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Kein Entdecker, sondern Entwickler von Angriffsvektoren

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  1. Kein Entdecker, sondern Entwickler von Angriffsvektoren

    Autor: cicero 18.01.18 - 18:29

    .

    Der nette (?) junge, technisch interessierte (skrupellose?) Mann
    sieht es wahrscheinlich anders,
    trotzdem:

    Daniel Gruß ist aus meiner Perspektive heraus gesehen
    ein Entwickler von bösartigen Angriffsvektoren.

    Zudem dokumentiert er diese Angriffsvektoren
    und stellt seine bösartigen Angriffsvektoren
    so richtig bösartigen, kriminellen Übeltätern zur Verfügung
    - wenn auch indirekt.

    Das Handeln von Daniel Gruß wird vom Steuerzahler unterstützt.
    Dem Steuerzahler, dem er in Folge (in)direkt (?) schadet.


    Diverse Eigenarten von Implementationen von Hardware
    gibt es immer, überall und jederzeit.
    Heute und auch in Zukunft.

    Auch unsere DNA ist ein reiches Feld für "Sicherheitsforscher".
    Et cetera.

    Man kann als "Sicherheitsforscher" - gerne auch staatlich bezahlt -
    ja auch mal eine "Sicherheitslücke" oder Schwachstelle
    bzw. einen Angriffsvektor unserer Biologie entwickeln.

    Diese bestens dokumentieren, mit praktischen Beispielen und Anleitungen versehen
    und diese so richtig schön weltweit publizieren.
    Und sich dabei moralisch-ethisch auf Wissenschaft berufen.

    Heissa, was für eine Freude:
    Ruck-zuck sind wir wieder zurück im Mittelalter.
    Oder noch weiter zurück.
    Steinzeit anybody?

    Aber Hauptsache "public domain" und Bio ist es ohnehin.

    Ich hab's doch gleich gesagt, selber Schuld
    wenn die Menschheit ausgerottet wird wegen eines Angriffsvektors.

    Herr Daniel Gruß hat der Gesellschaft, die ihm eine soziale Heimat bietet,
    wissentlich oder zumindest naiver Weise gründlichst geschadet.


    Herr Daniel Groß sollten die Forschungsmittel umgehend entzogen werden.

    Und er sollte sich Aufgaben widmen welche der Gesellschaft nutzen
    und nicht solchen bei denen von Anfang an klar ist
    dass sie nur und ausschließlich
    auf die Verursachung von Schaden ausgerichtet sind.


    .

    .

  2. Re: Kein Entdecker, sondern Entwickler von Angriffsvektoren

    Autor: short reader 18.01.18 - 18:44

    sehen wirs mal positiv: auch der junge Mann weiss sich an der Klaviatur von Angstmachern wohlbestallt.

    Schließlich will er genauso aufklären wie jede andere Amöbe auch.

    Wie die derzeitigen Prozessoren allerdings mit Quantencomputing umgehen sollen, wird er uns vmtl auch nicht erklären können.

  3. Re: Kein Entdecker, sondern Entwickler von Angriffsvektoren

    Autor: Kleba 18.01.18 - 18:56

    cicero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Daniel Gruß ist aus meiner Perspektive heraus gesehen
    > ein Entwickler von bösartigen Angriffsvektoren.
    >
    > Aber Hauptsache "public domain" und Bio ist es ohnehin.
    >
    > Herr Daniel Gruß hat der Gesellschaft, die ihm eine soziale Heimat bietet,
    > wissentlich oder zumindest naiver Weise gründlichst geschadet.
    >
    > Herr Daniel Groß sollten die Forschungsmittel umgehend entzogen werden.
    >
    > Und er sollte sich Aufgaben widmen welche der Gesellschaft nutzen
    > und nicht solchen bei denen von Anfang an klar ist
    > dass sie nur und ausschließlich
    > auf die Verursachung von Schaden ausgerichtet sind.
    >

    Wtf? Wäre es dir lieber, wenn die Erkenntnisse von ihm nur von einer handvoll wirklich "bösen" Menschen wäre? Denn du glaubst doch nicht im ernst, dass noch keiner diesen Ansatz verfolgt hat?! So ist die Aufregung wenigstens groß genug, dass gleich alle großen Konzerne/Communities anfangen etwas dagegen zu tun.

    So ein verqueres Weltbild muss man erst mal aufbauen... abgefahren.

  4. den Überbringer der schlechten Nachricht zu töten

    Autor: pica 18.01.18 - 18:56

    ist ein klassischer Ansatz.

