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Ja ich. Und?

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  1. Ja ich. Und?

    Autor: einfachfuchs 19.04.12 - 15:34

    Hey,

    ein paar Kritikpunkte kann ich nachvollziehen, allerdings liegt das am Zusammenschnitt. Die Einteilung in Generationen halte ich auch für falsch. Digital Natives werden übrigens alle genannt, die die üblichen Technologien zur Verfügung haben. Was aber irgendwie impliziert das man von Geburt aus damit umgehen kann und das ist falsch.

    Dass es sich hier um Komplimente an die Leute handelt, die zu dieser Entwicklung beigetragen haben, kommt auch nicht so ganz raus. Aber im Buch ist das ziemlich klar gegen Ende. Ohne die Technik geht ja nix und ohne schlaue Leute im Netz, keine schlauen Inhalte.

    Mal abgesehen von den Golem-Trollkommentare ist das Feedback aber sehr positiv. Dafür schon mal Danke! :)

    Gruß, Alex.

  2. Re: Ja ich. Und?

    Autor: Anonymer Nutzer 19.04.12 - 15:43

    einfachfuchs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal abgesehen von den Golem-Trollkommentare ist das Feedback aber sehr
    > positiv. Dafür schon mal Danke! :)

    Warts mal ab Bürschchen, irgendwas zum Meckern finden wir schon noch ;)

  3. Re: Ja ich. Und?

    Autor: delaytime0 19.04.12 - 19:27

    Ich hab nun alle Kommentare durch... Ich weiß ja nicht wie deutlich man noch sein muss aber für mich ist der Konsenz zu dem hier beschrieben Artikel und somit deinem folgender:

    - pubertär
    - unreif
    - arrogant
    - selbstverliebt
    - polemisch
    - nicht differenziert
    - hetzerisch
    - anmaßend

    ... was an solchem Feedback positiv sein soll sehe ich nicht ...

    Hier ein paar Ideen, wie es eventuell besseres Feedback geben könnte.

    - weniger reißerisch schreiben (schließlich will man nicht nur 12 Millionen BILD-Leser erreichen, sondern könnte sich auch mal an 40 Millionen Arbeitnehmer richten
    - das Runterrasseln von Netz-Kommentaren ohne Hintergrundaufklärung mag sich kurzzeitig gut verkaufen bringt auf lange Sicht aber nur Spott und Hohn in Künstlerkreisen
    - weniger von oben herab und mehr aus Sicht des Nutzers schreiben. es bringt nichts Polemik und Kriegspropaganda gegen den Klassenfeind "Offliner" zu schreiben. Viel eher solltest du Tatsachen ins Auge fassen, Hintergründe erörtern oder eben anhand fundierter Fallbeispiele Lösungen aufzeigen. So machst du nur das, was der Deutsche täglich macht -> dummes Zeug daherreden und sich beschweren.
    Das ist wenig konstruktiv.
    - eine Unterteilung in "Offliner" und "Onliner" und die quasi-Ansage zum Kampf gegen den bösen Offliner erinnert ein wenig an Opferlammsuche kurz vor Kriegsbeginn. Um nicht zu sagen an Faschismus.
    - weniger Hetze, mehr Aufklärung wären nett...

    Aber hey: nicht ich habe ein Buch veröffentlicht. Werde ich wohl auch nie. Ich denke jedoch für jemanden der scheinbar alles aus dem Internet zu kennen behauptet bewegst du dich auf erschreckend niedrigem Boulevard-Niveau. Und ich weiß nicht ob das der Konsenz ist, den dein Buch verkörpern soll. Wenn das gewollt ist - well done. Willkommen in einer Kiste mit "Schwarzbuch Bahn", "Das Schwarzbuch der Rache" oder in meinen Augen sogar "Generation Golf".

    Es ist Zeit für ein Stück weißes Papier, um Probleme ganz neu und unvoreingenommen erneut zu lösen. Es ist Zeit sich von seinem Wissen zu verabschieden und sich auf seinen Verstand zu berufen.

  4. Re: Ja ich. Und?

    Autor: einfachfuchs 19.04.12 - 19:56

    Ich nenne im Buch einige Fallbeispiel. Aber als hätten wir nicht schon X Bücher, Webseiten, Artikel und Blogs die über diese Themen aufklären, es bewegen sich nur zu wenig Menschen hin und lesen das. Schon gar nicht, wenn ich solange an den Wörter drehen bis es sich wie Wikipedia anhört. Dann kannst du auch gleich dort nachlesen.

