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Ja ich. Und?

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  1. Re: Ja ich. Und?

    Autor: L_Starkiller 20.04.12 - 10:02

    lottikarotti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Autor schreibt so, wie er die Sache empfindet und das ist auch gut so.
    > Wieso sollte man sich verstellen oder seinen Schreibstil an
    > gesellschaftliche Normen anpassen, nur weil jeder 40er gleich aus der Hose
    > springt, wenn er etwas liest, was ihm nicht passt? :-D

    Ich bin noch nicht 40, aber ich denke, ich kann eine Antwort geben. Er sollte seinen Schreibstil zumindest ein wenig anpassen, um glaubwürdiger zu werden. Sicherlich sind in dem hier veröffentlichten Text ein paar interessante Thesen enthalten. Aber ich kann sie aus folgenden Gründen nicht ernst nehmen:

    1. "Es muss klar sein, wer sich auskennt und wer Offline-Mensch ist." Was soll dieses Schubladendenken? Entweder man ist drin oder man ist draußen? Ich lese also von einer Schwarz-Weiß-Sicht. Wer bin ich dann, der ich sowohl Offline als auch Online bin?
    2. "Es gibt seit Jahren Angriffe der Offliner auf unser Internet." Nun wird Stimmung gemacht. Die vollkommen überzogene Zweiteilung aufrecht erhalten.
    3. Die Metapher vom "Postkutschenzeitalter" passt in dieses Bild.

    Man müsste diese Passagen überarbeiten und auch die Gedanken dahinter anpassen. Denn solcher Unsinn vermiest mir den restlichen Text. Das Problem ist: Bei drei richtigen und drei falschen Thesen in einem Text, kann ich mir nicht die drei richtigen Thesen herausgreifen und die drei falschen Thesen verwerfen. Ich muss viel eher annehmen, dass auch die richtig scheinenden Thesen falsch sein können. (Hierbei gehe ich davon aus, dass ein Buch neben Altbekanntem immer auch Neues bietet - wie aber soll ich dem Autor trauen und seinen neuen Gedanken folgen, wenn ich im Altbekannte einigen Unsinn finde?) Der Verfasser greift durch solche Passagen seine eigene Glaubwürdigkeit an.

    Kurz: Er diskreditiert seine sinnvollen Thesen durch den Unsinn, den er daneben schreibt. Darum "passt" man seine Texte an. Der Text ist voller Ungenauig- und Nachlässigkeiten in Sprache und Argumentation - das macht ihn unglaubwürdig. Vorsichtig formulierte Texte achten darauf, über den gesamten Text einheitlich zu argumentieren und somit Glaubwürdigkeit zu erlangen.

    Ich denke, das darf man als Onliner wie als Offliner, als 20, 40 und 70 jähriger verlangen.

  2. Re: Ja ich. Und?

    Autor: kdevin 20.04.12 - 10:07

    Prypjat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kdevin schrieb:
    > --------------------------------------
    > > Mein Gott, dein Buch scheint aber echt interessant zu sein. Wieviel
    > > verdienst du eigentlich pro Ausgabe?
    > > Wenn deine Aussage so wichtig für die "Netzgemeinde" ist, warum teilst
    > du
    > > sie nicht gratis mit allen Teilnehmenden?
    > >
    > > Was unterscheidet dich von einem Scharlatan?
    >
    > Wieso Scharlatan?
    >
    > Warum soll er mit seinem Geschreibe keinen Obulus bekommen?

    Wenn er ein wahrer "Digital Native" wäre, dann würde allein der Lohn der Erkenntnisbereicherung der Welt ihm genügen.
    Klar braucht man Geld zu leben. Aber dafür sollte er eine sinnvolle Arbeit verrichten wie z.B. Straße kehren und Müll aufsammeln.

    Scharlatan deswegen, weil er großartig was erzählt vom modernen Internet, aber gerade mit einem Buch, das es nur für Geld gibt, immernoch im finsteren Mittelalter hängt.

  3. Re: Ja ich. Und?

    Autor: matok 20.04.12 - 17:17

    einfachfuchs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unsere Meinung sind ziemlich dicht beieinander, dir gefällt nur nicht mein
    > Rant. Das wiederum ist Geschmackssache. Schönen Abend.

    Falsch. Mit deinem "Rant" offenbarst Du ganz klar Arroganz. Und Arroganz ist abseits jeder Geschmacksfrage ganz eindeutig ein negativer Charakterzug. Mit dieser Art wirst Du den "Offlinern" sogar die Munition liefern, die sie brauchen, um ihr Lager zu mobilisieren.
    Also einmal mehr stellt sich die Frage, was und wen Du mit diesem Buch erreichen willst. Die "Onliner" wissen das alles schon. Den "Offlinern" trittst du als unreife Rotzgöhre entgegen und bist für sie sogleich nicht mehr ernst zu nehmen.

    Wenn Dir diese Themen so unter den Fingern brennen, tritt den Piraten bei und stecke Deine Energie in Politik (falls Du es nicht schon machst). Mach mit ihnen Wahlkampf und sprich direkt mit den Leuten. Da wirst Du wahrscheinlich ganz automatisch einen anderen Ton anlegen und auch mehr erreichen. Das Buch ist viel so viele Kommentare im Internet relativ anonym, relativ bequem und relativ Schall und Rauch.

  4. Re: Ja ich. Und?

    Autor: Milber 21.04.12 - 16:53

    lottikarotti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Denk mal selbst drüber nach... Vor allem vor dem Hintergrund deiner
    > > Hass-Predigt (auch Buch genannt)...
    > Ach komm, man kann's auch übertreiben :-) Ich empfinde das Werk nicht als
    > Hasspredigt und finde es gut, mal etwas frisches zu lesen. Nicht das
    > übliche "vorsichtig formulierte" Gewäsch - man will ja bloß niemandem zu
    > nahe treten (die sog. "Netzgemeinde" wird ja oft genug mit Füßen getreten).
    > Der Autor schreibt so, wie er die Sache empfindet und das ist auch gut so.
    > Wieso sollte man sich verstellen oder seinen Schreibstil an
    > gesellschaftliche Normen anpassen, nur weil jeder 40er gleich aus der Hose
    > springt, wenn er etwas liest, was ihm nicht passt? :-D

    Schön, dass Du gerne etwas frisches liest. Du hast Dir das Buch also gekauft?

  5. Re: Ja ich. Und?

    Autor: 1337core 17.02.13 - 18:25

    matok schrieb:
    > Falsch. Mit deinem "Rant" offenbarst Du ganz klar Arroganz. Und Arroganz
    > ist abseits jeder Geschmacksfrage ganz eindeutig ein negativer
    > Charakterzug.

    Das Wort Arroganz beschreibt meinen Stil im Buch und gehst davon aus, dass es meinem Charakter entspricht. Les' mal was zu Leetspeak, Unterhaltung und Selbstironie.

    > Wenn Dir diese Themen so unter den Fingern brennen, tritt den Piraten bei
    > und stecke Deine Energie in Politik (falls Du es nicht schon machst). Mach
    > mit ihnen Wahlkampf und sprich direkt mit den Leuten.

    Ich weiß nicht ob ich in eine Partei muss, um ein paar Dinge zu ändern, aber den Kern deiner Aussage habe ich verstanden.

    > Da wirst Du wahrscheinlich ganz automatisch einen anderen Ton anlegen

    Ich bin total nett. Das gilt nicht für das Buch.

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