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Die Nutzung des FPGA
Autor: caldeum 10.01.14 - 18:43
könnte interessant werden wenn man den FPGA auch für Aufgaben innerhalb des Betriebssystems nutzen kann. Also man je nach Bedarf den passenden VHDL-Quelltext lädt und compiliert um dann z.B. mit dem FPGA Videos (1080p) zu dekodieren. Wäre aber schon ein sehr langatmiges Langzeitprojekt ... aber hätte halt auch seine Vorteile. FPGAs sind schon eine feine Sache - nur halt sehr schwer in der Handhabe.
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Re: Die Nutzung des FPGA
Autor: rick.c 10.01.14 - 19:29
Auf dem Teil synthetisieren kannste vergessen weil die Toolchains der FPGA Hersteller alle closed source sind und zwar unter Linux, nicht jedoch auf ARM Maschienen laufen. Und nein man kann mit Opensource Tools keinen Bitstream für das FPGA da erzeugen.
Video dekodieren - dazu reicht glaube ich die Bandbreite zur CPU nicht aus und bringt auch nix - besser als der im i.MX6 integrierte HW Dekoder wirds sicher nicht gehen. -
Re: Die Nutzung des FPGA
Autor: caldeum 10.01.14 - 19:37
rick.c schrieb:
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> Auf dem Teil synthetisieren kannste vergessen weil die Toolchains der FPGA
> Hersteller alle closed source sind und zwar unter Linux, nicht jedoch auf
> ARM Maschienen laufen. Und nein man kann mit Opensource Tools keinen
> Bitstream für das FPGA da erzeugen.
>
> Video dekodieren - dazu reicht glaube ich die Bandbreite zur CPU nicht aus
> und bringt auch nix - besser als der im i.MX6 integrierte HW Dekoder wirds
> sicher nicht gehen.
Ah ok das mit dem integrierten Dekoder im Cortex wusste ich nicht. Trotzdem frage ich mich, erst recht wenn das Synthetisieren nicht geht, wozu er da ein Xilinx Board reinkloppt. Sinn? -
Re: Die Nutzung des FPGA
Autor: MisterProll 10.01.14 - 19:57
caldeum schrieb:
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> rick.c schrieb:
> Ah ok das mit dem integrierten Dekoder im Cortex wusste ich nicht. Trotzdem
> frage ich mich, erst recht wenn das Synthetisieren nicht geht, wozu er da
> ein Xilinx Board reinkloppt. Sinn?
Sinn? Den FPGA zu benutzen. Muss man halt mit anderen Rechnern das Zeug erstellen. -
Re: Die Nutzung des FPGA
Autor: caldeum 10.01.14 - 20:03
MisterProll schrieb:
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> caldeum schrieb:
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> > rick.c schrieb:
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> > Ah ok das mit dem integrierten Dekoder im Cortex wusste ich nicht.
> Trotzdem
> > frage ich mich, erst recht wenn das Synthetisieren nicht geht, wozu er
> da
> > ein Xilinx Board reinkloppt. Sinn?
>
> Sinn? Den FPGA zu benutzen. Muss man halt mit anderen Rechnern das Zeug
> erstellen.
Hmm aber wäre es dann nicht besser gewesen, eine andere FPGA-Hardware zu verbauen? Eine die ARM-kompatibel ist? Oder gibts da nix?
So ist das für mich nix weiter als eine FPGA-Platine die ich nichtmal mit dem Rechner vor mir verändern kann. -
Re: Die Nutzung des FPGA
Autor: MisterProll 10.01.14 - 20:16
caldeum schrieb:
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> MisterProll schrieb:
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> > caldeum schrieb:
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> > > rick.c schrieb:
> >
> > > Ah ok das mit dem integrierten Dekoder im Cortex wusste ich nicht.
> > Trotzdem
> Hmm aber wäre es dann nicht besser gewesen, eine andere FPGA-Hardware zu
> verbauen? Eine die ARM-kompatibel ist? Oder gibts da nix?
>
> So ist das für mich nix weiter als eine FPGA-Platine die ich nichtmal mit
> dem Rechner vor mir verändern kann.
