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  5. › Nach EuGH-Urteil: Politiker und…

Urteil gegen Google

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  1. Urteil gegen Google

    Autor: UP87 15.05.14 - 17:12

    Das Urteil des EuGH ist eine Katastrophe. Wieso wird Google hier so eingeschränkt? Das Auffindbar-Machen wird im Einzelfall für die Suchmaschine verboten, aber die Verbreitung durch die Webseite bleibt erlaubt? Das ist doch eine Farce. Für alle. Sollen Betroffene jetzt gegen jede einzelne Suchmaschine vorgehen? Wieso werden nicht die Verbreiter der Information, also die (wenn man so will) "Täter" - die ja auch absolut nichts illegales machen - verpflichtet ein schlichtes meta-Tag zu setzen, so dass keine Suchmaschine die fraglichen Inhalte erfasst.

    Aber meines Erachtens nach ist das gesamte Schwachsinn... "Recht auf vergessen"...

  2. Re: Urteil gegen Google...ist völlig korrekt

    Autor: Emulex 15.05.14 - 18:06

    UP87 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Urteil des EuGH ist eine Katastrophe. Wieso wird Google hier so
    > eingeschränkt? Das Auffindbar-Machen wird im Einzelfall für die
    > Suchmaschine verboten, aber die Verbreitung durch die Webseite bleibt
    > erlaubt? Das ist doch eine Farce. Für alle. Sollen Betroffene jetzt gegen
    > jede einzelne Suchmaschine vorgehen? Wieso werden nicht die Verbreiter der
    > Information, also die (wenn man so will) "Täter" - die ja auch absolut
    > nichts illegales machen - verpflichtet ein schlichtes meta-Tag zu setzen,
    > so dass keine Suchmaschine die fraglichen Inhalte erfasst.
    >
    > Aber meines Erachtens nach ist das gesamte Schwachsinn... "Recht auf
    > vergessen"...

    Für mich ist das Urteil logisch.
    Die Presse selbst darf ihre Pressefreiheit behalten, ABER die uneingeschränkte, unendliche Zugänglichmachung der Informationen wird durch das Urteil gestört.
    Meines Erachtens zu Recht.
    Jeder Mensch hat das Recht auf einen Neuanfang, sobald er seine Strafe verbüßt und/oder die Konsequenzen für sein Handeln getragen hat.
    Dass alte Sünden in alten Zeitungen, explizit auf speziellen Seiten oder auch nur durch Hörensagen weiterbestehen, ist von der Tragweite her nicht in Ansätzen damit vergleichbar, dass man es bei Google findet.
    Jemand müsste explizit recherchieren um soetwas wieder hervorzuholen...nicht nur einen Namen bei Google eingeben.

    Das ist meines Erachtens der Hintergrund zu dem Urteil und schlagt mich, aber ich halte es für gesunden Menschenverstand.
    Hier wird nicht die Freiheit des Internets oder gar der Menschen beschnitten, sondern das genaue Gegenteil ist der Fall: Die Überwachung wird eingeschränkt.

  3. Re: Urteil gegen Google

    Autor: McCoother 15.05.14 - 18:12

    UP87 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Urteil des EuGH ist eine Katastrophe. Wieso wird Google hier so
    > eingeschränkt? Das Auffindbar-Machen wird im Einzelfall für die
    > Suchmaschine verboten, aber die Verbreitung durch die Webseite bleibt
    > erlaubt? Das ist doch eine Farce. Für alle. Sollen Betroffene jetzt gegen
    > jede einzelne Suchmaschine vorgehen? Wieso werden nicht die Verbreiter der
    > Information, also die (wenn man so will) "Täter" - die ja auch absolut
    > nichts illegales machen - verpflichtet ein schlichtes meta-Tag zu setzen,
    > so dass keine Suchmaschine die fraglichen Inhalte erfasst.
    >
    > Aber meines Erachtens nach ist das gesamte Schwachsinn... "Recht auf
    > vergessen"...