    Ob dieser Ansatz dazu taugt, Computer sicher zu machen bezweifle ich jedoch.

    Gruß,
    pica

  5. Re: Kein Entdecker, sondern Entwickler von Angriffsvektoren

    Autor: Saschlong 18.01.18 - 18:57

    Respekt das du noch deine Tastatur gefunden hast soviel Dampf wie dein Dübel produziert haben muss..

  6. Entwickler von Angriffsvektoren, nah am klassischen Saboteur

    Autor: cicero 18.01.18 - 21:34

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > cicero schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Daniel Gruß ist aus meiner Perspektive heraus gesehen
    > > ein Entwickler von bösartigen Angriffsvektoren.
    > >
    > > Aber Hauptsache "public domain" und Bio ist es ohnehin.
    > >
    > > Herr Daniel Gruß hat der Gesellschaft, die ihm eine soziale Heimat
    > bietet,
    > > wissentlich oder zumindest naiver Weise gründlichst geschadet.
    > >
    > > Herr Daniel Groß sollten die Forschungsmittel umgehend entzogen werden.
    > >
    > > Und er sollte sich Aufgaben widmen welche der Gesellschaft nutzen
    > > und nicht solchen bei denen von Anfang an klar ist
    > > dass sie nur und ausschließlich
    > > auf die Verursachung von Schaden ausgerichtet sind.
    > >
    >
    > Wtf? Wäre es dir lieber, wenn die Erkenntnisse von ihm nur von einer
    > handvoll wirklich "bösen" Menschen wäre? Denn du glaubst doch nicht im
    > ernst, dass noch keiner diesen Ansatz verfolgt hat?! So ist die Aufregung
    > wenigstens groß genug, dass gleich alle großen Konzerne/Communities
    > anfangen etwas dagegen zu tun.
    >
    > So ein verqueres Weltbild muss man erst mal aufbauen... abgefahren.

    Auch wenn er denn diesen "Ansatz" nicht vollständig eigenständig als Angriffsvektor entwickelt hat, so hat er diesen zumindest perfektioniert und in einen gebrauchsfertigen Zustand gebracht und diesen weltweit verbreitet.

    Immerhin scheint es vollzeit-mäßig staatlich bezahlte "Sicherheitsforscher" mit entspechender Muße zu brauchen
    um einen potentiellen Angriffsvektor tatsächlich in einen Zustand zu bringen damit Andere diesen dann häppchen-gerecht aufbereitet garantiert auch in Angriffe umsetzen können.

    Für mich sind Leute wie dieser "Sicherheitsforscher" nahe an einem klassischen Saboteur.

    Wenn ein "Sicherheitsforscher" einen garantiert krank-machenden Grippe-Virus entwickelt und in Form eines "Papers" die Welt darin unterweist wo genau die Schwachstelle im menschlichen Genom liegt und den Nachweis seiner Exzellenz noch dadurch erbringt in dem er eine genaue Anleitung zur Herstellung und Applikation eines Sprays bereit stellt, glaube ich kaum dass Sie persönlich und noch dazu unfreiwillig als Opfer bereitstellen würden um zu sehen wie es um Ihre ganz individuellen biologischen Architektur-Merkmale so bestellt ist.

    Wenn Ihnen jemand im Öffentlichen Raum so ein Spray ins Gesicht sprühen würde,
    dann dürfte das Ihr Weltbild wohl Realtime-mäßig ins Schwanken bringen.

    Die zu Grunde liegende geistige Haltung ist in beiden Fällen identisch.

    Wohl bekomms.

    .


    .



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.01.18 21:41 durch cicero.

  7. Re: Entwickler von Angriffsvektoren, nah am klassischen Saboteur

    Autor: Stepinsky 18.01.18 - 22:22

    Du glaubst doch nicht mehr ernsthaft, dass das Verheimlichen von Lücken dazu führt, dass sie niemand findet?
    Wir hatten in den vergangenen Jahren mehrmals Fälle, in denen eine Lücke von verschiedenen Parteien gefunden wurde. Und mehrmals hat man nachher festgestellt, dass die Lücke schon heimlich ausgenutzt wurde.
    Es ist ja schließlich inzwischen viel, viel kompetentes Fachwissen sowohl in Russland, China und USA in staatlichem Auftrag unterwegs. Dazu gibt es noch einen finanziell sehr gut ausgestatteten kriminellen Sektor, der auch genügend Fachleute finanzieren kann.

