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Ich habe nichts gegen Gesichtserkennung...

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  1. Ich habe nichts gegen Gesichtserkennung...

    Autor: kayozz 13.12.18 - 16:13

    ...wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.

    1. Von bekannten Straftätern, Gefährdern etc. wird ein Hash erzeugt, ähnlich einem Fingerabdruck und als Liste gespeichert

    2. Die Gesichtserkennungssoftware erstellt von gescannten Gesichtern auf die gleiche Weise einen Hash

    3. Die Hashes werden LOKAL mit der DB abgeglichen. Ist die betreffende Person nicht in der Liste, werden keine Daten extern gespeichert (keine Bilder, keine Protokolle). Ggf. für einen Zeitrauf X, lokal ggf. die Hashes und Bildmaterial für einen gewissen Zeitraum. Um z.B. im Falle eines Terroranschlags, nach richterlicher Annordnung, ggf. rückwirkend ein Bewegungsprotokoll zu erhalten.

    4. Es wird transparent darauf hingewiesen.

    5. Evt. (ebenfalls lokal) Algorithmen, die verdächtiges Verhalten (Auskundschaften, Aggressives Verhalten) analysieren und ggf. eine Person zur Prüfung informieren..

    Was meiner Meinung nach absolut nicht sein darf ist eine zentrale Speicherung und Verarbeitung der Daten, um z.B. rückwirkend ein Bewegungsprofil eines Journalisten zu erstellen.

  2. Re: Ich habe nichts gegen Gesichtserkennung...

    Autor: gfa-g 13.12.18 - 16:18

    Ich bin dagegen.

    Das verkommt zum Überwachungsstaat der unter Paranoia leidet. Wenn jetzt auch Stalker von Stars ein Grund werden generell zu überwachen, dann sind bald auch echte Trivialitäten Gründe dafür.

    Was soll ein Stalker auf einem Konzert anrichten, wo es überall Sicherheitspersonal gibt, der die Stars vor zu nahem Kontakt abschirmt?

    Genauso sind sogenannte Straftäter erstmal Verdächtige. Wenn sie Straftäter sind, wurden sie verurteilt und sind erst wieder nach Verbüßung ihrer Strafe frei. Sonst meint man Flüchtige.

    Falls sie normal frei gekommen sind ist eine Überwachung auch unangemessen, da sie nun wieder volle Mitglieder der Gesellschaft sind.

    Diese Entwicklung ist ganz klar falsch.

  3. Re: Ich habe nichts gegen Gesichtserkennung...

    Autor: bark 13.12.18 - 16:24

    Es gibt ein weiteres Problem. Auch eine Maschine macht einen Fehler. Bspw. Wird zu deinem Gesicht der hash einer Terroristen erstellt. Nachprüfen kann es nun keiner mehr. Und du hast den Salat. Konto gesperrt. Im ungünstigen Zeitpunkt eine wichtige Rechnung nicht bezahlt. Schufa Eintrag und dieser bleibt egal was kommt. Oder bei Arbeit wird angefragt und du bist sofort dein Job los, weil der Arbeitgeber kein bock hat.

    Und du kannst nichts machen, weil Maschinen keine Verantwortung tragen konnen



    kayozz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.
    >
    > 1. Von bekannten Straftätern, Gefährdern etc. wird ein Hash erzeugt,
    > ähnlich einem Fingerabdruck und als Liste gespeichert
    >
    > 2. Die Gesichtserkennungssoftware erstellt von gescannten Gesichtern auf
    > die gleiche Weise einen Hash
    >
    > 3. Die Hashes werden LOKAL mit der DB abgeglichen. Ist die betreffende
    > Person nicht in der Liste, werden keine Daten extern gespeichert (keine
    > Bilder, keine Protokolle). Ggf. für einen Zeitrauf X, lokal ggf. die Hashes
    > und Bildmaterial für einen gewissen Zeitraum. Um z.B. im Falle eines
    > Terroranschlags, nach richterlicher Annordnung, ggf. rückwirkend ein
    > Bewegungsprotokoll zu erhalten.
    >
    > 4. Es wird transparent darauf hingewiesen.
    >
    > 5. Evt. (ebenfalls lokal) Algorithmen, die verdächtiges Verhalten
    > (Auskundschaften, Aggressives Verhalten) analysieren und ggf. eine Person
    > zur Prüfung informieren..
    >
    > Was meiner Meinung nach absolut nicht sein darf ist eine zentrale
    > Speicherung und Verarbeitung der Daten, um z.B. rückwirkend ein
    > Bewegungsprofil eines Journalisten zu erstellen.

