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wie soll das auch funktionieren...

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  1. wie soll das auch funktionieren...

    Autor: Rulf 06.08.17 - 14:00

    wenn alle entscheider garnicht mitglied des systems sind...

    selbst die krankenkassenvorstände sind doch größtenteils privat versichert...

  2. Re: wie soll das auch funktionieren...

    Autor: Theoretiker 06.08.17 - 14:53

    Wozu auch? In der Privaten zahlt man als Einzelperson weniger als in der Gesetzlichen und hat dann noch mehr Leistungen. Man wäre ja bescheuert, wenn man in der Einkommensklasse in der GKV bleibt und sich dann auch noch private Zusatzversicherungen holen muss, um bei Zahnersatz nicht nur das Minimum erstattet zu bekommen.

    Wahrscheinlich noch so ein Symptom, dass man das ganze System mal vereinheitlichen sollte und die Anzahl der GKV drastisch reduzieren sollte.

  3. Re: wie soll das auch funktionieren...

    Autor: Dietbert 06.08.17 - 16:59

    Selbst wenn du recht hättest, was würde das für einen Unterschied machen?

    Dietbert I.

  4. Re: wie soll das auch funktionieren...

    Autor: Dietbert 06.08.17 - 17:01

    Was soll es bringen die Zahl der Kassen zu reduzieren? Üblicherweise haben die kleinen Kassen geringere Verwaltungskosten je Mitglied.

    Dietbert I.

  5. Re: wie soll das auch funktionieren...

    Autor: Rulf 06.08.17 - 18:18

    du meinst die chefs der kleinen kassen fahren keine s-klasse+...
    da irrst du aber gewaltig...

  6. Re: wie soll das auch funktionieren...

    Autor: Rulf 06.08.17 - 18:29

    sie müssten die suppe, die sie anderen eingebrockt haben auch selber mitauslöffeln...
    dh die interessierten dienste haben auch direkten zugriff auf ihre krankenakten...

    von einsparungen kann man jedenfalls nicht reden, wenn ein projekt schon 1,7mrden euronen gekostet hat aber noch nicht eine einzige vorgabe erfüllen kann und auch keiner weis ob es das jemals wird...
    das geld hätte man lieber in die forschung gesteckt...das hätte auch in der realität echte menschleben retten können...

    der herr von der bayrischen aok ist im übrigen so sauer, weil seine kasse schon einen großen haufen investiert hatte als das system noch garnicht beschlossen war und dann bei der entscheidung kräftig lobbyarbeit dafür gemacht hat...
    diese massiven investitionen kann man jetzt schon fast in den wind schreiben...

    es ist also keine beschwerde an die nichtumsetzenden firmen sondern eher ein ablenkungsmanöver von der eigenen verantwortung für diesen massiven verlust für die versicherten...denn die müssen das alles bezahlen...

  7. Re: wie soll das auch funktionieren...

    Autor: Dietbert 06.08.17 - 20:47

    Quellen bitte.

    Gerade bei kleinen Kassen war der Vorstand gerne auch der einzige Mitarbeiter...

    Dietbert I.

  8. Re: wie soll das auch funktionieren...

    Autor: trapperjohn 07.08.17 - 07:22

    Theoretiker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wozu auch? In der Privaten zahlt man als Einzelperson weniger als in der
    > Gesetzlichen und hat dann noch mehr Leistungen.

    Dann werd mal älter, da wirste dich noch umgucken... Und in die gesetzliche kommste dann nicht mehr rein.

  9. Re: wie soll das auch funktionieren...

    Autor: chefin 07.08.17 - 07:57

    Theoretiker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wozu auch? In der Privaten zahlt man als Einzelperson weniger als in der
    > Gesetzlichen und hat dann noch mehr Leistungen. Man wäre ja bescheuert,
    > wenn man in der Einkommensklasse in der GKV bleibt und sich dann auch noch
    > private Zusatzversicherungen holen muss, um bei Zahnersatz nicht nur das
    > Minimum erstattet zu bekommen.
    >
    > Wahrscheinlich noch so ein Symptom, dass man das ganze System mal
    > vereinheitlichen sollte und die Anzahl der GKV drastisch reduzieren sollte.

    Die Gewinne der Privaten übersteigen die der Gesetzlichen.

    das kann mehrere Ursachen haben:
    Private bezahlen Ärzte schlechter...lachhaft
    Private nehmen nur Gesunde auf, schmeissen Kranke raus...würden sie gerne, dürfen aber nicht.
    Private nehmen den Beitrag nach Aufwand, heist in jungen Jahren weniger, im Alter mehr. Unterm Strich über die Jahrzehnte also mehr Geld als in der gesetzlichen. Nur anfangs wird billig geködert....momentan deren Modell.