    Wie soll man Inhalte außerhalb der EU löschen? Wenn jemand z.b. Bilder von dir veröffentlicht, die du nicht im Internet sehen möchtest (betrunken, nackt, etc.) und das ganze auf nem russischen/amerikanischen/asiatischen Server liegt.. Die kannst du nicht löschen lassen. Du kannst höchstens Google sagen, dass man unter deinem Namen sowas nicht finden soll..

    Das Urteil der EuGH hat ja deutlich zwischen privaten Personen und Personen etc mit öffentlichem Interesse unterschieden.. Natürlich darf man jetzt nicht von jedem Politiker die Lügen des letzten Wahlkampfes löschen..

  4. Re: Urteil gegen Google

    Autor: Ork 15.05.14 - 18:15

    Dann muss man in Zukunft wohl eine russische oder chinesische Suchmaschine verwenden.
    ...wo wir uns doch dort immer über die Zensur beschweren

  5. Re: Urteil gegen Google

    Autor: nykiel.marek 15.05.14 - 18:19

    Nein, dass Urteil hat dem Chaos und der Zensur Tür und Tor geöffnet. Es präzisiert nämlich gar nicht, wo die Grenze zu ziehen ist und überlässt es mehr oder weniger Google zu entscheiden welche Anträge gerechtfertigt sind und welche nicht. Eine mögliche, oft auch noch selbstverschuldete (betrunken etc.) Kränkung einer Einzelperson soll, meiner Meinung nach, nicht die Zensur, der dieses Urteil die Tür geöffnet hat, rechtfertigen.
    LG, MN

  6. Re: Urteil gegen Google

    Autor: McCoother 15.05.14 - 18:26

    nykiel.marek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, dass Urteil hat dem Chaos und der Zensur Tür und Tor geöffnet. Es
    > präzisiert nämlich gar nicht, wo die Grenze zu ziehen ist und überlässt es
    > mehr oder weniger Google zu entscheiden welche Anträge gerechtfertigt sind
    > und welche nicht. Eine mögliche, oft auch noch selbstverschuldete
    > (betrunken etc.) Kränkung einer Einzelperson soll, meiner Meinung nach,
    > nicht die Zensur, der dieses Urteil die Tür geöffnet hat, rechtfertigen.
    > LG, MN


    In wie vielen Threads willst du deine Unkenntnis über den genauen Urteilstext eigentlich noch verbreiten?? Es ist eindeutig, dass nur private Informationen von privaten Personen davon betroffen sind, wenn es kein öffentliches Interesse daran gibt.

  7. Re: Urteil gegen Google

    Autor: captaincoke 15.05.14 - 18:31

    McCoother schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nykiel.marek schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nein, dass Urteil hat dem Chaos und der Zensur Tür und Tor geöffnet. Es
    > > präzisiert nämlich gar nicht, wo die Grenze zu ziehen ist und überlässt
    > es
    > > mehr oder weniger Google zu entscheiden welche Anträge gerechtfertigt
    > sind
    > > und welche nicht. Eine mögliche, oft auch noch selbstverschuldete
    > > (betrunken etc.) Kränkung einer Einzelperson soll, meiner Meinung nach,
    > > nicht die Zensur, der dieses Urteil die Tür geöffnet hat, rechtfertigen.
    > > LG, MN
    >
    > In wie vielen Threads willst du deine Unkenntnis über den genauen
    > Urteilstext eigentlich noch verbreiten?? Es ist eindeutig, dass nur private
    > Informationen von privaten Personen davon betroffen sind, wenn es kein
    > öffentliches Interesse daran gibt.


    Und wer legt fest was öffentliches Interesse ist? Ich als Vater (bin ich nicht, aber nur mal so als Gedankenspiel) möchte gern wissen, wenn ein verurteilter Kinderschänder in meiner Straße wohnt. Da mag dieser seine Strafe dreimal verbüsst haben, ich würde mein Kind sicher nicht in seine Nähe lassen. Für mich (und sicher Tausende andere) wäre diese Information von öffentlichem Interesse. Für viele Andere möglicherweise nicht...