  4. Re: Ich habe nichts gegen Gesichtserkennung...

    Autor: violator 13.12.18 - 16:25

    kayozz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 3. Die Hashes werden LOKAL mit der DB abgeglichen.

    Das müsste vorraussetzen, dass jeder Veranstalter von der Polizei nen kompletten Datensatz bekommt, der dann evtl. geklaut oder verändert wird. Willst du das wirklich?

  5. Re: Ich habe nichts gegen Gesichtserkennung...

    Autor: TrollNo1 13.12.18 - 16:30

    Naja, die werden schon wissen, wie die Stalker des entsprechenden Popstars aussehen. Oder ist man als Madonna Stalker auf einem Taylor Swift Konzert direkt verdächtig?

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  6. Re: Ich habe nichts gegen Gesichtserkennung...

    Autor: Trockenobst 13.12.18 - 16:34

    gfa-g schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bald auch echte Trivialitäten Gründe dafür.
    <..>
    > Diese Entwicklung ist ganz klar falsch.

    Ja ist sie. Aber was wären diese Trivialitäten? Das kann mir irgendwie seit Jahrzehnten niemand beantworten, wer diese Gruppe wäre.

    Wenn ich mir heutige Despoten anschaue, gehst du in den Knast weil du einem der Partei nahestehenden genervt hast. Mit irgendwelchen Datenmüll kommt man nicht weit.
    In der Türkei werden denunziative Geständnisse mit "Folter" erzeugt und dann Richtern als glaubwürdig vorgelegt.

    Wer bereit ist diese Kacke zu mache, dem sind komische Datenüberwachungskonstrukte komplett egal.

  7. Re: Ich habe nichts gegen Gesichtserkennung...

    Autor: kayozz 13.12.18 - 16:38

    In habe jetzt nicht so sehr an diesen speziellen Fall gedacht, sondern an DE.

    Die Aufgabe gehört in den Bereich der Polizei, die an Flughäfen, Bahnhöfen, Öffentlichen Plätzen und z.B. in Fussballstadien aktiv wird.

    Abgesehen davon:

    Mit so einem Hash an sich ist kein Rückschluss auf eine reale Person möglich. Erst durch die Hash-Bildung einer Person gibt es ggf. einen Match.
    Ähnlich einem Fingerabdruck: Mit einer Datenbank an Fingerabdrücken kann man nicht viel tun.

    Ausserdem wäre pro Kamera (als Blackbox) eine eigene DB mit Hashes, die über Private/Public Key Verfahren erzeugt wird, möglich. Eine zentrale Stelle erstellt eine Liste der Hashes mit dem Public Key des Gerätes signiert. Fällt die Liste in die falschen Hände, kann man damit nichts anfangen, weil man selber nicht in der Lage ist, die selben Hashes zu erstellen und abzugleichen.

  8. Re: Ich habe nichts gegen Gesichtserkennung...

    Autor: gfa-g 13.12.18 - 17:05

    Wenn etwas schärfer reguliert wird, wie mit der DSGVO, und diese auch mehr durchgesetzt wird, verhindert das nicht den illegalen Missbrauch, aber es schafft genügend Schranken damit sich solche System nicht so leicht einsetzen lassen.

    Alleine das reduziert die Menge der gesammelten Daten und damit die Möglichkeit sie zu vernetzen und daraus Schlüsse zu ziehen.

