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Hacker als letzte Hoffnung von Demokratie?

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  1. Hacker als letzte Hoffnung von Demokratie?

    Autor: JeanClaudeBaktiste 18.07.11 - 14:59

    Das will ich hier mal als Diskussionsthese stellen.

    Ich bin für die Faustregel: Der Staat hat keine Geheimnissse vor seinen Bürgern zu haben. Anders herum MUSS der Bürger maximal geschützt werden vor Staatsinstitutionen und Privatfirmen (Google und Co) bezüglich Datenschutz.

    Die Hacker tragen mit ihren Aktionen dazu bei um aufuzeigen, dass der Staat mit gesammelten Daten amateurhaft umgeht und dass es keine 100% ige Sicherheit gibt.

    Also sollte ein Umdenken stattfinden: Weniger sammeln und horten und das dann dezentral, dann kann weniger Schaden entstehen.

  2. Re: Hacker als letzte Hoffnung von Demokratie?

    Autor: Lokster2k 18.07.11 - 15:26

    Naja, so pauschal kann man das mMn nicht sagen. Es gibt schon Dinge, die vor der Öffentlichkeit lieber geheim gehalten werden sollten. Allerdings sollten das nur Dinge sein, bei denen es absolut notwendig ist...z.B. im Verteidungsfalle (Angriffskriege wie den jetzigen in Afgh. sollte DE mMn garnicht erst führen).

    Was ich jedoch unter aller Sau finde, ist die offensichtlich mangelhafte Kompetenz unserer Regierung und Behörden, was den IT-Bereich angeht. Derartig schlampig mit Ermittlungsdaten umzugehen ist kriminell, oder zumindest sehr grob fahrlässig...entsprechende Verantwortliche sollten auf jeden Fall zur Rechenschaft gezogen werden und nicht diejenigen die den Missstand aufgezeigt haben...

    Genug von den naiven Vorstellungen...eine Hand wäscht die andere und so lange das so ist, werden verantwortliche immer ihren Kopf aus der Schlinge ziehen und statt dessen irgendein Bauernopfer präsentieren können.

  3. Hacker als letzte Hoffnung von Anarchie?

    Autor: Codemonkey 18.07.11 - 17:12

    Jemandem vorzuwerfen mit Daten mangelhaft umzugehen ist eine Sache, aus Protest dann selber Daten zu veröffentlichen eine andere.

    Im Endeffekt ist die Frage aber schon falsch gestellt, Demokratie bedeutet das eine Mehrheit etwas bestimmt, in unserem Fall hat die Mehrheit CDU/CSU gewählt.

    Den Wähler sollte bewusst sein wofür diese Parteien stehen. Auch Strafverfolgung am Rande des Grundrechts oder ein Beschneidung diese Grundrechts.

    Was diese und andere Hacker jetzt machen ist schlicht Anarchie, sie wollen gegen den Willen der Mehrheit ihre Meinung durchsetzen. Wo ist das Demokratie?
    Demokratie ist eine Partei zu gründen, oder eine Partei die die Meinung vertritt zu wählen. Meiner Meinung nach sind die Parteien zwar Deppen aber naja... Das ist Demokratie, ich hacke nicht deren Server um sie lahmzulegen weil sie mir nicht passen.

  4. Re: Hacker als letzte Hoffnung von Anarchie?

    Autor: Anarcho_Kommunist 18.07.11 - 17:25

    Parteien sind IMMER undemokratisch da man als wähler gezwungen ist immer irgendwas im Parteiprogramm mitzuwählen was einem nicht gefällt. Mit einer direkten Basisdemokratie gäbe es das Problem nicht.

    Was nützt es mir wenn ich eine Partei wähle welche dann nacher nicht das macht was sie versprochen hat (und das ist die Regel), Demokratie ist das nicht. Deshalb ist Anarchie im Sinne einer Basisdemokratie eine gar nicht so schlechte Sache.

