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  5. › NSA-Affäre: "Verschlüsselung ist…

die Basis fehlt noch

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  1. die Basis fehlt noch

    Autor: x2k 06.09.13 - 18:38

    Es gibt immernoch keine App um verschlüsselte emails zu versenden. Zumindest für Android habe ich keine gefunden. Ich weiß nicht ob Google solche funktionen verbietet aber merkwürdig ist das schon. Das einzige was ich gefunden habe war eine app um sms mit pgp zu verschlüseln. Es wäre mal toll wenn verschlüsselung als Funktion in die Mail apps von Samsung htc und co einfließen würden.

  2. Re: die Basis fehlt noch

    Autor: Winchester 06.09.13 - 21:21

    Na klar gibt es die. K9 Mail mit APG für Android.

  3. Re: die Basis fehlt noch

    Autor: Nocta 06.09.13 - 21:29

    Aha und du willst wirklich deinen privaten Schlüssel + Passphrase auf deinem Smartphone verwenden?

    Ist bereits möglich, aber ... seriously?

  4. Re: die Basis fehlt noch

    Autor: /mecki78 06.09.13 - 21:50

    x2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt immernoch keine App um verschlüsselte emails zu versenden.
    > Zumindest für Android habe ich keine gefunden.

    Tja... ich sag's ja nicht gerne, aber iOS (sprich Apples Mail App für iOS) kann das von Haus aus. Scheint mir also eher ein Android Problem zu sein.

    /Mecki

  5. Re: die Basis fehlt noch

    Autor: x2k 07.09.13 - 10:17

    War k9 nicht der name von einem Roboter Hund aus einer dr who folge?
    Das ist auf jeden Fall ein Anfang aber ich glaube die breite Masse verschlüsselt erst wenn jedesmal vor dem senden ein großer roter dialog auftaucht mit warnmeldungen, die den Leuten angst machen. Und wenn wenn die main app auf dem handy es dann auch kann. Warnungen wie: Vorsicht ! Unverschlüsselte Mails können Pferde fleisch enthalten. ;-)

  6. Re: die Basis fehlt noch

    Autor: /mecki78 09.09.13 - 00:46

    x2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist auf jeden Fall ein Anfang aber ich glaube die breite Masse
    > verschlüsselt erst wenn jedesmal vor dem senden ein großer roter dialog
    > auftaucht mit warnmeldungen, die den Leuten angst machen.

    Manche behaupten ja, man muss Leute zu ihrem Glück zwingen, aber das sehe ich eigentlich nicht so. Dinge setzen sich durch, weil Leute es so wollen und nicht weil sie dazu gezwungen werden. Im Gegenteil, Zwang führt manchmal zu Trotz und Leute sagen dann "So, und jetzt erst recht nicht! Weil befehlen lasse ich mir schon aus Prinzip nichts"

    Es geht schon damit los, dass eigentlich jeder weiß, dass E-Mails nicht wirklich sicher sind, aber ich habe noch nie jemand erlebt, der dann gefragt hat "Was könnte ich eigentlich machen, damit es sicher ist?" Stattdessen wird es einfach so hingenommen, ist halt nunmal so, und fertig.

    /Mecki

  7. Re: die Basis fehlt noch

    Autor: DerGoldeneReiter 09.09.13 - 01:24

    Ja, es wird hingenommen, aber hinterher wird auch fleißig gewundert, wenn man z.B. ein Anruf von der NSA bekommt, weil man seine Wanderroute über unverschlüsselte Mails übermittelt, die unwissentlich an geheimen Posten vorbeiführen.

  8. Re: die Basis fehlt noch

    Autor: x2k 09.09.13 - 09:20

    Ed geht ja nicht darum jemanden zu zwinge sondern eher darium das problem ins Bewusstsein zu bekomen.

  9. Re: die Basis fehlt noch

    Autor: /mecki78 09.09.13 - 12:36

    x2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ed geht ja nicht darum jemanden zu zwinge sondern eher darium das problem
    > ins Bewusstsein zu bekomen.