    Das kann durchaus nützlich sein, für den Fall dass gewisse Kreise, zukünftige Politiker, oder die Gesellschaft entscheiden dass ein Verhalten neuerdings sanktioniert werden soll.

  9. Re: Ich habe nichts gegen Gesichtserkennung...

    Autor: Prinzeumel 13.12.18 - 17:19

    kayozz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.
    >
    > 1. Von bekannten Straftätern,
    Du meinst flüchtige straftäter?

    > Gefährdern etc.
    Der Begriff gefährder ist schon ein erster Ansatz das unschuldsorinzip auszuhöhlen. Und was sind ''etc."'?

    > wird ein Hash erzeugt,
    > ähnlich einem Fingerabdruck und als Liste gespeichert
    >
    > 2. Die Gesichtserkennungssoftware erstellt von gescannten Gesichtern auf
    > die gleiche Weise einen Hash
    >
    > 3. Die Hashes werden LOKAL mit der DB abgeglichen.
    Wird nicht stattfinden bei den Datenmengen.

    > Ist die betreffende
    > Person nicht in der Liste, werden keine Daten extern gespeichert (keine
    > Bilder, keine Protokolle). Ggf. für einen Zeitrauf X, lokal ggf. die Hashes
    > und Bildmaterial für einen gewissen Zeitraum. Um z.B. im Falle eines
    > Terroranschlags, nach richterlicher Annordnung, ggf. rückwirkend ein
    > Bewegungsprotokoll zu erhalten.
    Keine daten extern, nur ein paar, eine weile.
    Ja nee is klar.

    >
    > 4. Es wird transparent darauf hingewiesen.
    Wir betreiben totalüberwachung. Schönen tag noch.

    >
    > 5. Evt. (ebenfalls lokal) Algorithmen, die verdächtiges Verhalten
    > (Auskundschaften, Aggressives Verhalten) analysieren und ggf. eine Person
    > zur Prüfung informieren..
    In 20 jahren vielleicht.

    >
    > Was meiner Meinung nach absolut nicht sein darf ist eine zentrale
    > Speicherung und Verarbeitung der Daten, um z.B. rückwirkend ein
    > Bewegungsprofil eines Journalisten zu erstellen.
    Wieso nur Journalisten? Bei normalen Bürgern kein Problem? Uhi uhi uhi...

  10. Re: Ich habe nichts gegen Gesichtserkennung...

    Autor: twothe 13.12.18 - 18:42

    Ein System das vom Staat ausgenutzt werden kann wird immer irgendwann vom Staat ausgenutzt. China macht es bestens vor, aber auch in Deutschland hat man bisher bei jedem technischen Gerät auch irgendwann gefordert alle Rechtsstaatlichen Grenzen zu überschreiten um ein minimales Ziel zu erreichen.

    Egal ob Internet-Zensur gegen Kinderpornographie, Speicherung aller Metadaten gegen Terrorismus, oder Gesichtserkennung gegen Kriminelle, es läuft immer genau gleich. Anfänglich wird ein Thema vorgeschoben bei dem niemand nein sagen kann, und sobald die Infrastruktur dann steht, wird das Gesetz schrittweise aufgeweicht, bis das ganze zu einem Monster verkommt.