    Es wird schwer ein Buch zu schreiben, dass sich von 16 bis 23 Jahren dreht und nicht pubertär liest. Bei vielen Kommentaren fehlt auch der Blick dafür. Und wenn es dir nicht gefällt, bitte weiterklicken. Das ist doch das toll am Internet man müsste nicht, aber trotzdem kribbelt es in den Fingern noch etwas zu schreiben. ;)

    http://xkcd.com/386/

    Wenn du konstruktive Vorschläge hast, wie man aus dieser festgefahrenen Situation heraus kommt, würde ich es gerne lesen.

  5. Re: Ja ich. Und?

    Autor: RaupenKopie 19.04.12 - 20:26

    einfachfuchs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich nenne im Buch einige Fallbeispiel. Aber als hätten wir nicht schon X
    > Bücher, Webseiten, Artikel und Blogs die über diese Themen aufklären, es
    > bewegen sich nur zu wenig Menschen hin und lesen das.

    Hast du mal darüber nachgedacht, warum das so ist? Die Netzgemeinde ist eine Kultur in der Kultur - oder profan: Eine Subkultur. Mal einen normalbürger gesehen, der bücher über Punk, Goth, HipHop oder Skater liest? Eben. Wer sich für Subkulturen interessiert, gehört ihr meistens auch an. Ich kenne nur sehr wenigen Menschen, die tiefes Wissen über eine Subkultur haben, der sie nicht angehören. Was die Netzgemeinde einzigartig unter den Subkulturen macht: Sie ist verdammt groß.

    > Es wird schwer ein Buch zu schreiben, dass sich von 16 bis 23 Jahren dreht
    > und nicht pubertär liest. Bei vielen Kommentaren fehlt auch der Blick
    > dafür.

    Was hast du erwartet? Das alle dein Pubertäres Geschreibsel bejubeln? Willkommen im Internet! Hier stürmen Horden von Trollen auf alles ein, was auch nur ein wenig nach Naivität riecht. Du hättest den Kram auch etwas erwachsener schreiben können. Ich hab Gedichte über meine Kindheit geschrieben die nichts Naives an sich hatten - da kannst du doch ganz sicher auch distanziert über deine Jugend schreiben. Wenn nicht verliere ich den glauben an die rhetorischen Fähigkeiten meiner Generation vollends...


    > http://xkcd.com/386/

    ;)

    > Wenn du konstruktive Vorschläge hast, wie man aus dieser festgefahrenen
    > Situation heraus kommt, würde ich es gerne lesen.

    Ich hab mein bestes gegeben. Aber noch ein paar Ratschläge hinterher:
    Wenn du etwas veröffentlichen willst, lies es vorher nochmal - aber dann versuch wie ein Troll zu denken und suche nach allem was sich irgendwie angreifen lässt.
    Wenn du nichts findest: Lass nochmal jemand anderen gegenlesen. Am besten einen erfahrenen User aus dem Heise-Forum ;)
    Das Internet vergisst nichts. Alles was in diesem Artikel geschrieben steht wird ewig auf dich zurückfallen - ich wünsche dir viel erfolg bei der wiederherstellung deines Images.

    Ansonsten habe ich noch eine Frage:
    Was macht deiner Meinung nach einen Nerd aus? Nach dem Artikel will ich nämlich die Bezeichnung "Nerd" nicht mehr hören... da lass ich mich lieber noch Scriptkiddie nennen.

  6. Re: Ja ich. Und?

    Autor: delaytime0 19.04.12 - 20:31

    Konstuktive Vorschläge um zu erreichen nicht pubertär zu klingen, humorvoll zu schreiben, eine Breite Masse anzusprechen und dennoch den soziologischen Charakter eines Problems der Gesellschaft nicht zu vernachlässigen.

    - Populismus durch Sarkasmus, Ironie, Annekdoten oder kritische Vergleiche ersetzen
    - Panikmache durch Aufzeigen von Lösungen ersetzen
    - Feindbilder eliminieren und den Aufklärungscharakter stärken
    - weniger generalisieren, mehr Erfahrungen einbringen
    - weniger banalisieren, mehr differenzieren

    Ich versuche mich dabei mal kurz an diesem Auszug:
    > Offliner bedrohen uns!
    Nicht jeder liebt das Internet wie ich/wir.