  8. Re: Urteil gegen Google

    Autor: nykiel.marek 15.05.14 - 18:31

    Du kannst gerne auch Zitieren, und dann fangen wir zu interpretieren an, was mit dem Zitiertem alles ev. gemeint seien könnte. Das Urteil ist nämlich alles andere als Klar. Warum du auch gleich persönlich werden müsst könntest du mir bei Gelegenheit auch noch erklären. Vielleicht weil dir sonnst nichts einfällt?
    LG, MN

  9. Re: Urteil gegen Google

    Autor: McCoother 15.05.14 - 18:41

    captaincoke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McCoother schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > nykiel.marek schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Nein, dass Urteil hat dem Chaos und der Zensur Tür und Tor geöffnet.
    > Es
    > > > präzisiert nämlich gar nicht, wo die Grenze zu ziehen ist und
    > überlässt
    > > es
    > > > mehr oder weniger Google zu entscheiden welche Anträge gerechtfertigt
    > > sind
    > > > und welche nicht. Eine mögliche, oft auch noch selbstverschuldete
    > > > (betrunken etc.) Kränkung einer Einzelperson soll, meiner Meinung
    > nach,
    > > > nicht die Zensur, der dieses Urteil die Tür geöffnet hat,
    > rechtfertigen.
    > > > LG, MN
    > >
    > >
    > > In wie vielen Threads willst du deine Unkenntnis über den genauen
    > > Urteilstext eigentlich noch verbreiten?? Es ist eindeutig, dass nur
    > private
    > > Informationen von privaten Personen davon betroffen sind, wenn es kein
    > > öffentliches Interesse daran gibt.
    >
    > Und wer legt fest was öffentliches Interesse ist? Ich als Vater (bin ich
    > nicht, aber nur mal so als Gedankenspiel) möchte gern wissen, wenn ein
    > verurteilter Kinderschänder in meiner Straße wohnt. Da mag dieser seine
    > Strafe dreimal verbüsst haben, ich würde mein Kind sicher nicht in seine
    > Nähe lassen. Für mich (und sicher Tausende andere) wäre diese Information
    > von öffentlichem Interesse. Für viele Andere möglicherweise nicht...


    Na wer legt sowas im Zweifelsfall fest? Ein Gericht anhand von Gesetzen, die der Bundestag/Bundesrat beschließt..

  10. Re: Urteil gegen Google

    Autor: nykiel.marek 15.05.14 - 18:45

    Warum sollten die Anträge zuerst beim Suchmaschinenanbieter und nicht gleich bei entsprechendem Gericht gestellt werden?
    LG, MN

  11. Re: Urteil gegen Google...ist völlig korrekt

    Autor: currock63 15.05.14 - 18:57

    Emulex schrieb:

    > Für mich ist das Urteil logisch.
    > Die Presse selbst darf ihre Pressefreiheit behalten, ABER die
    > uneingeschränkte, unendliche Zugänglichmachung der Informationen wird durch
    > das Urteil gestört.
    > Meines Erachtens zu Recht.

    Wie bitte? Wir sollen nur noch der Presse glauben und auf Quellangaben verzichten?
    Nicht mehr selbst überzeugen und nachdenken sondern denken lassen?

    > Jeder Mensch hat das Recht auf einen Neuanfang, sobald er seine Strafe
    > verbüßt und/oder die Konsequenzen für sein Handeln getragen hat.

    Nein, erst, wenn der Schaden restlos behoben ist.

    > Das ist meines Erachtens der Hintergrund zu dem Urteil und schlagt mich,
    > aber ich halte es für gesunden Menschenverstand.

    Warum schlagen. Ich halte es dagegen für gesunden Menschenverstand, zuerst nachzudenken und dann zu handeln. Heute handeln zu viele Menschen ganz ohne zu denken.

