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Stellt euch mal vor...

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  1. Stellt euch mal vor...

    Autor: Benutztername12345 19.03.21 - 14:28

    ... um wie viele richtige Verbrechen sich die Behörden kümmern könnten, wenn man den nutzlosen und Schaden anrichtenden Krieg gegen die Drogen sein lassen würde.

  2. Re: Stellt euch mal vor...

    Autor: kayozz 19.03.21 - 14:52

    Benutztername12345 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... um wie viele richtige Verbrechen sich die Behörden kümmern könnten,
    > wenn man den nutzlosen und Schaden anrichtenden Krieg gegen die Drogen sein
    > lassen würde.

    So platt gesagt ist das nicht mehr als eine Stammtischparole.

    Es gibt gute Gründe für eine Entkriminalisierung von Drogen. Beispiel: Portugal. Aber Portugal ist nicht Deutschland und Deutschland ist ein Transitland.

    Für DE könnte ich mir eher ein sanfteres Aufweichen (mit z.B. legalem Cannabiskonsum als ersten Schritt) statt Komplett-Umstieg vorstellen.

    Bis es soweit ist, ist ein hartes Vorgehen gegen Drogenkriminalität richtig und gut.

  3. Und stellt Euch mal vor

    Autor: M.P. 19.03.21 - 14:57

    wenn man die Waffenproduzenten auch in gleicher Weise für die Untaten der späteren Waffenbesitzer heranziehen würde, wie hier den Kryptotelefonhersteller ....

  4. Re: Und stellt Euch mal vor

    Autor: Truster 19.03.21 - 15:02

    Das war auch mein erster Gedanke.

  5. Re: Stellt euch mal vor...

    Autor: Benutztername12345 19.03.21 - 15:21

    Beschäftige dich doch mal mit den Studien und Untersuchungen zum Thema. (Ent-)kriminalisierung hat kaum Einfluss auf den Konsum, aber gewaltigen Einfluss auf Gesundheit und soziale Situation von Konsumenten, Beschaffungskriminalität, das Geld das die organisierte Kriminalität für Schweinereien zur Verfügung hat, die Kosten für den Staat hier, die Kriminalität in den Ursprungsländern, die Korruption und damit den ganzen Staat dort usw.

  6. Re: Und stellt Euch mal vor

    Autor: sevenacids 19.03.21 - 15:58

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn man die Waffenproduzenten auch in gleicher Weise für die Untaten der
    > späteren Waffenbesitzer heranziehen würde, wie hier den
    > Kryptotelefonhersteller ....

    +10 - denn auch bei deinem Beispiel sind illegale Geschäfte an der Tagesordnung

    Man sieht daran halt auch deutlich, dass der Staat nur an organisierter Kriminalität interessiert ist, die von ihm selbst ausgeht. Ich denke in diesem Fall da an BND, BKA und Verfassungsschutz. Aber auch direkt bei der Regierung (Stichwort Lobbyismus und Korruption) würde ich nicht halt machen. Problem ist nur, dass diese Seite sich die Legitimation selbst beschafft hat und es ja immer alles "rechtens" ist. In den meisten Fällen aber völlig intransparent. Der Kern liegt aber eigentlich woanders, nämlich bei den Bürgern, die meinen, mit einer Stimme für eine vorsortierte Auswahl alle Jubeljahre wäre eine Demokratie perfekt umgesetzt und ihr Wille perfekt vertreten.

    Anderes aktuelles Beispiel ist DE-Mail. Auch hier wollte man explizit keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Warum wohl? Dann könnten die eigenen "Sicherheits"organe ja nicht mehr mitlesen. Und von Snowden fang ich gar nicht mehr an - wenn es nicht mal ein Whistleblower schafft, die Leute dazu zu bringen, sich besser aufzuklären, was dann?



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 19.03.21 16:01 durch sevenacids.

  7. Re: Stellt euch mal vor...

    Autor: Trockenobst 19.03.21 - 16:43

    kayozz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bis es soweit ist, ist ein hartes Vorgehen gegen Drogenkriminalität richtig
    > und gut.

    Ein lang jährger Sozialarbeiter teilte die Drogenkonsumenten in drei Lager ein: Planlos und High, keine Lust auf Arbeit/Soziale Normen und High und mentale Probleme und High. Planlos, Anders und geistig instabil sind sonst nicht justiziabel, aber wenn du dir den falschen Stoff zuführst dann schon.