    Früher hat jeder Browser initial beim ersten Absenden einer Form den Nutzer gewarnt, dass diese Daten unverschlüsselt gesendet werden. Das einzige was die Leute daraufhin gemacht haben, ist die "Nerv mich nicht mehr damit" Checkbox zu setzen und daher machen das Browser jetzt nicht mehr. Selbst wenn du den Leuten das einmal deutlich vor Augen führst, nehmen sie es zwar zur Kenntnis, aber "sie nehmen es nicht an". Zwischen etwas wahrnehmen und etwas wirklich wahrnehmen liegen Welten. Das Stichwort heißt hier "selektive Wahrnehmung". Der Mensch nimmt viele Dinge aktiv und bewusst war, aber sein Gehirn unterteilt diese Dinge in wichtige und unwichtige Information und nur die wichtige Information bleibt hängen.

    Beispiel: Jeden Tag wenn ich in die Arbeit fahre, stehe ich im Stau. Diese Aussage stimmt so gut wie nie. Führt man objektive Statistik, stellt man fest, die meisten Menschen stehen viel seltener im Stau als sie nicht im Stau stehen. Aber nicht im Stau zu stehen ist nicht wichtig, d.h. diese Information ordnet unser Gehirn als unwichtig ein. Im Stau zu stehen hingegen ist wichtig (weil wir jetzt zu spät in die Arbeit oder zu spät zu einem Termin kommen), diese Information wird unter wichtig eingeordnet. Rufen wir die Informationen ab, dann liefert das Gehirn hauptsächlich die wichtigen Informationen, nicht die unwichtigen, und die betreffen diverse Fahrten, wo wir im Stau standen, ergo haben wir den subjektiven Eindruck dauernd im Stau zu stehen.

    Dass gewisse Daten nicht verschlüsselt und für jedermann einsehbar ist, erscheint den meisten Menschen nicht als wichtig. Es erscheint ihnen solange nicht als wichtig, solange ihnen dadurch kein Nachteil entsteht. Wer einmal aufgrund einer unverschlüsselten Mails in Probleme geraten ist, der sieht das natürlich anders, aber die meisten Leute gehen naiver Weise davon aus, dass ihnen nichts passieren kann. Die Aussage "Ich hab doch nichts zu verbergen" beruht auch auf selektiver Wahrnehmung. Natürlich habe ich etwas zu verbergen, jeder Mensch hat Dinge, die er lieber vor gewissen Personen verbergen will. Aber solange der Fall nicht eintritt, dass die falschen Informationen in die falschen Hände gelangen, solange geht man fälschlicherweise davon aus, nichts zu verbergen zu haben.

    Viele Leute geben auf Facebook unbekümmert Dinge über sich preis, von denen sie eigentlich nicht wollen, dass sie gewisse Leute erfahren... aber darauf achten sie nicht. Ich wette aber, die Leute, die wegen eines Facebook Posts schonmal in massive Probleme geraten sind, die verhalten sich heute ganz anders auf Facebook. Wer z.B. auf Facebook geschrieben hat, dass sein Chef ein A... ist, und deswegen am nächsten Tag zum Chef musste, der überlegt sich in Zukunft ganz genau, was er über seinen Chef oder seine Firma auf Facebook sagt. Die Leute, die auf Facebook öffentlich bekannt geben, wann sie im Urlaub sind und dann ihre Wohnung ausgeräumt vorfinden (weil Diebe praktischer Weise genau wussten, wann sie einbrechen können und niemand zu Hause ist), die werden sich in Zukunft genau überlegen, wem sie verraten, dass sie demnächst für längere Zeit im Urlaub fahren.

    Aus Fehlern wird man klug. Aber solange Fehler ohne Konsequenzen bleiben, erkennt man nicht, dass man einen Fehler gemacht hat. Solange man unverschlüsselt Daten durch das Netz jagt und dieses augenscheinlich ohne Konsequenzen bleibt, solange wird man das nicht als Fehler erkennen. Und ein Mail Client, der jedes mal warnt, dass eine E-Mail nicht verschlüsselt ist, der geht Leute nur auf die nerven. Kann man das abschalten, ist das das erste, was sie abschalten werden (und aus den Augen aus dem Sinn) und kann man das nicht abschalten, denn werden die meisten lieber zu einem anderen Mailclient wechseln.

    /Mecki

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