  5. Re: Hacker als letzte Hoffnung von Demokratie?

    Autor: Verleihnix 18.07.11 - 17:51

    Hacking als Ausdruck demokratischer Meinungsbildung sehe ich nicht. Vielmehr ist der Grundgedanke, Sicherheitslücken in IT-Systemen aufzuzeigen und abzustellen. Demokratische Meinungsbildung basiert immer auf dem freien Gedankenaustausch, jedoch hat man für seine Aussage einzustehen. Das Ausnutzen von Lücken in IT-Systemen, das Kopieren von Daten und die Veröffentlichung dieser Daten in Verbindung mit einer wenig aussagekräftigen Botschaft, ist eine einseitige Forderung mit Zurschaustellung von Macht, ohne die Bereitschaft den nötigen Dialog zu führen. Auch die Drohung weitere Daten zu veröffentlichen, wenn Mitglieder verhaftet werden, zeugt eher von krimineller Energie (man ist sich einer strafrechtlich relevanten Handlung bewusst, versucht aber sich der Verfolgung zu entziehen) als vom Wille zur "Weltverbesserung" (ein Verhalten, das man auch Wikileaks zurecht vorwerfen darf).

    Problematischer bei diesem Fall ist allerdings, dass möglicherweise sensible Daten aus aktuellen oder zukünftigen Strafverfahren veröffentlicht werden. Wenn diese Daten den möglichen Straftätern bekannt werden, wie könnte die NN-Crew ihr Verhalten rechtfertigen, wenn z.B. die Schleuserbande lieber eine tote Zwangsprostituierte zurücklässt, als eine lebendige Zeugin, bevor die BP eingreifen kann?

  6. Re: Hacker als letzte Hoffnung von Anarchie?

    Autor: Hjortron 18.07.11 - 17:51

    Codemonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...]
    > Im Endeffekt ist die Frage aber schon falsch gestellt, Demokratie bedeutet
    > das eine Mehrheit etwas bestimmt, in unserem Fall hat die Mehrheit CDU/CSU
    > gewählt.
    > [...]
    CDU/CSU haben 24% der Wahlberechtigten gewählt. Zusammen mit 10% der Wähler der FDP haben sie haben sie aber 53% der Sitze (oder genauer: Mandate) des Bundestages erhalten.

    soviel zum Thema 'Mehrheit'.

  7. Re: Hacker als letzte Hoffnung von Anarchie?

    Autor: Codemonkey 18.07.11 - 17:54

    Lol, der Beitrag macht deinem Namen alle Ehre...

    Wo kann es Demokratisch sein, wenn ein einzelner, oder eine kleine Gruppe durch Anarchie etwas durchsetzt, gegen den Willen der Mehrheit?

    Ist das dann Basisdemokratisch? Weil du dann DEINE Meinung mit der Faust durchsetzen kannst?

    Ansonsten: Das Leben ist kein Ponyhof. Und selbst in der Basisdemokratie wird es etwas geben was dir nicht passt.
    "Basidemokratie" in der Schweiz, dann weißte wo es lang geht...

    Ps.:
    Ich hoffe du meinst es nicht ernsthaft, das du das wohl Steinzeitlichste und Egoistische "Politische" System mit einem Unterstrich mit dem wohl restriktivsten, auf das Gemeinwohl fokussierte System verknüpfst.

  8. Re: Hacker als letzte Hoffnung von Anarchie?

    Autor: spanther 18.07.11 - 18:45

    Codemonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lol, der Beitrag macht deinem Namen alle Ehre...
    >
    > Wo kann es Demokratisch sein, wenn ein einzelner, oder eine kleine Gruppe
    > durch Anarchie etwas durchsetzt, gegen den Willen der Mehrheit?
    >
    > Ist das dann Basisdemokratisch? Weil du dann DEINE Meinung mit der Faust
    > durchsetzen kannst?
    >
    > Ansonsten: Das Leben ist kein Ponyhof. Und selbst in der Basisdemokratie
    > wird es etwas geben was dir nicht passt.
    > "Basidemokratie" in der Schweiz, dann weißte wo es lang geht...
    >
    > Ps.:
    > Ich hoffe du meinst es nicht ernsthaft, das du das wohl Steinzeitlichste
    > und Egoistische "Politische" System mit einem Unterstrich mit dem wohl
    > restriktivsten, auf das Gemeinwohl fokussierte System verknüpfst.

    Also ich würde mal sagen, die teilweise stattfindende Empörung über so gewisse Entscheidungen der Politiker basiert auch darauf, dass diese eben NICHT alles so umsetzen, wie sie es zuvor versprochen haben bzw. etwas völlig anderes tun :)

    Ist das demokratisch? NEIN!

