1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › NSU 2.0: Unkontrollierte Polizisten…

Arme Polizisten!

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Arme Polizisten!

    Autor: smonkey 22.07.20 - 10:23

    Nicht nur, dass Sie sich regelmäßig mit Flaschen und Steinen bewerfen lassen müssen, angespuckt und getreten werden, von Clans verfolgt und von Reichsbürgern bedroht, nein, sie müssen sich auch noch ständig Pauschalvorwürfe über Rassismus, Rechtsextremismus, Racial-Profiling, Polizeibrutalität, Terror-Zellen usw. gefallen lassen. Und das alles zu einem unterdurchschnittlichen Lohn [2].

    Mein Respekt gilt jedem Beamten und Beamtin da draußen, die sich täglich mit Leib und Leben für unsere Sicherheit einsetzen. Was nicht bedeutet, dass die schwarzen Schafe nicht ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden sollen. Allerdings sehe ich in Zeiten von stark wachsender Gewalt gegen Polizisten und Rettungskräften [4], von undurchdringlichen Strukturen in der organisierten (Clan-) Kriminalität, tausenden185.736 offenen Haftbefehlen [1], zig Tausender illegaler Aufenthalte, hunderter islamistischer Gefährder [3]... noch ganz andere Gefahren für die Demokratie!

    1) https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-05/kriminalitaet-deutschland-sicherheit-politisch-motivierte-straftaten-haftbefehle
    2) https://orange.handelsblatt.com/artikel/33878
    3) https://www.welt.de/politik/deutschland/article211015095/Bundeskriminalamt-Zahl-islamistischer-Gefaehrder-in-Deutschland-sinkt.html
    4) https://www.tagesschau.de/faktenfinder/gewalt-polizei-101.html



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.20 10:33 durch smonkey.

  2. Re: Arme Polizisten!

    Autor: TrollNo1 22.07.20 - 10:33

    Ist doch wie bei den Jugendlichen. Sie sind laut, pöbeln nur rum, haben keinen Anstand. Hören IMMER laute Musik, vor allem in Bus und Bahn...

    Und dann gibt es noch die 98% anderen, die das alles nicht machen, aber ständig das zu hören bekommen.

    Die unauffälligen werden übergangen, weil sie eben unauffällig sind.

    Nur: wenn hier Terrorismus gefördert wird und die Ermittlung dann wieder irgendwann im Sandverläuft, erwarte ich von den ganzen "guten" Polizisten, dass sie sich dagegen auflehnen und ihren Behörden die Hölle heiß machen. Es geht hier nicht um kleine Dinge, die man halt so unauffällig abfragen kann und dann nen kleinen Vorteil draus hat. Es geht hier um Terrorismus und so gesehen um Landesverrat! Dagegen sollte sich jeder Polizist im Innersten wehren und gerne auch laut äußern. Wo ist die Petition der ganzen hart arbeitenden Polizisten, die fordern, dass so Vergehen aufgeklärt werden müssen und sie jede Untersuchen unterstützen werden?

    Nochmal, hier geht es nicht darum, dass da einer die neue Adresse seiner Ex rausfindet oder so. Das ist auch falsch, aber das ist wohl kaum zu verhindern. Es geht hier um Morddrohungen und eine organisierte Subkultur innerhalb einer Behörde.

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  3. Re: Arme Polizisten!

    Autor: Lanski 22.07.20 - 10:37

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht nur, dass Sie sich regelmäßig mit Flaschen und Steinen bewerfen
    > lassen müssen, angespuckt und getreten werden, von Clans verfolgt und von
    > Reichsbürgern bedroht, nein, sie müssen sich auch noch ständig
    > Pauschalvorwürfe über Rassismus, Rechtsextremismus, Racial-Profiling,
    > Polizeibrutalität, Terror-Zellen usw. gefallen lassen. Und das alles zu
    > einem unterdurchschnittlichen Lohn [2].
    >
    > Mein Respekt gilt jedem Beamten und Beamtin da draußen, die sich täglich
    > mit Leib und Leben für unsere Sicherheit einsetzen. Was nicht bedeutet,
    > dass die schwarzen Schafe nicht ermittelt und zur Rechenschaft gezogen
    > werden sollen. Allerdings sehe ich in Zeiten von stark wachsender Gewalt
    > gegen Polizisten und Rettungskräften, von undurchdringlichen Strukturen in
    > der organisierten (Clan-) Kriminalität, tausenden185.736 offenen
    > Haftbefehlen [1], zig Tausender illegaler Aufenthalte, hunderter
    > islamistischen Gefährder [3]... noch ganz andere Gefahren für die
    > Demokratie!
    >
    > 1) www.zeit.de
    > 2) orange.handelsblatt.com
    > 3) www.welt.de

    Das ist doch schon sehr pauschalisierend und meiner Meinung nach weit am Thema vorbei.