Es gibt keine Software um das auf Arm zu erstellen. -
Re: Die Nutzung des FPGA
Autor: furanku1 10.01.14 - 21:45
caldeum schrieb:
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> könnte interessant werden wenn man den FPGA
... Ahnung hätte.
Dozier hier bitte nicht über Themen von denen Du keine Ahnung hast.
Danke. -
Re: Die Nutzung des FPGA
Autor: caldeum 11.01.14 - 00:38
furanku1 schrieb:
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> caldeum schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
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> > könnte interessant werden wenn man den FPGA
>
> ... Ahnung hätte.
>
> Dozier hier bitte nicht über Themen von denen Du keine Ahnung hast.
>
> Danke.
Jawoll Chef.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.01.14 00:38 durch caldeum. -
Re: Die Nutzung des FPGA
Autor: tundracomp 11.01.14 - 22:43
rick.c schrieb:
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> Video dekodieren - dazu reicht glaube ich die Bandbreite zur CPU nicht aus
> und bringt auch nix - besser als der im i.MX6 integrierte HW Dekoder wirds
> sicher nicht gehen.
Bitte korrigieren falls Falsch!
Laut der Webseite:
> Spartan-6 CSG324-packaged FPGA — has several interfaces to the CPU, including a 2Gbit/s (peak) RAM-like bus — for your bitcoin mining needs. Or whatever else you might want to toss in an FPGA.
Für vom HW Dekoder nicht unterstütze Formate wäre das vermutlich schon interessant...
“We all know, once you connect something to the Internet — magic happens.” -
Re: Die Nutzung des FPGA
Autor: rick.c 12.01.14 - 00:13
Möglich ja, nur ist das absolut nicht trivial sowas in einem FPGA umzusetzen - da installiert man nicht einfach irgendeine Lib aus dem Internet und es läuft ;-) . Da sitzt ein Profi eine lange lange Zeit dran sowas zu entwickeln. Naja und die meisten Formate deckt der HW Codec im i.MX6 ja sowieso schon ab.
Die Bandbreite mag sogar noch reichen wenn es denn real >1GBit/s schafft.
FullHD, 30fps unkomprimiert braucht ca. 1 GBit/s plus etwas Overhead und den komprimierten Stream hinsenden. -
Re: Die Nutzung des FPGA
Autor: Wiggy 15.01.14 - 12:00
caldeum schrieb:
> > Sinn? Den FPGA zu benutzen. Muss man halt mit anderen Rechnern das Zeug
> > erstellen.
> Hmm aber wäre es dann nicht besser gewesen, eine andere FPGA-Hardware zu
> verbauen? Eine die ARM-kompatibel ist? Oder gibts da nix?
Meines Wissens gibt es keinen FPGA-Hersteller, der Tools anbietet, die auf ARM laufen. Ist auch nicht sonderlich sinnvoll, weil man mit diesen Tools dickste Quadcores mit 16GB RAM auslasten kann, wenn man's drauf anlegt. Also da braucht es richtig Bumms, da kommste mit diesen embedded SoCs nicht weit.
Und die typische Workstation eines Ingenieurs, der FPGA-Design macht, ist ein x86/AMD64-PC, da arbeitet kein Mensch auf ARM, also rentiert es sich auch nicht, das zu portieren.
Aber zum Thema ARM und FPGA: Von Altera und Xilinx gibt es FPGAs mit integrierten ARM-Cores. Bei Xilinx heißt das "Zynq", wird promotet aber als SoC, das auch ein bisschen FPGA-Logik mit dabei hat (nicht als FPGA mit ARM). Das ist glaube ich ein Dual-Core ARM A9 mit breitbandigen Verbindungen zur FPGA-Logik, also da kann man dann schon ordentlich Daten hin- und herschieben. Hat allerdings keine GPU dabei, was ein bisschen schade ist. So muss man sich sowas entweder in der FPGA-Logik basteln (aufwändig, stromtechnisch ineffizient, und die Resourcen sind dann futsch) oder drauf verzichten und mit den Nachteilen leben. Also einen Tablet oder irgendwas anderes mit Display, das Video abspielt oder dergleichen, kannste damit dann eigentlich vergessen. Da bleibt dann nur ein bisschen GUI-Geklimper...



