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undank ist der welten lohn

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  1. Re: undank ist der welten lohn

    Autor: Googlebot4711 17.10.18 - 00:20

    Wahrscheinlich ging nach dem Setzen der Firewallregeln die Remote Administration nicht mehr.

  2. Re: undank ist der welten lohn

    Autor: Ogameplayer 17.10.18 - 00:34

    Das Recht ist leider nicht immer auch Gerecht. Meines Erachtens das völlig richtige Verhalten. Gesetze sind zum Schutz der Menschen da, wenn ein Gesetz es illegalisiert, das jemand freiwillig andere schützt, ist das Gesetz fehlerhaft, bzw zu strikt in der Auslegung.

  3. Re: undank ist der welten lohn

    Autor: Niaxa 17.10.18 - 00:34

    Ich hab deren Handynummer. Im Zweifelsfall Polizei rufen.

  4. Re: undank ist der welten lohn

    Autor: M.P. 17.10.18 - 08:50

    Solche Gesetze verunsichern Leute aber...

    Wenn man nicht weiß, ob man verklagt werden kann, lässt man die Haustür des Nachbarn eben offen stehen, wenn dieser in Eile vergessen hat, sie beim Verlassen des Hauses zuzuziehen...

    Nicht ohne Grund hat der Gesetzgeber bei der Ersten Hilfe den Hilfeleistenden sehr umfangreich vor Strafen bei Fehlern freigestellt. Wenn sich das ändert, und jeder Helfer wäre der Gefahr von Bestrafungen ausgesetzt, wenn er etwas falsch macht, würden noch mehr Leute wegsehen, wenn ihre Hife gefragt ist ...

  5. Re: undank ist der welten lohn

    Autor: Brainfreeze 17.10.18 - 09:38

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deine Nachbarn fahren in Urlaub und deren Haustür steht offen, schließt du
    > die auch nicht?
    Hier geht es aber nicht um den Nachbarn, sondern um das Eigentum von dir unbekannten Menschen.
    Wenn Du also in einer x-beliebigen Stadt ein offenes Fenster (nicht nur gekippt) siehst, kletterst Du dann auch durch das Fenster um es von innen zu schliessen?

  6. Re: undank ist der welten lohn

    Autor: quasides 17.10.18 - 10:24

    Brainfreeze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dabbes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Deine Nachbarn fahren in Urlaub und deren Haustür steht offen, schließt
    > du
    > > die auch nicht?
    > Hier geht es aber nicht um den Nachbarn, sondern um das Eigentum von dir
    > unbekannten Menschen.
    > Wenn Du also in einer x-beliebigen Stadt ein offenes Fenster (nicht nur
    > gekippt) siehst, kletterst Du dann auch durch das Fenster um es von innen
    > zu schliessen?


    es spielt keine rolle ob du die person kennst oder nicht.
    tatsächlich bist du sogar zur hilfestellung verpflichtet.
    ghets du einfach an der offnen tür vorbei machst du dich im prinzip strafbar.

    in wie weit ein reinklettern und schlißen zu rechtfertigen ist hängt freilich auch stark von der situation bzw bedrohungslage ab. wenn zb grad ein unwetter ankommt und es eindeutig schäden geben wird, wird dich niemand verurteilen.

    das einzige problem was du am etwas hinkenden beispiel haben könntest ist die glaubwürdigkeit das du tatsächlich nur zumachen wolltest.

    wirst du hingegen nicht erwischt und hinterlässt nur einen hinweis, hast also auch nachträglich nachweislich nichts anderes gemacht sollte das keine konsequenzen nach sich ziehen können.


    freilich verlangt auch niemand das du einsteigst aber es zumindest anzeigts.
    gehts du aber freiwilig darüber hinaus um schaden von anderen abzuwenden kannst du das im regelfall solange verhältnismäßigkeit gewahrt bleibt.
    hier steht das recht des hausfriedens vor einem möglichen schaden bzw diebstahl/wetterschaden gegenüber. der helfer gewinnt hier jedesmal.