  9. Re: Hacker als letzte Hoffnung von Anarchie?

    Autor: spanther 18.07.11 - 18:46

    Gegenfrage: Wenn eine Partei gewählt wird und ein Parteiprogramm vorweist, welches die Mehrheit wählt und was danach aber so nicht umgesetzt wird bzw. völlig andere Dinge getan werden, ist das dann demokratisch?

    Vertritt die Partei dann den demokratisch gewählten Willen der Mehrheit (Parteiprogramm als Wahlgrund) oder aber ihre eigenen "Minderheiten Meinungen"?

    Denk mal drüber nach x)

  10. Re: Hacker als letzte Hoffnung von Anarchie?

    Autor: magic23 18.07.11 - 22:46

    Ja, es ist die Mehrheit derjenigen, die ihren Arsch am Wahltag hoch bekommen haben. Ob einem das Ergebnis passt steht auf einem anderen Blatt, aber nicht wählen gehen und dann rummosern ist halt mehr als nur dämlich.

    Alle diejenigen, die nicht wählen gegangen sind sollten sich also bei solchen Thematiken eher bedeckt halten. Aber ich kann mir schon denken was als Nächstes kommt: "Ist doch eh egal wen man wählt...blablub."

    Was wäre denn deine "Mehrheit"? Gar keine Regierung, weil die Mehrheit nicht gewählt hat, was ja nicht mal wirklich der Fall war bei der letzten Wahl?

  11. Re: Hacker als letzte Hoffnung von Anarchie?

    Autor: Ho Lee Shitt 18.07.11 - 23:23

    ...ja, toll. also wird uns durch die wahlen ein demokratisches system vorgegaukelt. leider gehört zu einer demokratie noch etwas mehr. nehmen wir mal z.b. die gewaltenteilung, ist die in deutschland im sinne eines demokratischen staates gegeben? ...ich finde, da darf man an der einen oder anderen stelle schon zweifel anmelden. denn legislative und executive sind doch nicht klar geteilt. und gibt es bei uns nicht möglicherweise auch eine vierte gewalt, die industrie? ...gerade wenn man betrachtet, dass teilweise das recht von konzernen über dem recht von einzelpersonen steht. oder die aufsichtsratsposten von diversen politikern zeigen doch auch, dass die industrie auf diesem wege einfluß nimmt.
    naja und die meinungs-, presse- und rundfunkfreiheit ist ja auch seit der handyüberwachungsgeschichte in dresden auch in frage zustellen.
    also ich will mich jetzt nicht für selbstjustiz oder anarchie aussprechen, aber es gibt auch in deutschland viele punkte die doch wirklich zweifel aufkommen lassen und ganz sicher nicht im sinne der demokratie sind! ...auch wenn die freien wahlen uns das vorgaukeln wollen.
    ...ach wir haben ja freie wahlen, also muß das diese demokratie sein ist einfach zu oberflächlich!

  12. Re: Hacker als letzte Hoffnung von Anarchie?

    Autor: spanther 19.07.11 - 01:00

    magic23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, es ist die Mehrheit derjenigen, die ihren Arsch am Wahltag hoch
    > bekommen haben. Ob einem das Ergebnis passt steht auf einem anderen Blatt,
    > aber nicht wählen gehen und dann rummosern ist halt mehr als nur dämlich.

    Wenn man grundsätzlich von "ALL DEM" die Nase voll hat, kann man sehr wohl mosern und trotzdem NICHTS von dem Schrott wählen! Als Beispiel, wenn man komplett gegen "diese" Form der Staatsregierung ist...

    > Alle diejenigen, die nicht wählen gegangen sind sollten sich also bei
    > solchen Thematiken eher bedeckt halten. Aber ich kann mir schon denken was
    > als Nächstes kommt: "Ist doch eh egal wen man wählt...blablub."
    >
    > Was wäre denn deine "Mehrheit"? Gar keine Regierung, weil die Mehrheit
    > nicht gewählt hat, was ja nicht mal wirklich der Fall war bei der letzten
    > Wahl?

    Hach was wäre das schön, keine Regierung...
    Endlich kein Bullshit Bingo mehr, kein Gesülz ohne Inhalt und ewig lange Lamentiererei. Gescheites kommt da sowieso selten bei rum und dieses Kasperletheater kostet auch noch ne unnötige Stange Geld. Genauso wie die Queen, die auch eigentlich niemand braucht...

