Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Nach DDoS-Attacken: Akamai nimmt…

verstaendlich aber schade

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. verstaendlich aber schade

    Autor: mxcd 23.09.16 - 14:48

    Das wäre für Akamai doch eine schöne Gelegenheit gewesen, zu beweisen, dass sie fett genug sind, auch heftigen DDOS Attacken standzuhalten.

    Ich versthe nicht die Hacker, die die VDOS Leute zu Helden hochstilisieren, da die offenbar nie was für die Community getan haben sondern im Endeffekt Vandalismusvermieter sind.

  2. Re: verstaendlich aber schade

    Autor: Mingfu 23.09.16 - 15:03

    mxcd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wäre für Akamai doch eine schöne Gelegenheit gewesen, zu beweisen, dass
    > sie fett genug sind, auch heftigen DDOS Attacken standzuhalten.

    Solche DDoS-Schutzdienste können auch nicht zaubern. Größere Angriffe kann man nicht einfach durch das Bereitstellen von mehr Ressourcen abfangen. Dieser Ressourcenwettstreit funktioniert nur bei kleinen Angriffen. Bei größeren Angriffen muss man ein Selektionskriterium finden, mit dem man nicht legitime Anfragen fallen lassen kann, legitime Anfragen dagegen wiederum bedient. Wenn das nicht gelingt, weil der Angreifer einfach nur über die Masse der durch ihn kontrollierten Geräte Anfragen stellt, die sich nicht von Anfragen regulärer Nutzer unterscheiden, hat man verloren. Zudem kommt noch das Problem hinzu, dass jede Anfrage selbst bereits eingehende Netzwerkbandbreite blockiert, auch wenn man sie direkt am ersten Router aussortieren könnte.

    Ab irgendeinem Punkt muss dann auch der größte Anbieter kapitulieren. Und Akamai wird sich das nicht leicht gemacht haben. Denn die Abwehr derartig öffentlich beobachteter Angriffe ist auch eine Prestigefrage. Ist natürlich keine gute Werbung, wenn man dort aufgeben muss.

  3. Re: verstaendlich aber schade

    Autor: Bouncy 23.09.16 - 15:43

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist natürlich
    > keine gute Werbung, wenn man dort aufgeben muss.
    Ob man das muss oder nicht wird auch für Akamai eher eine wirtschaftliche als eine technische Frage sein. Bei kostenloser Dienstleistung hat man halt nur noch den Werbeeffekt, den man dem Aufwand entgegegenstellen kann, und der ist letztlich - "wir handlen bis zu 665 Gbit\s gratis" - gar nicht mal so negativ, die stehen eigentlich ganz gut da...

  4. Re: verstaendlich aber schade

    Autor: Mingfu 23.09.16 - 15:59

    Ich bezweifle, dass man es in einem solch prestigeträchtigen Fall an wirtschaftlichen Kriterien festmacht. Denn es sehen ja nicht nur potenzielle Gratisnutzer diese Meldung, sondern auch interessierte Kunden, denen man kostenpflichtige Dienstleistungen in dem Zusammenhang verkaufen kann. Und die sehen nur, dass Akamai keinen vollständigen DDoS-Schutz bieten kann.

    Mehr als 600 Gbit/s sind nuch auch kein Pappenstil. Es ist durchaus vorstellbar, dass Akamai bei einer weiteren Verstärkung des Angriffs befürchtet, dass die eingehenden Verbindungskapazitäten so weit erschöpft werden, dass es auf andere angebotene Dienste Auswirkungen hat. Da hätte Akamai dann ein noch viel größeres Problem. Wir reden hier immerhin über einen Angriff, der jetzt schon mehr als doppelt so groß sein soll, wie der größte vorher bekannte Angriff. Es könnte einfach sein, dass damit die vorgehaltenen Pufferkapazitäten ausgeschöpft sind, weil man mit derartigen Größen nicht gerechnet hat.

  5. Re: verstaendlich aber schade

    Autor: Bouncy 23.09.16 - 17:21

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und die sehen nur, dass Akamai keinen vollständigen DDoS-Schutz
    > bieten kann.
    Das interpretierst ja nur du so, es nicht zu können haben sie nirgends gesagt. Reine Spekulation aus eher kritischer Sichtweise, aber das muß nicht richtig sein...
    > Es könnte einfach sein, dass damit die
    > vorgehaltenen Pufferkapazitäten ausgeschöpft sind, weil man mit derartigen
    > Größen nicht gerechnet hat.
    Das wäre wohl etwas enttäuschend für ein Unternehmen dieser Größe, kaum vorstellbar imho. Die anderen Kunden müssen schließlich auch zur gleichen Zeit einen Angriff aushalten können, da muß noch eine ganze Menge gehen, viele zahlen schließlich dafür. Aber egal, alles Spekulation...