    > Jeder, der es halbwegs benutzen kann, mag das Internet. Aber es gibt einige Menschen, die mit dem Internetding nicht umgehen können und versuchen, das Netz an ihr Postkutschenzeitalter anzupassen. Kaputtmacher. Gerne Offliner genannt. In der Netzwelt gehen viele Dinge schief, weil Menschen ohne Ahnung am Werk sind.

    Alle Nutzer des Internets die ich kenne mögen es. Aber ich kenne auch Menschen, die keine Ahnung haben, was es mit diesem "Internet" auf sich hat. Einige wenige sehen im Internet auch ihre Interessen bedroht. Sie sehen nur die Gefahren des Netzes und nicht den großen Mehrwert oder seine Potenziale. Ganz besonders trifft dies wohl Menschen und Industrien, die im Internet bereits gescheitert sind.

    > Menschen, die im Netz oft grandios scheitern, reagieren mit Selbstrechtfertigung: "Ich habe hier alles richtig gemacht." So oder so ähnlich eingestellte Menschen werden folgend Trollitiker, Offliner und Solitär-Administratoren genannt. Menschen, die das Internet kaputt machen wollen mit Zensur, Netzsperren oder Manipulation. Firmen, die Menschen verklagen, weil die sagen, dass deren Produkte scheiße sind.

    Oft reagieren diese Menschen dann aus Frust oder Angst und versuchen das Internet ihren festgefahrenen Dogmen anzupassen. Das dies nicht funktioniert kann man ihnen jedoch deutlich zeigen. Ohne Gewalt, ohne Hass und ohne neue Gesetze. Es wird Zeit Sicherheit kostenlos und allumfänglich anzubieten. Es wird Zeit zu zeigen, dass Freiheit und Sicherheit sich nicht gegenseitig ausschließen. Und vor allem wird es Zeit diesen Menschen, um nicht zu sagen allen Menschen, zu zeigen wie toll das Internet ist.

    Frei nach dem Motto: "Schenke jemandem einen Fisch, dann hat er eine Mahlzeit. Zeige ihm wie man angelt und er ernährt sich sein Leben lang." sollten wir den Unternehmen und Politikern zeigen wie man das Internet sinnvoll, ergiebig und nachhaltig nutzen kann. Wir sollten ihnen zeigen wie man es sicherer machen kann und wie man damit Geld verdienen kann.

    Im Netz passiert jeden Tag Gutes. Ägypten macht vor, wie das Internet genutzt werden kann um die Welt zu verbessern. (könnte man sogar weiter ausführen)
    Avaaz und ähnliche Organisationen helfen täglich mit riesigen Geldsummen oder Online-Petitionen die Ungerechtigkeit der Welt zu bekämpfen. Und Unternehmen wie google, facebook oder apple fahren Milliardengewinne ein.

    Das Internet ist nicht böse. Das Internet ist gut. Und genau diese guten Seiten des Netzes müssen wir alle zusammen in den Vordergrund rücken!

    > Es wird Zeit, dass wir diese Menschen beim Namen nennen. Es muss klar sein, wer sich auskennt und wer Offline-Mensch ist. Es wird Zeit, dass jemand sich dagegenstellt.
    --> Diese Passage ruft geradezu dazu auf Leute an den Pranger zu stellen und ihnen rote Sterne auf die Brust zu nähen... *kopfschüttel* Daher habe ich sie mal komplett ausgelassen.

    > Warum so hart? Weil es mir auf die Nerven geht, wie Firmen in Sachen Sicherheit scheitern und dann die Nutzerdaten im Netz auftauchen. Die Überwachung muss nicht sein. Weil es mich nervt, dass die meisten Internetnutzer mit Schrottsystemen unterwegs sind, Geld für Nutzlossoftware ausgeben und sich dann fragen, warum das alles nicht gut läuft.
    --> auch gestrichen... FreieSoftware sollte man nicht dem Internet gleichsetzen... Die gäbe es auch ohne Netz.

    Gut ist nun in 10-20 Minuten nur mal eben zusammengescribbelt. Es sollte jedoch deutlich werden wo der Unterschied zwischen deinem Text zu und meinem liegt. Wenn man das Ganze dann noch ala Douglas Adams verpackt oder in Form eines Tagebuches (Tue Gutes und berichte darüber) schreibt ist der Erfolg nicht minder - die Reichweite aber deutlich erhöht.

    In der aktuellen Form ist die Reichweite des Buches (soweit ich bisher rein lesen konnte) jedoch nur etwas für Leute, die sowieso zustimmen. Alle anderen legen es beleidigt zur Seite...

