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Fragt sich nur, wo die europäische Alternative bleibt

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  1. Fragt sich nur, wo die europäische Alternative bleibt

    Autor: schap23 22.01.18 - 10:05

    Bei all den rechtlichen Fragen gegenüber amerikanischen Cloudanbietern fragt sich nur, wo die europäische Konkurrenz bleibt.

    Ich sehe hier niemanden, der auch nur annähernd in der Lage wäre, ein technisch ähnlich anspruchsvolles Angebot auf die Beine zu stellen, wie es Amazon, Google und Microsoft geschafft haben.

    Ich sehe hier folgende Hindernisse:
    - großer Investitionsbedarf. Der Aufbau der Rechenzentren kostet viele hundert Millionen, wenn nicht gar Milliarden.
    - Managementstrukturen in großen Unternehmen: Große Unternehmen in Europa sind nicht hinreichend agil, um die hinzubekommen.
    - fehlende technische Kompetenz: Technisch kompetente Leute kommen hierzulande nicht in führende Positionen. Technische Kompetenz lohnt nicht, da sie sich nicht in Einkommen widerspiegelt.
    - Unsichere Rechtslage: Europa gefällt sich darin, durch immer neue Gesetze die rechtliche Grundlage in Frage zu stellen. Ohne eine große juristische Abteilung hat es überhaupt keinen Sinn, auf dem Gebiet anzufangen. Die Bedenkenträger werden immer gewinnen.

  2. Re: Fragt sich nur, wo die europäische Alternative bleibt

    Autor: Kelran 22.01.18 - 10:24

    Wie haben wir es nur geschafft und schaffen es sehr, sehr viele Firmen immer noch, ohne eine Cloud aka fremde Serversysteme in den USA auszukommen?

    Einmal ganz abgesehen davon, dass jedes größere Unternehmen mit einem vernünftigen Risikomanagement, das auf US-Anbieter für Cloud-Lösungen setzt, bereits ein Plan hat, wie es ohne diese Anbieter auskommt. Die EU Datenschutzverordnung steht vor der Tür und die jeder in diesem Bereich weiß, wie wackelig die aktuellen Abkommen zwischen EU und USA sind. Die alten wurden bereits gerichtlich endgültig für unzureichend erklärt.

    Ganz allgemein hast Du mit der Überschrift sicherlich recht: Es ist bedenklich, wie wenig Alternativen wir in Deutschland und der EU für so viele wichtige Dinge aus dem Ausland haben.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.01.18 10:33 durch Kelran.

  3. Re: Fragt sich nur, wo die europäische Alternative bleibt

    Autor: Bouncy 22.01.18 - 10:33

    Kelran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie haben wir es nur geschafft und schaffen es sehr, sehr viele Firmen
    > immer noch, ohne eine Cloud aka fremde Serversysteme in den USA
    > auszukommen?
    In Zukunft? Mit wettbewerblichen Nachteilen in Form höherer Kosten. Kein Ding, es gibt ja zum Glück Subventionen, darin ist die EU ja Großmeister...

  4. Re: Fragt sich nur, wo die europäische Alternative bleibt

    Autor: David64Bit 22.01.18 - 11:55

    Es gibt genug alternativen, man muss sich nur umgucken. Leider sind viele IT-Manager zu faul und machen sich diese Arbeit nicht.

    Warum die EU auch ein bisschen mit der komplett Vernetzung hapert? Weil es noch kaum Anbieter gibt, die Datenschutz garantieren. Den Datenschutz in der EU auf zu weichen nur für den Fortschritt ist absolut der falsche Weg.

    Mal davon abgesehen, dass es Konkurrenz gegen Microsoft Azure mit Office 356 auch in Amerika nicht gibt - was auch wieder an IT-Managern liegt, die dahin gehend öffentlich nich genug fordern.

  5. Re: Fragt sich nur, wo die europäische Alternative bleibt

    Autor: HoffiKnoffu 22.01.18 - 13:22

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kelran schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie haben wir es nur geschafft und schaffen es sehr, sehr viele Firmen
    > > immer noch, ohne eine Cloud aka fremde Serversysteme in den USA
    > > auszukommen?
    > In Zukunft? Mit wettbewerblichen Nachteilen in Form höherer Kosten. Kein
    > Ding, es gibt ja zum Glück Subventionen, darin ist die EU ja Großmeister...