    Meinst du Google investiert zum Spaß viel Geld in solche Forschung? Auch Google gibt nur dort Geld aus, wo es wirklich nötig ist.

    Den Forschern jetzt vorzuwerfen, dass sie über die Lücke sprechen ist für mich totaler Unfug.

  8. Re: Entwickler von Angriffsvektoren, nah am klassischen Saboteur

    Autor: demon driver 18.01.18 - 22:31

    cicero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die zu Grunde liegende geistige Haltung ist in beiden Fällen identisch

    Der Satz sagt nur über eine ganz andere geistige Haltung etwas aus, nämlich deine; darüber allerdings eine ganze Menge.

  9. Re: Entwickler von Angriffsvektoren, nah am klassischen Saboteur

    Autor: das_mav 18.01.18 - 23:37

    cicero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kleba schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > cicero schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Daniel Gruß ist aus meiner Perspektive heraus gesehen
    > > > ein Entwickler von bösartigen Angriffsvektoren.
    > > >
    > > > Aber Hauptsache "public domain" und Bio ist es ohnehin.
    > > >
    > > > Herr Daniel Gruß hat der Gesellschaft, die ihm eine soziale Heimat
    > > bietet,
    > > > wissentlich oder zumindest naiver Weise gründlichst geschadet.
    > > >
    > > > Herr Daniel Groß sollten die Forschungsmittel umgehend entzogen werden.
    >
    > > >
    > > > Und er sollte sich Aufgaben widmen welche der Gesellschaft nutzen
    > > > und nicht solchen bei denen von Anfang an klar ist
    > > > dass sie nur und ausschließlich
    > > > auf die Verursachung von Schaden ausgerichtet sind.
    > > >
    > >
    > > Wtf? Wäre es dir lieber, wenn die Erkenntnisse von ihm nur von einer
    > > handvoll wirklich "bösen" Menschen wäre? Denn du glaubst doch nicht im
    > > ernst, dass noch keiner diesen Ansatz verfolgt hat?! So ist die
    > Aufregung
    > > wenigstens groß genug, dass gleich alle großen Konzerne/Communities
    > > anfangen etwas dagegen zu tun.
    > >
    > > So ein verqueres Weltbild muss man erst mal aufbauen... abgefahren.
    >
    > Auch wenn er denn diesen "Ansatz" nicht vollständig eigenständig als
    > Angriffsvektor entwickelt hat, so hat er diesen zumindest perfektioniert
    > und in einen gebrauchsfertigen Zustand gebracht und diesen weltweit
    > verbreitet.
    >
    > Immerhin scheint es vollzeit-mäßig staatlich bezahlte "Sicherheitsforscher"
    > mit entspechender Muße zu brauchen
    > um einen potentiellen Angriffsvektor tatsächlich in einen Zustand zu
    > bringen damit Andere diesen dann häppchen-gerecht aufbereitet garantiert
    > auch in Angriffe umsetzen können.
    >
    > Für mich sind Leute wie dieser "Sicherheitsforscher" nahe an einem
    > klassischen Saboteur.
    >
    > Wenn ein "Sicherheitsforscher" einen garantiert krank-machenden
    > Grippe-Virus entwickelt und in Form eines "Papers" die Welt darin
    > unterweist wo genau die Schwachstelle im menschlichen Genom liegt und den
    > Nachweis seiner Exzellenz noch dadurch erbringt in dem er eine genaue
    > Anleitung zur Herstellung und Applikation eines Sprays bereit stellt,
    > glaube ich kaum dass Sie persönlich und noch dazu unfreiwillig als Opfer
    > bereitstellen würden um zu sehen wie es um Ihre ganz individuellen
    > biologischen Architektur-Merkmale so bestellt ist.
    >
    > Wenn Ihnen jemand im Öffentlichen Raum so ein Spray ins Gesicht sprühen
    > würde,
    > dann dürfte das Ihr Weltbild wohl Realtime-mäßig ins Schwanken bringen.
    >
    > Die zu Grunde liegende geistige Haltung ist in beiden Fällen identisch.
    >
    > Wohl bekomms.
    >
    > .
    >
    > .

    Nein, ist sie nicht. Denn das eine wäre Unterstützen von Terrorismus und das andere ist immer noch Forschung und Entwicklung.

    Körperlichen mit materiellem Schaden gleichzustellen ist schon weitaus mehr als nur leicht Weltfremd.

