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Schmecken diese Nespressos nur nach den ersten paar Wochen?

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  1. Re: Filterkaffee ist doch das neue (alte) Ding?

    Autor: FreiGeistler 06.02.21 - 20:46

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schwallbrühen ;-)
    >
    > blog.filterkaffee.at

    Was manche für ein Theater für eine Tasse Kaffe machen. :-)

  2. Re: Schmecken diese Nespressos nur nach den ersten paar Wochen?

    Autor: FreiGeistler 06.02.21 - 20:49

    Thunderbird1400 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich behaupte mal, dass ich mit dem Siebträger einen sehr guten
    > Espresso machen kann. Viele Bohnensorten, die ich verwende, sind von den
    > Kaffee-Pros auf den einschlägigen Kaffeekanälen als besonders gute Sorten
    > empfohlen und ich behaupte, dass ich das nach knapp 2 Jahren Übung auch
    > technisch gut umgesetzt bekomme.

    Kaffeesnob. :-)

  3. Re: Schmecken diese Nespressos nur nach den ersten paar Wochen?

    Autor: Korbeyn 06.02.21 - 21:09

    Bialetti Moka und fertig...

  4. Re: Schmecken diese Nespressos nur nach den ersten paar Wochen?

    Autor: Oktavian 06.02.21 - 21:11

    > Kaffeesnob. :-)

    Das Leben ist zu kurz für schlechten Kaffee.

  5. Re: Schmecken diese Nespressos nur nach den ersten paar Wochen?

    Autor: flow77 06.02.21 - 22:19

    Thunderbird1400 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > violator schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich frag mich eh, warum so viele Leute so dumm sind und Kapseln kaufen,
    > die
    > > teils 80 Euro pro Kilo kosten und nur nen Berg Müll generieren...
    >
    > Weil es extrem einfach und komfortabel ist und geschmacklich ein durchaus
    > vernünftiger Espresso dabei heraus kommt.
    >
    > Das hat schon seine Berechtigung. Auf Knopfdruck einen durchaus
    > vernünftigen Espresso zu haben, ist schon eine coole Sache. Da muss man
    > neidlos anerkennen, dass Nespresso das schon ziemlich gut hinbekommen hat
    > wie kein anderer Hersteller. Nicht umsonst können die solche Preise
    > verlangen.
    >
    > Und das sage ich als jemand, der eine Siebträgermaschine besitzt, und sich
    > knapp 2 Jahre damit intensiv beschäftigt und 1000de Espressi damit gemacht
    > hat, auch von vielen kleinen, privaten und/ oder sehr hochpreisigen
    > Röstereien.
    > Der verwendete Kaffee in den Nespresso Kapseln soll nicht sehr
    > hochqualitativ sein. Aber man muss anerkennen, dass das geschmacklicke
    > Ergebnis, wie auch immer sie das hinbekommen, absolut in Ordnung ist, das
    > kann man als vernünftigen Espresso bezeichnen. Und das bekommt kein
    > Vollautomat so hin und auch keine andere Kapselmaschine.
    >
    > Und wenn man das auf Knopfdruck hat mit null Aufwand, ist das schon eine
    > coole Sache, für die ich gerne bereit wäre, 50Cent pro Espresso zu
    > bezahlen. Nur der erzeugte Aluminiummüll, das ist eben das Problem. Eine
    > absolute Umweltschweinerei. Das war auch für mich der Grund, Nespresso den
    > Rücken zu kehren.
    > Mit der Siebträgermaschine habe ich natürlich geschmacklich noch ein
    > besseres Erlebnis (aber dafür muss man seeehr viel rumprobieren mit
    > verschiedensten Bohnen und seeehr viel Übung haben) und spare Geld, aber es
    > ist vom Aufwand her eine komplett andere Hausnummer. Das ist soviel
    > Aufwand, dass man da schon Spaß dran haben muss, sich für längeren Zeitraum
    > intensiv damit zu beschäftigen.
    > Nespresso nimmt einem diesen ganzen Aufwand ab, und das lassen sie sich
    > bezahlen.

    Warum kein Kompromiss und einfach eine ESE Maschine nutzen? Vorweg, die Pads gibt es auch in anderen Verpackungen, wo nicht jedes Pad einzeln in Plastik verpackt ist. Die Pads selbst sind aus Papier, der Kaffee genau dosiert, also nichts mit Energieverschwendung wg. zu hoch dosiert.