    Es ist Zeit für ein Stück weißes Papier, um Probleme ganz neu und unvoreingenommen erneut zu lösen. Es ist Zeit sich von seinem Wissen zu verabschieden und sich auf seinen Verstand zu berufen.

  7. Re: Ja ich. Und?

    Autor: einfachfuchs 19.04.12 - 20:49

    Danke für deinen Kommentar. Das sehe ich genauso und es deckt sich auch mit meinem Inhalt. Ich weiß jetzt nicht ob das in dem Zusammenschnitt auch drin ist, aber im Buch ist es auf jeden Fall.

    Wenn ich weiß, dass jemand etwas schlechtes tut, soll ich es einfach übergehen? Was sind denn die Mittel bei jemand, der es nicht verstehen will? Da muss man irgendwann mal sagen: Okay, du hast keine Ahnung. Lass mal gut sein.

    Gerade wenn man hier die Kommentare liest und dann sagt, dass niemand an den Pranger gestellt werden soll. Naja. Das ist das Einzige was man im Internet kann. Bisher jedenfalls.

    Für die meisten Probleme gibt es schon Lösungen. VDS braucht man eh nicht. Inhalte kann man mit einer Abuse-Meldung löschen und die meisten (bösen) Hacker fallen auch so auf.

    "Das Internet ist nicht böse. Das Internet ist gut. Und genau diese guten Seiten des Netzes müssen wir alle zusammen in den Vordergrund rücken!" Das ist sogar die Kernaussage gegen Ende des Buches.

    Unsere Meinung sind ziemlich dicht beieinander, dir gefällt nur nicht mein Rant. Das wiederum ist Geschmackssache. Schönen Abend.

  8. Re: Ja ich. Und?

    Autor: RaupenKopie 19.04.12 - 21:22

    einfachfuchs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danke für deinen Kommentar. Das sehe ich genauso und es deckt sich auch mit
    > meinem Inhalt. Ich weiß jetzt nicht ob das in dem Zusammenschnitt auch drin
    > ist, aber im Buch ist es auf jeden Fall.
    >
    > Wenn ich weiß, dass jemand etwas schlechtes tut, soll ich es einfach
    > übergehen? Was sind denn die Mittel bei jemand, der es nicht verstehen
    > will? Da muss man irgendwann mal sagen: Okay, du hast keine Ahnung. Lass
    > mal gut sein.

    Nein. NEIN. Wenn jemand etwas rassistisches sagt, stehst du dann auch einfach nur da und sagst "Okay, du hast keine Ahnung. Lass mal gut sein."? Ich kämpfe den Kampf gegen die Intoleranz seit ich weiß, das diese unendliche Dummheit existiert - einfach zu sagen "Du scheiß Rassist, halt dein Maul, verpiss dich!" gießt nur Öl ins feuer. Es macht alles nur noch schlimmer. Feuer mit Feuer bekämpfen funktioniert nicht. Seit dem ich "Hello World" programmiert habe, versuche ich Akzeptanz für Coder, Gamer, Linuxer und Netzwerkfreaks zu schaffen in dem ich die Leute darüber aufkläre, was wir tun. Das dass was wir tun bewirkt. Ich versuche zu erklären, dass das Internet die wunderbarste Schöpfung ist, die die Menschheit je zustande gebracht hat und das es richtig benutzt eine wunderbare gelegenheit darstellt den Planeten zu verbessern. Und all meine investierte Empathie, jedes Vorurteil das ich aus dem Weggeräumt habe... all das wankt, wenn "Leute aus dem Internet" schreiben, dass alle Offliner komplette Idioten sind, die gebrandmarkt werden sollten. Was soll das?

    Beschimpfe einen Nazi als Nazi und er wird in seiner Überzeugung noch gestärkt, weil Hass immer nur mehr Hass hervorruft. Beschimpfe einen Internet-Gegner, und er wird noch mehr gründe haben, das Internet zu hassen. Weil er anfängt dich zu hassen und alles was mit dir zu tun hat.

    Stattdessen musst du dem Faschisten oder Rassisten an die Hand nehmen und ihm vermitteln wie schön kulturelle Vielfalt sein kann. Was er verpasst, wenn er dem Türken um die Ecke anspuckt, statt mit ihm einen Kaffee zu trinken. Du musst herausfinden warum er hasst, statt den Hass offenkundig zu verurteilen und ihm mit Verachtung zu bestrafen. Natürlich verachte ich Intoleranz in jedweder Form - aber das kann genauso gut in meinem Kopf bleiben, während mein Mund Worte findet, die den Intoleranten besänftigen.

