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Die "Haben ja nichts zu verbergen" Fraktion …

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  1. Re: Die "Haben ja nichts zu verbergen" Fraktion …

    Autor: Wallbreaker 28.03.15 - 02:10

    Nichts für ungut, doch da wird nichts passieren. Diese scheinheiligen Ignoranten, werden auch weiterhin deutlichste Anzeichen für anlasslose Überwachung ausblenden, dass sie es unterm Strich überhaupt nicht verdient haben gerettet zu werden.
    Wer die Augen verschließt und sich mit nichts beschäftigt, trotz aller effektiven Beweise, der ist ohnehin schon verloren.
    So viele Leute wurden schon als Spinner und Verschwörungstheoretiker verspottet, dann wird nach und nach alles bestätigt und sie werden nach wie vor ignoriert.
    Gegen soviel Dummheit hat man keine Chance, lasst sie untergehen sie haben ihre Wahl getroffen.

  2. Re: Die "Haben ja nichts zu verbergen" Fraktion

    Autor: Wallbreaker 28.03.15 - 02:38

    Soley schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist einfach nicht ökonomisch sinnvoll, ALLE Daten zu verschlüsseln...

    Ökonomie ist irrelevant, hier geht es um weit wichtigere Ziele.

    > Das Internet ist ein reines Übertragungsmedium und durch Verschlüsselung
    > müssen mehr Daten übertragen werden und hinzu kommt die Verzögerung beim
    > Ver- und Entschlüsseln.

    Unsinn. Heutzutage ist dieser Overhead derart minimal, dass das nicht einmal mehr als Belastung durch geht.

    > Bei E-Mails und Chat-Nachrichten mag das egal sein, aber wieso soll ich
    > jeden noch so unwichtigen Traffic verschlüsseln? Wenn ich mir bei Youtube
    > ein Katzenvideo angucke, dann kann das auch gerne unverschlüsselt über die
    > Leitung gehen (besonders, wenn ich es mir auf dem Handy ansehe... dort
    > killt die Verschlüsselung den Akku und braucht zusätzliches Datenvolumen
    > auf).

    Exakt alles an Unwichtigem gehört ebenso verschlüsselt, ganz egal wie belanglos es in manchen Augen sein mag, denn für andere sind solche Daten überaus relevant in ihrer Summe. Es gibt grundsätzlich keine belanglosen Datensätze. Wenn zudem alles verschlüsselt wird, lässt sich auch nicht länger unterscheiden, was wichtig ist und was nicht. Und das will ich dann sehen wie Geheimdienste und Co, aus über 500 Exabyte an verschlüsselten Daten etwas Relevantes finden.

    > Irgendwo ist es auch einfach nur paranoid alles verschlüsseln zu wollen.

    Es ist richtig und schützt die Privatsphäre, die man digital einfach mit Füssen tritt. Jeder hat eine und ebenso eine natürliche Intimsphäre, wie auch Dinge die man nicht einmal vertrautesten Personen mitteilen würde. Aber der Staat soll dies einfach lesen dürfen? Was sich zudem beliebig als Druckmittel einsetzen lässt, und für weit Schlimmeres.

    > Verschlüsselt ihr auch eure Briefe Ende-zu-Ende? Die sind nämlich sehr
    > leicht mitzulesen...

    Sind sie nicht. Einen Brief musst du öffnen und somit beschädigen, was in jedem Fall auffällt. Mal davon abgesehen dass das in kleinster Weise praktikabel wäre. Wer soll denn Milliarden an Briefen in Rekordzeit, öffnen, lesen, auswerten und wieder haargenau so verschließen wie sie einmal abgeschickt wurden, um einen Eingriff zu verschleiern? So was ist nur digital möglich.
    Heute werden ohnehin die wirklich relevanten Daten, fast nur noch über das Netz verschickt, was interessieren da noch Briefe.

    > Und erreichten tut man damit auch nicht wirklich was.

    Alles was der Freiheit dient musste schon immer erkämpft werden.

    > Gut, dann können die
    > irgendwann keine Nachrichten mehr abfangen... Dann zwingen die halt die
    > OS-Hersteller dazu Hintertürchen einzubauen und dann kann man sich die
    > Verschlüsselung auch gleich schenken.

    Dann nutze weiterhin Windows und OSX, dann kannst mit Sicherheit davon ausgehen, dass so etwas nicht ausgeschlossen wäre. Mal von abgesehen das die Kryptographie-Bibliothek in Windows, ohnehin seit Windows 95 kompromittiert sein soll.

  3. Re: Die "Haben ja nichts zu verbergen" Fraktion …

    Autor: Wallbreaker 28.03.15 - 03:02

    Ich will dir zwar nichts unterstellen, doch du solltest dich einmal ernsthaft mit VPNs auseinandersetzen. Was du da schreibst entspricht nicht der Realität, in der zu keinem Zeitpunkt Zugriff aus diese Daten besteht. Es ist vollkommen egal wo diese Daten überall hindurch geleitet werden, außer für den Nutzer und den VPN-Anbieter ist nichts davon jemals lesbar. Und das gilt ab dem verschlüsselten Einloggen in diese Verbindung, bis diese wieder verlassen wird. Ab hier kommt wieder der DE-CIX ins Spiel, wenn man wieder ohne Schutz unterwegs ist.
    So oder so muss einen entweder der VPN-Anbieter hintergehen, oder man muss in der Lage sein, die zugrundeliegende Kryptographie knacken zu können.
    Den Anbieter sollte man daher immer mit Vorsicht wählen, und idealerweise ein VPN mit Tor etc. kombinieren.

  4. Re: Die "Haben ja nichts zu verbergen" Fraktion

    Autor: Moe479 29.03.15 - 04:43

    irgendeiner wird auch in bewegungsmuster auis wow terrorgefahr hineininterpretieren ... wollen ...

    das establischment ist es seit sehr langem gewöhnt die kommunikation des volkes zu überwachen, früher wurden auch ganze wagons mit post an den grenzen geöffnet, nach oppositionellem material durchforstet usw., davor wurden postreiter und kutschen angehalten und verdächtige korrespondenz beschlagnahmt ...

    das internet, als 'neuer' transportweg für nachrichten war den kontrollueren dieser welt aufgrund seiner anonymität und geschwindigkeit von anfang an suspekt, es war abzusehen dass sie sehr bemüht sein werden alles und jeden auch dort auf schritt und tritt überwachen zu wollen.

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