    Eine passende Maschine kostet in etwa so viel wie eine vernünftige Nespresso-Maschine und ist unzerstörbar und ziemlich wartungsfrei. Und das Ergebnis ist definitiv besser als das was Nespresso kann. Ob eine Siebträger da noch was besser kann (habe selbst eine seit über 20 Jahren) finde ich persönlich nicht.

  6. Re: Schmecken diese Nespressos nur nach den ersten paar Wochen?

    Autor: flow77 06.02.21 - 22:28

    Thunderbird1400 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pantsu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja, aber eben nur so halb-vernünftig. Ist man dann in Italien, lachste
    > dich
    > > tot.
    >
    > AntiiHeld schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und nach jahrelangem testen muss ich sagen: Es
    > > stimmt. Wer fertiges Kaffeepulver oder Kapselkaffee als gut bezeichnet,
    > der
    > > hat noch nie richtig guten Kaffee getrunken.
    >
    > Also ich behaupte mal, dass ich mit dem Siebträger einen sehr guten
    > Espresso machen kann. Viele Bohnensorten, die ich verwende, sind von den
    > Kaffee-Pros auf den einschlägigen Kaffeekanälen als besonders gute Sorten
    > empfohlen und ich behaupte, dass ich das nach knapp 2 Jahren Übung auch
    > technisch gut umgesetzt bekomme.
    >
    > Also ich weiß, wie sehr guter Espresso schmeckt. Aber diese pauschalen
    > Aussagen zu Kaffekapseln oder Espresso in Italien kann ich so nicht
    > unterschreiben. Wir sind fast jedes Jahr in Italien und nein, da lacht man
    > sich im Vergleich zu Nespresso-Kapselkaffe nicht tot. Es gibt auch sehr
    > viele schlechte Kaffees in Italien. In den meisten Gastronomiebetrieben ist
    > eben kein Profi-Barista, und was da am Ende raus kommt, ist oft nicht
    > besser, als das, was bei Nespresso aus der Kapsel kommt, sondern eher
    > schlechter.
    >
    > Natürlich habe ich in Italien auch schon oft ausgezeichneten Espresso
    > getrunken. Trotzdem kann ich nicht sagen, dass da WELTEN dazwischen liegen
    > zu dem Espresso aus der Nespresso Kapsel. Das stimmt einfach nicht.
    > Ja, natürlich ist der Espresso vom Profi aus dem Siebträger besser, aber
    > das, was da aus der Nespresso Kapsel kommt, ist ein vernünftiger Espresso.
    > Ob der nun "gut" ist, darüber kann man sich streiten. Zumindest deutlich
    > besser als das, was man in den meisten deutschen Gastronomiebetrieben als
    > Espresso serviert bekommt (behaupte ich mal) und besser als das, was die
    > allermeisten Kaffeetrinker aus ihren Vollautomaten oder Filtermaschinen mit
    > Tchibo-Billigbohnen kennen.
    >
    > Und genau deswegen haben diese Kapseln (zumindest die von Nespresso, zu
    > anderen kann ich nichts sagen) ihre Berechtigung. Es kommt ein vernünftiges
    > Getränk dabei raus mit null Aufwand. Dafür sind Leute bereit, einen höheren
    > Getränkepreis zu bezahlen und das ist auch legitim.
    >
    > Bin aber voll bei euch, dass Filterkaffee auch eine tolle Sache ist. Die
    > ganzen Kaffee-Pros schwören nicht umsonst auf Filterkaffee. Ich selbst will
    > mir auch demnächst eine Filtermaschine anschaffen, da ich auch öfters mal
    > eine große Tasse Kaffee möchte statt immer nur Espresso oder Cappuccino.
    > Aber auch hier gilt: Es muss richtig gemacht sein. Gute Mühle, gute Bohnen
    > und entsprechendes Know-How für Mahlgrad, Brühvorgang usw. sind
    > Voraussetzung. Das, was der 08/15-Ottonormal aus seiner 40¤-Filtermaschine
    > mit katastrophalem Brühvorgang kennt, ist eben nicht annähernd guter
    > Kaffee.

    Ich frage mich immer was Italien mit Nespresso gemein haben soll, außer dass Nespresso irgendwie nach Italien klingt...

