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Programmierl*schen

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  1. Programmierl*schen

    Autor: warten_auf_godot 09.04.15 - 10:28

    wen wundert das noch?
    Hipster ohne Informatikstudium halten sich für Entwickler nachdem sie 2 Minuten ein JavaScript Tutorial überflogen haben ... lächerlich
    Marketing ist heute schon wichtiger geworden als die eigentliche Funktion
    wenn etwas hübsch aussieht reicht das schon, wen interessiert da schon die Funktionalität?
    Antivirenprogramme, die nur nen Progressbar füllen oder Pseudo-Krypto-Tools, Hauptsache irgendwo Werbung eingeblendet und Nutzerdaten abgegriffen

    Jeder KfZ-Mechaniker, Fleischer und Friseur braucht einen Meistertitel, um einen Betrieb gründen zu können ... damit man wenigstens halbwegs anständige Arbeit bekommt
    man sollte sein Uni-Diplom in Informatik einreichen bzw. sich zertifizieren lassen müssen, um überhaupt Zugang zum App Shop zu bekommen ...

  2. Re: Programmierl*schen

    Autor: laroe 09.04.15 - 10:35

    Und ein Informatikstudium macht dann einen guten Entwickler aus?

    Ich habe kein Studium, bin aber seit 15 Jahren als Softwareentwickler tätig, meinen ersten Computer hatte ich mit 13 Jahren.
    Mich hat bei Bewerbungen nie jemand nach irgendeinem Studium gefragt...

  3. Re: Programmierl*schen

    Autor: zufälliger_Benutzername 09.04.15 - 10:49

    Du kannst dir ja ein iPhone zulegen.
    Da muss man zwar kein Diplom vorlegen, aber wenn man erstmal 100¤ hinblättern muss fallen die 2-Minuten-Javascript-Leute oft schon raus.

    Keine Ahnung was du für eine Vorstellung vom Informatikstudium hast, aber das ist nun wirklich leider kein garant dafür dass jemand wirklich gut Programmieren kann. Jeder der seine Fähigkeiten überschätzt, weil er mal ein paar Vorlesungen über Kryptografie hatte und glaubt er könne das jetzt mal locker flockig während seiner Freizeit eine sichere Verschlüsselung implementieren gefährdet die Datensicherheit genauso

    Wenn nur die ersten Bytes "verschlüsselt" werden ist übrigens eher davon auszugehen dass jemand bewusst in Kauf genommen hat, dass es nicht wirklich verschlüsselt ist, und es sich nicht um eine versehentliche fehlerhafte Implementierung handelt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.04.15 10:50 durch zufälliger_Benutzername.

  4. Re: Programmierl*schen

    Autor: Gamma Ray Burst 09.04.15 - 11:25

    laroe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ein Informatikstudium macht dann einen guten Entwickler aus?
    >
    > Ich habe kein Studium, bin aber seit 15 Jahren als Softwareentwickler
    > tätig, meinen ersten Computer hatte ich mit 13 Jahren.
    > Mich hat bei Bewerbungen nie jemand nach irgendeinem Studium gefragt...

    Braucht man es überhaupt? Es gab ein paar Theorieteile die wirklich grundlegend waren, wenn man den essentiellen Teil zusammendampft würde es ein Studium von 9-12 Monaten auch tun. Anstatt sich 4 Jahre damit zu beschäftigen das System moeglichst gut auszutricksen, nur um einen Zettel zu bekommen den nach 2 Jahren keinen mehr interessiert.

    Das Lernen hört sowieso nie auf. Die Annahme das man nach dem Studium "fertig" ist, ist einfach falsch.

    Aber egal, ich finde unser gesamtes Ausbildungssystem/Schulsystem vermurkst und ineffizient. Geht komplett an der Realitaet vorbei, konditioniert 10-15 Jahre Einzelleistungen, die einem für das Teamwork nichts bringen.

    Lebt eine Welt des statischen "Wissens" vor, die nicht existiert. Impliziert Gesellschaftstrukturen die auch nicht existieren.

    Am Ende hat das System 60-80% der Menschen völlig falsch vorbereitet.

    Ich habe das Gefuehl, dass viele gar nicht verstehen das man sich Wissen permanent erarbeiten muss. Mal abgesehen davon, dass Kreativität regelrecht weggezüchtet wird.

