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Textbrowser

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  1. Textbrowser

    Autor: AllDayPiano 18.05.16 - 23:05

    Ist es auch dann noch ein technisch wirksamer Schutz, wenn der Inhalt mit einem super-primitiven Text-Browser abrufbar ist?

    https://w3dt.net/results?item=anon/STX9mRajota7M7ttyunw142945

    Abgesehen davon: Ohne Paypal kann ich leider nicht spenden. Sofortüberweisung werde ich aus Datenschutzgründen nie machen. Die ausführenden Firmen sind eine GmbH - Haftung also unmöglich. Und so jemanden gebe ich nicht meinen Online-Banking-Pin!

  2. Re: Textbrowser

    Autor: norinofu 19.05.16 - 07:05

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die ausführenden Firmen sind eine GmbH - Haftung also unmöglich.

    Hä? Warum ist eine Haftung unmöglich? GmbH = Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
    Die GmbH haftet also sehr wohl. Nur ist das eben beschränkt, die Untergrenze liegt bei 25.000 EUR, das entspricht dem Stammkapital der Gesellschaft. Liegt das Gesellschaftervermögen höher, gilt dies. Wie hoch das ist, findet im Zweifel dein Anwalt raus. Zudem haftet ja auch noch der Geschäftsführer nach §823 BGB.

    Interessant fände ich, welche Rechtsform eines Unternehmens aus deiner Sicht für so ein Geschäft geeignet wäre.

    Wie sinnvoll und vertrauenswürdig solche Dienste wie sofortüberweisung, Paypal und Co sind, ist mir hier erstmal egal.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.05.16 07:05 durch norinofu.

  3. Re: Textbrowser

    Autor: AllDayPiano 19.05.16 - 07:26

    norinofu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AllDayPiano schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die ausführenden Firmen sind eine GmbH - Haftung also unmöglich.
    >
    > Hä? Warum ist eine Haftung unmöglich? GmbH = Gesellschaft mit beschränkter
    > Haftung.
    > Die GmbH haftet also sehr wohl. Nur ist das eben beschränkt, die
    > Untergrenze liegt bei 25.000 EUR, das entspricht dem Stammkapital der
    > Gesellschaft. Liegt das Gesellschaftervermögen höher, gilt dies. Wie hoch
    > das ist, findet im Zweifel dein Anwalt raus. Zudem haftet ja auch noch der
    > Geschäftsführer nach §823 BGB.

    Weil wir in Deutschland keine Firmenhaftung haben. Das schuldhafte Verhalten muss einem Mitarbeiter nachgewiesen werden. Die Geschäftsführerin kann nur stellvertretend haften, wenn der Mitarbeiter auf Weisung gehandelt hat. Aber auch das muss man erst einmal nachweisen.

    Das ist nebenbei auch der Grund, warum bei B2B-Geschäften der e.K., GbR und Konsorten am liebsten gesehene Kunden sind.

    > Interessant fände ich, welche Rechtsform eines Unternehmens aus deiner
    > Sicht für so ein Geschäft geeignet wäre.

    Gar keine. Der Direktzugriff auf mein Konto obliegt ausschließlich der Bank, die mein Konto verwaltet, die auch haftbar für Untreue gemacht werden kann. Über Paypal oder andere Lastschriftdienstleister habe ich zumindest noch die Möglichkeit, das SEPA-Mandat zu widerrufen. Bei einer PIN/TAN-Überweisung hingegen nicht.

    > Wie sinnvoll und vertrauenswürdig solche Dienste wie sofortüberweisung,
    > Paypal und Co sind, ist mir hier erstmal egal.

    Siehe oben. Mandats-Dienstleister können keinen Schindluder treiben. Wenn mir eine Abbuchung nicht passt, rufe ich sie zurück. Ich bringe damit den Zahlungsdienstleister in Zugzwang anstatt dass ICH MEINEM Geld hinterherrennen muss.

