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Ein Router ist eben kein Schweizer Taschenmesser, oder doch?

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  1. Ein Router ist eben kein Schweizer Taschenmesser, oder doch?

    Autor: WilhelmHagg 20.05.15 - 15:55

    Es würde mich sehr freuen wenn eine Firma wie AVM mal einen Router anbieten würde, der sich auf das konzentriert was ein Router können muss: Er muss mich sicher ins Internet bringen. Den ganzen Krams wie VOIP, print server und trallala alles runter werfen und das Gerät mit einer Minimalen Software betreiben. Das schafft Sicherheit.

  2. Re: Ein Router ist eben kein Schweizer Taschenmesser, oder doch?

    Autor: TheUnichi 20.05.15 - 16:55

    WilhelmHagg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es würde mich sehr freuen wenn eine Firma wie AVM mal einen Router anbieten
    > würde, der sich auf das konzentriert was ein Router können muss: Er muss
    > mich sicher ins Internet bringen. Den ganzen Krams wie VOIP, print server
    > und trallala alles runter werfen und das Gerät mit einer Minimalen Software
    > betreiben. Das schafft Sicherheit.

    Nimm doch einfach einen, der nicht von AVM ist?

    Warum brauchst du dann AVM?

  3. Re: Ein Router ist eben kein Schweizer Taschenmesser, oder doch?

    Autor: nimmruht 20.05.15 - 18:03

    Es ist ein Kunst den bogen zu AVM hinzubekommen. Die stehen nähmlich nicht auf der Liste. Von euch beiden scheint sich ja mal gar keiner mit dem Thema auseinander gesetzt zu haben.

  4. Re: Ein Router ist eben kein Schweizer Taschenmesser, oder doch?

    Autor: WilhelmHagg 20.05.15 - 18:18

    Ich habe AVM hier nur stellvertretend erwähnt. Den Hersteller der so einen Minimal-Router bietet, welcher gegen diesen Fehler gewappnet wäre, gibt es eben meines Wissens nicht. Zumindest nicht im erschwinglichen Bereich für den Privatanwender.

  5. Re: Ein Router ist eben kein Schweizer Taschenmesser, oder doch?

    Autor: exxo 20.05.15 - 19:23

    Wieso gibt es sowas nicht?

    Es sind doch ausreichend Geräte am Markt die nur Routen...

  6. Re: Ein Router ist eben kein Schweizer Taschenmesser, oder doch?

    Autor: nimmruht 20.05.15 - 19:23

    Stellvertretend für was? Es geht meines erachtens um eine Sicherheitlücke die auf dem von dir erwähnten Hersteller nicht existent ist.

    Viele Grüße

  7. Re: Ein Router ist eben kein Schweizer Taschenmesser, oder doch?

    Autor: WilhelmHagg 21.05.15 - 09:50

    Gut, ich habe mich wohl nicht deutlich genug ausgedrückt in dem was ich sagen will.

    Mal angenommen, jemand würde einen Router bauen, der nur die minimale Funktion unterstützt die ein Router haben muss. Mit Router meine ich in diesem Fall den Access-Point der eine Verbindung zwischen meinem Heimnetzwerk und dem Internet herstellt. Die Funktionalität wäre etwa so: Pakete weiterleiten, Ports blockieren/freigeben, NAT+DHCP, fertig.

    Dieser Router unterstützt per Definition kein NetUSB, da ein Router das nicht unbedingt braucht. Damit ist er darüber auch nicht angreifbar. Dasselbe gilt für all die anderen Fetures die in heutige DSL router eingebaut sind. Und so einen Router hätte ich gerne. Frei nach dem Motto: weniger ist manchmal mehr. Weniger features gegen mehr Sicherheit.

  8. Re: Ein Router ist eben kein Schweizer Taschenmesser, oder doch?

    Autor: David64Bit 21.05.15 - 10:39

    Weil das kein Router ist. Das ist ein Modem, was du beschreibst. Ein DSL-Router ist per Definition schon ein Multifunktionsgerät, dass viele Dinge beherrschen muss.

    Ich hätte da gerne nen ganz anderen Ansatz: Ich hätte gerne wieder ein echtes, dediziertes DSL-Modem, mit ordentlicher Qualitätshardware. Die Fritz!Box darf sehr gerne dahinter, ich hab das "Wunderkästchen" inzwischen sehr zu schätzen begonnen. Besonderes die DECT-Funktionalität...kein Vergleich zu irgendwelchen WiFi Telefonen, oder sogar Kabel-Gewirr, was einfach nur Bullshit ist. Ich kann alles schön verwalten und wenn man sich Mühe gibt und ein bisschen Ahnung davon hat, dann ist das Ding auch Sicher. MyFritz ist bei mir sowieso aus geschaltet, die Firewall ist bis auf wenige Ausnahmen zu, die Passwörter sind keine 0-8-15 Dinger, die man per Brutforce-Attack mal eben raus findet (mal davon abgesehen, dass das mit abgeschaltetem Telnet eh nich so ohne weiteres möglich ist), WPA2, schnelles WiFi...

    Einzig das DSL-Modem macht immer wieder sorgen. Wobei man da auch schon sagen muss: Die FritzBox liefert extrem viele Werte, die teilweise auch noch erstaunlich genau sind. Das kann kein anderer Router in dem Umfang und die 7490 ist mir im Gegensatz zur 7270v3 noch kein einziges Mal abgestürzt. Inzwischen ist sind beide "gefreezt" und ich hab noch mehr möglichkeiten, Dinge einfach ab zu schalten, Ressourcen zu Sparen und so weiter. Die 7270 wird als Repeater benutzt, braucht also den ganzen anderen Kram nicht mehr - direkt aus der Firmware geworfen, gefreezt und das Ding rennt wie der Teufel. So sind dann sogar knapp 20 Mbyte/s drin.

  9. Re: Ein Router ist eben kein Schweizer Taschenmesser, oder doch?

    Autor: WilhelmHagg 21.05.15 - 15:29

    Meinetwegen ein Modem, ja das macht Sinn. Aber mit allen sicherheitsrelevanten Basis-funktionen die typischerweise ein Router macht, z.B. ports sperren. Wenn es nur ein Modem ist kann der Angreifer ja wieder einfach den Router hinter dem Modem angreifen.

  10. Re: Ein Router ist eben kein Schweizer Taschenmesser, oder doch?

    Autor: Dragos 22.05.15 - 19:10

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil das kein Router ist. Das ist ein Modem, was du beschreibst. Ein
    > DSL-Router ist per Definition schon ein Multifunktionsgerät, dass viele
    > Dinge beherrschen muss.

    falsch.
    Ein ADSL Model hatte weder die Funktion DHCP, DNS, NAT, ROUTING, EINWAHL, Ports blockieren/freigeben.

    Wiki erklärt schon sehr gut was ein Modem ist:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Modem

    Definition Router:

    Router treffen ihre Weiterleitungsentscheidung anhand von Informationen aus der Netzwerk-Schicht 3 (in der Regel ist das die IP-Adresse) oder höher. Viele Router übersetzen dabei auch zwischen privaten und öffentlichen IP-Adressen (Network Address Translation, Port Address Translation) oder bilden Firewall-Funktionen durch ein Regelwerk ab.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Router

    Also sollte es möglich sei einen Router zu Bauen der nur das Routing übernimmt, die EInwahl über PPPoE usw. durchführt und die vom WilhelmHagg genannte Features unterstützt.

    Nur weil die Provider einen Router mit x Funktionen Modem nennen ist es noch lange keins.

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