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Besiegelte Ex-Volkspartei

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  1. Besiegelte Ex-Volkspartei

    Autor: PerilOS 30.11.19 - 22:43

    Es bleibt ein ewiges Paradox. Eine Volkspartei, die seine Vorsitzenden, die in die Mitte schauen, so schnell wie möglich abservieren, wenn sie ihren Dienst getan haben. Und die, die nachrücken, werden blockiert.

    Trendwende Mitgliederentscheid. Die SPD will also nicht mehr die Mitte abholen. Dann will ich aber kein Gejammer mehr bei der nächsten Wahl hören. Jetzt ist sie nur eine Partei von 3,5 insgesamt, die den gleichen Wählerstamm beackern wollen.

    Ich werf 5¤ in den Pot für ne AKK Schwarz/Grüne Bundesregierung, die als nächstes kommt.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 30.11.19 22:53 durch PerilOS.

  2. Re: Besiegelte Ex-Volkspartei

    Autor: TmoWizard 30.11.19 - 23:34

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich werf 5¤ in den Pot für ne AKK Schwarz/Grüne Bundesregierung, die als
    > nächstes kommt.

    Das ist zu erwarten, da bei der SPD mit Saskia Esken jetzt ja tatsächlich eine Informatikerin mit das sagen hat und so etwas bei CDU/CSU völlig unakzeptabel ist. Das geht ja mal gar nicht, daß da plötzlich jemand mit regiert, wer sich mit Digitaltechnik und Informatik auskennt!

    *** TmoWizard ***

    Kleinigkeiten erledige ich sofort, Wunder dauern etwas länger und ab Mitternacht wird gezaubert! ;)

  3. Re: Besiegelte Ex-Volkspartei

    Autor: LinuxMcBook 01.12.19 - 00:22

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trendwende Mitgliederentscheid. Die SPD will also nicht mehr die Mitte
    > abholen. Dann will ich aber kein Gejammer mehr bei der nächsten Wahl hören.
    > Jetzt ist sie nur eine Partei von 3,5 insgesamt, die den gleichen
    > Wählerstamm beackern wollen.

    Die SPD war doch schon immer eine linke Partei. Aber mit realistischen Ansichten. Das fehlt der Linken ja z.B. weswegen die immer teils unter 5% rumkrebsen werden.

    Der große Unterschied zur Politik von vor 5-10 Jahren ist, dass die Grünen mit populistischen Themen alle von Links bis Konservativ blenden und die CDU in die Mitte gerückt ist, obwohl dort eigentlich kein wirkliches Potential für neue Wählerstimmen mehr vorhanden war.
    Und genau deswegen mache ich mir Sorgen, dass irgendwann nicht mal mehr eine Koalition aus CDU und Grünen auf 50% kommt, weil die CDU die AFD so stark hat werden lassen...

    Vernünftige Kompromisse konnten deutsche Politiker noch nie, und je größer das Spektrum in einer Regierung ist, desto gelähmter wird die Regierung sein...

  4. Re: Besiegelte Ex-Volkspartei

    Autor: demon driver 01.12.19 - 01:11

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es bleibt ein ewiges Paradox. Eine Volkspartei, die seine Vorsitzenden, die
    > in die Mitte schauen, so schnell wie möglich abservieren, wenn sie ihren
    > Dienst getan haben. Und die, die nachrücken, werden blockiert.
    >
    > Trendwende Mitgliederentscheid. Die SPD will also nicht mehr die Mitte
    > abholen [...]

    Auch wenn man mal beiseite lässt, dass die reformistische SPD-Tradition schon immer hieß, wirkliche Veränderungen zu bekämpfen, notfalls mit Mord (Landwehrkanal), hat die SPD ihren heutigen Zustand sicher nicht "zu wenig Mitte" zu verdanken, sondern zuviel. Unter Schröder wurde sie der schwarz-gelben Konkurrenz immer ähnlicher und überholte sie vielfach rechts. Als Partei, die sich von anderen liberalkonservativen bis neoliberalen Parteien nicht mehr unterschied, wurde sie immer überflüssiger.

    Was soll das überhaupt sein, "Mitte"? Nichts ändern, das heißt es. Dabei muss sich fast alles ändern, wenn die Menschheit eine Zukunft haben will. Und das betrifft nicht nur das Klima.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.12.19 01:12 durch demon driver.