  11. Re: Ich habe nichts gegen Gesichtserkennung...

    Autor: Hotohori 13.12.18 - 18:59

    bark schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt ein weiteres Problem. Auch eine Maschine macht einen Fehler. Bspw.
    > Wird zu deinem Gesicht der hash einer Terroristen erstellt. Nachprüfen kann
    > es nun keiner mehr. Und du hast den Salat. Konto gesperrt. Im ungünstigen
    > Zeitpunkt eine wichtige Rechnung nicht bezahlt. Schufa Eintrag und dieser
    > bleibt egal was kommt. Oder bei Arbeit wird angefragt und du bist sofort
    > dein Job los, weil der Arbeitgeber kein bock hat.
    >
    > Und du kannst nichts machen, weil Maschinen keine Verantwortung tragen
    > konnen
    >
    > kayozz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.
    > >
    > > 1. Von bekannten Straftätern, Gefährdern etc. wird ein Hash erzeugt,
    > > ähnlich einem Fingerabdruck und als Liste gespeichert
    > >
    > > 2. Die Gesichtserkennungssoftware erstellt von gescannten Gesichtern auf
    > > die gleiche Weise einen Hash
    > >
    > > 3. Die Hashes werden LOKAL mit der DB abgeglichen. Ist die betreffende
    > > Person nicht in der Liste, werden keine Daten extern gespeichert (keine
    > > Bilder, keine Protokolle). Ggf. für einen Zeitrauf X, lokal ggf. die
    > Hashes
    > > und Bildmaterial für einen gewissen Zeitraum. Um z.B. im Falle eines
    > > Terroranschlags, nach richterlicher Annordnung, ggf. rückwirkend ein
    > > Bewegungsprotokoll zu erhalten.
    > >
    > > 4. Es wird transparent darauf hingewiesen.
    > >
    > > 5. Evt. (ebenfalls lokal) Algorithmen, die verdächtiges Verhalten
    > > (Auskundschaften, Aggressives Verhalten) analysieren und ggf. eine
    > Person
    > > zur Prüfung informieren..
    > >
    > > Was meiner Meinung nach absolut nicht sein darf ist eine zentrale
    > > Speicherung und Verarbeitung der Daten, um z.B. rückwirkend ein
    > > Bewegungsprofil eines Journalisten zu erstellen.

    +1 Guter Punkt, man sollte nicht unterschätzen wie schnell und leicht das Leben eines Menschen versaut werden kann.

  12. Re: Ich habe nichts gegen Gesichtserkennung...

    Autor: divStar 13.12.18 - 20:33

    Wenn ein Staat solche Totalüberwachung braucht, ist dieser bereits von Grund auf verfault. In einem normalen Staat dient die Politik den Bürgern und sorgt somit dafür, dass Gefährder gar nicht erst unters Volk gemischt werden.

    Straftäter sollten nach dem Verbüßen der Tat erst einmal eine Chance auf Integration in die Gesellschaft haben.
    Dafür müssten die Menschen aber auch das Gefühl haben, dass die Strafen angemessen sind und eine echte Integration möglich ist und penibel von der Exekutive kontrolliert wird.

    Vor allem aber hat ein Staat versagt wenn das Volk sogar Ausreden für die Totalüberwachung findet, denn eigentlich sind die Bürger mündig und sollten in der Lage sein richtige Entscheidungen treffen zu können.

    Bei den heutigen Parteien wird hingegen mit der Angst der Menschen gearbeitet. Natürlich braucht es da eine Massenüberwachung, denn sonst würde der Staatsapparat nach und nach in dieser Form überflüssig - und die Politiker würden wirklich arbeitrn müssen statt Reden vom Zaun zu brechen und durch Populismus und Polemik einen Eindruck zu hinterlassen.

    Hätte Merkel die Grenzen nicht geöffnet, bräuchten wir weniger Überwachung als wir es jetzt tun.

  13. Re: Ich habe nichts gegen Gesichtserkennung...

    Autor: Tpircs Avaj 13.12.18 - 20:44

    kayozz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe nichts gegen Gesichtserkennung...

    Bitte poste ein Bild auf dem dein Gesicht gut erkennbar ist, ich möchte gerne überprüfen, ob du ein Gefährder bist.

  14. Re: Ich habe nichts gegen Gesichtserkennung...

    Autor: blubberer 13.12.18 - 21:24

    Polemik vom Feinsten! Hätte Merkel die Grenzen nicht geöffnet, gäbe es tausende von Toten, deren Blut an ihren und damit an Deinen Händen klebt! Hört endlich mit diesem Scheiss auf!

    Würde es in Deutschland mal so zugehen wie in den Flüchtlingsländern, wäre auch jeder froh wenn er seinen Arsch retten könnte oder zu mindestens den seiner Kinder!

