übertreiben

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Die Leipziger Linksautonomen übertreiben

    Autor: allegoric 03.01.18 - 09:18

    Ich erlebe in Leipzig sehr häufig am bekannten Brennpunkt ziemlich viel Hass und Gewalt. Ich weiß nicht, wo das hinführen soll und was das mit "linken" Gedankengut zu tun hat. Vielleicht wird mit der Abschaltung dieses Portals wieder ein Stück Vernunft einkehren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.01.18 09:20 durch allegoric.

  2. Re: Die Leipziger Linksautonomen übertreiben

    Autor: Benjamin_L 03.01.18 - 09:21

    Genau, weil es gibt nämlich keine anderen Kommunikationswege und der "Untergrund" war schon immer besser zu überwachen als was öffentliches. Das war Ironie :P Selbst die Polizeibehörden finden es schlecht für Informationsgewinnung. Was soll es also nun bringen?

  3. Re: Die Leipziger Linksautonomen übertreiben

    Autor: der_wahre_hannes 03.01.18 - 09:21

    Es scheint sich alles gegenseitig hochzuschaukeln. "Ja, aber DIE haben doch auch..." war allerdings noch nie eine Rechtfertigung für irgendwas. Und verbale Brandsätze aus Washington helfen auch nicht gerade weiter, die allgemeine Stimmung wieder zu beruhigen.

  4. Re: Die Leipziger Linksautonomen übertreiben

    Autor: h4z4rd 03.01.18 - 10:45

    allegoric schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich erlebe in Leipzig sehr häufig am bekannten Brennpunkt ziemlich viel
    > Hass und Gewalt. Ich weiß nicht, wo das hinführen soll und was das mit
    > "linken" Gedankengut zu tun hat.

    Solange du nicht gerade in Springerstiefeln und Bomberjacke durch Leipzig läufst, hat das gar nichts mit "linken Gedankengut" zu tun und es handelt sich einfach nur ein paar asoziale Menschen.

    > Vielleicht wird mit der Abschaltung dieses
    > Portals wieder ein Stück Vernunft einkehren.

    Ganz bestimmt nicht, Grund dafür: siehe oben.

  5. Re: Die Leipziger Linksautonomen übertreiben

    Autor: Anonymer Nutzer 03.01.18 - 11:00

    Benjamin_L schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau, weil es gibt nämlich keine anderen Kommunikationswege und der
    > "Untergrund" war schon immer besser zu überwachen als was öffentliches. Das
    > war Ironie :P Selbst die Polizeibehörden finden es schlecht für
    > Informationsgewinnung. Was soll es also nun bringen?

    Linksunten war aber auch eine Prima Werbung. Man hat sich dort gegenseitig schön hochgeschaukelt.

  6. Re: Die Leipziger Linksautonomen übertreiben

    Autor: allegoric 03.01.18 - 11:50

    h4z4rd schrieb:
    > Solange du nicht gerade in Springerstiefeln und Bomberjacke durch Leipzig
    > läufst, hat das gar nichts mit "linken Gedankengut" zu tun und es handelt
    > sich einfach nur ein paar asoziale Menschen.


    Genau das habe ich geschrieben!? Was hat Gewalt mit linker Ideologie zu tun!? Nichts, aber beanspruchen "linksunten" für sich. Und die Leipzig-lokale "Linke" (Partei) haut immer wieder in die Kerbe und toleriert ebenfalls Gewalt, Anschläge uvm. Vernunft bleibt seit langem auf der Strecke.

  7. Re: Die Leipziger Linksautonomen übertreiben

    Autor: Anonymer Nutzer 03.01.18 - 12:00

    h4z4rd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Solange du nicht gerade in Springerstiefeln und Bomberjacke durch Leipzig
    > läufst, hat das gar nichts mit "linken Gedankengut" zu tun und es handelt
    > sich einfach nur ein paar asoziale Menschen.
    >
    Oder Polizist bist, es gerade schneit, du das falsche Shirt auf dem Konzert trägst oder generell dein Aussehen verdächtig ist.