  5. Re: Besiegelte Ex-Volkspartei

    Autor: twothe 01.12.19 - 02:27

    Die CDU ist nicht in die Mitte gerückt, sondern von der Mitte weg nach Links gerückt. Das ist ja gerade der Grund warum die AfD überhaupt so stark werden konnte: alle Parteien haben sich nur noch auf Links konzentriert, und die einzige die das neben der AfD nicht tut - die FDP - krebst an der 5% Hürde rum.

    Deutschland braucht nicht noch eine weitere Linkspartei, Deutschland braucht mal wieder jemanden in der Mitte. Von daher hat sich die SPD gerade ziemlich überflüssig gemacht, sofern die neuen Vorsitzenden denn ihren Kurs planen zu halten. Je nachdem was diese demnächst von sich geben wird die SPD irgendwo zwischen 5%-10% enden und damit hätte Deutschland eine Volkspartei weniger.

    Daneben steht eine frisch erstarkte AfD, die realistische 18%-20% holen könnte, je nachdem wie sie sich im Wahlkampf anstellt. Da alle Parteien weiterhin eine Koalition mit der AfD ausschließen könnte sich uns nach Neuwahlen das selbe Problem bieten wie in Thüringen: es gibt keine rechnerische Mehrheit. Das hängt vor allem aber auch von den nächsten Schritten der CDU ab.

    Mit AKK als Kanzlerkandidatin wird sie keinen Blumentopf und schon gar keine Wahl gewinnen und irgendwo unter 20% umfallen. Merz würde die Partei wieder nach Rechts, also zur Mitte, rücken und hätte damit wesentlich bessere Chances höhere Prozente zu bekommen. Andere Kandidaten sehe ich da aktuell nicht, ein Jens Spahn wäre der totale Untergang der CDU.

    Eine Kombination CDU/FDP mit Merz als Kanzler erachte ich als das, was Deutschland gerade dringend braucht: Realismus gepaart mit Fachkompetenz. Was wir aber tatsächlich bekommen werden ist aktuell völlig unklar. Im schlimmsten Fall driftet die SPD ins Linksextreme und landet damit bei 5%, AKK wird als Kanzlerkandidatin aufgestellt und die CDU landet bei 18%, und die AfD benimmt sich und bekommt 22%. Alle würden eine Koalition mit der AfD ausschließen, und dann haben wir keine Regierung mehr, bzw. ein wirres 3-er Bündnis aus CDU/Grüne/FDP, was ca. das selbe wäre.

  6. Re: Besiegelte Ex-Volkspartei

    Autor: Seelbreaker 01.12.19 - 02:40

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------.
    >
    > Eine Kombination CDU/FDP mit Merz als Kanzler erachte ich als das, was
    > Deutschland gerade dringend braucht: Realismus gepaart mit Fachkompetenz.
    >

    Damit das Volk unter Merz dann neben, Diäten, Pensionen und Politischer Dekadenz noch für die EZB schuften geht?

    Wie wäre es einfach ohne CDU, CSU und SPD?

  7. Re: Besiegelte Ex-Volkspartei

    Autor: quineloe 01.12.19 - 03:09

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die CDU ist nicht in die Mitte gerückt, sondern von der Mitte weg nach
    > Links gerückt.

    Hahaha das ist so unglaublich lustig. Die CDU hat ein bisschen Flüchtlingspolitik gemacht, die denen, die Asylbewerberheime anzünden und auf offener Straße Menschen zusammenschlagen, auf Demos große Pflaster tragen müssen wegen §86a StGB und bei Rockkonzerten sich ständig mit dem ausgestreckten Arm die Augen abschirmen müssen weil die Beleuchtung so hell ist, nicht gepasst hat. Und sich dann geweigert, deren Gegröhle zu beachten. Das ist nicht nach "links rücken". Das ist lediglich nicht von rechts nach rechtsextrem zu rücken.

    Ist die CDU in irgendwelchen Wirtschaftsfragen, Sozialfragen oder sonstigen politischen Bereichen irgendwo eine Spur anders geworden? Praktisch gar nicht, im Gegenteil, sie ruckt eigentlich immer enger mit der Wirtschaft zusammen und macht Politik zu Gunsten von Millionären.