    Es wird immer schwarze Schafe in den Gruppen geben, aber diese sind zu vernachlässigen. Angriffe wie in Strassburg kommen auch nicht von irgendwo her. Prinzip der Aktion und Reaktion. Auch wenn ich diese Taten verabscheue, wenn der Islamistenschorsch meint er müsste sich radikalisieren, gibts nur zwei Gründe.. 1. Er ist dumm genug den Sprüchen eines anderen (Adi hats ja schön vor gemacht, oder Erdowahn) zu glauben oder 2. ihm wurde seiner Meinung nach Unrecht getan.

    B2T: Generalüberwachung braucht es nicht, wenn die Polizei wieder ordentlich arbeiten könnte (und sich nicht um irgendwelche Nachbarschaftsgeplänkel kümmern müsste) und auch mal wieder respektiert werden würde. Und wenn Bürger auch mal wieder ihren Mund aufkriegen würden anstatt Denunziantentum ***zu betreiben..

    Boah und sowas sage ich als jemand der weder einen Polizei- noch Überwachungsstaat will...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.12.18 23:07 durch bk (Golem.de).

  15. Re: Ich habe nichts gegen Gesichtserkennung...

    Autor: sp4cexchr1s 13.12.18 - 21:36

    Tpircs Avaj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kayozz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich habe nichts gegen Gesichtserkennung...
    >
    > Bitte poste ein Bild auf dem dein Gesicht gut erkennbar ist, ich möchte
    > gerne überprüfen, ob du ein Gefährder bist.

    Falsch verstanden erstmal müsste er als gefährder eingestuft sein um ihn dann mit einem Bild zu überprüfen xD

  16. Re: Ich habe nichts gegen Gesichtserkennung...

    Autor: Gallantus 13.12.18 - 23:09

    Es werden keine Hashes erstellt. Wie will ich von etwas was jedes mal anders ist (Licht, Blickwinkel, Qualität der Kamera) ein Hash erstellen (bzw. ich kann ein Hash erstellen aber der ist ungleich dem Hash eines anderen Bildes). Entweder muss ich wirklich das Bild abspeichern oder bestimmte Merkmale in einer Datenbank aufschreiben. Das ist kein Hash.

  17. Re: Ich habe nichts gegen Gesichtserkennung...

    Autor: twothe 13.12.18 - 23:30

    blubberer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Polemik vom Feinsten! Hätte Merkel die Grenzen nicht geöffnet, gäbe es
    > tausende von Toten, deren Blut an ihren und damit an Deinen Händen klebt!

    Und wo steht geschrieben, dass wir der Wohlfahrtsstaat sind, der der ganzen Welt aushelfen muss wenns mal nicht läuft? Warum müssen Deutsche Extraschichten einlegen um Einwanderer zu finanzieren? Warum müssen wir Toleranz gegenüber gewalttätigen Kriminellen aus dem Ausland zeigen? Warum konnten wir nicht wie einige andere Staaten sagen "Not my fucking problem"?

    Wenn du mal versuchst diese Fragen mal ernsthaft zu beantworten, stellt sich schnell raus, dass diese ganze Wilkommens-Geschichte am Ende nur eine Selbstbeweihräucherung war, denn die Leute hätten nicht nur völlig problemlos sondern in vielen Fällen sogar besser in anderen Ländern unterkommen können. Stattdessen wurden die Leute hier teilweise wie Vieh in Turnhallen gequetscht, obwohl in anderen Ländern noch Kapazitäten frei gewesen wäre, nur damit sich ein paar Gutmenschen selbst auf die Schulter klopfen können. DAS ist für mich unmenschlich!

    > Würde es in Deutschland mal so zugehen wie in den Flüchtlingsländern, wäre
    > auch jeder froh wenn er seinen Arsch retten könnte oder zu mindestens den
    > seiner Kinder!

