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The New Yorker.... Haftung?

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  1. The New Yorker.... Haftung?

    Autor: Naseweiß 16.03.16 - 14:47

    Wenn mich der "The New Yorker" infiziert und meine Daten weg sind, wie stehts mit der Haftung?

    Fange ich mir das in einem Mailanhang selber ein = meine Dummheit!
    Aber so?

  2. Re: The New Yorker.... Haftung?

    Autor: Tuxianer 01.04.16 - 16:03

    Erstes Problem: Die Werbung kommt ja nicht vom "New Yorker"; dessen Server sind sauber. Der Müll kommt von einer Werbemistverbreiterfirma. Oder Mistwerbeverbreiterfirma? Nun, egal, jedenfalls von der Pest. Also muss man die verklagen.

    Zweites Problem: Man muss beweisen, dass der Müll von dort kam. Haben Sie immer ein Programm (wie Wireshark) am Laufen, das alles, was Sie übers Netzwerk erhalten, komplett protokolliert? Dann haben Sie eventuell sogar gute Chancen - es sei denn, die nette Malware verschlüsselt die Protokolldatei ... :-(

    Drittens: Erfolgreich klagen kann man nur, wenn man den Schaden nachweisen kann. Beweisen Sie doch mal bitte, dass Ihr Rechner vorher nicht verwanzt war ... ist etwas schwierig, gell?

    Also einen neuen Rechner nehmen, von Null weg einrichten, immer unter Anwesenheit von Notar und IT-Fachmann, dann die Seiten des New Yorkers aufsuchen, das - am besten mittels externem Gerät (nicht durch die Malware angreifbar) - protokollieren und dann die Malware im Datenpaket nachweisen.

    Ja, nun ... möglich ist es. Vielleicht findet die Werbepestfirma auch einen leichten Formfehler ihres Anwalts, so dass das Ganze leider nicht vor Gericht verhandelt werden kann?

    Oder sie argumentiert mit dem üblichen AGB-Müll: Wer Werbung von uns bezieht, akzeptiert, dass wir nicht garantieren, dass die Werbung frei von Malware ist.

    Ist schäbig - wie Internetpest halt ist. Aber vor Gericht wahrscheinlich sogar möglich. Zumindest in Hamburg kommen die sicher damit durch.

    -----

    Befugnis kann man delegieren. Kompetenz muss man erlangen.

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