    Anstelle 1000 Polizisten zu bezahlen die Leute zu nerven, könnte man doch 1000 mehr Psychologen und Streetworker bezahlen. Das ist aber schlechter zu verkaufen ("Sozialscheiße") gegenüber den Law and Order ("Hier wird für Ordnung im Gesindel gesorgt"). Das ist alte, religiös gefärbtes Denke, die sich nicht aus den Köpfen bewegt. Deswegen scheitert auch die Drogenbeauftragte regelmäßig. Die kann nicht erklären warum Todsaufen gesellschaftlich 'akzeptabel' ist, aber eine Koksline auf der Clubtoilette nicht. Steht halt so nicht in ihren "religiösen Texten", somit verboten. Amen!

    Koks hätte einen "Automatenzigaretten" Realpreis der 90% drunter liegt, was die Mafia, Taliban und Kartelle momentan damit machen. Damit würde man sehr viel Leid und Kriminalität entfernen. Der Nachteil ist, dass dann sehr viele Cops echte Kriminelle jagen müssten.

  8. Re: Stellt euch mal vor...

    Autor: ATmega8 20.03.21 - 00:58

    Benutztername12345 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... um wie viele richtige Verbrechen sich die Behörden kümmern könnten,
    > wenn man den nutzlosen und Schaden anrichtenden Krieg gegen die Drogen sein
    > lassen würde.

    Rate mal wie viele Personen aus der Gruppe der Drogenkonsumenten jedes Jahr sterben?
    Durch Drogenkonsum induzierte HIV-Fälle sind eigentlich eine logische Folge. Die Leute sind dir sch*iß egal?

    Drogen reduzieren die Aktivität des Immunsystems, dadurch gibt es weitere negative Effekte auf die Konsumenten.

    Viele Drogenkonsumenten rutschen mit der Zeit immer weiter sozial ab.
    Es gibt sehr viele Fälle wo Häuser aufgebrochen, Fahrräder geklaut und Leute überfallen worden sind die von drogenabhängigen begangen worden sind.
    Diese Überfälle hatten eben auch Todesopfer zur Folge, weil ein psychisch verwirrter Drogenjunkie eben keine rationalen Entscheidungen mehr treffen kann.

    Natürlich reden sich die Abhängigen ein dass alles in aller bester Ordnung ist und man die Drogen nur wie Bonbons in Kaugummi-automaten verkaufen muss damit die Gesellschaft aufblühen kann.

    Real geht es dann den Leuten aber wie der Gruppe von Indigenen aus dem Regenwald. Der Schamane hatte das Drogen-Rezept für die jährliche Feier einem Idioten verraten der geistig nicht bereit dazu war. Nur weil er sein Wissen unbedingt weiter geben wollte bevor er stirbt, hat der Typ es erfahren und an alle weiter gegeben.

    Dieser indigene Stamm ist seit dem 24/7 365 Tage im Jahr im Drogenrauch und die Leute dort werden nicht älter als 25 bis sie sterben.

    Leider sind die Leute in Europa nicht gerade viel intelligenter. Es gibt überall einfach Schwachmaten die man vor sich selbst schützen muss. Das ist traurig, aber gelebte Realität.

  9. Re: Stellt euch mal vor...

    Autor: Emulex 20.03.21 - 06:24

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Ein lang jährger Sozialarbeiter teilte die Drogenkonsumenten in drei Lager
    > ein: Planlos und High, keine Lust auf Arbeit/Soziale Normen und High und
    > mentale Probleme und High. Planlos, Anders und geistig instabil sind sonst
    > nicht justiziabel, aber wenn du dir den falschen Stoff zuführst dann
    > schon.

    Der Konsum und Besitz in Gebrauchs-Mengen wohl nicht, oder?
    Ansonsten bin ich eher zwiegespalten was das Thema angeht - vor allem in einem Land, in dem Alkohol- und Drogenkonsum zu einer Strafminderung führen im Falle von Unfällen mit Personenschaden oder gar direkter Straftaten gegen das Leben.

    >
    > Anstelle 1000 Polizisten zu bezahlen die Leute zu nerven, könnte man doch
    > 1000 mehr Psychologen und Streetworker bezahlen. Das ist aber schlechter zu
    > verkaufen ("Sozialscheiße") gegenüber den Law and Order ("Hier wird für
    > Ordnung im Gesindel gesorgt").