    du darfst übrigens in diesem sinne auch andere gesetze "brechen" bzw ebsser gesagt gelten diese dann nicht weil der unmittelbare schutz von anderen oder dingen dann vorrang hat.
    stehst du zb bei rot vor der ampel und hinter dir ist das einsatzfahrzeug das nicht vorbeikommt kannst (und solltest du) rot ignorieren, und bei entsprechender sorgfalt in der sicherstmöglichen weise den weg räumen.
    ob das nun heist das du auf den gehsteig fährst oder bei rot in die kreuzung rein ist dann egal.

    hinter diesem hintergrund dürfte das vorgehen soweit auch nicht strafbar sein. es ist zwar nicht legal, aber die unmittelbare bedrohung und die fehlende möglichkeit in einer anderen weise hier schaden abzuwenden kann man ihn kaum verurteilen

  7. Re: undank ist der welten lohn

    Autor: L3G0 17.10.18 - 11:03

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht ohne Grund hat der Gesetzgeber bei der Ersten Hilfe den
    > Hilfeleistenden sehr umfangreich vor Strafen bei Fehlern freigestellt. Wenn
    > sich das ändert, und jeder Helfer wäre der Gefahr von Bestrafungen
    > ausgesetzt, wenn er etwas falsch macht, würden noch mehr Leute wegsehen,
    > wenn ihre Hife gefragt ist ...

    Dies gibt es übrigens in manchen Ländern, wo es besser ist einen Menschen im Auto verbrennen zu lassen anstatt ihm das Leben zu retten. Denn nur die offiziellen Stellen sind zum retten berechtigt, wenn man dort als Privatmann jemanden rettet und der behält bleibende Schäden, etwa eine Querschnittslähmung die eindeutig durch den Unfall passiert ist, dann wird man dafür dennoch haftbar, da man nicht beweisen kann, dass es nicht durch das retten passiert ist.

    -> Erinnere mich leider nicht in welchem Ländern das so war, hatte es mal im TV in einer Autosendung gesehen. Da ich mich nicht an den Namen des Landes erinnere kann ich es gerade auch nicht mit einem Link bestätigen, ob das noch aktuell ist. Dennoch zeigt es sehr gut, wohin solch ein Rechtsempfinden führen kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.10.18 11:04 durch L3G0.

  8. Re: undank ist der welten lohn

    Autor: chromax 17.10.18 - 11:29

    Eigentlich eine ganz interessante Diskussion, auch wenn ich diesen Satz im Golem Artikel nicht zu hoch werten würde. Vielleicht hat bei denen dann irgendwas nicht funktioniert, weil die irgendwas gefrickelt hatten und die daher sauer waren. Generell ist das auch eine menschliche Reaktion, wenn irgendein Fremder sich am eigenen Eigentum vergreift (Tankdeckel schliessen am fremden Auto z.B.). Man denkt leider im Hyperventilations-Zeitalter immer erst mal schlecht.

    Aber meine Gedankengänge
    Durch das Versagen der Gesetzgebung (Hersteller in die Pflicht nehmen, wie TüV beim Auto), ermutigt das Gesetz die Selbstjustiz, ja quasi virtuelle Selbstverteidigung (erinnert mich an das Waffe kaufen in den USA weil die Polizei nicht reagiert).

    Also eigentlich: Gesetz brechen um das Nicht-funktionierende-Gesetz zu reparieren.
    Weiter dachte ich dann aber auch, eigentlich ist der User in gewisser Weise mit drin, denn diese Router sind sicher das billigste was es gibt (Muss aber nicht! Es gibt auch teure schwarze Schafe, aber nur mal angenommen) und so hat er an der Ladenkasse sich darauf eingelassen. Wobei ich dann weiter dachte, auch da wieder das Gesetz versagt, denn es sollte seine Bürger vor Sicherheitslücken schützen (Türschlösser müssen auch Normen entsprechen im Handel).

    Egal wie ich es drehe, für mich kommt immer das Gesetz als Schuldiger raus.

    Was hier etwas schief gelaufen ist, war sicher die Kommunkation. Der Alexey hätte die User waren müssen und eventuell den Fix optional anbieten, was wiederrum im heutigen Spam-Strudel untergegangen wäre. Denn wie wir wissen, will jeder immer das Beste für einen. Dieses mal war es aber wirklich so.

