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Gute Idee, schlechte Umsetzung

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  1. Gute Idee, schlechte Umsetzung

    Autor: chefin 09.01.20 - 11:01

    Hier müsste in jedemfall ein Bouncing der Mail an den Absender erfolgen mit einem Hinweis warum es gebounced wurde.

    So wird es nur zum Stückwerk. Es reicht das jemand einen blöden Virenscanner hat, der seine Signatur dran hängt mit Werbelink ohne das man es selbst sieht, nicht mal im gesendet Ordner. Aber da kein Bounce kommt, darf man davon ausgehen, das die Mail angekommen ist.

    Ein Gericht wird da jedenfalls nicht unbedingt dem FA grundsätzlich Recht geben. Ganz so einfach ist es nicht. Wäre dem so, würde man das gesamte aktuell anlaufende Email-Rechnungswesen angreifen. Jeder kann dann irgendwann mal bezahlen, wenn die Rechnung endlich auch per Post gekommen ist. Weil er ja sagen kann, das er dies oder das pauschal verwirft.

    Ganz schlechte Umsetzung, ganz schlecht.

  2. Re: Gute Idee, schlechte Umsetzung

    Autor: Eheran 09.01.20 - 11:26

    >Ganz schlechte Umsetzung
    Jop, ziemlich dämlich und stümperhaft.

  3. Re: Gute Idee, schlechte Umsetzung

    Autor: Bouncy 09.01.20 - 12:41

    Naja, ich gehe mal davon aus, dass die ne ordentliche Menge als Mailkommunikation haben. Und zweifellos wird ein beträchtlicher Teil gefiltert. Das heißt Unmengen an NDRs, die verschickt werden müssten, was wohl schnell Blacklisteinträge nach sich ziehen würde. Also noch mehr Kollateralschaden als sowieso schon.

    Ich wüßte jetzt auch keinen Königsweg, aber ähnliche Ideen hatte ich zugegebenerweise auch schon, es fehlte nur an der Kaltblütigkeit, die wirklich umzusetzen...

  4. Re: Gute Idee, schlechte Umsetzung

    Autor: Eheran 09.01.20 - 12:48

    >was wohl schnell Blacklisteinträge nach sich ziehen würde. Also noch mehr Kollateralschaden als sowieso schon.
    Wie muss ich mir das vorstellen?
    Ich schicke ne Mail, es kommt als Antwort, dass die wegen dem Anhang verworfen wird. Ist doch quasi ideal?

  5. Re: Gute Idee, schlechte Umsetzung

    Autor: max.pecu 09.01.20 - 14:04

    Wie üblich ist es den, dass man dem Finanzamt direkt eine Mail schreibt? Ich hab mit denen bisher nur über Schnittstellen (Steuerprogramm) oder analog zu tun gehabt.
    Beim Dokumente Nachreichen gibt es im Prinzip kein "schick uns das einfach an foo@bar.de". Wenn dann ginge ich ohnehin davon aus, dass man es entweder per API / Programm nachreichen kann oder eben über ein Webportal. Dadurch entfällt dann auch das händische zuordnen, weil deren Software (hoffentlich) so klug ist und das gleich an die entsprechende Vorgänge knüpft.

    Eventuell hab ich da aber auch einfach nur ein falsches Weltbild, da ich bei uns in er Firma primär dafür zuständig bin, dass eingehende E-Mails so weit wie möglich an unsere Vorgänge von Kunden automatisch zugewiesen werden und wenn wir dem Kunden eine Mail raus schicken möglichst er eine Möglichkeit hat es dort direkt hochzuladen etc. oder es zumindest wenn er auf die E-Mail antwortet automatisch zugewiesen werden kann ohne dass sich jemand hinsetzten muss und erstmal "verteilen" muss.

  6. Re: Gute Idee, schlechte Umsetzung

    Autor: johnripper 09.01.20 - 22:41

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, ich gehe mal davon aus, dass die ne ordentliche Menge als
    > Mailkommunikation haben. Und zweifellos wird ein beträchtlicher Teil
    > gefiltert. Das heißt Unmengen an NDRs, die verschickt werden müssten, was
    > wohl schnell Blacklisteinträge nach sich ziehen würde. Also noch mehr
    > Kollateralschaden als sowieso schon.

    Einen größeren Kollateralschaden als ein silent Drop kann ich mir nicht vorstellen.
    ME machen die sich extrem angreifbar.
    Rechtlich vergleichbar, wie wenn ich anfange Post ungeöffnet zu zerreißen. Das muss ich mir auch zurechnen lassen.

    > Ich wüßte jetzt auch keinen Königsweg, aber ähnliche Ideen hatte ich
    > zugegebenerweise auch schon, es fehlte nur an der Kaltblütigkeit, die
    > wirklich umzusetzen...

    Mir schon:
    - Dokumente in Quarantäne
    - Dokumente entfernen
    - Word-Dokumente in PDF umwandeln
    - Links entfernen
    - Links in Firewall blockieren- das sollte eh das Mittel der Wahl sein, weil die Knallköpfe das intern nicht blockieren
    - Zur Not: Reject während der SMTP Kommunikation. Dann brauche ich kein NDR selbst verschicken.

    Also wer auf so eine EINFACHE Anforderung nicht gesetzeskonform umsetzen kann, der sollte es lassen. Ehrlich.

  7. Re: Gute Idee, schlechte Umsetzung

    Autor: jes77 10.01.20 - 05:55

    Der Königsweg ist recht einfach: Filtern während der SMTP-Transaktion. Das muss zwar Flott gehen, ist aber für so einfache Fälle wie Prüfen auf Anhangstypen simpel.
    Dann schlichtweg statt einen Accepted ein Rejected schicken. Die Bounce-Mail ist dann Sache das einliefernden Servers und es ist hinreichend dokumentiert, dass die Mail nicht angenommen wurde.

  8. Re: Gute Idee, schlechte Umsetzung

    Autor: Kleba 10.01.20 - 06:20

    max.pecu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie üblich ist es den, dass man dem Finanzamt direkt eine Mail schreibt?
    > Ich hab mit denen bisher nur über Schnittstellen (Steuerprogramm) oder
    > analog zu tun gehabt.

    Bei meiner letzten Steuererklärung hatte ich das sogar direkt mehrfach. Das Finanzamt hat zu einigen Angaben einige Fragen und es mussten insgesamt 3 Fragebögen mit Nachweisen ausgefüllt und zurückgeschickt werden (jeweils nacheinander, ein Fragebogen bedingte den nächsten).
    Alle Antworten und Anhänge habe ich per Mail verschickt - die Antworten kamen per Post.

    > Beim Dokumente Nachreichen gibt es im Prinzip kein "schick uns das einfach
    > an foo@bar.de".

    Doch, genau so war es. Also es war FAHamburg[Stadtteil]@finanzamt.hamburg.de, durch Angabe des Akteinzeichens wurde die dann automatisch zugewiesen.

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