  8. Re: Die Leipziger Linksautonomen übertreiben

    Autor: oldmcdonald 03.01.18 - 12:21

    Quatsch!
    Das war auch ein Portal, auf dem sich die Leute gegenseitig die Meinung gegeigt haben. Ein Beispiel vor einigen Jahren, an das ich mich erinnern kann, lief so ab:
    Irgendeiner hat auf Indymedia linksunten damit geprahlt, dass er aus antikapitalistischen Gründen einen DHL-Transporter angezündet hat. Oder, was heißt geprahlt - es sollte wohl eine Art Bekennerschreiben sein. Als Echo bekam er dann Schelte für die hirnrissige Aktion, weil er ja tatsächlich nur dem Subunternehmer geschadet hat.
    Gerade auch zur G20-Demo gab es dort viele kritische Stimmen.

  9. Re: Die Leipziger Linksautonomen übertreiben

    Autor: Anonymer Nutzer 03.01.18 - 15:32

    Auf dem Portal mag es auch mal kritische Stimmen gegeben haben aber auch nur weil man öffentlich Kommentare posten konnte. Der Kern des Portals war ziemlich eindeutig.

  10. Re: Die Leipziger Linksautonomen übertreiben

    Autor: oldmcdonald 03.01.18 - 16:25

    Wenn Du damit "eindeutig links" meinst, gebe ich Dir Recht. Die Frage ist aber, ob das als Grund ausreicht, die Seite hochzunehmen und die Betreiber zu kriminalisieren. Bekennerschreiben können auch an Zeitungen oder Fernsehanstalten geschickt werden. Aufrufe zur Demo "Welcome to Hell" gab's auch auf Facebook, Twitter, etc...

    Da muss man doch mal differenzieren: Auf der einen Seite gab's eine Demo, die offensichtlich (unter erheblicher Einwirkung der Polizei vor Ort) aus dem Ruder gelaufen ist. Auf der anderen Seite das Nachrichtenportal, auf dem zur Demo aufgerufen und danach darüber berichtet wurde.

    Jetzt werden ein paar Freiburger für die Eskalation in Hamburg verantwortlich gemacht, obwohl erstere letztlich nur dafür gesorgt haben, dass andere Leute da Statements abgeben können. Dazu wird Equipment im Wert von 80.000 Euro beschlagnahmt und die juristische Verteidigung sabotiert.

    Das ist doch alles nicht mehr verhältnismäßig! Da kann man als Demokrat doch nicht sagen: Alles dasselbe Gesocks, trifft schon die richtigen. Das sind Erdoğan-Methoden!

  11. Re: Die Leipziger Linksautonomen übertreiben

    Autor: Anonymer Nutzer 03.01.18 - 16:58

    oldmcdonald schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Du damit "eindeutig links" meinst, gebe ich Dir Recht. Die Frage ist
    > aber, ob das als Grund ausreicht, die Seite hochzunehmen und die Betreiber
    > zu kriminalisieren. Bekennerschreiben können auch an Zeitungen oder
    > Fernsehanstalten geschickt werden. Aufrufe zur Demo "Welcome to Hell" gab's
    > auch auf Facebook, Twitter, etc...
    >
    Linksextrem. Der Haupteil drehte sich um Bekennerschreiben nach Straftaten oder um Aufrufe zu Straftaten.

    > Da muss man doch mal differenzieren: Auf der einen Seite gab's eine Demo,
    > die offensichtlich (unter erheblicher Einwirkung der Polizei vor Ort) aus
    > dem Ruder gelaufen ist. Auf der anderen Seite das Nachrichtenportal, auf
    > dem zur Demo aufgerufen und danach darüber berichtet wurde.
    >
    Auf den Videos ist deutlich zu sehen, dass die Gewalt einzig von den Demonstranten ausging. Im Nachhinein wusste man auch warum man Vermummungen usw. nicht duldete, da man schon vorher wusste das ein großer Teil der Linken nur auf Gewalt aus war. Waffenlager an der Demoroute sind kein Zufall.