    Ja und dann merkt man auf einmal das wir ganz im Besonderen Kreativität braucht, und hat dann massive Probleme diese in den bestehenden Strukturen zu leben, mit all den Besitzstandswahreren die von der Realität keinen blassen Schimmer haben.

    Naja vielleicht wird das noch was bis 2040 oder so.

  5. Re: Programmierl*schen

    Autor: Niantic 09.04.15 - 14:05

    zufälliger_Benutzername schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du kannst dir ja ein iPhone zulegen.
    > Da muss man zwar kein Diplom vorlegen, aber wenn man erstmal 100¤
    > hinblättern muss fallen die 2-Minuten-Javascript-Leute oft schon raus.
    >
    > Keine Ahnung was du für eine Vorstellung vom Informatikstudium hast, aber
    > das ist nun wirklich leider kein garant dafür dass jemand wirklich gut
    > Programmieren kann. Jeder der seine Fähigkeiten überschätzt, weil er mal
    > ein paar Vorlesungen über Kryptografie hatte und glaubt er könne das jetzt
    > mal locker flockig während seiner Freizeit eine sichere Verschlüsselung
    > implementieren gefährdet die Datensicherheit genauso
    >
    > Wenn nur die ersten Bytes "verschlüsselt" werden ist übrigens eher davon
    > auszugehen dass jemand bewusst in Kauf genommen hat, dass es nicht wirklich
    > verschlüsselt ist, und es sich nicht um eine versehentliche fehlerhafte
    > Implementierung handelt.

    Ist ja auch nicht so als hätte ein informatikstudium irgendwas mit programmieren zu tun. das ist 95% mathematik, so einfach ist das. Und das kriegt man auch im ersten semester in der regel gleich verklickert: Ihr lernt hier nicht programmieren, das macht später ein programmierer!

  6. Re: Programmierl*schen

    Autor: warten_auf_godot 09.04.15 - 14:31

    Ein Informatiker hätte

    * alles verschlüsselt
    * einen vernünftigen Verschlüsselungsalgorithmus verwendet, statt dummdreist mit XOR und ner Zahl über die ersten Bytes zu brettern

    da war jemand am Werk, der zwar GUIs basteln kann, aber sonst nichts ... und auch keine Lust/Grips hatte sich einzuarbeiten.

    dieses "ich kann das nach 3 Tutorials besser als jeder mit Diplom" ist schlichtweg Autoschraubergewäsch, dass sich Maschinenbauingenieure anhören müssen ala "ich hab mir selbst beigebracht wie ich Roststellen an meinem Opel verspachteln kann, jetzt kann ich sicher auch nen Motor für den nächsten Daimler entwerfen"

    das größte Problem ist, dass alles billig, billig produziert werden soll und Hobbyisten und "Quereinsteiger" große Mengen Software schreiben, die vor Fehlern nur so strotzt und den Ruf der gesamten Branche beschädigt

  7. Re: Programmierl*schen

    Autor: sky_net 09.04.15 - 14:37

    Niantic schrieb:
    > Ist ja auch nicht so als hätte ein informatikstudium irgendwas mit
    > programmieren zu tun. das ist 95% mathematik, so einfach ist das. Und das
    > kriegt man auch im ersten semester in der regel gleich verklickert: Ihr
    > lernt hier nicht programmieren, das macht später ein programmierer!

    Genau so ist es. Informatik hat mit Programmieren und "irgendwas mit Computern" erst mal nichts zu tun.
    ich behaupte auch mal, dass es zahlreiche andere Studiengänge gibt, wo man besser Programmieren lernt, weil es tatsächlich Vorlesungen oder Übungen dazu gibt. Im Informatik Studium ist das eigentlich kein wirklicher Bestandteil.

    Ich bin zB auch Informatiker und habe von Programmieren eigentlich nicht wirklich Ahnung. Ja, nen bisschen Scriptsprachen kann ich und ich kann mir sicher auch mehr beibringen im Selbststudium, sehe aber keinen Bedarf dafür. Abgesehen davon, dass ich damit weit davon entfernt wäre mich wirklich Softwareentwickler nennen zu können.
    Leider ist heutzutage der Irrglaube, man könnte nach dem Lesen von ein paar Tutorials als Softwareentwickler arbeiten, weit verbreitet. Auch viele Firmen haben noch nicht erkannt, dass gute Entwickler mehr machen, als einfach nur nen paar Zeilen Code zu schreiben und daher auch Geld kosten.