    > Hier wird nicht die Freiheit des Internets oder gar der Menschen
    > beschnitten, sondern das genaue Gegenteil ist der Fall: Die Überwachung
    > wird eingeschränkt.

    Die Überwachung von wem? Das Abrufen von öffentlich zugänglichen Informationen ist keine Überwachung.

  12. Re: Urteil gegen Google

    Autor: stuempel 15.05.14 - 19:17

    captaincoke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wer legt fest was öffentliches Interesse ist? Ich als Vater (bin ich
    > nicht, aber nur mal so als Gedankenspiel) möchte gern wissen, wenn ein
    > verurteilter Kinderschänder in meiner Straße wohnt.

    Ich finde es in _dieser_ Konsequenz ja auch zum Kotzen - aber es ist nun einmal so, dass ein Einbrecher nach Verbüßung seiner Strafe durchaus auch ehrlich Geld verdienen möchte. Ist ihm durch entsprechende Suchmaschineneinträge die Chance verwehrt, bleibt ihm außer staatlicher Stütze und kriminellem Kreislauf nicht viel.

    Die bittere Konsequenz dabei bleibt, dass Kinderschänder ein Recht auf Resozialisierung haben.

  13. Re: Urteil gegen Google

    Autor: nykiel.marek 15.05.14 - 19:22

    Unter der Berücksichtigung der Rückfallquote könnte ich jetzt provokant fragen, wessen Rechte schätzenswerter sind: die der Kinder oder die des Kinderschänders?
    LG, MN

  14. Re: Urteil gegen Google

    Autor: GodsBoss 15.05.14 - 19:25

    > > Nein, dass Urteil hat dem Chaos und der Zensur Tür und Tor geöffnet. Es
    > > präzisiert nämlich gar nicht, wo die Grenze zu ziehen ist und überlässt
    > es
    > > mehr oder weniger Google zu entscheiden welche Anträge gerechtfertigt
    > sind
    > > und welche nicht. Eine mögliche, oft auch noch selbstverschuldete
    > > (betrunken etc.) Kränkung einer Einzelperson soll, meiner Meinung nach,
    > > nicht die Zensur, der dieses Urteil die Tür geöffnet hat, rechtfertigen.
    > > LG, MN
    >
    > In wie vielen Threads willst du deine Unkenntnis über den genauen
    > Urteilstext eigentlich noch verbreiten?? Es ist eindeutig, dass nur private
    > Informationen von privaten Personen davon betroffen sind, wenn es kein
    > öffentliches Interesse daran gibt.

    Das ist doch grotesk unlogisch. Wenn es kein öffentliches Interesse gibt, wieso sollte die Veröffentlichung weiter erlaubt sein? Es wird ja das leichtere Auffinden verboten, nicht die Veröffentlichung selbst!

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  15. Re: Urteil gegen Google...ist völlig korrekt

    Autor: violator 15.05.14 - 20:21

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meines Erachtens zu Recht.
    > Jeder Mensch hat das Recht auf einen Neuanfang

    Tja, dass er hoch verschuldet war steht aber weiterhin im Internet. Und sobald diese Info jemand verbreitet steht sie auf 1000 anderen Webseiten auch. Will er dann jedes Mal bei Google anrufen, wenn jemand wieder diese Info verbreitet hat und Google die in den Index aufgenommen hat?

  16. Re: Urteil gegen Google

    Autor: violator 15.05.14 - 20:24

    Kinderschänder haben aber eine auffällig hohe Rückfallquote, weil das eben was anderes ist als Diebstahl, denn das ist ne Kopfsache. Und wenn man kleine Kinder mag, dann wird man die auch nach 10 Jahren Knast mögen.