    Das ist aber auch eine Milchmädchenrechnung - von unterschiedlichen Gehältern abgesehen, ist der Zeitaufwand durch die Psychologen um ein vielfaches höher als durch die Polizisten ;)

    > Das ist alte, religiös gefärbtes Denke, die
    > sich nicht aus den Köpfen bewegt. Deswegen scheitert auch die
    > Drogenbeauftragte regelmäßig. Die kann nicht erklären warum Todsaufen
    > gesellschaftlich 'akzeptabel' ist, aber eine Koksline auf der Clubtoilette
    > nicht. Steht halt so nicht in ihren "religiösen Texten", somit verboten.
    > Amen!

    Von mir aus kann sich jeder zuballern womit er will, wenn er für die Folgen davon geradesteht.
    Und da kann es nicht sein, dass sowas auch noch strafmindernd wirkt.

    >
    > Koks hätte einen "Automatenzigaretten" Realpreis der 90% drunter liegt, was
    > die Mafia, Taliban und Kartelle momentan damit machen. Damit würde man sehr
    > viel Leid und Kriminalität entfernen. Der Nachteil ist, dass dann sehr
    > viele Cops echte Kriminelle jagen müssten.

    Ja z.B. die Mafia, Taliban und Kartelle, die sich dann andere Einnahmequellen suchen.
    Wäre interessant zu sehen was unterm Strich mehr Leid und Kriminalität verursacht.

  10. Re: Stellt euch mal vor...

    Autor: bummsbiene84 20.03.21 - 08:09

    ATmega8.... Du schreibst über Dinge von denen du gelesen hast...Selbsterfahrung?

    Dein Beitrag liest sich so, als hätte man nur Clean Erfolg und wenn man high ist, dann ginge alles baden. Meinst du crack/heroin abhängige obdach+ joblose? Bestimmt.

    Drogen sind enorm gefährlich und ungesund, keine Frage. Es ist wie mit Messern zu jonglieren.

    Ich bin drogensüchtig (on/Off/on/Off) seit meinem 13 Lebensjahr, zahle seit meinem 17 Lebensjahr Steuern, selten krank und war 2018 zuletzt beim Hausarzt. Bin 37.

    Wenn ich mal übertrieben habe und der Stoff ging aus oder der Dealer wurde gecashed,.... Gut, dann war ich halt drei Tage down bzw gereizt und dann ging's wieder. Jedoch habe ich niemanden überfallen oder bin irgendwo eingebrochen um an Stoff oder Geld zu gelangen... Fahrräder klaue ich auch nicht ^^

    So wie Millionen (!) andere in diesem Land :)

    Erziehung und Bildung wirken VOR den Drogen behaupte ich mal. Ich möchte niemandem weh tun, sein Rad oder Geld nehmen. Ich möchte high sein, das ist alles. Wenn es nicht geht so übe ich Verzicht. Nur weil ich high sein möchte, möchte ich nicht auch jemanden überfallen. Es gibt Grenzen und ich möchte niemandem Probleme bereiten, nur weil ich gerade Probleme habe.

    HIV hatte ich bisher auch noch nicht... 50% meiner Bekannten nutzen täglich bis wöchentlich "illegale" Drogen -> 0% AIDS. Ok die nutzen keine Spritzen....

    Wenn du wüsstest wie viele bzw "welche" Menschen in Deutschland welche Drogen konsumieren...Mit Schlips... Du würdest umkippen... Ärzte und Apotheker, Richter, Politiker, Unternehmer, Arbeitslose, Automechaniker, Pädagogen, Musiker, Mütter, Väter, Kaufleute, Müllmänner/Müllfrauen, minderbemittelte, privilegierte,.... Die hauen alle in die Tasten (arbeiten), haben Erfolg und funktionieren mehr oder weniger.

    Gut du meintest nun ungebildete, mittelose Drogensüchtige... Nur noch 4 Zähne am Start, Kasten Oetti am Tag, IQ von 88.... Ok die gibt es auch. Das ist schade und traurig. Zudem bestätigen Ausnahmen die Regel.

    Wenn kein Speed, Cannabis oder Ecstasy konsumiert wird, dann wird sich eben mit etwas legalem jeden Tag zugedröhnt/abgelenkt/beschäftigt --->>> Alkohol, Tabletten/Arznei, Zigaretten, Videospiele, Pornografie, Puff, Gewalt, social Media, Glotze von morgens bis abends... Handy.... Manche haben nenn putzfimmel, Manche nen fickfimmel. Irgendwas gibt's immer um sich zu begasen. Oder es wird sich beispielsweise vollgefressen/krankgefressen... Also ich behaupte, dass sehr viel Leid und Kosten durch respektloses Ernähren und mangelnder Bewegung verursacht wird bzw werden. Frag mal die Krankenkassen. Sich mit Nahrungsmittel zu bedröhnen, find ich persönlich am traurigsten und am dümmsten. Das ist dümmer als Drogen zu nehmen. Es "klatscht" überhaupt nicht, kostet n Haufen Geld und es macht ebenso hässlich, abhängig und krank :/

    Die Dosis ist eben latent /macht das Gift. Es gibt Leute die können sich zügeln ohne es jedoch ganz lassen zu können und eben welche die können sich nicht zügeln. Die zügellosen werden Fett, fahren high Auto, holen sich HIV, verlieren den Job, klauen Räder oder morden...