    In diesem Beispiel geht es ja aber um eine absichtliche Täuschung. Ich glaube kaum, dass da versehentlich eine nicht funktionierende Verschlüsselung eingebaut wurde. Eher: wir gaukeln den Leuten verschlüsselte Daten vor. Dafür braucht es keine guten Programmierer sondern lediglich genug kriminelle Energie.

  8. Re: Programmierl*schen

    Autor: Anonymer Nutzer 09.04.15 - 14:49

    Man muss aber kein Informatiker sein, um eine App zu programmieren. Das ist ja der Sinn dahinter. Abgesehen davon, dass die meisten Informatiker eh schon schlechte Programmierer abgeben und dieser Umstand die Situation überhaupt nicht bessern würde.

    Man muss auch kein Ingenieur sein, um ein Auto zu reparieren. Was ich persönlich gut finde. Ich könnte es mir nicht leisten, mein Auto von echten Ingenieuren durchchecken/reparieren zu lassen.

  9. Re: Programmierl*schen

    Autor: warten_auf_godot 09.04.15 - 14:57

    Gamma Ray Burst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > laroe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und ein Informatikstudium macht dann einen guten Entwickler aus?
    > >
    > > Ich habe kein Studium, bin aber seit 15 Jahren als Softwareentwickler
    > > tätig, meinen ersten Computer hatte ich mit 13 Jahren.
    > > Mich hat bei Bewerbungen nie jemand nach irgendeinem Studium gefragt...
    >

    und genau das ist das Problem:

    alles soll billig, billig produziert werden und Hobbyisten und "Quereinsteiger" schreiben große Mengen Software, die vor Fehlern nur so strotzt und den Ruf der gesamten Branche beschädigt

    die durchschnittliche Erfolgsquote outgesourcter IT-Projekte beträgt 40%, weil sich auf Ausschreibungen selbsternannte Entwickler melden, die GUIs erstellen und einige Libraries benutzen können. Wenn Sie dann vor einem Problem stehen, für dass es keine auf Stack Overflow keine Lösung oder keine Drittanbieter Library gibt, siehst's schnell düster aus.

    Schreib mit Deinen "15 Jahren" Erfahrung:
    * ein Betriebssystem
    * einen Hypervisior/VMM
    * berechne die optimale Beladung von Schiffscontainern für Waren mit unterschiedlichen Größen/Gewichten, die jeweils mit unterschiedlichen Gewinn transportiert werden können (knapsack problem) oder erkläre Deinem Auftraggeber, warum das für große Container-/Warenmengen problematisch werden könnte
    * einen Algorithmus, der als Eingabe einen anderen Algorithmus akzeptiert und entscheidet, ob ebendieser bei jeder beliebigen Eingabe zu einem Ergebnis kommt bzw. anhält

    dieses "ich kann das nach 15 Jahren besser als jeder mit Diplom" ist schlichtweg Autoschraubergewäsch, dass sich Maschinenbauingenieure anhören müssen ala "ich hab mir selbst beigebracht wie ich Roststellen an meinem Opel verspachteln kann, jetzt kann ich sicher auch nen Motor für den nächsten Daimler entwerfen"
    nein, kannst Du nicht ... und es leuchtet bei Ingenieuren jedem ein, warum das so ist

    spiel weiter an Deinen RoR Webseiten herum oder programmiere Onlineshops in PHP ... aber lass die richtigen Informatiker Ihre Arbeit machen ... und behaupte niemals, Du hättest Dir Know-How eines Unistudiums in 15 Jahren "sudo apt-get xy" angeeignet

    auch 40 Jahre KfZ-Werkstatt machen aus einem Autoschrauber/Rostspachtler keinen Ingenieur, der Motoren entwicklen könnte ...

  10. Re: Programmierl*schen

    Autor: Anonymer Nutzer 09.04.15 - 15:13

    warum sollte man denn einen Informatiker für etwas einstellen was auch ein Programmierer erledigen kann? Gerade beim Thema Apps?