    > Jetzt werden ein paar Freiburger für die Eskalation in Hamburg
    > verantwortlich gemacht, obwohl erstere letztlich nur dafür gesorgt haben,
    > dass andere Leute da Statements abgeben können. Dazu wird Equipment im Wert
    > von 80.000 Euro beschlagnahmt und die juristische Verteidigung sabotiert.
    >
    Der G20 Gipfel war weder Grund noch Anlass dafür. Waffenfunde zeigen doch mit wem man es zu tun hatte. Interessant das hier aber die Verknüpfungen zur Studierendenschaft gegeben waren.

    > Das ist doch alles nicht mehr verhältnismäßig! Da kann man als Demokrat
    > doch nicht sagen: Alles dasselbe Gesocks, trifft schon die richtigen. Das
    > sind Erdoğan-Methoden!
    Es traf aber offensichtlich die Richtigen. Hoffen wir das die Daten entschlüsselt werden können und auch wirklich alle Straftaten abgearbeitet werden.

  12. Re: Die Leipziger Linksautonomen übertreiben

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 03.01.18 - 17:36

    nixidee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Waffenfunde zeigen doch mit wem man es zu tun hatte.

    Durch ständiges Wiederholung wird das Märchen nicht wahrer. Bei den Beklagten wurden keinerlei Waffen oder waffenähnliche Gegenstände gefunden, sondern in den Räumlichkeiten eines sogenannten "Autonomen Kulturzentrums", welche im Zuge des Rundumschlags ebenfalls durchsucht wurden.

    Und bei diesen Waffen handelte es sich überdies um Zwillen, Schlagstöcke und Elektroschocker, die der biedere Durchschnittsbürger zwar in aller Regel nicht im Haus hat, deren Besitz aber auch nicht strafbar ist. Man kann natürlich mutmaßen, dass der Fundus beispielsweise gegen Polizeibeamte eingesetzt werden sollte (Obwohl da eher Steine und Flaschen fliegen ...), aber wenn man unvoreingenommen an die Sache herangeht und bedenkt, dass das "Aufklatschen" von "Zecken" im rechten Milieu nach wie vor ein beliebter Zeitvertreib ist, kann man das bescheidene Arsenal - auch wenn man es nicht gutheißt - bis zum Beweis des Gegenteils auch als bereitgehaltene Mittel zur Selbstverteidigung werten.

    Randnotiz: Das Wohlstandsschaf ist natürlich grundsätzlich entsetzt, wenn irgend eine Art von Material ins Gespräch kommt, dass als Waffe verwendet werden kann. Obwohl ich mich inzwischen einigermaßen dazu zähle, sehe ich es aber entspannter: In meiner wilden Jugend und im dörflichen Umfeld, in dem ich groß geworden bin, hatte jeder Junge ein Taschenmesser und eine Zwille dabei. Beides waren Spielzeuge, und während das Taschenmesser als Waffe tabu (un im Regelfall ungeeignet) war, kam die Zwille durchaus mal zum Einsatz - komischerweise jedoch nur gegen "Glatzen", die gerne mal auf jeden losgingen, der nicht zu ihnen gehörte, obwohl in meinem Umfeld keiner links war. Zum Höhepunkt der Glatzenaktivität hatte ich auch eine sandgefüllte Socke am Mann, um meine Chancen aufzuhübschen. Die war kein Spielzeug mehr, aber sehr wirksam angesichts des Umstandes, dass das braune Gesocks nicht viel von Fairness, Mano-a-Mano und Solo-Auftritten hielt.
    Die Linksautonomen gab es übrigens auch schon, aber deren ebenfalls nicht gerade ziviles Weltbild war immerhin differenziert genug, nicht aus lauter Idiotie auf uns "Normalos" loszugehen. Daher erlaube ich mir bei denen die Unschuldsvermutung.

  13. Re: Die Leipziger Linksautonomen übertreiben

    Autor: ATmega8 03.01.18 - 19:36

    @Der Held vom Erdbeerfeld
    Du meinst eine Steinschleuder?

    In meiner Kindheit waren die selbstgebastelt und bestanden aus ein Stück Gummibund und einem Y-förmigen Stück eines Astes. Man konnte damit kleine Steinchen ein paar Meter weit schleudern.