  4. Re: Textbrowser

    Autor: Volle 19.05.16 - 07:37

    AllDayPiano schrieb:

    > Abgesehen davon: Ohne Paypal kann ich leider nicht spenden.

    Auf der Spendenseite gibts auch seine Paypal Adresse

  5. Re: Textbrowser

    Autor: AllDayPiano 19.05.16 - 08:23

    Volle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AllDayPiano schrieb:
    >
    > > Abgesehen davon: Ohne Paypal kann ich leider nicht spenden.
    >
    > Auf der Spendenseite gibts auch seine Paypal Adresse

    Oh, mir total entgangen...

    Aber gut, das ist ja eigentlich nur eine Nebensächlichkeit.

  6. Re: Textbrowser

    Autor: norinofu 19.05.16 - 08:45

    AllDayPiano schrieb:

    > Weil wir in Deutschland keine Firmenhaftung haben. Das schuldhafte
    > Verhalten muss einem Mitarbeiter nachgewiesen werden. Die Geschäftsführerin
    > kann nur stellvertretend haften, wenn der Mitarbeiter auf Weisung gehandelt
    > hat.
    Also ist die Aussage, keine Haftung erstmal nicht richtig.

    > Aber auch das muss man erst einmal nachweisen.
    Das muss mann immer, egal wer wie für was haftet.


    > Das ist nebenbei auch der Grund, warum bei B2B-Geschäften der e.K., GbR und
    > Konsorten am liebsten gesehene Kunden sind.

    Aus diesem Grunde wegen auch Weltkonzerne wie Daimler, Bayer usw. auch als e.K. oder GbR geführt.
    Die Rechtsform eines Unternehmens ist eigentlich relativ egal, in DE evtl. mal von der UG abgesehen.
    Bei einem e.K muss du auch erstmal deine oben genannten Punkte nachweisen. Denn auch der kann Angestellte haben. Ob dann so viel mehr zu holen ist als bei einer Kapitalgesellschaft mag ich bezweifeln. Da ist man eben ganz schnell als Einzelunternehmer Privat insolvent. Wenn man als Einzelunternehmer nicht vorsorgt und seine privaten Vermögenswerte entsprechend vor der Unternehmensgründung regelt, ist man selbst schuld, wenn Haus & Co weg sind.

    > Gar keine. Der Direktzugriff auf mein Konto obliegt ausschließlich der
    > Bank, die mein Konto verwaltet, die auch haftbar für Untreue gemacht werden
    > kann.
    Ich denke es gibt in DE keine Firmenhaftung, wo ist da also der Vorteil?

    > Über Paypal oder andere Lastschriftdienstleister habe ich zumindest
    > noch die Möglichkeit, das SEPA-Mandat zu widerrufen. Bei einer
    > PIN/TAN-Überweisung hingegen nicht.

    Bzgl. Lastschrift und Überweisung recht.
    Die Transfermethode des Geldes hat aber erstmal nichts mit dem Dienstleister zu tun.

    > Siehe oben. Mandats-Dienstleister können keinen Schindluder treiben. Wenn
    > mir eine Abbuchung nicht passt, rufe ich sie zurück. Ich bringe damit den
    > Zahlungsdienstleister in Zugzwang anstatt dass ICH MEINEM Geld
    > hinterherrennen muss.

    Dass Mandatseintreiber keinen Schindluder treiben sehe ich anders, war erst letztens wieder im Radio, dass der Dienstleister von Feinkost Albrecht doppelt oder falsch abgebucht hat.
    Paypal auch nicht unbedingt besser, lass mal eine Lastschrift von Paypal zurückgehen. Am besten du legtst dir gleich einen neuen Account an und hast auf dem bestehenden kein Geld.

    Aber das wiederum hat nichts mit der Aussage zu tun, keine Haftung einer GmbH.