    > Gerade wenn man hier die Kommentare liest und dann sagt, dass niemand an den
    > Pranger gestellt werden soll. Naja. Das ist das Einzige was man im Internet kann.
    > Bisher jedenfalls

    Wie man in den Wald schreit, so schallt es zurück. Oder anders: "Gewalt erzeugt Gegengewalt". Leider. Genau das ist der Punkt, an dem so vieles scheitert. Übrigens schreist du auch nur zurück: Statt offen zu sein und die Ursachen der Ablehnung zu suchen und zu beseitigen. Wenn du sagst, Offliner bedrohen dich, ist das genau das gleiche wie beim Offliner der sagt, das Internet bedroht ihn.

    Die menschlichen Abgründe sind doch traumhaft, nicht wahr?

    > Für die meisten Probleme gibt es schon Lösungen.

    Nein. Das wichtigste Problem wird wohl nie gelöst werden: Welches Gesetz greift denn im Internet? Da das Internet staaten-übergreifend ist, ist es schwierig zu regeln wessen Gesetze denn nun greifen. Die handhabe das das Gesetz greift, in dem der User wohnt ist problematisch und wird irgendwann noch böse enden. IMHO. Es gibt auch noch andere Probleme, zum Beispiel einzelne Staaten die zu viel Handhabe über wichtige Server haben - und sei es nur, weil sie im entsprechenden Terretorium des jeweiligen Staates stehen.

    > "Das Internet ist nicht böse. Das Internet ist gut. Und genau diese guten
    > Seiten des Netzes müssen wir alle zusammen in den Vordergrund rücken!"

    Ich stimme zu...

    ...mit der Einschränkung das nicht alles was das Internet hervorgebracht hat und hervorbringen wird gut ist. Es ist eben nicht schwarz und weiß. Aber das Internet stellt eine große Chance für die Menschheit dar... sie ungenutzt verstreichen zu lassen, nur um den potenziellen gefahren aus dem Weg zu gehen ist überaus verwerflich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.04.12 21:28 durch RaupenKopie.

  9. Re: Ja ich. Und?

    Autor: delaytime0 19.04.12 - 21:34

    Schön dass du meinem Zitat (wenn auch eingeschränkt) zustimmst RaupenKopie (übrigens netter Nick). Die Einschränkung die du da machst ist durchaus berechtigt und nachvollziehbar.

    Dem Rest deines Beitrages kann ich nur zustimmen. Sollte aber auch aus meinen vorherigen Beiträgen deutlich werden.

    Und nochmal zum Fuchs...

    Anstatt hier abzutun, dass du es nicht verstehen willst, was dir viele Leute sagen wollen und dich ala
    >"Okay, du hast keine Ahnung. Lass mal gut sein. "
    geben wir dir konstruktive Kritik, Anregungen und Verbesserungsvorschläge.

    Denk mal selbst drüber nach... Vor allem vor dem Hintergrund deiner Hass-Predigt (auch Buch genannt)...

    Es ist Zeit für ein Stück weißes Papier, um Probleme ganz neu und unvoreingenommen erneut zu lösen. Es ist Zeit sich von seinem Wissen zu verabschieden und sich auf seinen Verstand zu berufen.

  10. Re: Ja ich. Und?

    Autor: derKlaus 19.04.12 - 21:46

    Hallo Alex,
    Also ich finds gut, daß Sie sich hier direkt den Kommentaren stellen. Sowas zeugt in meinen Augen von Charakter. Ich hab mich bei der hier veröffentlichten Zusammenfassung an Goethes Prometheus erinnert gefühlt. Weniger vom Inhalt, mehr von der Art und Weise, also mit einem ziemlichen Getöse, was aber nicht negativ gemeint ist, und einer trotzigen Grundhalteung (liegt das auch an dem Zusammenschnitt?). Der Schreibstil ist sicher nicht jedermanns Sache, ich empfehle Ihnen auf jeden Fall, Ihr Buch in zehn jahren nochmal selbst zu lesen, da werden Sie garantiert auch auf der einen oder anderen Seite über die eigene Schreibe schmunzeln (ging mir zumindest bei allen selbstgeschriebenen Sachen, die ich nach einigen Jahren wieder gefunden und gelesen habe). Sowohl delaytime0 als auch RaupenKopie haben hier ja ganz gute Kommentare zum Schreibstil geliefert. richtig gut und wichtig sind deren Kommentare zum Thema Unverständnis und daß diese nicht durch die "Du hast ja keine Ahnung" Attitüde aus der Welt geschafft werden kann.