    Das was du als Zwillen bezeichnest sind quasi hochgezüchtete Versionen davon. Die werden mit größeren Stahlkugeln genutzt, damit kann man einer Person ein Loch in den Kopf schießen und diese Kugeln dringen auch durch Gewebe und zerreißen es, beschädigen Knochen im Körper.

    In Leipzig wurden doch vor ein oder zwei tagen willkürlich Passanten mit Messern angegriffen. Diese Angreifer sagen zwar arabisch aus, aber gehören vielleicht doch zum linken Spektrum, denn welchen Grund sollen Flüchtlinge sonst haben Menschen mit Messern anzugreifen. Einem Jungen wurde sogar die Lunge durchstochen.


    Dieser Einwand dass diese linksunten.indimedia-Webseite gut war um Straftaten aufzudecken ist aber nur aus der Luft gegriffen.
    Dort prahlten Linke mit den Zerstörungen welche sich angeblich gegen den Staat richteten, es waren Fotos von brennenden Fahrzeugen zu sehen oder auch Youtube-Links in denen gezeigt wurde wie eine Gaststädte belagert und beschmiert wurde. Ein mal gab es auch solch eine Aktion wo die Wohnung eines rechten zerstört wurde.

    Da die Leute jedes mal vermummt waren und die Admins der Webseite auch immer Artikel erstellt hatten in denen darauf hingewiesen wurde wie man sich einer Verhaftung entzieht und was man machen muss im Falle man erwischt wurde ist es so gut wie unmöglich einen Täter dingfest zu machen.


    @oldmcdonald
    Die entsetzten Kommentare auf dem Portal über solche hirnrissigen Aktionen kamen von "nicht linksextremen" Menschen welche den linken ihre Meinung kund tun wollten. Leider wurden solche Kommentare sehr oft kurze Zeit später von den Admins dort gelöscht oder manchmal nur versteckt.
    Wenn man nicht eindeutig pro-linksradikal war konnte man gleich davon ausgehen dass der Kommentar verschwindet. Selbst Fragen wie "Was war jetzt eigentlich das Ziel, welches mit der Aktion erreicht werden sollte?" wurden gelöscht.

    Es gab auch mal ganz gute Artikel auf der Seite, aber viele Artikel stammten scheinbar nur von einer Person da mir dort immer wieder die selben Rechtschreibfehler aufgefallen sind.

  14. Re: Die Leipziger Linksautonomen übertreiben

    Autor: Anonymer Nutzer 03.01.18 - 20:56

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Durch ständiges Wiederholung wird das Märchen nicht wahrer. Bei den
    > Beklagten wurden keinerlei Waffen oder waffenähnliche Gegenstände gefunden,
    > sondern in den Räumlichkeiten eines sogenannten "Autonomen Kulturzentrums",
    > welche im Zuge des Rundumschlags ebenfalls durchsucht wurden.
    Habe ich behauptet sie wurden beim Betreiber gefunden? Dennoch waren die Armen bestimmt die einzigen im "Autonomen Kulturzentrum" denen nicht aufgefallen ist das deren Gesinnungsgenossen schwer bewaffnet waren.

    > Und bei diesen Waffen handelte es sich überdies um Zwillen, Schlagstöcke
    > und Elektroschocker, die der biedere Durchschnittsbürger zwar in aller
    > Regel nicht im Haus hat, deren Besitz aber auch nicht strafbar ist. Man
    > kann natürlich mutmaßen, dass der Fundus beispielsweise gegen Polizeibeamte
    > eingesetzt werden sollte (Obwohl da eher Steine und Flaschen fliegen ...),
    > aber wenn man unvoreingenommen an die Sache herangeht und bedenkt, dass das
    > "Aufklatschen" von "Zecken" im rechten Milieu nach wie vor ein beliebter
    > Zeitvertreib ist, kann man das bescheidene Arsenal - auch wenn man es nicht
    > gutheißt - bis zum Beweis des Gegenteils auch als bereitgehaltene Mittel
    > zur Selbstverteidigung werten.
    Die Zwille mit Armstütze, diverse Messer und laut Bericht der gefundene Elektroschocker (war wohl nicht in Deutschland zugelassen) sind allesamt verboten. Schlagstöcke zu führen ist auch verboten. Bis auf die Schlagstöcke auf eigenem Gelände taugt auch nichts zur Selbstverteidigung. Bei dem Klientel kann man aber davon ausgehen das diese ausschließlich dem Angriff dienen. Auch kann man wohl von einem Glückstreffer ausgehen da wohl niemand in einem solchen Objekt über längere Zeit Waffen lagert. Vermutlich hat man eher zufällig den nächsten Anschlag verhindert.