    Aber so kennt man das eben, einerseits wird behauptet, die Linken denken alles rechts von ihnen sei Nazi, andererseits unterstellt man jedem, der nicht mit der Lupe nach Dingen sucht, die an Adolf Hitler nicht ganz schlecht waren oder den Holocaust bei jeder sich bietenden Gelegenheit kleinredet oder relativiert, einen "Linksruck" gemacht zu haben.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  8. CDU nach links?

    Autor: franzropen 01.12.19 - 04:30

    Was ist an der CDU links?
    Weltweite Kriegseinsätze?
    Ausbau des Militärs?
    Rentenkürzungen?
    Deals mit Diktatoren, um Flüchtlinge der o.g. Kriege zu kasernieren?
    Abbau der Freiheitsrechte?
    Ausbau der Überwachung und Polizeirechte?
    Schrittweise Auflösung der Trennung zwischen Geheimdienst und Polizei?
    Leistungsschutzrecht?
    Fehlender Fortschritt beim Klimaschutz

    Dieses Märchen von der nach links gerückten CDU kannst du der AfD erzählen. Die CDU redet von Dingen, die irgendwie links klingen aber handeln tut sie stramm rechts der Mitte.

    Und Black Rock und Mövenpick als Kompetenz mit Realismus zu bezeichnen, ist ja wohl auch nicht drin Ernst. Die haben auch nur Vorschläge, die schon unter Pinochet im Chile der Bevölkerung geschadet haben.

  9. Re: CDU nach links?

    Autor: LinuxMcBook 01.12.19 - 07:17

    Nicht jeder, der Geld verdienen möchte ist böse.

  10. Re: Besiegelte Ex-Volkspartei

    Autor: notuf 01.12.19 - 07:27

    Warum es der SPD so geht, sollte seit der Agenda 2010 klar sein, in der die Arbeiter und Angestellten verraten wurden. Ein weiterer wird in dem Podcast erläutert:

    https://www.swr.de/swr2/wissen/Identitaetspolitik-Solidaritaet-statt-Genderklo-Braucht-linke-Politik-eine-neue-Ausrichtung,swr2wissen-20191113-solidaritaet-statt-genderklo-braucht-linke-politik-eine-neue-ausrichtung-100.html

    Darin wird erläutert, warum die derzeitige Pro PC Bewegung die Arbeiterschaft hat links liegen lassen.

  11. Re: Besiegelte Ex-Volkspartei

    Autor: LinuxMcBook 01.12.19 - 07:30

    Die Agenda 2010 war Anfang der 2000er Jahre richtig und hat die deutsche Wirtschaft gerettet.

    Man kann es nicht mehr (der SPD und) Schröder anlasten, dass sich seitdem nichts mehr in der Sozialpolitik geändert hat, obwohl die Wirtschaft dafür mittlerweile stark genug wäre.

  12. Re: Besiegelte Ex-Volkspartei

    Autor: notuf 01.12.19 - 08:07

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Agenda 2010 war Anfang der 2000er Jahre richtig und hat die deutsche
    > Wirtschaft gerettet.
    >
    > Man kann es nicht mehr (der SPD und) Schröder anlasten, dass sich seitdem
    > nichts mehr in der Sozialpolitik geändert hat, obwohl die Wirtschaft dafür
    > mittlerweile stark genug wäre.

    Wissenschaftliche Quellen für deine Behauptung?
    Was die Agenda erfolgreich eingeführt hat, ist die Angst vor dem sozialen Abstieg in die Armut und die Bestrafung durch Kürzung des Existenzminimum. Ich frage mich hierbei immer, wie ein "Existenzminimum" überhaupt gekürzt werden kann/darf.

  13. Re: Besiegelte Ex-Volkspartei

    Autor: LinuxMcBook 01.12.19 - 08:21

    Hartz 4 soll doch den Leuten helfen, die unverschuldet arbeitslos sind. Wer absichtlich einer Beschäftigung entgegen wirkt, dessen "Existenz" ist eben nicht unverschuldet in Gefahr.
    Hartz 4 ist eben kein bedingungsloses Grundeinkommen...

    Aber da gibt es jetzt ja ein Urteil, das die Sanktionen etwas einschränkt.
    Dennoch, die Situation in Deutschland ist schon recht gut, in anderen Ländern gibt es gar nichts mehr, wenn das Geld der Arbeitslosen-Versicherung aufgebraucht ist....