  11. Re: Ja ich. Und?

    Autor: derKlaus 19.04.12 - 21:48

    Lieber delaytime0, lieber RaupenKopie,

    chapeau,
    Ihr beide habt grad maßgeblich dazu beigetragen, daß ich nicht mehr der Meinugn bin, daß sich hier ausschliesslich Deppen rumtreiben.

    Danke dafür,
    derKlaus

  12. Re: Ja ich. Und?

    Autor: RaupenKopie 19.04.12 - 21:58

    delaytime0 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schön dass du meinem Zitat (wenn auch eingeschränkt) zustimmst RaupenKopie
    > (übrigens netter Nick). Die Einschränkung die du da machst ist durchaus
    > berechtigt und nachvollziehbar.

    Danke, ich versuche die Welt aus allen Richtungen zu betrachten. Ob mir das immer gelingt weiß ich nicht. Aber schön das es diesmal geklappt hat :)

    Oh - den Nick finde ich auch gut ;-) Danke für das Lob.

    derKlaus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lieber delaytime0, lieber RaupenKopie,
    >
    > chapeau,
    > Ihr beide habt grad maßgeblich dazu beigetragen, daß ich nicht mehr der
    > Meinugn bin, daß sich hier ausschliesslich Deppen rumtreiben.
    >
    > Danke dafür,
    > derKlaus

    Ich hab für das Kompliment zu danken :)

  13. Re: Ja ich. Und?

    Autor: kdevin 20.04.12 - 01:26

    derKlaus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lieber delaytime0, lieber RaupenKopie,
    >
    > chapeau,
    > Ihr beide habt grad maßgeblich dazu beigetragen, daß ich nicht mehr der
    > Meinugn bin, daß sich hier ausschliesslich Deppen rumtreiben.
    >
    > Danke dafür,
    > derKlaus


    Lieber derKlaus,

    Bist du ein Alt von einfachfuchs ?

  14. Re: Ja ich. Und?

    Autor: kdevin 20.04.12 - 01:32

    einfachfuchs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...]
    > aber im Buch ist es auf jeden Fall.
    > [...]
    > Gerade wenn man hier die Kommentare liest und dann sagt, dass niemand an
    > den Pranger gestellt werden soll. Naja. Das ist das Einzige was man im
    > Internet kann. Bisher jedenfalls.
    > [...]
    > Für die meisten Probleme gibt es schon Lösungen.
    > [...]
    > Das ist sogar die Kernaussage gegen Ende des Buches.

    Mein Gott, dein Buch scheint aber echt interessant zu sein. Wieviel verdienst du eigentlich pro Ausgabe?
    Wenn deine Aussage so wichtig für die "Netzgemeinde" ist, warum teilst du sie nicht gratis mit allen Teilnehmenden?

    Was unterscheidet dich von einem Scharlatan?

  15. Re: Ja ich. Und?

    Autor: Prypjat 20.04.12 - 08:03

    kdevin schrieb:
    --------------------------------------
    > Mein Gott, dein Buch scheint aber echt interessant zu sein. Wieviel
    > verdienst du eigentlich pro Ausgabe?
    > Wenn deine Aussage so wichtig für die "Netzgemeinde" ist, warum teilst du
    > sie nicht gratis mit allen Teilnehmenden?
    >
    > Was unterscheidet dich von einem Scharlatan?

    Wieso Scharlatan?

    Warum soll er mit seinem Geschreibe keinen Obulus bekommen?

    Ich bezweifle, dass er mit seinem Buch auf die Bestseller Liste kommt oder gar Reich wird, aber der Vertrieb über einen Verleger könnte helfen, dass das Buch auch diejenigen Lesen, die sich nicht mit dem Netz identifizieren können und seine geschriebenen Gedanken nicht in den weiten des Netzes untergehen.

    Ich fand die Auszüge aus dem Buch ganz interessant, auch wenn es einige Dinge gibt, die man hätte anders schreiben können.

    Jedoch wurde das hier schon Erläutert und man darf nicht vergessen, dass es sein erstes Buch ist, welches auch ein großes Forum erreichen soll. Ein Buch ist nun mal kein Blog.