    Soziologie?

    Ein Leben ohne Drogen ist am schönsten! Lasst die Finger davon! Schönes Wochenende allen Lesern und Leserinnen. Hahhaha Ps scheiß gendern -> denn Genus ist nicht Sexus ^^

  11. Re: Stellt euch mal vor...

    Autor: violator 20.03.21 - 09:28

    Und der Staat würde einerseits viel Geld durch Steuern einnehmen und gleichzeitig Geld sparen, weil der Kampf gegen Drogen sehr stark heruntergefahren werden kann und man nur noch sowas wie Zigarettenschmuggel verfolgen müsste.

  12. Re: Stellt euch mal vor...

    Autor: Bondra81 20.03.21 - 10:06

    Alle Drogen gehören verboten - auch Alkohol.
    Die betrunkenen im Straßenverkehr sind schon schlimm genug. In den letzten Jahren werden es auch immer mehr, die auf weed unterwegs sind. Sollten alle nie wieder in irgendeiner Form am Straßenverkehr teilnehmen dürfen.

  13. Re: Stellt euch mal vor...

    Autor: LeaLuiseIT 20.03.21 - 10:19

    Hey,
    ich denke natürlich auch, dass Drogen nicht gut und sinvoll sind. Ich glaube Drogen, wie Alkohol, zu verbieten würde leider nicht den gewünschten Effekt haben. Man sieht ja, dass die Menschen auch an verbotene Drogen kommen und diese trotz des Verbotes konsumieren.
    Vielleicht noch eine interessante Information, die den Konflikt zeigt.
    Der Besitz von Cannabis ist verboten, aber der Konsum nicht.

  14. Re: Stellt euch mal vor...

    Autor: JohnD 20.03.21 - 16:26

    kayozz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Benutztername12345 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... um wie viele richtige Verbrechen sich die Behörden kümmern könnten,
    > > wenn man den nutzlosen und Schaden anrichtenden Krieg gegen die Drogen
    > sein
    > > lassen würde.
    >
    > So platt gesagt ist das nicht mehr als eine Stammtischparole.
    >
    > Es gibt gute Gründe für eine Entkriminalisierung von Drogen. Beispiel:
    > Portugal. Aber Portugal ist nicht Deutschland und Deutschland ist ein
    > Transitland.
    >
    > Für DE könnte ich mir eher ein sanfteres Aufweichen (mit z.B. legalem
    > Cannabiskonsum als ersten Schritt) statt Komplett-Umstieg vorstellen.
    >
    > Bis es soweit ist, ist ein hartes Vorgehen gegen Drogenkriminalität richtig
    > und gut.
    Welche positiven Effekte hat den das harte vorgehen deiner Ansicht nach? Welches Problem lösen wir konkret, wem geht es dadurch besser ?
    Ich sehe eigentlich nur die Probleme die dadurch überhaupt erst entstehen.

  15. Re: Stellt euch mal vor...

    Autor: Zhenja 20.03.21 - 21:09

    Sucht ist ein psychosoziales Konstrukt.. Man löst das Problem nicht, indem man Konsumenten strafrechtlich verfolgt, sondern indem man sie dabei unterstützt alternative Seiten am Leben kennen zu lernen und ihre Krankheit anerkennt. Man würde doch auch keine psychisch kranken ins Gefängnis stecken, warum dann Konsumenten? Der einzig effektive Weg gegen die Drogenmaschinerie besteht in der Entkriminalisierung und Aufklärung. Portugal hats vorgemacht und die Zahlen sprechen für sich

  16. Re: Stellt euch mal vor...

    Autor: Sharra 21.03.21 - 08:51

    Gut, dann führen wir das aber auch konsequent zu ende.
    Kein Zucker mehr.
    Salz gibt es nur noch zum nachwürzen. Eine festgelegte Menge pro Monat an staatlichen Abgabestellen.