    > Randnotiz: Das Wohlstandsschaf ist natürlich grundsätzlich entsetzt, wenn
    > irgend eine Art von Material ins Gespräch kommt, dass als Waffe verwendet
    > werden kann. Obwohl ich mich inzwischen einigermaßen dazu zähle, sehe ich
    > es aber entspannter: In meiner wilden Jugend und im dörflichen Umfeld, in
    > dem ich groß geworden bin, hatte jeder Junge ein Taschenmesser und eine
    > Zwille dabei. Beides waren Spielzeuge, und während das Taschenmesser als
    > Waffe tabu (un im Regelfall ungeeignet) war, kam die Zwille durchaus mal
    > zum Einsatz - komischerweise jedoch nur gegen "Glatzen", die gerne mal auf
    > jeden losgingen, der nicht zu ihnen gehörte, obwohl in meinem Umfeld keiner
    > links war. Zum Höhepunkt der Glatzenaktivität hatte ich auch eine
    > sandgefüllte Socke am Mann, um meine Chancen aufzuhübschen. Die war kein
    > Spielzeug mehr, aber sehr wirksam angesichts des Umstandes, dass das braune
    > Gesocks nicht viel von Fairness, Mano-a-Mano und Solo-Auftritten hielt.
    > Die Linksautonomen gab es übrigens auch schon, aber deren ebenfalls nicht
    > gerade ziviles Weltbild war immerhin differenziert genug, nicht aus lauter
    > Idiotie auf uns "Normalos" loszugehen. Daher erlaube ich mir bei denen die
    > Unschuldsvermutung.
    Die Rechtfertigungsmärchen deiner Jugend sind ja sehr toll aber ich verzichte bei Extremisten auf eine ausufernde Unschuldsvermutung. Vor allem bei szenetypischen Angriffswaffen.

  15. Re: Die Leipziger Linksautonomen übertreiben

    Autor: SelfEsteem 03.01.18 - 21:00

    nixidee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Rechtfertigungsmärchen deiner Jugend sind ja sehr toll aber ich
    > verzichte bei Extremisten auf eine ausufernde Unschuldsvermutung
    . Vor allem
    > bei szenetypischen Angriffswaffen.

    Phu, dann haetten die Extremisten aber leider gewonnen (und zwar ALLE Extremisten aus allen Laegern), denn mit so einem Schritt gibst du ihnen recht. Finde ich brandgefaehrlich.
    Ich habe zwar keine nennenswerten Sympathien fuer die Leute, aber an der Unschuldsvermutung darf nicht zu kratzen sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.01.18 21:01 durch SelfEsteem.

  16. Re: Die Leipziger Linksautonomen übertreiben

    Autor: SelfEsteem 03.01.18 - 21:05

    ATmega8 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Leipzig wurden doch vor ein oder zwei tagen willkürlich Passanten mit
    > Messern angegriffen. Diese Angreifer sagen zwar arabisch aus, aber gehören
    > vielleicht doch zum linken Spektrum, denn welchen Grund sollen Flüchtlinge
    > sonst haben Menschen mit Messern anzugreifen. Einem Jungen wurde sogar die
    > Lunge durchstochen.

    ???? Ohne dass ich mich in den Fall eingelesen haette: Worauf basiert die Vermutung?
    Dass Fluechtlinge, Linke, Rechte, Backwarenverkaeufer oder Zirkusclowns jemanden mit Messern angreifen, halte ich fuer gleich absurd, also was steigert fuer dich die Wahrscheinlichkeit, es seien Linke gewesen?

