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Und das von Microsoft?

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  1. Und das von Microsoft?

    Autor: David64Bit 17.10.17 - 11:37

    "Und wir glauben, dass in der Cloud gespeicherte Informationen denselben Schutz genießen sollten wie Papier, dass in einem Schreibtisch aufbewahrt wird."

    Und das von Kleinweich, die nachweislich in den Standardeinstellungen von Windows 10 allerlei Dokumente durchsuchen, auf die Server ziehen und Analysieren. Wenn klar, deutlich und transparent geregelt wäre, wo und wie die Daten analysiert werden und das sie eben wirklich nur für ein Persönlichkeitsprofil genutzt werden, auf den nur diese eine ID Zugriff hat, ansonsten niemand (also in etwa so wie bei Apple, die ja inzwischen von allen Geräten Ende-zu-Ende verschlüsseln und selbst Apple da nicht drauf kommt) - dann könnte man auch Kleinweich glauben, dass sie das ernst meinen.

    Aber so ist das doch alles nur demagogie und marketing...

  2. Re: Und das von Microsoft?

    Autor: x2k 17.10.17 - 11:52

    In dem fall geht es um das Ansehen im ausland. Angenommen es ist legal was die US Regierung vor hat, dann kannst du als Unternehmer keine geschäftsgeheimnisse in der Cloud aufbewahren (ob das generell so klug ist lasse ich mal offen)
    Dann aber hat Microsoft weniger Kunden und das bedeutet weniger Umsatz.

  3. Re: Und das von Microsoft?

    Autor: quineloe 17.10.17 - 11:56

    Das Papier im Schreibtisch genießt genau dann keinen Schutz mehr, wenn ein Richter einen Durchsuchungsbefehl für dieses Zimmer unterschreibt.

    Und genau dieser Standard sollte für Clouddaten auch gelten - ohne einen für diesen Einzelfall bestimmten Richterspruch sollte kein anderer sich Clouddaten ansehen dürfen.

    Und ich bezweifle stark, dass irgendein Cloudanbieter jemals diesen Standard anbieten können wird.

  4. Re: Und das von Microsoft?

    Autor: Captain 17.10.17 - 12:16

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Papier im Schreibtisch genießt genau dann keinen Schutz mehr, wenn ein
    > Richter einen Durchsuchungsbefehl für dieses Zimmer unterschreibt.
    >

    Wenn das Papier in der EU liegt, kann sich ein US Richter einen Wolf schreiben an Dursuchungsbefehlen, die gelten hier nicht oder sind nur mit Hilfe und Genehmigung der lokalen Behörden durchzusetzen

    > Und genau dieser Standard sollte für Clouddaten auch gelten - ohne einen
    > für diesen Einzelfall bestimmten Richterspruch sollte kein anderer sich
    > Clouddaten ansehen dürfen.
    >

    Selbiges sollte für Daten gelten die in der EU liegen, auch hier hat ein US Richter nichts zu wollen...

    > Und ich bezweifle stark, dass irgendein Cloudanbieter jemals diesen
    > Standard anbieten können wird.

    Müssen sie können, wenn das Cloud Konzept nicht sterben soll...

  5. Re: Und das von Microsoft?

    Autor: Sascha Klandestin 17.10.17 - 12:59

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Und wir glauben, dass in der Cloud gespeicherte Informationen denselben
    > Schutz genießen sollten wie Papier, dass in einem Schreibtisch aufbewahrt
    > wird."
    >
    > Und das von Kleinweich, die nachweislich in den Standardeinstellungen von
    > Windows 10 allerlei Dokumente durchsuchen, auf die Server ziehen und
    > Analysieren.

    Microsoft lädt unerlaubt meine Dokumente auf ihre Server?
    Du hast sicherlich belege für deine sensationelle Erkenntnis.
    Oder ist das nur deine wilde Umschreibung für OneDrive?

  6. Re: Und das von Microsoft?

    Autor: Bouncy 17.10.17 - 15:57

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und das von Kleinweich, die nachweislich in den Standardeinstellungen von
    > Windows 10 allerlei Dokumente durchsuchen, auf die Server ziehen und
    > Analysieren.
    Das kannst du nachweisen? Sowas zu schreiben ist sonst ziemlich bemerkenswert...

  7. Re: Und das von Microsoft?

    Autor: nicoledos 17.10.17 - 16:05

    Nicht nur um Ansehen, es geht um Geld.

    Unternehmen sind gefordert Geschäfts- und Kundendaten vor dem Zugriff dritter und fremden Staaten zu schützen. Wenn global agierende (US-)Unternehmen verpflichtet werden Daten von Auslandskunden raus zu geben entstehen Probleme besonders für lukrative B2B-Kunden.

    Dann reicht es nicht mehr aus, dass MS die Cloud-Lösung bei der Telekom hostet. Der EU-Endkunde kann von Gesetzes wegen nur noch bei regionalen Anbietern wie Telekom, OVH die Cloud-Lösung einkaufen. MS verkommt wieder zum austauschbaren reinen Softwareanbieter.

  8. Re: Und das von Microsoft?

    Autor: qbl 17.10.17 - 19:42

    Kleine Ergänzung.
    https://privacy.microsoft.com/de-de/privacystatement/

    Gruß
    qbl

  9. Re: Und das von Microsoft?

    Autor: Trollversteher 18.10.17 - 12:19

    >Das Papier im Schreibtisch genießt genau dann keinen Schutz mehr, wenn ein Richter einen Durchsuchungsbefehl für dieses Zimmer unterschreibt.

    Das ist unbestritten, allerdings gilt das nur, wenn der Schreibtisch sich im gleichen Land bzw. innerhalb der jurisdiktion des Richters befindet. Ein US Richter kann nicht anordnen, meinen Schreibtisch hier in Deutschland durchsuchen zu lassen.

    >Und genau dieser Standard sollte für Clouddaten auch gelten - ohne einen für diesen Einzelfall bestimmten Richterspruch sollte kein anderer sich Clouddaten ansehen dürfen.

    Wie gesagt, sofern sich der Server im eigenen Land befindet.

    >Und ich bezweifle stark, dass irgendein Cloudanbieter jemals diesen Standard anbieten können wird.

    Warum?

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