    Und Du meinst, sich Hilfe auf Stack Overflow zu holen ist schäbig, aber sich auf gelernte Algorithmen zu stützen die man selber nicht erarbeitet hat, ist etwas völlig anderes?

  11. Re: Programmierl*schen

    Autor: nicoledos 09.04.15 - 19:22

    Was macht jetzt jemand mit einem Informatikstudium so besonders?

    Der größte Teil des Studiums besteht darin, sich sinnloses Wissen anzueignen, nur um irgendwelche Prüfungen zu bestehen. Prüfungen, die zum Teil nicht mal auf die Vorlesungen angepasst sind. Die Inhalte sind nutzlos, weil diese im jeweiligen Gebiet sowieso nur Grundlagenwissen vermitteln, welches man sich auch so aneignen kann. Dazu sind die Kurse deren Bezeichnung nicht wert. Mit dem, was man dort zb. als "Linux Administration" geboten bekommt besteht man nicht mal ein LPIC1. Für weiteres praxisrelevante Wissen muss man sich selbst spezialisieren. Aber dabei nicht auf die Unterstützung der Profs. hoffen.

    Dazu die tollen Profs. Da wären jene, deren Material eher historischen Wert hat und seit 40 Jahren nie aktualisiert wurde. Andere akzeptieren nichts außer deren eigenen wahren Pfad. Oder der Student wird einfach nur ständig verar... . Was ich im Studium erlebt habe kann ich nur als Zeit und Energieverschwendung bezeichnen.

  12. Re: Programmierl*schen

    Autor: Anonymer Nutzer 09.04.15 - 20:54

    warten_auf_godot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Jeder KfZ-Mechaniker, Fleischer und Friseur braucht einen Meistertitel, um
    > einen Betrieb gründen zu können ... damit man wenigstens halbwegs
    > anständige Arbeit bekommt
    > man sollte sein Uni-Diplom in Informatik einreichen bzw. sich zertifizieren
    > lassen müssen, um überhaupt Zugang zum App Shop zu bekommen ...

    Ja, zurück ins Mittelalter, wo Gilden bestimmen durften wer was darf und die Oberbonzen sich daran eine goldene Nase verdienten. Dass selbst Doktortitel nichts aussagen, weiss selbst jede Hausfrau seit Guttenberg.
    Einige der größten Softwarehäuser wurden von Leuten gegründet, die kein abgeschlossenes Studium gemacht haben. Viele haben mehr drauf als die stupiden Theoretiker, die zwar an der Uni beste Noten bekommen, auf dem freien Markt aber nichts gerissen kriegen, weil ihnen die Anleitung zum freien Denken fehlt.

  13. Re: Programmierl*schen

    Autor: Anonymer Nutzer 09.04.15 - 20:56

    warten_auf_godot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Informatiker hätte
    >
    > * alles verschlüsselt
    > * einen vernünftigen Verschlüsselungsalgorithmus verwendet, statt
    > dummdreist mit XOR und ner Zahl über die ersten Bytes zu brettern
    >
    > da war jemand am Werk, der zwar GUIs basteln kann, aber sonst nichts ...
    > und auch keine Lust/Grips hatte sich einzuarbeiten.

    Keine Lust kann auch so manch Informatikabsolvent haben. Grips braucht man nicht, weil es für die Verschlüsselung bereits fertige Bibliotheken gibt.

  14. Re: Programmierl*schen

    Autor: SelfEsteem 09.04.15 - 22:26

    warten_auf_godot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schreib mit Deinen "15 Jahren" Erfahrung:
    > * ein Betriebssystem
    > * einen Hypervisior/VMM
    > * berechne die optimale Beladung von [.... blaaa blaa ....]

    Mmhm, erinnerst mich an einen netten Kerl, der mal bei uns gearbeitet hat.
    Die Buzzwords hatte der alle drauf und war tierisch ueberzeugt vom seinem
    Wissen ... womit er leider allein stand. Bis auf die taegliche Partie Bullshitbingo konnte der leider auch nie etwas gewinnen - schon garkein Standing in Projekten.
    Nunja ... hab den Knallkopf letzten Monat dann rausgeworfen, weil mir so danach war. Jetzt hat er zumindest Land gewonnen - immerhin etwas.