  17. Re: Die Leipziger Linksautonomen übertreiben

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 03.01.18 - 21:07

    ATmega8 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @Der Held vom Erdbeerfeld
    > Du meinst eine Steinschleuder?
    > In meiner Kindheit waren die selbstgebastelt und
    > bestanden aus ein Stück Gummibund und einem
    > Y-förmigen Stück eines Astes. Man konnte damit kleine
    > Steinchen ein paar Meter weit schleudern.

    Die hatten wir als Kinder. Als Jugendliche hatten wir Zwillen aus Haselnussholz für die Gabel und doppellagige Schlauchgummis aus Motorradreifen vom Schrottplatz. Als Geschosse kamen Stahlkugeln aus Radlagern vom selben Schrottplatz zum Einsatz, mit denen man problemlos zwei Zentimeter dicke Holzplatten oder alte Farbeimer durchschlagen konnte. Wir waren aber vernünftig genug, im (ohnehin seltenen) Anti-Personen-Einsatz leichte Geschosse wie getrocknete Erbsen etc. zu verwenden. Und die selbst die machten noch mehr als genug Aua.

    Sprich, mir ist schon klar, das eine Zwille - ebenso wie übrigens ein Messer oder ein Elektroschocker - kein Spielzeug ist und man sie in böser Absicht einsetzen kann. Es ändert aber nichts daran, dass diese Gerätschaften auch von Linksradikalen bisher nicht gegen Ordnungskräfte eingesetzt wurden, ihr Besitz nicht strafbar ist und - was für diesen speziellen Fall von Relevanz ist - diese Objekte *nicht* bei den Beklagten vorgefunden wurden, ihnen also nicht einmal eine entfernte Absicht zur Last gelegt werden kann.

    > In Leipzig wurden doch vor ein oder zwei tagen
    > willkürlich Passanten mit Messern angegriffen.
    > Diese Angreifer sagen zwar arabisch aus, aber
    > gehören vielleicht doch zum linken Spektrum,
    > denn welchen Grund sollen Flüchtlinge sonst
    > haben Menschen mit Messern anzugreifen.

    Und welchen Grund sollten Linksautonome haben?
    Und warum scheiden Rechtsradikale, generell Gestörte ohne politischen Hintergrund oder tatsächlich Personen südländischer Herkunft aus?

    Und wenn wir schon dabei sind: Wie stellt man es eigentlich an, arabisch auszusehen? Ich meine, ich war zwar in der Summe nur knapp sieben Monate auf der Arabischen Halbinsel unterwegs, traue mir jedoch nicht zu, die dort lebenden Bevölkerungsgruppen (Und das sind einige!) auf ein einheitliches, unverwechselbar identifizierbares Erscheinungsbild einzudampfen.

    > Einem Jungen wurde sogar die Lunge durchstochen.

    Das deutet natürlich eindeutig auf Linksautonome hin. Die durchstechen immer die Lunge, das weiß doch jeder.
    - Oder ernsthaft, was möchtest du mit dieser Information sachdienlich aussagen?

    > Es gab auch mal ganz gute Artikel auf der Seite, aber
    > viele Artikel stammten scheinbar nur von einer
    > Person da mir dort immer wieder die selben
    > Rechtschreibfehler aufgefallen sind.

    Wenn's danach ginge, wäre auch die Hälfte der Nutzer im Golem-Forum eine und dieselbe Person.

    Abgesehen davon spräche doch gerade *das* dafür, dass sich auf dieser Plattform ein einzelner Unverbesserlicher prominent ausgetobt hat und dieser wohl kaum einen rechtlich dubiosen Zirkus und Aufwand rechtfertigt, als gelte es, eine neue RAF-Zelle auszuheben.

    Du musst zugeben, das ist alle ein wenig dubios und halbseiden, auch wenn ein Schuss vor dem Bug der linksautonomen Szene nicht schaden kann. Ich bezweifle nur ernstlich, dass dieser Schuss vor das richtige Schiff gesetzt wurde.

