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Datenschutzbedenken sind widerlich

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  1. Datenschutzbedenken sind widerlich

    Autor: Kevin17x5 24.09.20 - 15:22

    Es ist wohl untergegangen, dass Leute gefunden wurden, die Folter gegen viel Geld verkaufen wollten oder haben. Jeder, der sich wegen Datenschutz beschwert, sollte sich gleich freiwillig zur Folter melden...
    Es sollten viel lieber die Behörden besser ausgestattet werden, dass kein Missbrauch passiert... Aber mein Leben und die Gesundheit steht selbst im Grundgesetz vor dem Datenschutz.

  2. Re: Datenschutzbedenken sind widerlich

    Autor: ChriPusch 24.09.20 - 19:25

    Kevin: Du hast den Beitrag wohl nicht richrig gelesen.
    Die Zahlen stimmen offensichtlich nicht. Die Aufklärungsrate beträgt mehr als 90 Prozent.
    Und es ist bislang in keiner einzelnen Studie belegt worden dass das Sammeln von Daten auf Vorrat ohne Verdacht dazu geführt hätte, mehr Straftaten aufzuklären als ohne.
    Und darum ist es unsinnig. Und es ist genau aus diesem grund, dass die Einschränkung die mit der Speicherung einhergeht, ein Unding ist.
    Dass Menschen wie du diese Dinge sofort ausser acht lassen wenn die üblichen Keulen (kinderporno, Terror und die bösen raubkopierer) führt dazu dass freiheitliche Rechte immer mehr beschnitten werden. Lässt euch doch nicht für dumm verkaufen... Anstatt Emotionen und Angst mal dem rationalen Denken den Vorrang geben.

  3. Re: Datenschutzbedenken sind widerlich

    Autor: franzropen 24.09.20 - 22:57

    Zu deinem Leben und Gesundheit gehört Privatsphäre, ohne wirst du krank und stirbst früher aufgrund seelischer Belastung.
    Du redest hier der Überwachung das Wort, wohin das führt hat die Geschichte oft genug gezeigt.
    Zumal diese Überwachung nicht zu Sicherheit führt.

  4. Re: Datenschutzbedenken sind widerlich

    Autor: quasides 25.09.20 - 06:45

    wer glaub das man sich sicherheit auf kosten der freiheit erkaufen kann hat am ende beides nicht

  5. Re: Datenschutzbedenken sind widerlich

    Autor: tom.stein 25.09.20 - 08:14

    Widerlich ist, dass einige hier glauben, Datenschutz sei wichtiger als Verbrechensbekämpfung. Und andere glauben, Verbrechensbekämpfung sei wichtiger als Datenschutz.

    Die Wahrheit liegt in der Mitte: Daten unschuldiger müssen geschützt werden, während Schuldige m.E. auch im Schlafzimmer belauscht werden dürfen: Sex darf kein Grund sein, die währenddessen besprochene Straftat nicht aufzudecken.
    Wenn Straftäter einige Unschuldige als Schutzschild benutzen (egal ob Islamisten damit ihre Städte vor Angriffen schützen oder Chatteilnehmer ihre Kommunikationssoftware als "neutral" darstellen), dann muss dagegen trotzdem vorgegangen werden können - die Opfer zu schützen bedeutet auch, die Täter zu ermitteln.

  6. Re: Datenschutzbedenken sind widerlich

    Autor: BeatYa 25.09.20 - 08:45

    tom.stein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Widerlich ist, dass einige hier glauben, Datenschutz sei wichtiger als
    > Verbrechensbekämpfung. Und andere glauben, Verbrechensbekämpfung sei
    > wichtiger als Datenschutz.
    >
    > Die Wahrheit liegt in der Mitte: Daten unschuldiger müssen geschützt
    > werden, während Schuldige m.E. auch im Schlafzimmer belauscht werden
    > dürfen: Sex darf kein Grund sein, die währenddessen besprochene Straftat
    > nicht aufzudecken.
    > Wenn Straftäter einige Unschuldige als Schutzschild benutzen (egal ob
    > Islamisten damit ihre Städte vor Angriffen schützen oder Chatteilnehmer
    > ihre Kommunikationssoftware als "neutral" darstellen), dann muss dagegen
    > trotzdem vorgegangen werden können - die Opfer zu schützen bedeutet auch,
    > die Täter zu ermitteln.

    Gibt Staaten, wo es so geregelt ist.
    Steht jedem frei in einen solchen Staat auszuwandern, wenn das System besser gefällt.
    Meine Meinung nach haben wir in Deutschland auf dem Papier das beste System. Wenn es so auch noch strikt angewendet werden würde wär doch top.

  7. Re: Datenschutzbedenken sind widerlich

    Autor: Webcruise 25.09.20 - 09:12

    +1

  8. Re: Datenschutzbedenken sind widerlich

    Autor: Veychta 25.09.20 - 09:45

    tom.stein schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Straftäter einige Unschuldige als Schutzschild benutzen (egal ob
    > Islamisten damit ihre Städte vor Angriffen schützen oder Chatteilnehmer
    > ihre Kommunikationssoftware als "neutral" darstellen), dann muss dagegen
    > trotzdem vorgegangen werden können - die Opfer zu schützen bedeutet auch,
    > die Täter zu ermitteln.

    Nur Nichtwissende oder Arschlöcher können das Beispiel mit den Islamisten derart auslegen. Sie sagen damit, es ist in Ordnung wenn ich sie, ihre Familie und ihr Haus bombardiere wenn ein Islamist sie als Schutzschild nimmt. Ich hoffe ihre Finger waren schneller als ihr Hirn beim tippen, sonst sollten sie mal ernsthaft ihr Weltbild überdenken.

  9. Re: Datenschutzbedenken sind widerlich

    Autor: dukki 26.09.20 - 18:33

    Kevin17x5 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist wohl untergegangen, dass Leute gefunden wurden, die Folter gegen
    > viel Geld verkaufen wollten oder haben. Jeder, der sich wegen Datenschutz
    > beschwert, sollte sich gleich freiwillig zur Folter melden...
    > Es sollten viel lieber die Behörden besser ausgestattet werden, dass kein
    > Missbrauch passiert... Aber mein Leben und die Gesundheit steht selbst im
    > Grundgesetz vor dem Datenschutz.


    Sowas kann nur von einem Kevin kommen, der seine angebliche Größe seiner männlichen Geschlechtsmerkmale in seinen Nicknamen rein packt.

  10. Re: Datenschutzbedenken sind widerlich

    Autor: tom.stein 28.09.20 - 22:02

    Veychta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tom.stein schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ----
    > > Wenn Straftäter einige Unschuldige als Schutzschild benutzen (egal ob
    > > Islamisten damit ihre Städte vor Angriffen schützen oder Chatteilnehmer
    > > ihre Kommunikationssoftware als "neutral" darstellen), dann muss dagegen
    > > trotzdem vorgegangen werden können - die Opfer zu schützen bedeutet
    > auch,
    > > die Täter zu ermitteln.
    >
    > Nur Nichtwissende oder Arschlöcher können das Beispiel mit den Islamisten
    > derart auslegen. Sie sagen damit, es ist in Ordnung wenn ich sie, ihre
    > Familie und ihr Haus bombardiere wenn ein Islamist sie als Schutzschild
    > nimmt. Ich hoffe ihre Finger waren schneller als ihr Hirn beim tippen,
    > sonst sollten sie mal ernsthaft ihr Weltbild überdenken.

    Wenn Bombardierung die einzige Vorgehensweise ist, die Ihnen einfällt, um die Täter zu ermitteln - dann sind nicht meine Finger das Problem.

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