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ACTA, SOPA, PIPA hin oder her.

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  1. ACTA, SOPA, PIPA hin oder her.

    Autor: Spitfire777 12.02.12 - 13:19

    Selbstjustiz ist manchmal ganz wirkungsvoll auf Politiker (um den Politikern zu zeigen, dass man noch als Bürger existiert), jedoch sollte das nur der Ausnahmefall bleiben.

    Ein vergleichsweise zivilisierter Staat, in dem das Volk dauerhaft versucht, den politischen Apperat mit Selbstjustiz lahmzulegen, kann so nicht laufen.

    Können von mir aus ruhig 5 Jahre bekommen.

    Das beste ist sowieso, wenn die sogenannten "Hacker" im "Auftrag der wahren Demokratie" handeln, aber selbst versuchen, Andersdenkende (z.B. irgendwelche CDU-Politiker) anzugreifen.
    Der Kommunismus ist genau so entstanden und hat auch ein entsprechendes Ende gehabt.

    Wem die politische Lage nicht passt, soll halt was anderes wählen. Gibt genug zur Auswahl und dass Newcomer eine echte Chance auf Einzug in ein Parlament haben, haben die Piraten bewiesen.

    Wer sich auf 5 Parteien beschränkt, ist selber schuld. So einfach ist das.

  2. Re: ACTA, SOPA, PIPA hin oder her.

    Autor: Wunderlich 12.02.12 - 13:27

    Was bringt meine demokratisch abgegebene Stimme, wenn am Ende doch nur 70% der Leute überhaupt zur Wahl gingen und davon über die Hälfte SPD und CDU wählt? Genau, nichts! Wir können demokratisch überhaupt nichts mehr bewegen und selbst der ACTA-Rückzug ist doch nur ein taktisches Manöver, über die Hintertür wird es spätestens zur EM2012 sowieso wieder eingeführt. Wenn man sich dann noch Umfragen von vor 1-2 Jahren ansieht welche Guttenberg, von der Leyen oder Schäuble als 2013-Kanzler-Kandidaten gesehen haben, na dann gute Nacht. Zumindest einer davon hat sich schon vorläufig selbst ins Aus katapultiert.

    Kurzfassung: Ich gehöre auch zum Volk, habe diese Regierung aber weder gewählt, noch verdient.

    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbstjustiz ist manchmal ganz wirkungsvoll auf Politiker (um den
    > Politikern zu zeigen, dass man noch als Bürger existiert), jedoch sollte
    > das nur der Ausnahmefall bleiben.
    >
    > Ein vergleichsweise zivilisierter Staat, in dem das Volk dauerhaft
    > versucht, den politischen Apperat mit Selbstjustiz lahmzulegen, kann so
    > nicht laufen.
    >
    > Können von mir aus ruhig 5 Jahre bekommen.
    >
    > Das beste ist sowieso, wenn die sogenannten "Hacker" im "Auftrag der wahren
    > Demokratie" handeln, aber selbst versuchen, Andersdenkende (z.B.
    > irgendwelche CDU-Politiker) anzugreifen.
    > Der Kommunismus ist genau so entstanden und hat auch ein entsprechendes
    > Ende gehabt.
    >
    > Wem die politische Lage nicht passt, soll halt was anderes wählen. Gibt
    > genug zur Auswahl und dass Newcomer eine echte Chance auf Einzug in ein
    > Parlament haben, haben die Piraten bewiesen.
    >
    > Wer sich auf 5 Parteien beschränkt, ist selber schuld. So einfach ist das.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 12.02.12 13:29 durch Wunderlich.

  3. Re: ACTA, SOPA, PIPA hin oder her.

    Autor: omo 12.02.12 - 16:29

    Wunderlich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...Ich gehöre auch zum Volk, habe diese Regierung aber weder
    > gewählt, noch verdient.

    Ja, wobei diesem bedüdelten Volk aufzumischen ist.
    Gottseidank gibts Zuzug, der hoffentlich endlich mal nationale Fesselung sprengt.
    NS und Kommunismus sind nationale Sozialismen elender Löhnerei.
    Marktwirtschaft bedingt Anbieterprofit aus Netzwerkeffizienz zwecks Kaufkraftmaximierung.
    Das ist politisch nirgendwo gewollt weswegen es nix zu wählen gibt.
    Damit wären wir binnen vergangener 2 000 Jahre paar Mio Jahre weiter.
    Der fruchtbare Nährsumpf jeder Kriminalität besteht aus Spaltung, Polarisierung, Zwangsarbeit, Enteignung, Lehnswesen und Berufsverbot.
    Es ist gesetzlich verankert.
    Polizisten müssen es ausbaden, mit denen man nur mehr Mitleid haben kann.

  4. Re: ACTA, SOPA, PIPA hin oder her.

    Autor: Spitfire777 13.02.12 - 20:32

    Und genau das ist das Problem!

    Echte Demokratie funktioniert nur, wenn jeder genau das wählt, was seine Meinung widerspiegelt und sich nicht einfach nur zwischen zwei Diktaturen entscheidet, die sich alle 4 Jahre abwechseln.

    Wenn das jeder so macht, kommt in der Masse auch ein anderes Ergebnis raus.

    Ich sag mal so: Wenn man eine der großen Parteien wählt, macht man genauso viel richtig oder falsch, wie wenn man eine kleine Partei wählen würde. Was übrig bleibt (bzw. übrig bleiben sollte), ist die Motivation Gebrauch von der Demokratie zu machen.

    Was haben wie für eine Alternative? Kommunismus, der theoretisch Volksherrschaft bedeutet, praktisch jedoch eine unbeeinflussbare Diktatur voraussetzt? Nationalismus, welcher sich in der praktischen Durchführung nur unwesentlich vom Kommunismus unterscheidet? Direkte Demokratie, die für einzelne Gesetze Sinn machen kann, aber zu sehr durch Medien, Stimmungen (rethorische Formulierungen von Abstimmungen, wie z.B. für Netzsperren: "Wollt ihr Kinderpornos im Netz?") beeinflussbar ist?
    Übrig bleibt die Demokratie, so wie wir sie haben und wenn sie jeder versteht und richtig anwendet, auch funktioniert.

    Grüße

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