    Es geht dir wohl um die Polizisten die ganz offensichtlich ihre Arbeit erledigen, genau wegen denen wird das ja so hart diskutiert hier. Und genau die sollten den meisten Nutzen von einer Lückenlosen und sauberen Aufklärung dieser Sache haben.

    Solche Vorkommen stürzen manchen Polizist der seine Aufgabe ernst nimmt sicher in ein tiefes Loch und erschüttert seinen Glauben an die Aufgabe. UND sorgt nur dafür, dass er von mehr Leuten mit mehr Steinen und sonstwas beworfen wird und noch weniger Respekt bekommt. Es schadet der Polizei und der gesamten Gesellschaft.

    JEDER hat etwas davon, wenn das sauber und schnell geklärt wird.
    Außer denen die es waren, und die sollten auch nichts mehr haben.

  4. Re: Arme Polizisten!

    Autor: smonkey 22.07.20 - 10:39

    TrollNo1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nochmal, hier geht es nicht darum, dass da einer die neue Adresse seiner Ex
    > rausfindet oder so. Das ist auch falsch, aber das ist wohl kaum zu
    > verhindern. Es geht hier um Morddrohungen und eine organisierte Subkultur
    > innerhalb einer Behörde.

    Dem stimme ich soweit zu, mit einer kleinen Ausnahme: Die meisten Polizisten wollen doch Aufklärung. So kam auch zu der Studie zum Racial Profiling von Seitens der Polizei viel Zuspruch, und Kritik an Seehofers absage. Dass diese Studie (vorerst) nicht kommt, dafür ist alleine ein seniler Greis in der Position des Bundesinnenministers verantwortlich.

  5. Re: Arme Polizisten!

    Autor: Lanski 22.07.20 - 10:42

    TrollNo1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist doch wie bei den Jugendlichen. Sie sind laut, pöbeln nur rum, haben
    > keinen Anstand. Hören IMMER laute Musik, vor allem in Bus und Bahn...
    >
    > Und dann gibt es noch die 98% anderen, die das alles nicht machen, aber
    > ständig das zu hören bekommen.
    >
    > Die unauffälligen werden übergangen, weil sie eben unauffällig sind.
    >
    > Nur: wenn hier Terrorismus gefördert wird und die Ermittlung dann wieder
    > irgendwann im Sandverläuft, erwarte ich von den ganzen "guten" Polizisten,
    > dass sie sich dagegen auflehnen und ihren Behörden die Hölle heiß machen.
    > Es geht hier nicht um kleine Dinge, die man halt so unauffällig abfragen
    > kann und dann nen kleinen Vorteil draus hat. Es geht hier um Terrorismus
    > und so gesehen um Landesverrat! Dagegen sollte sich jeder Polizist im
    > Innersten wehren und gerne auch laut äußern. Wo ist die Petition der ganzen
    > hart arbeitenden Polizisten, die fordern, dass so Vergehen aufgeklärt
    > werden müssen und sie jede Untersuchen unterstützen werden?
    >
    > Nochmal, hier geht es nicht darum, dass da einer die neue Adresse seiner Ex
    > rausfindet oder so. Das ist auch falsch, aber das ist wohl kaum zu
    > verhindern. Es geht hier um Morddrohungen und eine organisierte Subkultur
    > innerhalb einer Behörde.

    +1

    Ich würde aber schon so weit gehen, dass auch nicht mehr möglich ist die Daten seiner Ex einzusehen. Da muss was getan werden, nicht nur technische Begrenzungen solcher Möglichkeiten sondern auch ein Ausmisten innerhalb des Personals meiner Meinung nach.

    Sicher wird der Großteil der Polizei ordentliche Arbeit leisten und tun wozu sie berufen sind.
    Aber solche Elemente wie in diesem Fall schaden genau denen wohl am allermeisten.

  6. Re: Arme Polizisten!

    Autor: TrollNo1 22.07.20 - 10:45

    Lanski schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Ich würde aber schon so weit gehen, dass auch nicht mehr möglich ist die
    > Daten seiner Ex einzusehen. Da muss was getan werden, nicht nur technische
    > Begrenzungen solcher Möglichkeiten sondern auch ein Ausmisten innerhalb des
    > Personals meiner Meinung nach.