    Die einzigen Systeme jenseits vom klassischen Siebträger in Italien basieren auf ESE, wobei das eigentlich auch Siebträger ist, aber eben ohne Mühle.
    Nespresso kenne ich in Italien eigentlich nur von Autobahn-Raststellen und Touristen-Cafes.

  7. Re: Schmecken diese Nespressos nur nach den ersten paar Wochen?

    Autor: Eheran 06.02.21 - 22:50

    >Klassischer Filterkaffee
    Er redet von einer Siebträgermaschine. Was hat das damit zu tun? Da läuft das nicht einfach durch (oder dran vorbei), sondern wird durchgedrückt. Vermutlich mit mehr Druck als bei den Kapseln.

    >In Deutschland funktioniert das Recycling ganz gut, einfach weil es sich lohnt. Der Kapsel-Verwender muss das Ding halt nur in die gelbe Tonne schmeißen.
    Die gelbe Tonne wird verbrannt. Die Kapseln sind eine Mischung aus Alu und dem nassen Kaffeesatz. Das ist der reinste Dreck fürs Recycling. Magnetabscheider bzw. Wirbelstromabscheider kann man vermutlich schlicht vergessen.
    Mit extra-wertloser Füllung die schimmelt und Wasser beinhaltet... da ist der Drops gelutscht. Das kann man nur verbrennen und da kostet es auch noch Energie, statt welche zu bringen.

    Hab grad mal in den Artikel geguckt und bin erschreckt:
    >Die exakte Portionierung des Kaffees und der genaue Einsatz der benötigten Wassermenge beugt Verschwendung vor. Strom verbrauchten die Nespresso-Maschinen nur so viel, wie zur Zubereitung einer Tasse Kaffee nötig sei. Und die Aluminiumhüllen der Kapseln lassen sich besonders gut recyceln.
    Den ersten Punkt kann man ggü. Filterkaffee noch gelten lassen. Aber alles andere erfüllt doch JEDE Methode um Kaffee zu machen...? Wer kippt mehr Wasser rein, als er braucht? Da ist doch immer exakt die selbe (und passende) Menge für X Tassen. Ebenso beim Strom: Die Filtermaschine ist sehr effizient, erhitzt immer nur das Wasser, was gleich auf den Kaffee tropft. Und wie sich die Kapseln gut recyceln lassen sollen...? Dazu:

    >Nespresso teilt mit, man habe sich bewusst für Aluminium entschieden, da es zwei große Vorteile vereine: Es schützt die Aromen des Kaffees besonders gut und lasse sich besonders gut recyceln.
    Wen interessiert es, was irgendein Hesteller von seinem eigenen Produkt labert? Was hat das mit dem Thema zu tun? Nunja, weiter im Text:
    >Sie können somit über den „Gelben Sack“ oder die Wertstofftonne dem Recycling zugeführt werden. Nutzt man den so gewonnenen Rohstoff für die Herstellung von sogenanntem Sekundäraluminium, entlastet das die Umwelt zusätzlich
    Wie... führt man es NICHT als Metall zurück, ist es trotzdem noch gut für die Umwelt? Und das Aluminium zu recyceln ist nur zusätzlich noch gut? Was haben die denn geraucht? Thermische Verwertung von Aluminium?

    Ach jetzt habe ich es verstanden:
    Nespresso hat auf ihrer eigenen Seite diese "Studie" bzw. einfach nur Text (der nur im Idealfall den Inhalt der Studie widerspiegelt). Die Studie selbst gibts nicht. Und Umweltdialog.de schreibt dann von diesem abgeschrieben Text nochmal ab.

    Hier was ein Entsorgungsunternehmen (Remondis) dazu schreibt:
    >Um [...] überhaupt eine saubere Trennung gewährleisten zu können, werden verschiedene Möglichkeiten geboten: [...] in den Nespresso-Boutiquen abliefern, bei der Zustellung einer neuen Bestellung dem Paketdienst mitgeben oder zu speziellen Annahmestellen bringen.

    >Die abgeholten Mengen bringt REMONDIS-Dusseldorp ins niederländische Lichtenvoorde. Dort betreibt das Unternehmen eine Recyclinganlage, mit der sich das Aluminium der Kapseln und der Kaffeesatz in großem Stil voneinander trennen lassen. Die Anlage wurde speziell für diese Aufgabe konzipiert und leistet ganze Arbeit.