  10. Re: Entwickler von Angriffsvektoren, nah am klassischen Saboteur

    Autor: burzum 19.01.18 - 00:43

    Nach diesem verworrenen Posting bin ich fast sprachlos. Aber eventuell kann jemand aus dieser Liste helfen. ;)

    https://www.jameda.de/aerzte/psychiater-u-psychotherapeuten/fachgebiet/

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  11. Re: Kein Entdecker, sondern Entwickler von Angriffsvektoren

    Autor: p4m 19.01.18 - 00:59

    Es gab auch mal eine Zeit, ist noch gar nicht so lange her, als Konses war, dass eine Verschlüsselung nur dann sicher sei, wenn alle Details zum Algorithmus geheim gehalten werden. Hat sich als falsch heraus gestellt. Denn so konnten jene mit Kenntnis mathematische Schwachstellen ausnutzen während selbst der Ersteller im festen Glauben war es gäbe keine. Lass die Öffentlichkeit Sachen auseinander nehmen, nur so findet man Fehler. Denn der Großteil der Menschheit hat eben kein Interesse daran, dass soetwas unter den Tisch respektive den Falschen in die Hände fällt.

  12. Re: Entwickler von Angriffsvektoren, nah am klassischen Saboteur

    Autor: herrwusel 19.01.18 - 07:52

    cicero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ein "Sicherheitsforscher" einen garantiert krank-machenden
    > Grippe-Virus entwickelt und in Form eines "Papers" die Welt darin
    > unterweist wo genau die Schwachstelle im menschlichen Genom liegt und den
    > Nachweis seiner Exzellenz noch dadurch erbringt in dem er eine genaue
    > Anleitung zur Herstellung und Applikation eines Sprays bereit stellt,
    > glaube ich kaum dass Sie persönlich und noch dazu unfreiwillig als Opfer
    > bereitstellen würden um zu sehen wie es um Ihre ganz individuellen
    > biologischen Architektur-Merkmale so bestellt ist.

    Was ein falscher Ansatz. Der Vergleich hinkt ja mal so dermaßen, dass ich bezweifel, dass da überhaupt Beine vorhanden sind.
    Wenn schon würde der "pöse" Sicherheitsforscher einen bestehenden Virus genauer beschreiben und gewonnene Information publik machen. Dadurch ließe sich dann der Virus besser eindämmen/heilen.
    Ich glaube du verwechselst, wer dieses Sicherheitsrisiko erschaffen hat: nicht der Forscher, sondern die Hersteller. Erst durch das öffentlich Bekanntmachen kann an Lösungen gearbeitet und vor allem geprüft werden, ob Systeme nicht schon ausgenutzt werden. Unwissenheit schützt ja nicht vor krimineller Energie, oder anders: nur weil ich dich nicht sehe, heißt das nicht, dass du mich nicht siehst.

  13. Re: Kein Entdecker, sondern Entwickler von Angriffsvektoren

    Autor: Trollversteher 19.01.18 - 09:08

    Aber sonst geht es Dir gut?

  14. Re: Entwickler von Angriffsvektoren, nah am klassischen Saboteur

    Autor: mixedfrog 19.01.18 - 09:14

    Stepinsky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du glaubst doch nicht mehr ernsthaft, dass das Verheimlichen von Lücken
    > dazu führt, dass sie niemand findet?

    Natürlich.
    Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen und weiß daher seit meiner Kindheit:
    Solange man ein Problem verschweigt, existiert es auch nicht.

  15. Re: Entwickler von Angriffsvektoren, nah am klassischen Saboteur

    Autor: Trollversteher 19.01.18 - 09:19

    >Auch wenn er denn diesen "Ansatz" nicht vollständig eigenständig als Angriffsvektor entwickelt hat, so hat er diesen zumindest perfektioniert und in einen gebrauchsfertigen Zustand gebracht und diesen weltweit verbreitet.

    >Immerhin scheint es vollzeit-mäßig staatlich bezahlte "Sicherheitsforscher" mit entspechender Muße zu brauchen um einen potentiellen Angriffsvektor tatsächlich in einen Zustand zu bringen damit Andere diesen dann häppchen-gerecht aufbereitet garantiert auch in Angriffe umsetzen können.

    Verstehe ich das richtig, wenn jemand potentielle Sicherheitslücken findet (der ganz sicher nicht derartig einzigartig und "genial" ist, dass er als einziger Mensch der Welt darauf gekommen ist), dann ist er böser Cyberterrorist, der der Menschheit schadet?
    Also frei nach dem Motto: Das Böse, von dem ich nichts weiß, kann mir nicht schaden? Kennst Du die Geschichte von Kassandra von Troja?