  9. Re: undank ist der welten lohn

    Autor: Brainfreeze 17.10.18 - 11:33

    quasides schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Brainfreeze schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > dabbes schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Deine Nachbarn fahren in Urlaub und deren Haustür steht offen,
    > schließt
    > > du
    > > > die auch nicht?
    > > Hier geht es aber nicht um den Nachbarn, sondern um das Eigentum von dir
    > > unbekannten Menschen.
    > > Wenn Du also in einer x-beliebigen Stadt ein offenes Fenster (nicht nur
    > > gekippt) siehst, kletterst Du dann auch durch das Fenster um es von
    > innen
    > > zu schliessen?
    >
    > es spielt keine rolle ob du die person kennst oder nicht.
    > tatsächlich bist du sogar zur hilfestellung verpflichtet.
    > ghets du einfach an der offnen tür vorbei machst du dich im prinzip
    > strafbar.

    Und woher weiss ich, wenn ich an einer offenen Tür/Fenster vorbei komme, das eine Gefahr besteht und meine Hilfe erforderlich ist? Vielleicht ist der Eigentümer in der Nähe, vielleicht wird nur kurz gelüftet. Wenn Du also an einem offenen Fenster vorbeikommst, wie kannst Du das wirkliche Gefahrenpotential einschätzen?
    Einfach einsteigen und zumachen wäre aus meiner Sicht höchstens zulässig, wenn man eine unmittelbare Gefahr abwenden will.

    > in wie weit ein reinklettern und schlißen zu rechtfertigen ist hängt
    > freilich auch stark von der situation bzw bedrohungslage ab. wenn zb grad
    > ein unwetter ankommt und es eindeutig schäden geben wird, wird dich niemand
    > verurteilen.
    >
    > das einzige problem was du am etwas hinkenden beispiel haben könntest ist
    > die glaubwürdigkeit das du tatsächlich nur zumachen wolltest.
    >
    > wirst du hingegen nicht erwischt und hinterlässt nur einen hinweis, hast
    > also auch nachträglich nachweislich nichts anderes gemacht sollte das keine
    > konsequenzen nach sich ziehen können.

    > freilich verlangt auch niemand das du einsteigst aber es zumindest
    > anzeigts.
    > gehts du aber freiwilig darüber hinaus um schaden von anderen abzuwenden
    > kannst du das im regelfall solange verhältnismäßigkeit gewahrt bleibt.
    > hier steht das recht des hausfriedens vor einem möglichen schaden bzw
    > diebstahl/wetterschaden gegenüber. der helfer gewinnt hier jedesmal.

    So pauschal würde ich das nicht beantworten. Wenn Du keine unmittelbare Gefahr abgewendet hast, hast Du nichts in der Wohnung eines anderen zu suchen.

    > du darfst übrigens in diesem sinne auch andere gesetze "brechen" bzw ebsser
    > gesagt gelten diese dann nicht weil der unmittelbare schutz von anderen
    > oder dingen dann vorrang hat.
    > stehst du zb bei rot vor der ampel und hinter dir ist das einsatzfahrzeug
    > das nicht vorbeikommt kannst (und solltest du) rot ignorieren, und bei
    > entsprechender sorgfalt in der sicherstmöglichen weise den weg räumen.
    > ob das nun heist das du auf den gehsteig fährst oder bei rot in die
    > kreuzung rein ist dann egal.

    Aber hier geht es darum, dass man aufgrund eines unmittelbar bevorstehenden Ereignisses gegen Gesetze oder Regeln verstösst. Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht ankommt, muss man Platz machen. Aber im Umkehrschluss darf man natürlich nicht über eine rote Ampel fahren, nur weil vielleicht ein Rettungswagen kommen könnte.

    > hinter diesem hintergrund dürfte das vorgehen soweit auch nicht strafbar
    > sein. es ist zwar nicht legal, aber die unmittelbare bedrohung und die
    > fehlende möglichkeit in einer anderen weise hier schaden abzuwenden kann
    > man ihn kaum verurteilen
    Das Problem ist nun aber, die unmittelbare Bedrohung bei den Routern nachzuweisen. Nur weil eine Bedrohung potentiell möglich ist, ist sie nicht unmittelbar. Aber um sich über Gesetze hinwegzusetzen, muss sie unmittelbar sein.

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