  14. Re: CDU nach links?

    Autor: nweeiqr 01.12.19 - 09:21

    franzropen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist an der CDU links?

    Es geht im Kern um zwei Dinge. Erstens die Grenzöffnung, zweites der Bruch des Maastrichtvertrages hin zu einer Schuldenuinion.

    Das waren letztendlich die Auslöser. Über die Details kann man natürlich philosophieren und auch ob eine Partei dadurch links wird.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.12.19 09:22 durch nweeiqr.

  15. Re: Besiegelte Ex-Volkspartei

    Autor: notuf 01.12.19 - 09:28

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PerilOS schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Trendwende Mitgliederentscheid. Die SPD will also nicht mehr die Mitte
    > > abholen. Dann will ich aber kein Gejammer mehr bei der nächsten Wahl
    > hören.
    > > Jetzt ist sie nur eine Partei von 3,5 insgesamt, die den gleichen
    > > Wählerstamm beackern wollen.
    >
    > Die SPD war doch schon immer eine linke Partei. Aber mit realistischen
    > Ansichten. Das fehlt der Linken ja z.B. weswegen die immer teils unter 5%
    > rumkrebsen werden.

    Was sind den diese "realistischen" Ansichten?
    Mit Realismus erreicht man keine Veränderung. Es braucht Visionen. Z.b. eine 32h Woche als Anfang mit der Langfristigen Orientierung hin zu 20h Woche. Denn die Produktion ist seit 1970 dermaßen gestiegen, dass wir längst weniger arbeiten könnten.

    Stattdessen sind die Löhne nicht gestiegen und das mehr als geleisteter Arbeit geht dann für den Millionen-Bonus der Vorstände oder sonstigen Vermögensaufbau von Milliardären.

    Realismus heißt festhalten am Status quo. Wo das hinführt, sehen wir. So kann die SPD gerne zu einer 5% Partei werden und bitte bei jeder Wahl zittern, ob sie den Einstieg in den Bundestag geschafft hat.

    Die Linke? Ist mit sich selbst und mit Gender studies beschäftigt, statt sich für den Mittelstand und den Arbeiter zu interessieren. Sie sind so mit sich selbst beschäftigt, dass sie nicht Mal Anfragen beantworten der Bürger.

    Leider gibt es derzeit keine wirkliche wählbare Partei und es ist zum verzweifeln. So bleibt halt der freie Wähler oder Die Partei.

  16. Re: Besiegelte Ex-Volkspartei

    Autor: franzropen 01.12.19 - 09:34

    Welche Grenzöffnung?
    Das Schengenabkommen? In der Flüchtlingskrise waren dir Grenzen bereits offen und Merkel hätte sie aktiv schließen müssen, was nur mit Waffengewalt möglich gewesen wäre. Die CDU und Merkel hatten also gar keine Wahl oder es hätte Tote gegeben, was ganz schlecht für die deutsche Wirtschaft gewesen wäre. Somit keine linken Beweggründe.

    Dank der "Schuldenunion" ist der Euro massiv unterbewertet, was dazu führt, das deutsche Produkte künstlich billig im Export sind, zu dem hat es eine. Zusammenbruch der Wirtschaft verhindert. Hauptzweck war es die Verluste der Privatwirtschaft auf die Allgemeinheit zu übertragen. Also wieder nur monetäre und keine linken Beweggründe.

  17. Re: Besiegelte Ex-Volkspartei

    Autor: notuf 01.12.19 - 09:39

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hartz 4 soll doch den Leuten helfen, die unverschuldet arbeitslos sind. Wer
    > absichtlich einer Beschäftigung entgegen wirkt, dessen "Existenz" ist eben
    > nicht unverschuldet in Gefahr.
    > Hartz 4 ist eben kein bedingungsloses Grundeinkommen...
    >
    > Aber da gibt es jetzt ja ein Urteil, das die Sanktionen etwas einschränkt.
    >
    > Dennoch, die Situation in Deutschland ist schon recht gut, in anderen
    > Ländern gibt es gar nichts mehr, wenn das Geld der
    > Arbeitslosen-Versicherung aufgebraucht ist....