    Eine Bemerkung möchte ich dennoch los werden, auch wenn die Antwort nicht zum richtigen Post gehört.

    Hallo "derKlaus",

    ich entnehme Deinem Buch, dass Du der Meinung bist, dass die Kids von heute das Internet besser verstehen. (Berichtige mich wenn ich das falsch sehe)

    Ich sehe das anders. Die Generationen von Heute verstehen das Internet noch weniger.

    Sie wissen, wie man es benutzen kann, aber bewegen sich darin mit einer Naivität, die für sie echt Gefährlich werden kann.

    Das Internet benutzen und verstehen, tun nur die, die damit wirklich aufgewachsen sind oder diejenigen, die mehr sehen, als nur Google, Youtube oder Social Networks.

    Die Jugend von Heute bewegt sich im Internet, wie in einen Minenfeld.
    Ein falscher Schritt und das Elend nimmt seinen lauf.

    Deswegen ist es wichtig, dass das Internet reglementiert wird.

    Mach weiter so und lass Dir Deine Gedanken nicht verbieten oder vermiesen. Du bist auf den richtigen Weg, nur der richtige Ton fehlt Dir hier und da.

    Gruß
    Prypjat

  16. Re: Ja ich. Und?

    Autor: einfachfuchs 20.04.12 - 08:27

    Das hier aber auch offensichtlicher Sarkasmus und Ironie nicht erkannt wird, ist naja, bisschen komisch. Schade das so viele Leser gibt (die wohl alle bei Golem angemeldet sind), die an der LOL-ROFL Fassade scheitern.

  17. "festgefahren"?

    Autor: Tigerf 20.04.12 - 09:07

    einfachfuchs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn du konstruktive Vorschläge hast, wie man aus dieser festgefahrenen
    > Situation heraus kommt, würde ich es gerne lesen.

    Was genau ist denn "festgefahren"?

    Ich habe den Eindruck, dass durch das Internet die Dinge sehr dynamisch geworden sind. Jeder kann publizieren was er will und sein Sendungsbedürfnis ausleben. Dass dabei auch viel Irrelevantes zu Tage kommt darf einen nicht wundern. Ich sehe keinen Konflikt und auch keine Scheiterhäufen brennen.

    Etwas Kritik muss man schon abkönnen, wenn man in die Öffentlichkeit geht, auch mit Anfang 20. Das Leben ist kein Ponyhof, spätestens seit der Erfindung der Flamewars sollte das klar sein ;)

  18. Re: Ja ich. Und?

    Autor: derKlaus 20.04.12 - 09:21

    Lieber kdevin,
    nein bin ich nicht, ich bin eine eigenständige Person, die auch nur versucht, die Dinge differenzierter zu sehen, aber hin und wieder bei sehr vielen Kommentaren hier im Forum nur den Kopf schütteln kann. Viele Leute die hier kommentieren tragen Ihre Ansichten meist in einer wenig diplomatischen, dafür ins extreme polemisierten Form vor und fühlen sich häufig persönlich angegriffen, wenn man anderer Meinung sein sollte. Es wird dann oft mit persönlichen Angriffen geantwortet. Ich nehme mich da selber nicht aus.
    Ich wollte ausschließlich den beiden hier im Thread mitteilen, daß ich deren Beiträge sehr erfrischend und auch konstruktiv fand, da diese über das normale 'Ich hab Recht und Du nicht' was hier an der Tagesordnung ist hinausgeht und konstruktive Kritik bringt. Das passiert hier viel zu wenig, daß zu diversen Meldungen mal nicht gebasht wird, sondern mögliche Alternativen in den Raum bzw. Thread gestellt werden und über diese dann diskutiert wird. Normalerweise gibts dann maximal ein 'interessiert mich nicht' oder 'ist auch Scheisse' als Kommentar. Nicht mal eine Begründung wird geliefert, was ja kein Muss ist, aber dann interessiert die Meinung auch nicht, da auf diesem Wege keine Diskussion zustande kommen kann.

    Ach ja, falls Du Dich an meiner möglicherweise über-höflich wirkenden Anrede stören solltest, könnte das daran liegen, daß ich gelernt habe, daß man mit Höflichkeit am weitesten kommt.
    Ein Punkt, den viele Netzkinder wohl (noch) nicht im Internet lernen konnten.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 20.04.12 09:23 durch derKlaus.