  7. Re: Textbrowser

    Autor: ccmomi 19.05.16 - 11:40

    Wenn es normale Bankdaten geben würde, würde ich überweisen und spenden.
    Ich habe kein PayPal, Sofortüberweisung ist scheisse, und Giropay hat meine Bank nicht. Kreditkarten habe ich auch nicht.

  8. Re: Textbrowser

    Autor: junichs 19.05.16 - 12:12

    Dann schreib' ihm doch eine E-Mail und frag ihn nach den Bankdaten. Seine Email Adresse steht bei dem Link dabei.

  9. Re: Textbrowser

    Autor: My1 19.05.16 - 13:22

    why ist Giropay so viel besser als SÜ?

  10. Re: Textbrowser

    Autor: altmt 19.05.16 - 13:36

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > norinofu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > AllDayPiano schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Die ausführenden Firmen sind eine GmbH - Haftung also unmöglich.
    > >
    > > Hä? Warum ist eine Haftung unmöglich? GmbH = Gesellschaft mit
    > beschränkter
    > > Haftung.
    > > Die GmbH haftet also sehr wohl. Nur ist das eben beschränkt, die
    > > Untergrenze liegt bei 25.000 EUR, das entspricht dem Stammkapital der
    > > Gesellschaft. Liegt das Gesellschaftervermögen höher, gilt dies. Wie
    > hoch
    > > das ist, findet im Zweifel dein Anwalt raus. Zudem haftet ja auch noch
    > der
    > > Geschäftsführer nach §823 BGB.
    >
    > Weil wir in Deutschland keine Firmenhaftung haben. Das schuldhafte
    > Verhalten muss einem Mitarbeiter nachgewiesen werden. Die Geschäftsführerin
    > kann nur stellvertretend haften, wenn der Mitarbeiter auf Weisung gehandelt
    > hat. Aber auch das muss man erst einmal nachweisen.
    >

    Dein Bild davon, was GmbH bedeutet, ist leider so dermaßen an der Realität vorbei, dass ich eigentlich gar nicht versuchen möchte, da was zu korrigieren. Am besten einfach nochmal grundlegend nachlesen / informieren und bis dahin nicht so viel Halbwissen verbreiten.

    Trotzdem mal kurz in dem Zusammenhang: Für dich als Kunden (oder viel interessanter: Für jemanden, dem die Firma noch Geld schuldet) macht GbR oder GmbH erst dann nen Unterschied, wenn die Firma kein Geld mehr hat.

    Ganz unabhängig davon ist die Frage, ob "Sofortüberweisung" vertrauenswürdig ist, und ob man tatsächlich gegen die AGB seiner Bank verstoßen sollte, um so einen Dienst zu nutzen...

  11. Re: Textbrowser

    Autor: Anonymer Nutzer 19.05.16 - 13:52

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil wir in Deutschland keine Firmenhaftung haben.

    Aber selbstverständlich. Die GmbH haftet mit allem, was sie hat.

    > Das schuldhafte
    > Verhalten muss einem Mitarbeiter nachgewiesen werden.

    Auch falsch. Wie die GmbH das intern regelt, sei mal dahin gestellt, aber nach außen haftet immer zuerst die Firma. Wäre ja auch zu schön, wenn man sich nur einen Alibi-Hartz-4er anstellen müsste, der dann per Privat-Insolvenz Millionen-Risiken schultern darf.

    > Die Geschäftsführerin
    > kann nur stellvertretend haften, wenn der Mitarbeiter auf Weisung gehandelt
    > hat.

    Die GF vertreten die GmbH immer und überall so, als wären sie (natürliche Person) selbst die Firma (juristische Person). Ich möchte Dir nicht zu nahe treten aber das ist eben kein Nachwächterposten, wo man eine Mütze und eine Taschenlampe in die Hand bekommt und einem der Stuhl gezeigt wird, auf dem man einnicken darf.

