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Argumentation von Frankfurt nicht falsch

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  1. Argumentation von Frankfurt nicht falsch

    Autor: ChevalAlazan 11.12.15 - 08:42

    Über Hamburg brauchen wir nicht reden, die haben ihre eigene Auffassung von Recht, aber die Argumentation von Frankfurt würde ich unterstreichen.

    Während bspw uBlock sich durch Spenden finanziert und alle Werbung gleichermaßen blockiert, würde ich im Kollegenkreis bei der Geschäftspraktik von Adblock/AdblockPlus/Eyeo von Schutzgelderpressung sprechen.

    Axel Springer und Eyeo finanzieren sich beide durch Werbung und sind damit Wettbewerber. Frankfurt argumentiert ja auch nicht mit dem Urheberrecht sondern mit dem Wettbewerbsrecht.

    Ich verabscheue Axel Springer auch, aber das hebt die Geschäftspraktik der Werbeblocker mit Whitelist-Abo nicht auf.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.12.15 08:44 durch ChevalAlazan.

  2. Re: Argumentation von Frankfurt nicht falsch

    Autor: AllAgainstAds 11.12.15 - 09:30

    Aber Blockr und Axel Springer sind ja keine Konkurrenten noch Wettbewerber. Blockr bietet nicht die Möglichkeit die Whitelisten zuzulassen und außerdem obliegt es ja jedem selbst, die Acceptable Ads mitzumachen.
    Ich denke, hier wurde nicht das richtige Recht angewendet, denn Wettbewerb gibt es nur wenn man sich im gleichen Breich bewegt.

  3. Re: Argumentation von Frankfurt nicht falsch

    Autor: Flyns 11.12.15 - 09:44

    AllAgainstAds schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber Blockr und Axel Springer sind ja keine Konkurrenten noch Wettbewerber.
    > Blockr bietet nicht die Möglichkeit die Whitelisten zuzulassen und außerdem
    > obliegt es ja jedem selbst, die Acceptable Ads mitzumachen.
    > Ich denke, hier wurde nicht das richtige Recht angewendet, denn Wettbewerb
    > gibt es nur wenn man sich im gleichen Breich bewegt.

    Gegen Blockr war die Klage ja auch erfolglos - und zwar vor dem Stuttgarter Gericht.
    Beim Frankfurter Gericht ging es um AdBlock / AdBlockPlus / Eyeo und da sehe ich so wie der TE - dieses Whitelisting-Programm ist nichts weiter als eine Schutzgelderpressung und zu Recht strafbar.

  4. Re: Argumentation von Frankfurt nicht falsch

    Autor: freedomOfChoice 11.12.15 - 10:37

    Und was ist mit AdShield? Dieser Blocker hatte keine Acceptable Ads. Im schönen FFM scheint gehörig was falsch zu laufen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.12.15 10:38 durch freedomOfChoice.

  5. Re: Argumentation von Frankfurt nicht falsch

    Autor: lear 11.12.15 - 10:55

    AdShield hat scheinbar nicht reagiert, bzw. die app aus dem store genommen. Damit steht die eistw. Verf. nach Springers Antrag sonst unkommentiert. Verhandelt wurden dann ABlock (wettbewerb) und blockr (urh.), dh. es steht Stuttgart gg. LG Hamburg.
    Springer will jetzt das LGH Urteil am selben Hof reiten, bevor der HOLG sich vom facepalm erholt hat.

  6. Re: Argumentation von Frankfurt nicht falsch

    Autor: Seismoid 11.12.15 - 23:41

    ChevalAlazan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Über Hamburg brauchen wir nicht reden, die haben ihre eigene Auffassung von
    > Recht, aber die Argumentation von Frankfurt würde ich unterstreichen.
    >
    > Während bspw uBlock sich durch Spenden finanziert und alle Werbung
    > gleichermaßen blockiert, würde ich im Kollegenkreis bei der
    > Geschäftspraktik von Adblock/AdblockPlus/Eyeo von Schutzgelderpressung
    > sprechen.
    >
    > Axel Springer und Eyeo finanzieren sich beide durch Werbung und sind damit
    > Wettbewerber. Frankfurt argumentiert ja auch nicht mit dem Urheberrecht
    > sondern mit dem Wettbewerbsrecht.
    >
    > Ich verabscheue Axel Springer auch, aber das hebt die Geschäftspraktik der
    > Werbeblocker mit Whitelist-Abo nicht auf.

    ich bin dann gleich mal auf uBlock umgestiegen :)

  7. Re: Argumentation von Frankfurt nicht falsch

    Autor: Lord Gamma 12.12.15 - 00:01

    ChevalAlazan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > Ich verabscheue Axel Springer auch, aber das hebt die Geschäftspraktik der
    > Werbeblocker mit Whitelist-Abo nicht auf.

    Im Gegensatz zu Axel Springer zeigen diese aber direkt nach der ersten Begegnung einen Link an, um die angeblich harmlosere Werbung auch noch zu deaktivieren.

  8. Re: Argumentation von Frankfurt nicht falsch

    Autor: Koto 12.12.15 - 17:00

    >Axel Springer und Eyeo finanzieren sich beide durch Werbung

    Nö ADBlock nimmt Geld von wenigen Firmen die sich auf die Akzetable ADs Listen setzen lassen wollen.

    Das dieses nicht umsonst ist. Ist vollkommen legitim. Die Listen müssen gepflegt werden und die Firmen eben auch Kontrolliert ob Sie die Regeln einhalten.

    Es ist ja eben nicht so das man sich frei kaufen kann in dem Sinne. Zahlen und man kann Werben wie man will. Die Firmen müssen die Regeln auch wenn Sie zahlen einhalten.

    Das wird meistens falsch dargestellt.

  9. Re: Argumentation von Frankfurt nicht falsch

    Autor: lear 12.12.15 - 17:17

    Spielt keine Rolle, sie konkurrieren um das selbe Werbebudget. Das Eyeo nicht beliebig kontrahiert ist da tatsächlich erstmal irrelevant.

    Das Frankfurter Urteil wird vermutlich in KA geklärt werden müssen, die Sache ist tatsächlich alles andere als einfach (jetzt mal ab von "Schutzgeld", das betrifft ja Springer nicht)
    Letztlich geht es hier um einen Maklermarkt (Eyeo als gatekeeper für Werbung) zu Lasten Dritter (Springer) - die Urteilsbegründung über die Zulässigkeit eines solchen Geschäftsmodells wird eher umfangreich ausfallen.

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