    Stimmt...und erst Deutschland....also weg mit den Subventionen...als erstes die Kilometerpauschale und die Werbungskosten und die Subvention für Fachliteratur für den Job und...und...und... :-)

  6. Re: Fragt sich nur, wo die europäische Alternative bleibt

    Autor: TheTommy 22.01.18 - 13:51

    HoffiKnoffu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bouncy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kelran schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Wie haben wir es nur geschafft und schaffen es sehr, sehr viele Firmen
    > > > immer noch, ohne eine Cloud aka fremde Serversysteme in den USA
    > > > auszukommen?
    > > In Zukunft? Mit wettbewerblichen Nachteilen in Form höherer Kosten. Kein
    > > Ding, es gibt ja zum Glück Subventionen, darin ist die EU ja
    > Großmeister...
    >
    > Stimmt...und erst Deutschland....also weg mit den Subventionen...als erstes
    > die Kilometerpauschale und die Werbungskosten und die Subvention für
    > Fachliteratur für den Job und...und...und... :-)
    Das sind kein Subventionen! Das sind absetzbar Steuerlasten und is total etwas anderes.

  7. Re: Fragt sich nur, wo die europäische Alternative bleibt

    Autor: TheTommy 22.01.18 - 14:03

    Europa hat viel zu lang technologisch abhängig von der Amerika gemacht.

    Europa soll die einige Cloud System selber herstellen . Es sind reichlich Europäer nach Amerika gegangen weil Europa hat technologische kaum etwas zu bieten.
    Personell zu bekommen wird kein Problem, aber die Finanzierung wird ein Problem sein.
    Man soll ein höher Abschreibung für Banken die investieren in neue technologische Unternehmen.
    Trump hat gezeigt Europa kann die Amerika nicht mehr trauen - also muss endlich Europa tätig werden.

  8. Re: Fragt sich nur, wo die europäische Alternative bleibt

    Autor: TheUnichi 22.01.18 - 15:00

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt genug alternativen, man muss sich nur umgucken. Leider sind viele
    > IT-Manager zu faul und machen sich diese Arbeit nicht.
    >
    > Warum die EU auch ein bisschen mit der komplett Vernetzung hapert? Weil es
    > noch kaum Anbieter gibt, die Datenschutz garantieren. Den Datenschutz in
    > der EU auf zu weichen nur für den Fortschritt ist absolut der falsche Weg.
    >
    > Mal davon abgesehen, dass es Konkurrenz gegen Microsoft Azure mit Office
    > 356 auch in Amerika nicht gibt - was auch wieder an IT-Managern liegt, die
    > dahin gehend öffentlich nich genug fordern.

    Achso? Welche denn, die mein OS direkt in ihre Cloud Services integriert hat? Und jetzt komm mir nicht mit irgend einem bunten Linux Derivat mit 200 aktiven Nutzern.

  9. Re: Fragt sich nur, wo die europäische Alternative bleibt

    Autor: matzems 22.01.18 - 17:14

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt genug alternativen, man muss sich nur umgucken. Leider sind viele
    > IT-Manager zu faul und machen sich diese Arbeit nicht.
    >
    > Warum die EU auch ein bisschen mit der komplett Vernetzung hapert? Weil es
    > noch kaum Anbieter gibt, die Datenschutz garantieren. Den Datenschutz in
    > der EU auf zu weichen nur für den Fortschritt ist absolut der falsche Weg.
    >
    > Mal davon abgesehen, dass es Konkurrenz gegen Microsoft Azure mit Office
    > 356 auch in Amerika nicht gibt - was auch wieder an IT-Managern liegt, die
    > dahin gehend öffentlich nich genug fordern.
    Und da jeder cloud server entweder MS Server oder Linux nutzt hat zumindest die NSA dennoch immer Zugriff drauf.
    Im Linux via SeLinux (made by NSA) und Microsoft sowieso:
    http://m.spiegel.de/netzwelt/tech/it-sicherheit-windows-vista-powered-by-nsa-a-459005.html

    Der NSA gehört die (digitale) Welt!