  18. Re: Die Leipziger Linksautonomen übertreiben

    Autor: Anonymer Nutzer 03.01.18 - 21:09

    SelfEsteem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nixidee schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Rechtfertigungsmärchen deiner Jugend sind ja sehr toll aber ich
    > > verzichte bei Extremisten auf eine ausufernde Unschuldsvermutung. Vor
    > allem
    > > bei szenetypischen Angriffswaffen.
    >
    > Phu, dann haetten die Extremisten aber leider gewonnen (und zwar ALLE
    > Extremisten aus allen Laegern), denn mit so einem Schritt gibst du ihnen
    > recht. Finde ich brandgefaehrlich.
    > Ich habe zwar keine nennenswerten Sympathien fuer die Leute, aber an der
    > Unschuldsvermutung darf nicht zu kratzen sein.

    Deswegen die Formulierung "ausufernde Unschuldsvermutung". Ich muss keine Rechtfertigung für Fehlverhalten finden und tolerieren. Und wenn 20 Neonazis mit Fackeln und Waffen durch das Dorf rennen, brauch ich nicht zu phantasieren das die Armen sich nur selbst verteidigen wollen. Das exakt gleiche gilt wenn wie oben in einem Autonomen Zentrum ein stattliches Waffenlager gefunden wird.

  19. Re: Die Leipziger Linksautonomen übertreiben

    Autor: Anonymer Nutzer 03.01.18 - 21:15

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sprich, mir ist schon klar, das eine Zwille - ebenso wie übrigens ein
    > Messer oder ein Elektroschocker - kein Spielzeug ist und man sie in böser
    > Absicht einsetzen kann. Es ändert aber nichts daran, dass diese
    > Gerätschaften auch von Linksradikalen bisher nicht gegen Ordnungskräfte
    > eingesetzt wurden, ihr Besitz nicht strafbar ist und - was für diesen
    > speziellen Fall von Relevanz ist - diese Objekte *nicht* bei den Beklagten
    > vorgefunden wurden, ihnen also nicht einmal eine entfernte Absicht zur Last
    > gelegt werden kann.
    Also noch mal mindestens eine Zwille war eine verbotene Waffe. Zwillen wurden z.B. in Hamburg gegen Polizisten eingesetzt (Hier kann man wie du aus deiner Erfahrung selbst schreibst nur von einer Tötungsabsicht ausgehen).

  20. Re: Die Leipziger Linksautonomen übertreiben

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 03.01.18 - 21:42

    nixidee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Habe ich behauptet sie wurden beim Betreiber gefunden?
    > Dennoch waren die Armen bestimmt die einzigen im
    > "Autonomen Kulturzentrum" denen nicht aufgefallen ist
    > das deren Gesinnungsgenossen schwer bewaffnet waren.

    Ich war ja nun schon Besucher in diversen Zentren, wenn auch noch nie in linksautonomen, aber ich hatte als Besucher nie das Privileg, *irgendwo* alle Räumlichkeiten betreten zu dürfen und zu sichten, ob dort Waffen oder waffenähnliche Gegenstände gelagert sind, geschweige denn stichhaltige Spekulationen über deren Zweck anzustellen.

    Und wenn für dich die vorgefundene Objekte "schwere Bewaffnung" sind, was sind dann die Arsenale, die bei diversen rechtsradikalen Kameradschaften und/oder diversen Reichsbürgern ausgehoben wurden? - Nur, damit wir uns eventuell über die Relationen einig werden.

    > Die Zwille mit Armstütze, diverse Messer und laut
    > Bericht der gefundene Elektroschocker (war wohl
    > nicht in Deutschland zugelassen) sind allesamt
    > verboten. Schlagstöcke zu führen ist auch verboten.

    Du sagst es: Es geht um das *Führen* dieser Gegenstände. Der bloße Besitz ist nicht strafbar.
    Übrigens ist nicht einmal das Führen *verboten*, sondern es ist *beschränkt*. Meine Wenigkeit darf beispielsweise berufsbedingt ein veritables Maß an allerlei Gerät führen, obwohl ich seit Jahr und Tag Innendienstler bin.