    Ich hab ja geschrieben, dass das mit der Ex auch falsch ist. Es ist aber eben eine ganz andere Dimension als wenn da Terroristen unterstützt werden.

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  7. Re: Arme Polizisten!

    Autor: smonkey 22.07.20 - 10:46

    Lanski schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist doch schon sehr pauschalisierend und meiner Meinung nach weit am
    > Thema vorbei.

    Wo bitte pauschalisiere ich? Ich nenne konkrete Fakten, teils mit Quellen belegt.

    > UND sorgt nur dafür, dass er von mehr Leuten mit mehr Steinen und sonstwas
    > beworfen wird und noch weniger Respekt bekommt.

    Das ist doch jetzt wirklich abwegig. Als würde die schwerwiegenden Verfehlungen Einzelner die tätlichen Übergriffe gegen alle Polizisten rechtfertigen!

  8. Re: Arme Polizisten!

    Autor: foobarJim 22.07.20 - 10:47

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht nur, dass Sie sich regelmäßig mit Flaschen und Steinen bewerfen
    > lassen müssen, angespuckt und getreten werden, von Clans verfolgt und von
    > Reichsbürgern bedroht, nein, sie müssen sich auch noch ständig
    > Pauschalvorwürfe über Rassismus, Rechtsextremismus, Racial-Profiling,
    > Polizeibrutalität, Terror-Zellen usw. gefallen lassen. Und das alles zu
    > einem unterdurchschnittlichen Lohn [2].

    Diese Pauschalisierungen findet man leider in vielen Bereichen nicht nur gegenüber der Polizei. Aufgrund einer kleinen Minderheit wird ein Urteil über die Gesamtheit erstellt. Aber gerade deswegen ist es so wichtig die schwarzen Schafe ausfindig zu machen. Auch die Polizei sollte ein Interesse daran haben Kollegen aus dem Dienst zu entfernen, die sich nicht an die Regeln halten. Aus gutem Grund hat die Polizei in manchen Bereichen mehr Rechte als der Normalbürger. Aber um so wichtiger ist es diese Rechteerweiterung eng zu begrenzen und nur mit Begründung anzuwenden. Ebenso muss ein Polizist sich rechtfertigen wenn er diese Rechteerweiterung anwendet. Macht verleitet zu Machtmissbrauch. Eine Überprüfung der Rechteerweiterung ist notwendig. Findet dies nicht statt habe wir eine Polizei die mehr schadet als nützt.

  9. Re: Arme Polizisten!

    Autor: SP1D3RM4N 22.07.20 - 10:59

    Laut Quelle 2 verdient ein Polizist schon einmal nicht unterdurchschnittlich, außer du möchtest Pauschalisieren, was du ja nicht willst. ;)

    Der Großteil verdient echt nicht schlecht, hätte ich ehrlich nicht gedacht.

    Zum Thema nicht viele schwarze Schafe. 80(!) abfragen nach einem Konzert eines Schlagerstars? Das sind 80 Menschen die nichts von Datenschutz halten und 80 Schwarze Schafe die direkt gehen sollten. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass es da nicht aufhören würde...

    Also wer pauschalisiert jetzt?

  10. Re: Arme Polizisten!

    Autor: KnutRider 22.07.20 - 11:05

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht nur, dass Sie sich regelmäßig mit Flaschen und Steinen bewerfen
    > lassen müssen, angespuckt und getreten werden, von Clans verfolgt und von
    > Reichsbürgern bedroht, nein, sie müssen sich auch noch ständig
    > Pauschalvorwürfe über Rassismus, Rechtsextremismus, Racial-Profiling,
    > Polizeibrutalität, Terror-Zellen usw. gefallen lassen. Und das alles zu
    > einem unterdurchschnittlichen Lohn [2].
    >
    > Mein Respekt gilt jedem Beamten und Beamtin da draußen, die sich täglich
    > mit Leib und Leben für unsere Sicherheit einsetzen. Was nicht bedeutet,
    > dass die schwarzen Schafe nicht ermittelt und zur Rechenschaft gezogen
    > werden sollen. Allerdings sehe ich in Zeiten von stark wachsender Gewalt
    > gegen Polizisten und Rettungskräften [4], von undurchdringlichen Strukturen
    > in der organisierten (Clan-) Kriminalität, tausenden185.736 offenen
    > Haftbefehlen [1], zig Tausender illegaler Aufenthalte, hunderter
    > islamistischer Gefährder [3]... noch ganz andere Gefahren für die
    > Demokratie!
    >
    > 1) www.zeit.de
    > 2) orange.handelsblatt.com
    > 3) www.welt.de
    > 4) www.tagesschau.de
    Und weil ein absoluter Großteil der Beamten hervorragende Arbeit leisten, soll man die Probleme und Missstände nicht ansprechen?

