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Wie ist der Fingerabdruck gespeichert?

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  1. Wie ist der Fingerabdruck gespeichert?

    Autor: LinuxMcBook 01.03.17 - 22:38

    Als Hash der eindeutigen Merkmale eines Fingerabdrucks?
    Oder als "Bild" sodass sich jemand, der den Chip auslesen kann oder Zugang auf die Datenbank der Behörden hat, den Abdruck auf einen Handschuh über tragen kann um mich bei einem Verbrechen zu belasten?

  2. Re: Wie ist der Fingerabdruck gespeichert?

    Autor: Anonymer Nutzer 01.03.17 - 22:40

    Er ist selbstverständlich so gespeichert, dass die Fingerabdruckscanner bei Passkontrollen auch was damit anfangen können. Nenn es von mir aus "Hash" (wieso ist bei ITlern alles eigentlich immer gleich ein Hash?).

  3. Re: Wie ist der Fingerabdruck gespeichert?

    Autor: Neuro-Chef 02.03.17 - 01:01

    123qweasdyxc schrieb:
    > (wieso ist bei ITlern alles eigentlich immer gleich ein Hash?).
    Im konkreten Fall wohl als Vergleich gemeint, da sich mittels Hash vergleichen lässt, ohne das Original zu hinterlegen. Ich möchte aber bezweifeln, dass das bei Fingerabdrücken funktioniert, ohne dass man einen gesichterten Chip einbaut, der den Vergleich selbst vornimmt und nur das Ergebnis ausspuckt.

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

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  4. Re: Wie ist der Fingerabdruck gespeichert?

    Autor: thesmann 02.03.17 - 01:19

    Ich koennte mir vorstellen, dass man einen Fingerabdruck des Fingerabdrucks speichert ;)

    Also nicht so sehr einen Hash im herkoemmlichen sinne, sondern eine Transformation, z.B. eine Tabelle mit Frequenzen in verschiedenen Richtungen. Durch Faltung der gespeicherten Werte mit den gemessenen sollte sich die Korrelation (oder eben auch nicht) leicht nachweisen lassen - das ist es doch worauf es ankommt.

  5. Re: Wie ist der Fingerabdruck gespeichert?

    Autor: southy 02.03.17 - 13:33

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...] oder Zugang
    > auf die Datenbank der Behörden hat, [...] um mich bei einem Verbrechen zu belasten?

    Die Abdrücke sind NICHT in irgend einer Datenbank gespeichert.
    Sie liegen AUSSCHLIESSLICH auf dem Chip im Pass selbst vor (temporäre Ausnahme: während der Produktion des Passes vor Aushändigung).

    Das Szenario "jemand sucht nach meinem Fingerabdruck in der Pass-Datenbank" ist also UNSINN.

    Siehe: http://www.taipei.diplo.de/contentblob/1725050/Daten/112093/Pass.pdf

    Zitat: "Die Fingerabdruckdaten verbleiben bis zur Aushändigung des Passes an den Passantragsteller temporär in der Passbehörde. Den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend werden die Fingerabdrücke sowohl beim Passproduzenten (Bundesdruckerei GmbH) als auch in der Passbehörde spätestens mit Ausgabe des ePasses an die Bürgerin / den Bürger unwiderruflich gelöscht."

  6. Re: Wie ist der Fingerabdruck gespeichert?

    Autor: Anonymer Nutzer 02.03.17 - 14:06

    ^die Leute schauen zuviel US Krimiserien, wo irgendwann unweigerlich ein gefundener Fingerabdruck mit einer Computerdatenbank abgeglichen wird (sehr effektvoll in Szene gesetzt, indem in schneller Folge Fingerabdrücke und Fotos von Personen über den Bildschirm flimmern). Leider prägen solche Klischees die Diskussion hierzulande mehr, als nüchterne Fakten. Danke für deine Aufklärung.

  7. Re: Wie ist der Fingerabdruck gespeichert?

    Autor: Neuro-Chef 02.03.17 - 15:17

    123qweasdyxc schrieb:
    > Leider prägen solche Klischees die Diskussion hierzulande mehr, als nüchterne Fakten.
    Ja sind es denn Fakten, oder nur Gesetze, die heimlich gebrochen werden. Kann doch sein, dass die Fingerabdrücke zwischen Antragstellung und Aushändigung von Geheimdiensten abgefischt werden :D


    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

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  8. Re: Wie ist der Fingerabdruck gespeichert?

    Autor: ibsi 02.03.17 - 15:53

    Das war doch gar nicht seine Frage.

    Seine Frage war, wie die Daten im Pass gespeichert sind. Pass weg = Fingerabdrücke kopierbar oder nicht?

  9. Re: Wie ist der Fingerabdruck gespeichert?

    Autor: Anonymer Nutzer 02.03.17 - 17:22

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das war doch gar nicht seine Frage.
    >
    > Seine Frage war, wie die Daten im Pass gespeichert sind. Pass weg =
    > Fingerabdrücke kopierbar oder nicht?


    nicht.

  10. Re: Wie ist der Fingerabdruck gespeichert?

    Autor: pandarino 03.03.17 - 01:56

    Wer's glaubt. Seit Snowden glaube ich niemandem mehr! Besonders keinen staatlichen Stellen!

  11. Re: Wie ist der Fingerabdruck gespeichert?

    Autor: Anonymer Nutzer 03.03.17 - 12:12

    Du glaubst also lieber, dass es eine Art Manhattan Project in deutschen Meldebehörden und bei der Bundesdruckerei gibt? Zigtausende Beamte sind Mitwisser, aber keiner rückt damit raus, dass doch heimlich, zu welchem Zweck auch immer, Fingerabdrücke in einer Datenbank abgespeichert werden? Zu welchem Zweck auch immer, denn wenn diese Speicherung rechtswidrig ist, dann darf sie auch nicht bei der Strafverfolgung benutzt werden, ein sog. Beweisverwertungsverbot. Und die Strafverfolgung ist nun einmal der einzige Weg, wie dir der Staat hierzulande an deine Freiheit kann. Es gibt ja keine SA Schlägertrupps, die bei unliebsamen Mitbürgern vorbeigeschickt werden oder so.

    Deine Angst ist schon wirklich etwas irrational, um nicht zu sagen "aluhutig".

  12. Re: Wie ist der Fingerabdruck gespeichert?

    Autor: Neuro-Chef 03.03.17 - 12:57

    cier schrieb:
    > Du glaubst also lieber, dass es eine Art Manhattan Project in deutschen
    > Meldebehörden und bei der Bundesdruckerei gibt? Zigtausende Beamte sind
    > Mitwisser, aber keiner rückt damit raus, dass doch heimlich, zu welchem
    > Zweck auch immer, Fingerabdrücke in einer Datenbank abgespeichert werden?
    So viele Mitwisser braucht's da garnicht. Hängt aber davon ab, wie genau die Daten übermittelt und gespeichert werden.

    > Zu welchem Zweck auch immer, denn wenn diese Speicherung rechtswidrig ist,
    > dann darf sie auch nicht bei der Strafverfolgung benutzt werden, ein sog.
    > Beweisverwertungsverbot.
    Haha, Deutschland und Beweisverwertungsverbot, der war gut..

    > Und die Strafverfolgung ist nun einmal der einzige
    > Weg, wie dir der Staat hierzulande an deine Freiheit kann.
    Falsche Schulden oder psychiatrische Gutachten tun's auch ;-)

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