    Weisst du, was das Problem an deiner Aussage ist? ALLES kann zur Droge werden.
    Aber stimmt schon. Verbieten wird alles > keine Probleme. Naja, gut, bis auf ein einziges. Dass die Bürger dann gen Berlin marschieren, und die Stadt in Schutt und Asche legen.

    Verbote haben nie funktioniert, werden sie auch nie.
    Es wird immer Menschen geben, die sich über Verbote hinwegsetzen, weil sie diese entweder nicht verstehen, oder nicht akzeptieren.

  17. Re: Stellt euch mal vor...

    Autor: Trockenobst 21.03.21 - 15:54

    Bondra81 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die betrunkenen im Straßenverkehr sind schon schlimm genug. In den letzten
    > Jahren werden es auch immer mehr, die auf weed unterwegs sind.

    In den USA sind es zunehmend mehr Unfalltote durch "prescription drugs", also Leute die vom Arzt "Medizin" bekommen haben. Dürfen die dann auch nicht mehr zum Arzt?

    Der Mensch ist fehlerhaft. Es gibt keine echte gesellschaftliche Ächtung bei Fehlverhalten unter Einfluss. Wir schieben das in die persönliche Sphäre. Wie wäre es mit fünf Stunden Pflichttermin beim Psychologen wenn du unfähig warst eine Maschine zu betätigen? Idealerweise 1x die Woche um 11 Uhr morgen, damit du das auch deinem Chef ansagen musst das du vom Gericht verpflichtet worden bist?

    Verbote bringen nichts, sie sind ein verkürztes, wenig intelligentes Feigenblatt. In den USA sterben mehr Leute an verschriebenen Drogen als an den nicht verschriebenen. Geschichte lügt nicht, sie wiederholt sich nur weil man nicht die Konsequenzen aus den Fehlentscheidungen zieht.

  18. Re: Und stellt Euch mal vor

    Autor: sosohoho 21.03.21 - 21:34

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn man die Waffenproduzenten auch in gleicher Weise für die Untaten der
    > späteren Waffenbesitzer heranziehen würde, wie hier den
    > Kryptotelefonhersteller ....

    Whataboutism...

  19. Re: Stellt euch mal vor...

    Autor: ATmega8 21.03.21 - 23:23

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In den USA sind es zunehmend mehr Unfalltote durch "prescription drugs",
    > also Leute die vom Arzt "Medizin" bekommen haben. Dürfen die dann auch
    > nicht mehr zum Arzt?
    >
    > Der Mensch ist fehlerhaft. ...

    Blödsinn.

    In den USA hat ein großes Pharmaunternehmen die Ärzte von seinem neuen Schmerzmittel überzeugt und seitdem wird dieses Zeug in den USA massiv eingesetzt.
    Dieses Schmerzmittel macht extrem schnell abhängig.

    Die Krankenhäuser und Ärzte züchten dort also aktiv Drogenabhängige heran.
    Man könnte auch einfach ein anderes Schmerzmittel nutzen, so wie man es in Europa macht.

    Dieses eine Schmerzmittel ist für den Großteil der Drogenabhängigen verantwortlich. Dieses Schmerzmittel haben Leute bekommen die nie zuvor irgend etwas mit Drogen zu tun hatten und plötzlich sind sie dann abhängig, ohne eigenes Zutun.

    Dieses Schmerzmittel soll von dieser Firma jetzt auch nach China verkauft werden und der Staat dort hat scheinbar gar keine Bedenken. Diese Leute dort wurden wohl auch bestochen, genau so wie sie es in den USA gemacht haben.


    Ich finde es auch schlimm dass Cannabis in den USA in allen möglichen TV-Serien als cool und witzig angepriesen wird.
    Im TV haben sie gezeigt wie man "Brownies mit Cannabis" irgend welchen Leuten andreht und dann wurde es offenbar total lustig. Dann in der Realität haben das auch Leute gemacht und da die Leute keine Ahnung hatten dass dort Cannabis drin ist, haben die natürlich so viel von den Küchlein gegessen, dass es lebensgefährlich geworden ist.

  20. Re: Stellt euch mal vor...

    Autor: thedemonhunter 22.03.21 - 05:38

    die mafia ist der einzige nutznießer der aktuellen drogenpolitik. menschliches leid wird dadurch auf keinen fall verringert. das muss auch die cdu erkannt haben. stellt sich mir nur die frage warum sie dann daran festhalten?
    haben sie angst ihren wählern zu erklären dass sie die ganzen jahre falsch lagen? oder profitieren sie am ende noch indirekt davon?

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