    Wird allerdings gesetzlich auch schon etwas glatt gebügelt, man muss mischkalkulieren. Und der Teil des Volkes, der viel verdient um da rein zu kommen ist tendenziell der Teil, der weniger krank wird. Wer sich für wenig Geld kaputt schafft, kostet der Krankenkasse Geld. Mit harter körperlicher Arbeit verdient aber keiner genug um Privat zu versichern. Sondern durch Kopfarbeit und mit dem vielen Geld kann man dann auch sportliche und erholsame Dinge angehen um länger gesund zu bleiben. Man möchte ja Alt werden, das Geld dazu hat man. Der hart Arbeitende nicht, dem reichts gerade so.

    Private Versicherung ist eigentlich etwas, das man sich sparen kann. Wer es sich leisten kann, braucht sie meistens nicht, legt also Geld drauf statt was zu sparen. Und wer sie braucht, ist zumindest statistisch, in der Gruppe die kein Anrecht drauf hat. Würde man es komplett privatisieren, so wie die KFZ-Haftpflicht, würde man völlig anders bezahlen müssen. Und es wäre teurer als heute und Lohnunabhängig. Führt dazu, das wer scheisse verdient, dann in der Krankheit auch noch arm dran ist. Weil er sich nur die billigste Grundversorgung leisten kann.

  10. Re: wie soll das auch funktionieren...

    Autor: Dieselmeister 07.08.17 - 08:12

    Du wirst lachen, aber die AOK hat prozentual den kleinsten Overhead. Zumindestens noch vor einigen Jahren.

  11. Re: wie soll das auch funktionieren...

    Autor: Anonymer Nutzer 07.08.17 - 09:15

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Private nehmen den Beitrag nach Aufwand, heist in jungen Jahren weniger, im
    > Alter mehr. Unterm Strich über die Jahrzehnte also mehr Geld als in der
    > gesetzlichen. Nur anfangs wird billig geködert....momentan deren Modell.
    Wo hast du denn den Schwachsinn her?
    Dein Beitrag bemisst sich an deinem Gesundheitszustand und Alter wenn du eintrittst. Diesen Beitrag bezahlst du dann bis an dein Lebensende, sofern du ununterbrochen dort bleibst bzw. im gleichen Tarif bleibst. Wenn du den Tarif wechselst, wird ggf. erneut eine Gesundheitsprüfung fällig.
    Wer über die Familienversicherung in die privaten rutscht, sollte sich seinen "Gesundheitsstand" tunlichst bewahren durch Tarife, die diesen bewahren. Dadurch gilt man dort auch mit allen möglichen Krankheiten als "Kerngesund" und zahlt pervers niedrige Beiträge.
    > Private Versicherung ist eigentlich etwas, das man sich sparen kann. Wer es
    > sich leisten kann, braucht sie meistens nicht, legt also Geld drauf statt
    > was zu sparen. Und wer sie braucht, ist zumindest statistisch, in der
    > Gruppe die kein Anrecht drauf hat. Würde man es komplett privatisieren, so
    > wie die KFZ-Haftpflicht, würde man völlig anders bezahlen müssen. Und es
    > wäre teurer als heute und Lohnunabhängig. Führt dazu, das wer scheisse
    > verdient, dann in der Krankheit auch noch arm dran ist. Weil er sich nur
    > die billigste Grundversorgung leisten kann.
    Es ist eine Versicherung, genau wie die gesetzliche KV. Beide braucht man "statistisch nicht", anderenfalls würde es sich für den Anbieter ja nicht rechnen.
    Um sich privat versichern zu können muss man 57.600¤ im Jahr (Brutto) verdienen. Bei diesem Gehalt kann schon ein etwas komplizierterer Knochenbruch zu einer finanziellen Schieflage führen, ganz zu schweigen von Krebs oder z.B. Bypass-OPs.

  12. Re: wie soll das auch funktionieren...

    Autor: Theoretiker 11.08.17 - 10:15

    trapperjohn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann werd mal älter, da wirste dich noch umgucken...

    Bezieht sich das nur auf Tarife zum Risikobeitrag oder meinst du das allgemein? Denn letztlich sollen die Altersrückstellungen genau das ja verhindern und Beitragsanpassungen sind dann eben nur noch, wenn es erforderlich ist. Das macht die GKV ja auch nicht anders.

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