  19. Re: Ja ich. Und?

    Autor: lottikarotti 20.04.12 - 09:27

    > Denk mal selbst drüber nach... Vor allem vor dem Hintergrund deiner
    > Hass-Predigt (auch Buch genannt)...
    Ach komm, man kann's auch übertreiben :-) Ich empfinde das Werk nicht als Hasspredigt und finde es gut, mal etwas frisches zu lesen. Nicht das übliche "vorsichtig formulierte" Gewäsch - man will ja bloß niemandem zu nahe treten (die sog. "Netzgemeinde" wird ja oft genug mit Füßen getreten). Der Autor schreibt so, wie er die Sache empfindet und das ist auch gut so. Wieso sollte man sich verstellen oder seinen Schreibstil an gesellschaftliche Normen anpassen, nur weil jeder 40er gleich aus der Hose springt, wenn er etwas liest, was ihm nicht passt? :-D

    R.I.P. Fisch :-(



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.04.12 09:28 durch lottikarotti.

  20. Re: Ja ich. Und?

    Autor: kdevin 20.04.12 - 09:58

    derKlaus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    [...]
    > Ach ja, falls Du Dich an meiner möglicherweise über-höflich wirkenden
    > Anrede stören solltest, könnte das daran liegen, daß ich gelernt habe, daß
    > man mit Höflichkeit am weitesten kommt.
    > Ein Punkt, den viele Netzkinder wohl (noch) nicht im Internet lernen
    > konnten.


    Danke derKlaus.
    Für gewöhnlich führe ich mich auch anständig auf, gestern Nacht war ich lediglich von den Aussagen und der unverdienten Gewinnspanne des Buchautors verärgert. Da man sich ja im Internet nicht an einem runden Tisch mit allen Teilnehmern befindet, nahm ich zunächst an, jeglich Lob käme aus seiner Feder.
    Ich entschuldige mich hiermit bei dir, deine Authentizität angezweifelt zu haben.

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P30 Pro im Kameratest
Huawei baut die vielseitigste Smartphone-Kamera

Huawei will mit dem P30 Pro seinen Vorsprung vor den Smartphone-Kameras der Konkurrenez ausbauen - und schafft es mit einigen grundlegenden Veränderungen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huawei-Gründer "Warte auf Medikament von Google gegen Sterblichkeit"
  2. 5G-Ausbau Sicherheitskriterien führen nicht zu Ausschluss von Huawei
  3. Kritik an Eckpunkten Bitkom warnt vor deutschem Alleingang bei 5G-Sicherheit

Swobbee: Der Wechselakku kommt wieder
Swobbee
Der Wechselakku kommt wieder

Mieten statt kaufen, wechseln statt laden: Das Berliner Startup Swobbee baut eine Infrastruktur mit Lade- und Tauschstationen für Akkus auf. Ein ähnliches Geschäftsmodell ist schon einmal gescheitert. Dieses kann jedoch aufgehen.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Elektromobilität Seoul will Zweirad-Kraftfahrzeuge und Minibusse austauschen
  2. Rechtsanspruch auf Wallboxen Wohnungswirtschaft warnt vor "Schnellschuss" bei WEG-Reform
  3. Innolith Energy Battery Schweizer Unternehmen entwickelt sehr leistungsfähigen Akku

  1. Guillaume Faury: Neuer Airbus-Chef setzt auf Elektroflieger
    Guillaume Faury
    Neuer Airbus-Chef setzt auf Elektroflieger

    Der Klimaschutz ist ihm wichtig: Guillaume Faury ist seit knapp zwei Wochen Chef von Airbus. In einem Zeitungsinterview hat er angekündigt, dass der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern größere Flugzeuge mit Elektroantrieb bauen werde. Ein kommerzieller Einsatz sei Ende des kommenden Jahrzehnts denkbar.

  2. CIA-Vorwürfe: Huawei soll von chinesischer Regierung finanziert werden
    CIA-Vorwürfe
    Huawei soll von chinesischer Regierung finanziert werden

    Die US-Regierung legt im Handelsstreit mit China nach: Der US-Geheimdienst CIA wirft dem Netzausrüster Huawei vor, Finanzhilfen von der chinesischen Armee und dem Geheimdienst erhalten zu haben.

  3. SpaceX: Dragon-Raumschiff bei Test explodiert
    SpaceX
    Dragon-Raumschiff bei Test explodiert

    Bei einem Triebwerkstest ist ein SpaceX-Raumschiff auf dem Teststand explodiert. Das Raumschiff wurde dabei vollständig zerstört.


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