    Ich habe kein Problem damit Menschen in Not zu helfen, ganz im Gegenteil, aber ich habe ein Problem damit wenn ich jemandem helfe und der randaliert dann rum statt danke zu sagen. Und ein noch viel größeres Problem damit, wenn dann einer kommt und mir erklärt ich müsse das jetzt so akzeptieren weil wegen der schweren Umstände. Da sage ich ganz klar: Nein muss ich nicht.

    Wenn ich diese Weihnachts-Festungen sehe, und dazu noch lese das Gesichtserkennung jetzt total wichtig wird wegen der Gefährder, dann kommt mir eine ganz einfache Fragen: warum schmeißen wir nicht einfach jeden der hier statt Dankbarkeit zu zeigen kriminell wird einfach raus? Einfachstes Zuckerbrot-Peitsche-Konzept: kommste her, benimmste dich, darfste bleiben, benimmste dich nicht, fliegste raus. Und wenn dann einer der rausgeflogen ist jammert "Ja wo soll ich denn sonst hin?!" dann kommt ein "Tja, das hätteste dir vorher überlegen sollen." Und du glaubst gar nicht wie schnell diese Leute sich dann auf ein mal alle benehmen können.

  18. Re: Ich habe nichts gegen Gesichtserkennung...

    Autor: Gallantus 14.12.18 - 01:29

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > blubberer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > ist jammert "Ja wo soll ich denn sonst hin?!" dann kommt ein "Tja, das
    > hätteste dir vorher überlegen sollen." Und du glaubst gar nicht wie schnell
    > diese Leute sich dann auf ein mal alle benehmen können.


    Und wenn das Land ihn nicht wieder nimmt wo steckst du ihn dann wieder hin? Es ist nicht nur sein Problem, dass er nicht zurück kann, sondern auch das des Staates.

  19. Re: Ich habe nichts gegen Gesichtserkennung...

    Autor: twothe 14.12.18 - 06:56

    Gallantus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn das Land ihn nicht wieder nimmt wo steckst du ihn dann wieder hin?

    Und warum ist das jetzt das Problem von Deutschland? Es gibt genügend Länder um uns herum bei dem jemand einen Antrag stellen kann. Und wenn es jemand tatsächlich schafft sich mit jedem Land in Europa zu verscherzen, dann ist es vielleicht auch für die lokale Bevölkerung sehr gut, wenn dieser Mensch nirgends wo einwandert. Wer seine eigenen Ideen als wichtiger erachtet als die Grundregeln in einem Gastland, der muss als aller erstes mal lernen seine eigenen Werte zu korrigieren. Und wenn er das dann immer noch nicht kann, dann ist das sein Problem und nicht meins.

    Und um den Bogen zum eigentlichen Topic wieder zu schlagen: Ich sehe nicht ein warum ich jetzt Nachteile haben muss, damit so jemand weiter sein destruktives Verhalten ausleben kann. Ich kann mich überreden höhere Beiträge zu zahlen um Menschen in Not auszuhelfen, aber dann erwarte ich auch als Gegenleistung eine gewisse Dankbarkeit, und nicht die Eintrittskarte in den Überwachungsstaat, weil man sich nicht traut ein paar schwarze Schafe beim Namen zu nennen und zu entfernen.

  20. Re: Ich habe nichts gegen Gesichtserkennung...

    Autor: ibsi 14.12.18 - 07:47

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > blubberer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Polemik vom Feinsten! Hätte Merkel die Grenzen nicht geöffnet, gäbe es
    > > tausende von Toten, deren Blut an ihren und damit an Deinen Händen
    > klebt!
    >
    > Und wo steht geschrieben, dass wir der Wohlfahrtsstaat sind,
    Nirgendwo

    > der der ganzen
    > Welt aushelfen muss wenns mal nicht läuft?
    Wir helfen alleine der ganzen Welt? Wo?

    > Warum müssen Deutsche
    > Extraschichten einlegen um Einwanderer zu finanzieren?
    Ich musste keine Extraschicht einlegen. Wer kam da zu Dir und hat Dich gezwungen, Merkel?