  12. Re: Textbrowser

    Autor: ibsi 19.05.16 - 14:50

    Giropay muss die Bank selber anbietet und läuft komplett über die Bank. Sofortüberweisung läuft über einen externen Dienst (heißt: Nicht über die Bank direkt, sondern über einen Mittelsmann).
    Kurz:
    Bei Sofortüberweisung musst du jemand drittem Deine Bankdaten (Ktno. + Pin) verraten
    Bei Giropay vertraust Du weiterhin Deiner Bank

    So sollte das sein, wenn ich mich nicht irre.

  13. Re: Textbrowser

    Autor: AllDayPiano 19.05.16 - 15:15

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AllDayPiano schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Weil wir in Deutschland keine Firmenhaftung haben.
    >
    > Aber selbstverständlich. Die GmbH haftet mit allem, was sie hat.
    >
    > > Das schuldhafte
    > > Verhalten muss einem Mitarbeiter nachgewiesen werden.
    >
    > Auch falsch. Wie die GmbH das intern regelt, sei mal dahin gestellt, aber
    > nach außen haftet immer zuerst die Firma. Wäre ja auch zu schön, wenn man
    > sich nur einen Alibi-Hartz-4er anstellen müsste, der dann per
    > Privat-Insolvenz Millionen-Risiken schultern darf.

    Man muss Strafrecht und Zivilrecht voneinander trennen.

    Mal angenommen ein Kunde bestellt einen Telefonanschluss, zahlt dafür, aber es dauert 3 Monate bis er freigeschaltet wird. Die Firma muss (egal welche Gesellschaftsform) dafür haften und mindestens die Beiträge der ersten drei Monate erstatten.

    Oder: Eine Firma baut ein Gerät, erklärt dessen Konformität, nur leider fackelt das Teil alles ab, weil es in Flammen aufgeht und eben gar nicht konform ist. Die Firma muss voll haften.

    Das ist das eine Thema.

    Ein anderes Thema jedoch ist, wenn Versäumnisse von Mitarbeitern verschuldet wurden, die nicht zu ermitteln sind.

    Der Fall VW beispielsweise. Ohne dass dem Vorstand nachgewiesen werden kann, dass er von den Manipulationen wusste, geht der Verbraucher komplett leer aus. Schadenersatz? Nicht möglich.

    Oder der Fall eines Inkasso-Unternehmens, mit dem ich mal zu tun hatte. In deren Schreiben wurde man massiv genötigt (die Forderung war ungerechtfertigt). Trotz mehrfachem Hinweis, dass die Forderung ungerechtfertigt ist, und diese Anschreiben zu unterlassen sind, wurde weiter fortgesetzt und der Tonfall verschärft.

    Ich habe daraufhin Anzeige wegen Nötigung und des Verdachts des versuchten Betruges erstattet.

    Da der Brief keinen Personalnamen enthält war nicht ermittelbar, welcher Mitarbeiter das Schreiben zu verantworten hat. Die GL hat die Verantwortung abgewiesen und mitgeteilt, dass sie für den Inhalt des Briefes nicht verantwortlich sei. Man versicherte, in Zukunft die Schreiben zu unterlassen. Das Ende vom Lied: Einstellung des Verfahrens.

    Haftung? Gibt's nicht. Nicht möglich in Deutschland.

    > > Die Geschäftsführerin
    > > kann nur stellvertretend haften, wenn der Mitarbeiter auf Weisung
    > gehandelt
    > > hat.
    >
    > Die GF vertreten die GmbH immer und überall so, als wären sie (natürliche
    > Person) selbst die Firma (juristische Person). Ich möchte Dir nicht zu nahe
    > treten aber das ist eben kein Nachwächterposten, wo man eine Mütze und eine
    > Taschenlampe in die Hand bekommt und einem der Stuhl gezeigt wird, auf dem
    > man einnicken darf.

    Wieso "zu nahe treten"?! Ich fühle mich da nicht auf den Schlips getreten :)

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