  13. Re: Hacker als letzte Hoffnung von Anarchie?

    Autor: spanther 19.07.11 - 01:03

    Ho Lee Shitt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...ja, toll. also wird uns durch die wahlen ein demokratisches system
    > vorgegaukelt. leider gehört zu einer demokratie noch etwas mehr. nehmen wir
    > mal z.b. die gewaltenteilung, ist die in deutschland im sinne eines
    > demokratischen staates gegeben? ...ich finde, da darf man an der einen oder
    > anderen stelle schon zweifel anmelden. denn legislative und executive sind
    > doch nicht klar geteilt. und gibt es bei uns nicht möglicherweise auch eine
    > vierte gewalt, die industrie? ...gerade wenn man betrachtet, dass teilweise
    > das recht von konzernen über dem recht von einzelpersonen steht. oder die
    > aufsichtsratsposten von diversen politikern zeigen doch auch, dass die
    > industrie auf diesem wege einfluß nimmt.
    > naja und die meinungs-, presse- und rundfunkfreiheit ist ja auch seit der
    > handyüberwachungsgeschichte in dresden auch in frage zustellen.
    > also ich will mich jetzt nicht für selbstjustiz oder anarchie aussprechen,
    > aber es gibt auch in deutschland viele punkte die doch wirklich zweifel
    > aufkommen lassen und ganz sicher nicht im sinne der demokratie sind!
    > ...auch wenn die freien wahlen uns das vorgaukeln wollen.
    > ...ach wir haben ja freie wahlen, also muß das diese demokratie sein ist
    > einfach zu oberflächlich!

    Genau DAS scheint leider nicht in jeden Schädel gehen zu wollen, dass "Wahlen" noch lange nicht alles sind...

  14. Re: Hacker als letzte Hoffnung von Anarchie?

    Autor: magic23 19.07.11 - 10:19

    Was wäre denn deine erwünschte Form von Regierung? Lass mich raten: Die Basisdemokratie, die du immer wieder ansprichst? Wenn Dödel anfangen Dinge zu entscheiden aufgrund von Meinungsmache durch BILD und Co.? Na danke, sorry, aber dazu ist das deutsche Volk mit seinem Durchschnitts-IQ von 90(!) leider nicht wirklich im Stande. Ruckzuck gäbe es Todesstrafe und Kastrierung, Ausländer würden aus dem Land geschmissen und dergleichen mehr.

    Ich sage nicht, dass bei uns alles perfekt ist. Keineswegs ist es das. Aber was manche wollen ist schlicht Realitätsfremd und man kann nur mal empfehlen den Rechner auszuschalten, die selbstgestrickten Ideale bei Seite zu legen und sich mal die Welt da draußen anzuschauen.

  15. Re: Hacker als letzte Hoffnung von Anarchie?

    Autor: Codemonkey 19.07.11 - 11:07

    Das basiert aber auch darauf das es Koalitionen gibt. Was demokratisch ist.

    Es gibt Prioritäten und andere Probleme und was es nicht unbeschränkt gibt ist Geld um allen Leuten alle wünsche zu erfüllen.

    Klar sollte man Parteiprogramme mit Vorsicht genießen, aber wer zb meint das man eine FDP wählen sollte weil sie Steuersenkungen verspricht, sorry dem ist nicht mehr zu helfen. Wenn 50% der Bundesbürger sie gewählt hätten, wäre das vielleicht durchsetzungsfähig gewesen...

  16. Re: Hacker als letzte Hoffnung von Anarchie?

    Autor: Ho Lee Shitt 19.07.11 - 12:07

    Codemonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das basiert aber auch darauf das es Koalitionen gibt. Was demokratisch
    > ist.

    ja aber es ist nicht demokratisch, dass sich einige parteien hinstellen und sagen: 'nee, mit denen koaliere ich nicht!' und zwar so ca. 2 jahre vor den wahlen und das ding wird dann knall hart x jahre durchgezogen! ...das ist nicht demokratie, sondern kinderkacke. denn jede parlamentarische partei ist mit den stimmen des volkes gewählt worden und das dürfen dann alle parteien (auch die sogennanten volksparteien) akzeptieren u können zumindest koalitionsverhandlungen aufnehmen, denn es sollte doch immer um die sache gehen und nicht um eitelkeiten o vorurteile.