    > Warum müssen wir
    > Toleranz gegenüber gewalttätigen Kriminellen aus dem Ausland zeigen?
    Musst Du nicht.

    > Warum
    > konnten wir nicht wie einige andere Staaten sagen "Not my fucking
    > problem"?
    Weil es ganz schnell auch Dein Problem sein kann. Und dann möchten die Menschen auch hilfe haben. Außerdem ... es sind Menschen! Und die meisten davon haben nichts - aber auch GAR NICHTS - gemacht, außer ihr Leben zu leben, genau wie Du es tust (nur das es Dir gut geht und Du lieber darüber redest 5¤ zu sparen, anstatt 1 Menschenleben zu retten).

    >
    > Wenn du mal versuchst diese Fragen mal ernsthaft zu beantworten,
    Erledigt

    > stellt
    > sich schnell raus, dass diese ganze Wilkommens-Geschichte am Ende nur eine
    > Selbstbeweihräucherung war, denn die Leute hätten nicht nur völlig
    > problemlos sondern in vielen Fällen sogar besser in anderen Ländern
    > unterkommen können.
    Vielleicht auch in anderen Ländern, aber sie waren HIER und haben HIER gefragt.

    > Stattdessen wurden die Leute hier teilweise wie Vieh in
    > Turnhallen gequetscht, obwohl in anderen Ländern noch Kapazitäten frei
    > gewesen wäre
    Ja, aber die Leute waren HIER!

    >, nur damit sich ein paar Gutmenschen selbst auf die Schulter
    > klopfen können.
    Achso, Du meinst die Leute wollten gar keine Hilfe, sondern wollten von schlechten Menschen aufgenommen werden?
    > DAS ist für mich unmenschlich!
    >

    > > Würde es in Deutschland mal so zugehen wie in den Flüchtlingsländern,
    > wäre
    > > auch jeder froh wenn er seinen Arsch retten könnte oder zu mindestens
    > den
    > > seiner Kinder!
    >
    > Ich habe kein Problem damit Menschen in Not zu helfen, ganz im Gegenteil,
    > aber ich habe ein Problem damit wenn ich jemandem helfe und der randaliert
    > dann rum statt danke zu sagen.
    Und die Flüchtlinge, das waren ja nur 5, haben ALLE rumgepöbelt? Die Mehrheit vielleicht? Auch nicht? Also doch nur einzelne?

    > Und ein noch viel größeres Problem damit,
    > wenn dann einer kommt und mir erklärt ich müsse das jetzt so akzeptieren
    > weil wegen der schweren Umstände. Da sage ich ganz klar: Nein muss ich
    > nicht.
    Akzeptierst Du nicht? Was tust Du dagegen? Flüchtlingsheime abbrennen?

    >
    > Wenn ich diese Weihnachts-Festungen sehe, und dazu noch lese das
    > Gesichtserkennung jetzt total wichtig wird wegen der Gefährder, dann kommt
    > mir eine ganz einfache Fragen: warum schmeißen wir nicht einfach jeden der
    > hier statt Dankbarkeit zu zeigen kriminell wird einfach raus?
    1. Definiere Gefährder (wer legt denn fest wer ein Gefährder ist; kann das im zweifel jeder sein?)
    2. Das tun wir tatsächlich, so lange die Gesetze das erlauben
    3. "Niemand" braucht Gesichtserkennung ;)

    > Einfachstes
    > Zuckerbrot-Peitsche-Konzept: kommste her, benimmste dich, darfste bleiben,
    > benimmste dich nicht, fliegste raus. Und wenn dann einer der rausgeflogen
    > ist jammert "Ja wo soll ich denn sonst hin?!" dann kommt ein "Tja, das
    > hätteste dir vorher überlegen sollen." Und du glaubst gar nicht wie schnell
    > diese Leute sich dann auf ein mal alle benehmen können.
    Nein, anscheinend nicht. Denn Kriminelle gibt es überall. Manche werden es erst und hätten es sich selber nicht vorstellen können so etwas zu tun.

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