    Nix da mit Recycling im gelben Sack. Wenn man die nicht sortenrein wieder zurück bringt, ist nix mit Recycling. Und was schreibt Nespresso, wo man die Dinger entsorgen soll?
    >(Entsorgung in Deutschland: Gelber Sack/Gelbe Tonne).

    Fuck off!

  8. Re: Schmecken diese Nespressos nur nach den ersten paar Wochen?

    Autor: Eheran 06.02.21 - 22:52

    Wenn man sie gezielt in den Nespresso-Boutiquen abliefert, bei der Zustellung einer neuen Bestellung dem Paketdienst mitgebt oder zu speziellen Annahmestellen bringt. In allen anderen Fällen werden sie einfach verbrannt, nix mit Recycling. Egal wie sich Nespresso selbst darstellt. Siehe meinen längeren Beitrag weiter oben, wo ich deren Bullshit ein bisschen zerlege.

  9. Re: Schmecken diese Nespressos nur nach den ersten paar Wochen?

    Autor: dyxtra 07.02.21 - 10:35

    Man sollte beachten, dass viele Unternehmen auch die thermische Verwertung als Recycling betrachten, wenn damit zB Heizenergie gewonnen wird. Mit dieser Denke wird dann die Recyclingquote schön gerechnet.
    Dass das dann trotzdem eine Verbrennung ist und alles in die Luft geblasen wird, spielt dabei keine Rolle.

  10. Re: Schmecken diese Nespressos nur nach den ersten paar Wochen?

    Autor: wolf.duttlinger 07.02.21 - 11:00

    @kleba +1



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.02.21 11:01 durch wolf.duttlinger.

  11. Re: Schmecken diese Nespressos nur nach den ersten paar Wochen?

    Autor: wo.ist.der.käsetoast 08.02.21 - 09:32

    Italiener können keinen guten Espresso,sie denken nur,dass sie könnten ...

  12. Re: Filterkaffee ist doch das neue (alte) Ding?

    Autor: M.P. 08.02.21 - 11:30

    Manche kaufen beim Discounter 200 g Dauerwurst für 1,39 ¤, und haben Angst vor den Inhaltsstoffen der Corona-Impfung ...

    Ich halte Filterkaffe aus einer guten Kaffeemaschine mit frisch gemahlenen Bohnen hergestellt für einen guten Kompromiss zwischen Aufwand und Ergebnis ...

    Kapsel-Kaffee ist nicht so mein ...

    Bei diesen Vollautomaten finde ich den Wartungsaufwand sehr hoch, wenn man keine Keime im Kaffee haben will ...

  13. Re: Schmecken diese Nespressos nur nach den ersten paar Wochen?

    Autor: spaetz 08.02.21 - 12:07

    Ich weiss, dass bei Kaffee und Autos Rationalität nicht zählen. Akzeptiert, aber diese verlinkte Studie ist hanebüchen:

    Aus der Studie:
    > Das zeigt sich etwa bei einem Vergleich der Kapselbrüher mit herkömmlichen Kaffeevollautomaten ohne integrierte Abschaltautomatik.

    Abschaltautomatik ist seit dem 1.1.2015 in der EU Pflicht. In einer Studie mit Datum 2018 ist das ziemlich offentlicher Bias....

    > Zum einem bei der Zubereitung, die äußerst effizient abläuft, weil immer nur genau so viel Kaffeepulver verbraucht wird, wie für eine Tasse nötig ist. [...] Bei der Zubereitung der Bohnen in der Filtermaschine gehen die Forscher dagegen von einem Verlust von 15 Prozent des gemahlenen Kaffees durch Falschdosierung aus.

    Ahh, wenn ich bei meiner Studie von einem Verlust von 15% der Nespressokapseln durch versehentliches Fallenlassen in den Müll ausgehe, kann ich auch auf die Ergebnisse kommen, die ich gerne hätte.

    Eine Studie die literweise Filterkaffeeherstellung mit Espresso durch Nespressokapseln vergleicht => Äpfel und Birnen. Dann doch bitte mal mit einem De-Longhi Vollautomaten oder einem E.S.E. Siebträger vergleichen.

    P.S. Ein Ingenieurfreund trinkt nur Filterkaffee wegen des besseren Preis/Leistungsverhältnisses von ml/¤ :)

    > Eine Zusammenfassung der Studie hat Nespresso Mitte November vorgelegt. Mit der Durchführung hatte die deutsche Kaffeekapsel-Tochter von Nestlé das Schweizer Beratungsunternehmen Quantis beauftragt,

    Aha, keine weiteren Fragen Euer Ehren.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 08.02.21 12:11 durch spaetz.