    Und noch einmal für die geübten Nebelkerzenwerfer: Es war kein personeller Bezug zu den Beklagten herstellbar.

    > Bei dem Klientel kann man aber davon ausgehen
    > das diese ausschließlich dem Angriff dienen. Auch
    > kann man wohl von einem Glückstreffer ausgehen
    > da wohl niemand in einem solchen Objekt über
    > längere Zeit Waffen lagert. Vermutlich hat man
    > eher zufällig den nächsten Anschlag verhindert.

    Und schon sind wir wieder bei Mutmaßungen und substanzlosen Verdächtigungen.

    Und ganz wichtig: Nach wie vor ohne nachweislichen Bezug zu den Beklagten.

    > Vor allem bei szenetypischen Angriffswaffen.

    Angesichts dieser wiederholten Behauptung wird es dir sicherlich ein Leichtes sein, eine repräsentative Zahl an Situationen zu benennen, in denen diese "szenetypischen Angriffswaffen" zum Einsatz kamen?

    Und bevor wir uns falsch verstehen: Wenn ich hier den Advocatus diaboli geben, dann aus sonderlicher Sympathie für Linksautonome heraus, sondern weil ich Vorverurteilungen sowohl durch Vertreter des gegenüberliegenden politischen Spektrum als auch durch rechthaberische Triefbürger, die ihren Hintern im Regelfall nicht für korrekten Protest aus dem Sessel bekommen und damit Extremisten jeder Coleur das Feld überlassen, grundsätzlich ankotzen. Mehr noch, weil ich es äußerst ungern sehe, wenn unser Rechtsstaat durch Aktionismus inklusive der Anwendung rechtlich zweifelhafter Winkelzüge seine moralische Hoheit gefährdet.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Endress+Hauser Conducta GmbH+Co. KG, Gerlingen (bei Stuttgart)
  2. Hornbach-Baumarkt-AG, Bornheim bei Landau / Pfalz
  3. Vodafone GmbH, Düsseldorf, Eschborn, Unterföhring
  4. Universitätsklinikum Frankfurt, Frankfurt am Main

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Inno3D GeForce RTX 3090 Gaming X3 für 1.724€)
  2. (u. a. Xbox Wireless Controller Robot White für 59,99€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Boeing 737 Max: Neustart mit Hindernissen
Boeing 737 Max
Neustart mit Hindernissen

Die Boeing 737 ist nach dem Flugzeugabsturz in Indonesien wieder in den Schlagzeilen. Die Version Max darf seit Dezember wieder fliegen - doch Kritiker halten die Verbesserungen für unzureichend.
Ein Bericht von Friedrich List

  1. Flugzeug Boeing erhält den letzten Auftrag für den Bau der 747
  2. Boeing 737 Max Boeing-Strafverfahren gegen hohe Geldstrafe eingestellt
  3. Zunum Luftfahrt-Startup verklagt Boeing

20 Jahre Wikipedia: Verlässliches Wissen rettet noch nicht die Welt
20 Jahre Wikipedia
Verlässliches Wissen rettet noch nicht die Welt

Noch nie war es so einfach, per Wikipedia an enzyklopädisches Wissen zu gelangen. Doch scheint es viele Menschen gar nicht mehr zu interessieren.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Desktop-Version Wikipedia überarbeitet "klobiges" Design

Razer Book 13 im Test: Razer wird erwachsen
Razer Book 13 im Test
Razer wird erwachsen

Nicht Lenovo, Dell oder HP: Anfang 2021 baut Razer das zunächst beste Notebook fürs Büro. Wer hätte das gedacht? Wir nicht.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Gaming-Notebook Razer Blade 15 mit Geforce RTX 3080 und gestecktem RAM
  2. Project Brooklyn Razer zeigt skurrilen Gaming-Stuhl mit ausrollbarem OLED
  3. Tomahawk Gaming Desktop Razers winziger Gaming-PC erhält Geforce RTX 3080