    So long, war schoen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.04.15 22:27 durch SelfEsteem.

  15. Re: Programmierl*schen

    Autor: frostbitten king 10.04.15 - 10:16

    Und so eine Schrottsoftware kommt dann raus, wenn du das irgendeinen abgeschlossenen HTL Schüler bauen lasst, der glaubt er kann programmieren, oder halt Deutschland abgeschlossenes ABI. Ich weiß ja wie es bei mir selbst war. Studiere Software Engineering an da TU Wien. Nach 2 Semestern hab ich gelernt, dass ich von Software Entwicklung NULL Ahnung hatte. Und sowas gründet dann eine Software Firma und hat dann solche Programmierpraktiken. Die Balance zwischen theoretischer Informatik und Software Entwicklung ist bei meinem Studium ganz gut gelöst (gewesen - Anm: seit 2-3 Jahren fahren sie bei uns das Informatik Studium gegen die Wand).

  16. Re: Programmierl*schen

    Autor: wowaz 10.04.15 - 11:21

    Wieso muss es immer zu einer Art Krieg ausarten, wenn Studierte auf nicht Studierte treffen?
    Es gibt für beide eine Daseinsberechtignung. Man sollte auch nicht alle über einen Kamm scheren. Es gibt bei den Studierten gute Leute, aber auch Pfeifen, so auch bei den nicht Studierten.

    Diese Diskussion geht im übrigen auch am Thema vorbei. Ob der Entwickler ein Studierter ist oder nicht hätte an der Anwendung nichts geändert. Die Anwendung wurde so geschrieben, dass sie eine Verschlüsselung vorgauckelt und mehr nicht.
    Mich würde es nicht wundern, dass im nächsten Zuge damit geworben worden wäre, dass die Anwendung auch auf leistungsschwachen Geräten schnell läuft und kaum zusätzlichen Akku in Anspruch nimmt.

  17. Re: Programmierl*schen

    Autor: Moe479 12.04.15 - 12:24

    ich denke auch es hat weniger mit der form der ausbildung zu tun als mit der energie die man selbst reinsteckt/reinstecken kann, ich würde sogar behaupten, dass die allermeisten menschen alles lernen können, es ist zu 90% interesse und wenn überhaupt nur zu 10% talent, egal worum es es geht.

    ich habe studium und ba durch und muss sagen, erst die ba und dann das studium währe der bessere weg gewesen, aber ich profitiere täglich von beidem, genauso auch von vielen sachen die ich einfach nur gelesen, ausprobiert und so selbst verstanden habe.

    in beiden ausbildungsformen wurde mir aber auch viel atm unnützes vermittelt, das rangiert von techniken von über-über-morgen, die vermutlich bis zu meinem ableben keine nutzbringende anwendungen finden werden, bis hin zu realem unsinn aus der praxis.

    wenn wir schon über die qualität einer ausblidung sprechen müssen wir ansich nur über chancen sprechen inhalte zu erwerben und zu begreifen, die chance etwas zu erlernen erhöht sich ungemein wenn es einen praktischen anwendungsfall gibt, wenn man ausreichend zeit bekommt und das nötige interesse geweckt wird - also das wissen selbst anwendungen finden kann, der unterhalt gesichert ist und die didaktik motiviert. in berufsausbildung und studium habe ich situationen erlebt in denen es an dem einem, dem anderem oder allem mangelte, und so die qualtät ungemein schmälerte.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.04.15 12:36 durch Moe479.

  18. Re: Programmierl*schen

    Autor: knobi 12.04.15 - 16:28

    Ich denke nicht, dass das Problem, welches hier vorliegt, etwas mit der Ausbildung des Übeltäters zu tun hat.

    Sicherlich gibt es viele Bereiche, in welchen Studierte in der Regel wesentlich besser abschneiden und geeigneter sind, aber in diesem Fall geht es um bereits gelöste Probleme, insbesondere da man für Krypto wohl eh nur bewährte Libs verwenden sollte. Diese Anwendung hätte ein guter und sauber arbeitender Autodidakt gewiss passabel umsetzen können.

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