  14. Re: Filterkaffee ist doch das neue (alte) Ding?

    Autor: Truster 08.02.21 - 12:36

    was machst du denn alles in einem KVA? Wenn du da drinnen "nur" Kaffee machst, hast du vergleichsweise wenig Keime.

  15. Re: Filterkaffee ist doch das neue (alte) Ding?

    Autor: spaetz 08.02.21 - 12:42

    Truster schrieb:
    > was machst du denn alles in einem KVA? Wenn du da drinnen "nur" Kaffee
    > machst, hast du vergleichsweise wenig Keime.

    Aber wenn man sich nicht gut drum kümmert sehr schnell Schimmel. Kann ich aus Erfahrung bestätigen. IMHO das ist DER Vorteil von Nespresso für Büro-Kaffeemaschinen wo sich keiner für die Reinigung verantwortlich fühlt. Die muss man innen nicht ausfeudeln.

    AFAIK, reissen sich die Pilzzüchter um den Kaffeetrester aus Restaurants, weil das so gut als Nährboden funktioniert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.02.21 12:43 durch spaetz.

  16. Re: Filterkaffee ist doch das neue (alte) Ding?

    Autor: Truster 08.02.21 - 12:49

    Unabhängig vom Gerät, hast du überall dieses Problem spätestens ab der Position, wo das Wasser auf den Kaffee trifft. Daher spülen viele Geräte beim ein- und ausschalten. Der Restehälter wird 1x tgl. entlerrt. Ich hatte noch nie ein Problem mit Schimmel oder Bakterien.

    den einzigen Mehraufwand den ich habe ist, Entkalung und Brühgruppe von Zeit zu Zeit reinigen bzw. nachfetten.

  17. Seit 20 Jahren immer die selbe Hardware

    Autor: M.P. 08.02.21 - 13:07

    aber in der dritten Inkarnation....

    Philips Cafe Gourmet Kaffeemaschine ...

    Hoffe, dass die dritte Maschine auch wieder etwa 7 Jahre hält ...

  18. Re: Schmecken diese Nespressos nur nach den ersten paar Wochen?

    Autor: Gokux 08.02.21 - 19:27

    spaetz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich weiss, dass bei Kaffee und Autos Rationalität nicht zählen. Akzeptiert,
    > aber diese verlinkte Studie ist hanebüchen:
    So wirkliche Zahlen hat die Studie nicht wirklich (oder ich finde sie gerade nicht), aber man kann ja mal die CO2 Bilanz von Kaffee und Alu vergleichen:

    Das Alu einer Kapsel verursacht ca. 8g CO2. 1g Kaffee sind bei 6g CO2.
    Eine Kapsel hat 5-7g Kaffee also landen wir bei Total mit Alu bei 38-49g CO2 pro Tasse.
    Ein Siebträger braucht mind. 11g (Espresso, Café Cremè, Mischgetränke) bis 18-22g (doppelter Espresso) Kaffee und ein Vollautomat ist im Schnitt bei 20g Kaffeeverbrauch.
    Ein Siebträger ist also bei 66-132g CO2 Verbrauch und bei Vollautomat bei 120g CO2.
    Dazu kommt noch der ganze Schwund durch die Mühle, der hohe Energiebedarf eines Siebträgers ggü. ner Kapselschubse und die aufwändigere Herstellung der komplexeren Geräte.

    Recycling von Alu würde die Bilanz sogar noch verbessern, aber aktuell wird generell "nur" 2/3 des Alus recycelt. Ist aber ja eher ein generelles als ein Kapselproblem.
    Die generelle Gewinnung von Alu ist jetzt aber nicht nur eine Klimabelastung, sondern kann z.B. durch Gifte auch andere negative Umwelteffekte haben (aber halt lokal beschränkt), was wieder mehr für die verschwenderischen Geräte spricht.

    Die Alu Kapsel ist halt auch etwas zum negativen Symbol der Wegwerfgesellschaft geworden. Das Problem ist sie aber nicht.

  19. Re: Schmecken diese Nespressos nur nach den ersten paar Wochen?

    Autor: Thunderbird1400 08.02.21 - 20:32

    Woher hast du denn die Werte für den CO²-Verbrauch von Kaffee und Aluminium?