  17. Re: Urteil gegen Google...ist völlig korrekt

    Autor: Paykz0r 15.05.14 - 20:31

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > UP87 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Urteil des EuGH ist eine Katastrophe. Wieso wird Google hier so
    > > eingeschränkt? Das Auffindbar-Machen wird im Einzelfall für die
    > > Suchmaschine verboten, aber die Verbreitung durch die Webseite bleibt
    > > erlaubt? Das ist doch eine Farce. Für alle. Sollen Betroffene jetzt
    > gegen
    > > jede einzelne Suchmaschine vorgehen? Wieso werden nicht die Verbreiter
    > der
    > > Information, also die (wenn man so will) "Täter" - die ja auch absolut
    > > nichts illegales machen - verpflichtet ein schlichtes meta-Tag zu
    > setzen,
    > > so dass keine Suchmaschine die fraglichen Inhalte erfasst.
    > >
    > > Aber meines Erachtens nach ist das gesamte Schwachsinn... "Recht auf
    > > vergessen"...
    >
    > Für mich ist das Urteil logisch.
    > Die Presse selbst darf ihre Pressefreiheit behalten, ABER die
    > uneingeschränkte, unendliche Zugänglichmachung der Informationen wird durch
    > das Urteil gestört.
    > Meines Erachtens zu Recht.
    > Jeder Mensch hat das Recht auf einen Neuanfang, sobald er seine Strafe
    > verbüßt und/oder die Konsequenzen für sein Handeln getragen hat.
    > Dass alte Sünden in alten Zeitungen, explizit auf speziellen Seiten oder
    > auch nur durch Hörensagen weiterbestehen, ist von der Tragweite her nicht
    > in Ansätzen damit vergleichbar, dass man es bei Google findet.
    > Jemand müsste explizit recherchieren um soetwas wieder
    > hervorzuholen...nicht nur einen Namen bei Google eingeben.
    >
    > Das ist meines Erachtens der Hintergrund zu dem Urteil und schlagt mich,
    > aber ich halte es für gesunden Menschenverstand.
    > Hier wird nicht die Freiheit des Internets oder gar der Menschen
    > beschnitten, sondern das genaue Gegenteil ist der Fall: Die Überwachung
    > wird eingeschränkt.

    Ein neufang darf aber nicht heissen das ein Pedo Kindergärtner wird,
    oder das ein Politiker der sein Volk belügt und betrügt sich mit reiner Weste wieder zur wahl stellen lassen kann.

    Neuanfang heißt eben nicht das gleiche nochmal machen dürfen.

  18. Re: Urteil gegen Google

    Autor: stuempel 15.05.14 - 22:09

    nykiel.marek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unter der Berücksichtigung der Rückfallquote könnte ich jetzt provokant
    > fragen, wessen Rechte schätzenswerter sind: die der Kinder oder die des
    > Kinderschänders?

    Die juristische Frage ist, ob es eine Tätergruppe rechtfertigt, das Ziel der Resozialisierung für alle Straftäter über den Haufen zu werfen.

  19. Re: Urteil gegen Google

    Autor: nykiel.marek 15.05.14 - 22:26

    Warum sollte das die Folge sein? Jeder sollte eine Chance bekommen ein besserer Mensch zu werden aber ist das "Auslöschen" der Vergangenheit ein geeigneter Mittel dazu? Sollte ein resozialisierter Krimineller auch nicht zu seiner Vergangenheit stehen, wie jeder anderer Mensch auch?
    LG, MN

  20. Re: Urteil gegen Google

    Autor: frodomumpitz 15.05.14 - 22:56

    Auf russischen oder chineschen Suchmaschine wird der potentielle neue Chef von Nancy Müller vor dem Bewerbungsgespräch aber nicht nach deren Jugendsünden suchen. Falls es einmal so weit sein sollte, wird der deutsche Markt für die chinesche Suchmaschine so relevant sein, dass sie Anordnungen von deutsche Gerichten auch nachkommen wird. Andernfalls ließe sich mit dem Kostenfestsetzingsbeschluss die Domain baidu.de einfach pfänden.

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