    >Für mich sind Leute wie dieser "Sicherheitsforscher" nahe an einem klassischen Saboteur.

    Sorry, aber das klingt für mich nur noch nach völlig unsachlicher und irationaler paranoider Hysterie.

    >Wenn ein "Sicherheitsforscher" einen garantiert krank-machenden Grippe-Virus entwickelt und in Form eines "Papers" die Welt darin unterweist wo genau die Schwachstelle im menschlichen Genom liegt und den Nachweis seiner Exzellenz noch dadurch erbringt in dem er eine genaue Anleitung zur Herstellung und Applikation eines Sprays bereit stellt, glaube ich kaum dass Sie persönlich und noch dazu unfreiwillig als Opfer bereitstellen würden um zu sehen wie es um Ihre ganz individuellen biologischen Architektur-Merkmale so bestellt ist.

    Hier wurde aber nichts "entwickelt" hier wurde eine Sicherheitslücke und ein Angriffsvektor entdeckt, der auch vorher schon, ganz unabhängig von der Arbeit von Herrn Gruß existierte, und der jederzeit von jedermann hätte entdeckt werden können. Das ist die verdammte *Aufgabe* eines Sicherheitsexperten. Glaubst Du etwa ernsthaft, die Geheimdienste dieser Welt hätten keine Experten mit den gleichen Fähigkeiten in ihren Teams, die diese Lücke nicht schon längst gefunden hätten?

    >Wenn Ihnen jemand im Öffentlichen Raum so ein Spray ins Gesicht sprühen würde,
    dann dürfte das Ihr Weltbild wohl Realtime-mäßig ins Schwanken bringen.

    Jetzt driftest Du völlig ab...

    >Die zu Grunde liegende geistige Haltung ist in beiden Fällen identisch.

    Völliger Unsinn. Dein Beispiel geht auch vollkommen daneben. Hier hat niemand eine Backdoor in ein bis dato sicheres System implementiert, sondern eine mögliche Lücke aufgedeckt und bekannt gemacht. Deine ganze völlig überzogene Reaktion ist ein Fall von "Kill the messenger" - nach dem Motto "Davon will ich nichts hören, das könnte meine heile Welt ins Wanken bringen".

    >Wohl bekomms.

    Prost...

  16. Re: Entwickler von Angriffsvektoren, nah am klassischen Saboteur

    Autor: Trollversteher 19.01.18 - 09:19

    >Natürlich.
    >Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen und weiß daher seit meiner Kindheit:
    >Solange man ein Problem verschweigt, existiert es auch nicht.

    Das bringt die Aussage des TE auf den Punkt.

  17. Re: Kein Entdecker, sondern Entwickler von Angriffsvektoren

    Autor: david_rieger 19.01.18 - 09:20

    Ist das ein Blödsinn, ich weiß nicht wo ich anfangen soll.

    Gruß forscht nicht an Computersicherheit, um damit den "bösen Mächten" zu dienen. Die Erkenntnisse sollen dazu genutzt werden, die Technik sicherer und diese Vektoren unbrauchbar zu machen. Dazu müssen die Erkenntnisse überprüfbar sein. Dazu müssen sie veröffentlicht werden.
    Transparenz ist der Schlüssel, etwas das für jeden nachvollziehbar offen liegt, offenbart seine eventuellen Schwächen eher und vor allem: jedem. Während ein Verdecken und Verschleiern womöglich nur jenen dient, die solche Schwächen ausnutzen wollen.

    Dieser Beitrag wurde in einem Fertigungsbetrieb hergestellt, in dem auch Sarkasmus verarbeitet wird.

  18. Re: Kein Entdecker, sondern Entwickler von Angriffsvektoren

    Autor: Trollversteher 19.01.18 - 09:20

    XD

  19. Re: Kein Entdecker, sondern Entwickler von Angriffsvektoren

    Autor: Physikuss 19.01.18 - 09:48

    Was die Bezahlung durch den Steuerzahler angeht. Das ist mir allemal lieber als eine Bezahlung durch die NSA. Die würde solche Angriffe wahrlich im Verborgenen zur Serienreife weiter entwickeln.
    Aus dieser Sicht ist eine Veröffentlichung irgendwie auch eine Flucht nach vorn, um rechtzeitig Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Meine Steuern kann Herr Gruß jedenfalls haben.

  20. Re: Entwickler von Angriffsvektoren, nah am klassischen Saboteur

    Autor: cicero 19.01.18 - 10:05

    Dann ruf dort doch mal an und mach' Dir einen Termin aus!

    .

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