    Das sind doch so dermaßen komplexe Zusammenhänge und komplett andere Werte, je nachdem, welche Transportwege eine bestimmte Kaffeesorte oder das Aluminium hatte, dass ich solche pauschalen Werte nicht für glaubhaft halte.
    Auch beim Anbau und der dadurch verursachten Umweltbelastung unterscheiden sich verschiedene Kaffeesorten sicherlich stark. Ganz ehrlich: Vermeidung von CO²-Erzeugung oder Stromsparen steht bei mir auch nicht ganz oben auf der Liste (ich erzeuge per Photovoltaik meinen eigenen Strom).
    Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch schon, dass es nicht gut sein kann, kiloweise Aluminium im Jahr wegzuwerfen, das dann verbrannt wird.
    Ok, dann verbrauche ich eben mehr Kaffee mit dem Siebträger, ist für mich in Ordnung. Ich kaufe guten Kaffee aus gutem Anbau, wo auch die Kaffeebauern fair behandelt werden. Das halte ich für nachhaltiger, als kiloweise Aluminium zu verbrennen. Ganz egal, was irgendwelche theoretischen, unvollständigen CO²-Berechnungen dazu sagen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.02.21 20:33 durch Thunderbird1400.

  20. Re: Schmecken diese Nespressos nur nach den ersten paar Wochen?

    Autor: Gokux 09.02.21 - 14:45

    Thunderbird1400 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Woher hast du denn die Werte für den CO²-Verbrauch von Kaffee und
    > Aluminium?
    Die hatte ich noch im Kopf herumgeistern. Aber es sind die heruntergerechneten mittleren Werte von 1kg Alu und Kaffee die man so findet.

    > Das sind doch so dermaßen komplexe Zusammenhänge und komplett andere Werte,
    > je nachdem, welche Transportwege eine bestimmte Kaffeesorte oder das
    > Aluminium hatte, dass ich solche pauschalen Werte nicht für glaubhaft
    > halte.
    Transport hat darauf überraschenderweise eigentlich fast gar keinen Einfluss. Bei den Tonnen von Rohkaffee die über das Meer geschoben werden, ist das in der Tasse marginal. Ob hochwertig oder Massenware ist dabei auch egal. Kommt alles aus den selben Ländern und fährt mit den gleichen Schiffen. Kleine Röstereien tun sich ja z.B. gerne zusammen um Container zu füllen die dann wie alle anderen nach Hamburg gehen.

    > Auch beim Anbau und der dadurch verursachten Umweltbelastung unterscheiden
    > sich verschiedene Kaffeesorten sicherlich stark.
    Korrekt. Die Umwelt besteht ja nicht nur aus CO2, hab ich oben beim Alu ja auch schon erwähnt.
    Grosse Kaffeefarmen sind effizienter, aber setzen sicher deutlich mehr Gift ein, als die kleinen Bauern von den Hochebenen.

    > Ganz ehrlich: Vermeidung
    > von CO²-Erzeugung oder Stromsparen steht bei mir auch nicht ganz oben auf
    > der Liste (ich erzeuge per Photovoltaik meinen eigenen Strom).
    Strom ist auch ein Faktor der sich schon in jeder Region unterscheidet. Bei solchen Zahlen hat man halt bestenfalls Mittelwerte.

    > Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch schon, dass es nicht gut sein
    > kann, kiloweise Aluminium im Jahr wegzuwerfen, das dann verbrannt wird.
    > Ok, dann verbrauche ich eben mehr Kaffee mit dem Siebträger, ist für mich
    > in Ordnung.
    Ich will die Kapsel ja nicht verteidigen. Aber Kaffee ist halt schon ein Luxusprodukt mit einer gewissen Umweltbelastung. Mit Alukritik macht man es sich da etwas zu einfach.

    > Ich kaufe guten Kaffee aus gutem Anbau, wo auch die
    > Kaffeebauern fair behandelt werden. Das halte ich für nachhaltiger, als
    > kiloweise Aluminium zu verbrennen.
    Ich habe auch einen Siebträger und Kaffee um die 30¤/kg (wovon der Bauer noch 8¤ hat, statt den üblichen 1$ oder weniger). Finde ich fair und schmeckt gut (was für mich der Hauptgrund für so ein Ding ist). Die Umwelt verbessere ich dadurch jetzt aber (leider) nicht sonderlich.

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