    >
    > Es gibt Prioritäten und andere Probleme und was es nicht unbeschränkt gibt
    > ist Geld um allen Leuten alle wünsche zu erfüllen.

    ...also nehemen wir das geld und erfüllen erstmal nur den konzernen ihre wünsche? den hartzern kann man ja getrost nur 1,50 mehr geben, die könne mit dem ganzen geld ja sowieso nicht umgehen!

    >
    > Klar sollte man Parteiprogramme mit Vorsicht genießen, aber wer zb meint
    > das man eine FDP wählen sollte weil sie Steuersenkungen verspricht, sorry
    > dem ist nicht mehr zu helfen. Wenn 50% der Bundesbürger sie gewählt hätten,
    > wäre das vielleicht durchsetzungsfähig gewesen...

    ...ähh, fdp, 50% ??? na, da unterwandern die sich ja zum glück immer wieder selber!

  17. Re: Hacker als letzte Hoffnung von Anarchie?

    Autor: flasherle 19.07.11 - 12:13

    Codemonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Basidemokratie" in der Schweiz, dann weißte wo es lang geht...

    da läuft ziemlich viel richtiger als bei uns...

  18. Re: Hacker als letzte Hoffnung von Anarchie?

    Autor: Ho Lee Shitt 19.07.11 - 12:15

    magic23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was wäre denn deine erwünschte Form von Regierung?

    ...na eine gesunde demokratie würde mir schon reichen! mit deinem statement zur basisdemokratie hast du sicher recht. aber irgend wie unterliegst du noch dem irglauben in einer gesunden demokratie zu leben. also ich würde sagen, du solltest mal wieder raus gehen!

    > Ich sage nicht, dass bei uns alles perfekt ist.

    ...u ich sag nicht das alles schlecht ist. aber was willst du gegen das nicht perfekte machen? ...hört sich für mich irgendwie an wie: nix!

  19. Re: Hacker als letzte Hoffnung von Anarchie?

    Autor: Codemonkey 19.07.11 - 13:16

    Meinst du mit den Linken kann oder sollte man eine Koalition machen?
    Ich möchte keine Partei wählen die ernsthaft und ohne massive Vorteile für ihr Programm mit der Polemiker Partei koaliert, ganz einfach.

    Reichtum für alle, ja ne ist klar...

    Hartz4 und die bösen Konzerne... Kommt noch mehr "die Linke" Polemik?
    So kommt man natürlich auch an seine Wähler...
    Das wir uns den Luxus von Hartz4 überhaupt leisten vergessen sie gerne, das Geld kommt ja aus der Druckpresse...

    Und um nicht falsch verstanden zu werden: Hartz4 für Hilfbedürftige ist absolut richtig und sozial, vielleicht ist es zu wenig, kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber wenn man da faule Idioten aussortieren würde, könnte man den andern bestimmt gleich mehr als 1,50 dazu packen...

  20. Re: Hacker als letzte Hoffnung von Anarchie?

    Autor: magic23 19.07.11 - 20:19

    Das Problem bei uns ist nicht die Politik. Das Problem bei uns ist, dass die Politiker, die vielleicht(!) was ändern würden gar nicht erst an den Hebel der Macht kommen, da eben die Mehrheit der Deutschen, die wählen gehen, wirkliche Veränderungen gar nicht wollen. Und glaub mir, ich würde gerne so einiges ändern.

    Ein weiteres Problem ist, dass der Kapitalismus regiert und es eingefahrene Strukturen gibt, die scheinbar von den Meisten nicht geändert werden wollen. Vorraussichtlich aus dem selben Grund wie oben schon angemerkt.

    Und zuletzt ist es ein Problem, wenn dann die Leute, die was ändern wollen, am Wahltag eben nicht zur Urne gehen, sondern resignieren. Da hilft dann auch kein Lamentieren in Foren und an Stammtischen oder eben Aktionen wie Hacken oder der Versuch gewaltsam gegen den Staat vorzugehen. Denn bei sowas sitzt dieser dann schlicht am längeren Hebel.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.07.11 20:22 durch magic23.

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