    Generell soll aber das Sozialsystem vor der Ausbeutung schützen. Warum werde ich bestraft, wenn ich kündige, weil der Arbeitgeber mich ausbeutet, mobbt oder sonst was?
    Nebenher ist die Zahl jener, die der Beschäftigung entgegenwirkt vernachlässigbar gering. Und nebenher, warum soll man jeden (ausbeuterischen) Job annehmen müssen? Ist irgendwie nicht ganz mit dem GG vereinbar. Auch wenn es oft von wirtschaftsnahen anders gedeutet wird. Wie war das mit der Würde des Menschen?

    Andere Länder interessieren nicht. Das ist klassischer Whataboutism. Was interessiert ist, dass (und jetzt kommt es wieder) Reiche immer reicher werden, immer weniger Steuern zahlen und sich aus dem sozialen System gänzlich entkoppeln, während man am anderen Ende Leute sanktioniert und in Armut treibt weil sie es wagen aufzubegehren.

    Dann wird noch medial Zwietracht gesät, gegen Renter, gegen Hartz4 gegen Studenten nur damit die Elite entspannt schlafen kann und zusieht, sie sich die Leute gegenseitig zerfleischen statt gegen ihre eigentlichen Feinde vorzugehen.

    Herzlichen Glückwunsch, Sie wurden erfolgreich manipuliert!

  18. Re: Besiegelte Ex-Volkspartei

    Autor: franzropen 01.12.19 - 09:40

    Seltsam zur selben Zeit als die angebliche Wirkung von Hartz IV einsetzte, ging es auch im Rest der EU aufwärts, sogar meist stärker als in Deutschland. Sieht eher so aus als hätteb die positiven Effekte weltwirtschaftliche Ursachen. Aber die negativen langfristigen wie steigende Altersarmut und steigende Auslandsverschuldung dank deutscher Dumpinglöhne, die bleiben uns erhalten.
    Wann wird eigentlich das EU-Verfahren wegen Deutschlands Importdefizit eröffnet?

  19. Re: Besiegelte Ex-Volkspartei

    Autor: LinuxMcBook 01.12.19 - 09:48

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Generell soll aber das Sozialsystem vor der Ausbeutung schützen. Warum
    > werde ich bestraft, wenn ich kündige, weil der Arbeitgeber mich ausbeutet,
    > mobbt oder sonst was?
    Weil es dagegen andere Mittel als Kündigung gibt. Unser Sozialsystem ist nicht dafür da um Leute durchzufüttern, die bei der Arbeit ihre comfort zone verlassen müssen...

    > Nebenher ist die Zahl jener, die der Beschäftigung entgegenwirkt
    > vernachlässigbar gering.
    Ja, das stimmt. Deswegen ist der Anteil an Hartz 4 Empfängern, die von Sanktionen betroffen sind, auch nur bei 3%. Dennoch wird so getan, als würden die Sanktionen jeden betreffen...


    > interessiert ist, dass (und jetzt kommt es wieder) Reiche immer reicher
    > werden, immer weniger Steuern zahlen und sich aus dem sozialen System
    > gänzlich entkoppeln, während man am anderen Ende Leute sanktioniert und in
    > Armut treibt weil sie es wagen aufzubegehren.
    Ebenfalls postfaktischer Whataboutism (und Fake News):
    Es tragen schon nur 10% der Arbeitnehmer (zu denen auch schon praktisch jeder mit einem naturwissenschaftlichen Studium gehört) 90% der Steuerlast. Es ist also absoluter Unsinn zu behaupten, dass Geringverdiener in Deutschland zu viel Steuern zahlen würden...

  20. Re: Besiegelte Ex-Volkspartei

    Autor: franzropen 01.12.19 - 09:48

    Hartz IV sollte Geld sparen und der Wirtschaft billige Arbeitskräfte zuführen. Nicht umsonst hat sich Schröder über den besten Niedriglohnsektor Europas gefreut.
    Die gesamt geleisteten Arbeitsstunden sind auch nicht wirklich gestiegen obwohl mehr Leute arbeiten, das heißt die vorhandene Arbeit wurde nur auf mehr Leute verteilt.
    Hartz IV verschiebt das Machtgefüge hin zum Arbeitgeber, denn dem Arbeiternehmer wird die Möglichkeit genommen schlechte Arbeitsplätze abzulehnen.
    Das verzerrt übrigens den "heiligen" Markt, da auch schlechte Angebote durch Zwang besetzt werden

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