  10. Re: Fragt sich nur, wo die europäische Alternative bleibt

    Autor: daNick73 22.01.18 - 17:58

    TheTommy schrieb:
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    > HoffiKnoffu schrieb:
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    > > Bouncy schrieb:
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    > > > Kelran schrieb:
    > > >
    > >
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    > > > > Wie haben wir es nur geschafft und schaffen es sehr, sehr viele
    > Firmen
    > > > > immer noch, ohne eine Cloud aka fremde Serversysteme in den USA
    > > > > auszukommen?
    > > > In Zukunft? Mit wettbewerblichen Nachteilen in Form höherer Kosten.
    > Kein
    > > > Ding, es gibt ja zum Glück Subventionen, darin ist die EU ja
    > > Großmeister...
    > >
    > > Stimmt...und erst Deutschland....also weg mit den Subventionen...als
    > erstes
    > > die Kilometerpauschale und die Werbungskosten und die Subvention für
    > > Fachliteratur für den Job und...und...und... :-)
    > Das sind kein Subventionen! Das sind absetzbar Steuerlasten und is total
    > etwas anderes.

    Also:
    Subventionen = Staat überweist Geld,
    Staat verzichtet auf Geld = Keine Subvention ???

    Was wäre denn, wenn der Staat die Benutzung europäischer Clouds steuerlich besser stellt?

    Der Vorposter hat schon recht: wenn der Staat "finanzielles Wohlwollen" an Handlungen knüpft, schafft er finanzielle Anreize/ eine Subvention.

    Das kann ja Sinn machen, aber Subventionen sind halt nicht nur etwas "für die anderen"...


    daNick

  11. Re: Fragt sich nur, wo die europäische Alternative bleibt

    Autor: Trockenobst 22.01.18 - 18:05

    matzems schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Linux via SeLinux (made by NSA) und Microsoft sowieso:
    > Der NSA gehört die (digitale) Welt!

    Ohne dass ich sie in der Firewall sehe? Traffickostenfrei? Magie!

  12. Re: Fragt sich nur, wo die europäische Alternative bleibt

    Autor: David64Bit 22.01.18 - 21:07

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Achso? Welche denn, die mein OS direkt in ihre Cloud Services integriert
    > hat? Und jetzt komm mir nicht mit irgend einem bunten Linux Derivat mit 200
    > aktiven Nutzern.

    Bei dem man dann nichts tun muss, ausser ein bisschen Login tippen? Keine. Aber da gibt's auch keine alternativen in den USA zu Microsoft. JumpCloud kann eine sehr geile alternative für Microsoft Azur werden, Cloud LDAP mit cross comptaibility zu O365, cloud radius server, MFA und Active-Directory Bridge...ist aber halt auch in den USA.

    Mit bisschen Arbeit gibt's aber auch in Europa genug.
    Beispiel: https://www.collaboraoffice.com/solutions/collabora-cloudsuite/
    Läuft super über alle möglichen Systeme. Als Messenger in einem Unternehmen gibt's meiner Meinung nach sowieso nur eine alternative und das ist Threema for Business.

  13. Re: Fragt sich nur, wo die europäische Alternative bleibt

    Autor: matzems 22.01.18 - 21:25

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > matzems schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Im Linux via SeLinux (made by NSA) und Microsoft sowieso:
    > > Der NSA gehört die (digitale) Welt!
    >
    > Ohne dass ich sie in der Firewall sehe? Traffickostenfrei? Magie!

    Unterschätz nicht die Fahigkeiten der NSA. Wenn jeder mit einer billigigen firewall die Aktivitäten der NSA auf den Rechner sehen würde, und somit deren Schnüfflelei unterbinden könnte, was machen dann 40.000 NSA Schnüffelprofis mit 11Mrd $Budget den lieben Tag.
    Keine Angst Bill, Steve und Linus wurden gezwungen/freiwillig dies so tief im kernel zu integrieren dass du dies nicht mit deiner firewall siehst.
    Der einzige Unterschied zw. Open source und close source ist nur dass bei Linux dies offiziel bekannt ist: SeLinux. Aber jucken tut's auch keinen.

  14. Re: Fragt sich nur, wo die europäische Alternative bleibt

    Autor: FreiGeistler 24.01.18 - 08:05

    Komm mal wieder runter!
    Das bisschen Code von einem ehemaligen NSA-Mitarbeiter wurde schon lange ersetzt. Und die wenigsten Distros verwenden überhaupt Selinux.
    Und bevor du dich weiter mit deiner Verschwörungstheorie lächerlich machst, lies dich etwas in "Man in the Middle" und libpcap ein.

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