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. DKV MOBILITY SERVICES Business Center, Ratingen
  2. BWI GmbH, Nürnberg, München, deutschlandweit
  3. ENERCON GmbH, Aurich
  4. BWI GmbH, Nürnberg, München, Rheinbach

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 94,90€ + Versand mit Gutschein QVO20
  2. 58,99€
  3. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)
  4. 206,89€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Pie: Google und die verschollenen Android-Zahlen
Pie
Google und die verschollenen Android-Zahlen

Bis Oktober 2018 hat Google jeden Monat Zahlen zur Verbreitung der verschiedenen Android-Versionen veröffentlicht. Daran ließ sich unter anderem ablesen, wie schnell sich eine neue Version am Markt durchsetzt. Seit gut einem halben Jahr schweigt Google aber - was ist da los?
Von Tobias Költzsch

  1. Google Neue Android-Q-Beta bringt App-Blasen
  2. Security Patch Google beseitigt im April Qualcomm-Sicherheitslücken
  3. Android 10 Google veröffentlicht erste Betaversion von Android Q

Batterieherstellung: Kampf um die Zelle
Batterieherstellung
Kampf um die Zelle

Die Fertigung von Batteriezellen ist Chemie und damit nicht die Kernkompetenz deutscher Autohersteller. Sie kaufen Zellen bei Zulieferern aus Asien. Das führt zu Abhängigkeiten, die man vermeiden möchte. Dank Fördergeldern soll in Europa eine Art "Batterie-Airbus" entstehen.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. US CPSC HP muss in den USA nochmals fast 80.000 Akkus zurückrufen
  2. Erneuerbare Energien Shell übernimmt Heimakku-Hersteller Sonnen
  3. Elektromobilität Emmanuel Macron will europäische Akkuzellenfertigung fördern

Cascade Lake AP/SP: Das können Intels Xeon-CPUs mit 56 Kernen
Cascade Lake AP/SP
Das können Intels Xeon-CPUs mit 56 Kernen

Während AMD seine Epyc-Chips mit 64 Cores erst im Sommer 2019 veröffentlichen wird, legt Intel mit den Cascade Lake mit 56 Kernen vor: Die haben mehr Bandbreite, neue Instruktionen für doppelt so schnelle KI-Berechnungen und können persistenten Speicher ansprechen.
Von Marc Sauter

  1. Cascade Lake Intel legt Taktraten der Xeon SP v2 offen
  2. Optane DC Persistent Memory So funktioniert Intels nicht-flüchtiger Speicher
  3. Cascade Lake AP Intel zeigt 48-Kern-CPU für Server

  1. Volkswagen: 5G bietet flexible Software-Betankung in der Produktion
    Volkswagen
    5G bietet flexible Software-Betankung in der Produktion

    Volkswagen will mit 5G in der Produktion flexibel große Datenmenge in die Fahrzeuge einspielen. Campusnetze könnten auch zusammen mit Netzbetreibern laufen.

  2. Amazon vs. Google: Youtube kommt auf Fire TV, Prime Video auf Chromecast
    Amazon vs. Google
    Youtube kommt auf Fire TV, Prime Video auf Chromecast

    Fire-TV-Geräte erhalten erstmals eine offizielle Youtube-App von Google. Dafür integriert Amazon eine Chromecast-Unterstützung in die Prime-Video-App. Andere Streitpunkte zwischen Amazon und Google bleiben hingegen bestehen.

  3. E-Learning-Plattform: Mysteriöses Datenleck bei Oncampus
    E-Learning-Plattform
    Mysteriöses Datenleck bei Oncampus

    Bei der deutschen E-Learning-Plattform Oncampus kam es offenbar zu einem Datenleck. Der Betreiber weiß bisher nicht genau, was passiert ist.


  1. 18:20

  2. 17:59

  3. 16:31

  4. 15:32

  5. 14:56

  6. 14:41

  7. 13:20

  8. 12:52