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Linux ist ähnlich komplex wie UEFI

Wochenende!!! Zeit für Quatsch!
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  1. Linux ist ähnlich komplex wie UEFI

    Autor: 1e3ste4 30.01.18 - 12:17

    Eigentlich hätte es auch eine Open-Source-Firmware getan, bei der man analog zu Linux' menuconfig die UEFI-Bestandteile, die man auf dem Flashchip will, in ein Image kompiliert.

    Viele regen sich z.B. über den Netzwerkstack auf. Dabei gibt es sinnvolle Arten ihn einzusetzen, z.B. beim Mac das Internet Recovery. Oder Secure Boot. Was könnte man da für sichere Systeme basteln, wenn man die eigenen Schlüssel in das Image einbaut...

  2. Re: Linux ist ähnlich komplex wie UEFI

    Autor: Anonymer Nutzer 30.01.18 - 14:05

    könnte man bestimmt, aber die zulieferer wollen das nicht, nur daher kann das nicht jeder.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.01.18 14:20 durch ML82.

  3. Re: Linux ist ähnlich komplex wie UEFI

    Autor: Proctrap 31.01.18 - 00:54

    du glaubst also dass ein nicht öffentlicher und über jahre nicht verbesserter Netzwerkstack plötzlich mehr sicherheit hat als dein BS welches monatlich mind patches erhält? du nicht mal einsehen kannst ?

    btw ja linux ist im ganzen komplex, lässt sich aber runter brechen, deine Distro liefert auch nie den ganzen Kernel aus, zumal dieser auch module raus schmeisst die er gerade nicht braucht

    ausgeloggt kein JS für golem = keine Seitenhüpfer

  4. Re: Linux ist ähnlich komplex wie UEFI

    Autor: 1e3ste4 31.01.18 - 11:04

    Proctrap schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > du glaubst also dass ein nicht öffentlicher und über jahre nicht
    > verbesserter Netzwerkstack plötzlich mehr sicherheit hat als dein BS
    > welches monatlich mind patches erhält? du nicht mal einsehen kannst ?
    >
    > btw ja linux ist im ganzen komplex, lässt sich aber runter brechen, deine
    > Distro liefert auch nie den ganzen Kernel aus, zumal dieser auch module
    > raus schmeisst die er gerade nicht braucht

    Lern lesen. Ich schreibe von einer Open-Source-Firmware, die UEFI implementiert. Die Spezifikation ist für jeden zugänglich. Und so viel muss man an einem Netzwerkstack auch nicht herumdoktern, wenn er einmal läuft. Aber das hat nix mit UEFI zu tun, das liefert nur die Schnittstelle mit Funktionsaufrufen zwischen Firmware und dem Bootloader.

    Anstatt Linux umständlich in die Mainboards zu pressen, wäre allen viel mehr geholfen, wenn es ein Projekt gäbe, mit dem eine Open-Source-Version vom BIOS auf die Boards flashen könnte. Ich wüsste nicht, wie dieses Projekt nun andere Betriebssysteme außer Linux laden könnte.

  5. Re: Linux ist ähnlich komplex wie UEFI

    Autor: Anonymer Nutzer 31.01.18 - 11:15

    genau darum geht es. uefi ist ein betriebssystem, wenn man sich anschaut, was es alles kann. grafische oberfläche, netzwerk stack, dateisystem support, treiber support, ... einen großteil dieser dinge müsste man neu implementieren. oder man nimmt sie von einem sehr weit verbreiteten open source betriebssystem wie eben linux.

  6. Re: Linux ist ähnlich komplex wie UEFI

    Autor: 1e3ste4 31.01.18 - 12:10

    bjs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > genau darum geht es. uefi ist ein betriebssystem, wenn man sich anschaut,
    > was es alles kann. grafische oberfläche, netzwerk stack, dateisystem
    > support, treiber support, ... einen großteil dieser dinge müsste man neu
    > implementieren. oder man nimmt sie von einem sehr weit verbreiteten open
    > source betriebssystem wie eben linux.

    Du hast dir nicht das Video angeschaut. Ein Linux-Kernel wird geladen und dann wird ein anderer Linux-Kernel über kexec geladen. Und noch schlimmer: Es wird wget für Netzwerkboot genutzt!

    Im Übrigen ist eine grafische Oberfläche in UEFI keine Pflicht. Mauszeiger auch nicht. Dateisystemsupport finde ich gut, endlich muss man nicht am unsäglichen MBR rumdoktern, sondern kann einfach den Bootloader in den vorgesehenen Ordner legen. Ich benutze mein UEFI-BIOS sogar um zwischen Windows und Linux zu wählen. Seitdem habe ich keinen Stress mehr mit Windows-Updates und nicht funktionierendem Grub.

    Das ist wieder Google-mäßiges Gefrickel und nur für ihre eigenen Server gedacht. Ein Open-Source-Ersatz für die Firmware-SDKs, welche Phoenix oder American Megatrends bieten, ist das jedenfalls nicht.

  7. Re: Linux ist ähnlich komplex wie UEFI

    Autor: Proctrap 31.01.18 - 12:15

    1e3ste4 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Proctrap schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > du glaubst also dass ein nicht öffentlicher und über jahre nicht
    > > verbesserter Netzwerkstack plötzlich mehr sicherheit hat als dein BS
    > > welches monatlich mind patches erhält? du nicht mal einsehen kannst ?
    > >
    > > btw ja linux ist im ganzen komplex, lässt sich aber runter brechen,
    > deine
    > > Distro liefert auch nie den ganzen Kernel aus, zumal dieser auch module
    > > raus schmeisst die er gerade nicht braucht
    >
    > Lern lesen

    uuund disqualifiziert, rest irrelevant

    ausgeloggt kein JS für golem = keine Seitenhüpfer

  8. Re: Linux ist ähnlich komplex wie UEFI

    Autor: Anonymer Nutzer 31.01.18 - 12:20

    ich verstehe dein argument nicht. was ist das problem, linux zu verwenden? würdest du alles lieber neu implementieren?

  9. Re: Linux ist ähnlich komplex wie UEFI

    Autor: 1e3ste4 31.01.18 - 12:36

    bjs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich verstehe dein argument nicht. was ist das problem, linux zu verwenden?
    > würdest du alles lieber neu implementieren?

    Der Linux-Kernel wird als Kernel für ein Betriebssystem entwickelt. Zudem ist die Architektur nicht stabil, d.h. verschiedene Features werden durch neuen Code ersetzt oder in andere Module gruppiert. Für eine Firmware auf Linux-Basis muss man also jedes Mal hinterher patchen damit das für eine Firmware passt. Kann man machen, ich finde es aber zu friemelig.

    Ich fände es besser, wenn man coreboot, SeaBIOS und Tiano nicht dauernd nur als Vorlage benutzt sondern endlich mal zu einem gut unterstützten Framework ausbauen würde. Dann wäre endlich das Dauerproblem "Kein neues BIOS weil Board zu alt" endlich vom Tisch!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.01.18 12:36 durch 1e3ste4.

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