  11. Re: Arme Polizisten!

    Autor: suffx 22.07.20 - 11:26

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Und das alles zu
    > einem unterdurchschnittlichen Lohn [2].


    LOL...
    Ein unterdurchschnittlicher Lohn? Ich kann die ganzen Polizisten und allgemein Beamte langsam nicht mehr hören....

    Es mag ja sein, dass man als 21 Jähriger im ersten Berufsjahr keine Reichtümer verdient, 2200 netto(!) finde ich aber auch nicht gerade schlecht, vor allem als Berufseinsteiger!

    In deinem Beispiel [2] ist sehr gut zu sehen, dass Polizisten nicht unterdurchschnittlich verdienen, sondern im Gegenteil sogar ziemlich gut!

    Beispiel gefällig (aus der von dir genannten Quelle)? Bitte sehr:

    "Unsere Muster-Polizistin würde in NRW im besten Fall mit 51 Jahren 4.137 Euro netto pro Monat verdienen.
    In der freien Wirtschaft bräuchte er dafür ein Monatsgehalt von mindestens 7.300 Euro."

    Solche Verdienste sind also anscheinend möglich, und selbst wenn es mit den Beförderungen etwas schlechter läuft, kommt der Polizist im anderen Beispiel auf ein Monatsnettogehalt von knapp 3.500¤!

    Wenn ich das mit der freien Wirtschaft vergleiche, brauche ich, wie deine Quelle schreibt, ein Monatsbrutto von 7.300¤ um auf das gleiche Nettogehalt zu kommen. Das sind im Jahr 87.600¤ brutto... Zeig mir mal bitte den Durchschnittsverdiener der das auch nur annähernd bekommt und sag dann nochmal Polizisten verdienen zu wenig... Frechheit.

    Und dazu kommt noch, dass es sich durchweg um Beamte handelt, die eine fürstliche Pension bekommen. Natürlich alles von den normalen Angestellten finanziert. Von den vielen weiteren Vorteilen (PKV, kaum Steuern) fange ich gar nicht an. Und bitte argumentiere jetzt nicht damit wie 'hart' der Job ist. Was einen erwartet weiß man bevor man sich bewirbt und nach 10 Jahren im 'harten' Außeneinsatz wechseln die meisten sowieso in entspanntere Positionen...

    Einfach mal die Kirche im Dorf lassen, schlecht geht es Polizisten nun wirklich nicht... das sehen übrigens anscheinend viele so, hier mal ein aktuelles beispiel aus Niedersachsen: bit.ly(slash)3ePrNO0 (konnte den Link nicht anders einfügen)

    Zitat: "In Niedersachsen bewarben sich nach Angaben der Polizeiakademie 2019 insgesamt 5102 Frauen und Männer um einen Direkteinstieg in das dreijährige Bachelor-Studium und die insgesamt 1143 Studienplätze. 2010 waren es 5653 auf 454 Studienplätze."



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.20 11:38 durch suffx.

  12. Re: Arme Polizisten!

    Autor: Test_The_Rest 22.07.20 - 11:41

    Ein Bruttojahresgehalt zwischen ¤ 25000,- und ¤ 31000,- (je nach Einsatzgebiet) findest Du nicht schlecht?

    Für einen Job mit diesen Risiken?
    Für Wochenendarbeit und Nachtarbeit? (unabhängig davon, ob es dafür Zuschläge gibt)

    Da spielt es auch keine Rolle, daß Netto mehr übrig bleibt, als in anderen Berufen, aber für dieses Grundgehalt würde ich den Job nicht machen wollen!

    Das Beispiel was genannt wird:
    Hauptkommisarin, 51 Jahre alt, ein Kind bekommt in günstigsten Fall ¤ 4137,-

    Mal ehrlich, das soll nicht schlecht sein?

  13. Re: Arme Polizisten!

    Autor: suffx 22.07.20 - 11:46

    Ja genau, 4137¤ netto sind nicht nur nicht schlecht, sondern richtig gut! Schau dir doch einfach mal die durchschnittsverdienste in Deutschland an... dann wird es dir klar. Wenn der Partner (der evtl. vorhanden ist) ähnlich verdient, sind das 8.000¤ netto Haushalteinkommen, und das soll schlecht sein?

    Allein 3.000 netto zu verdienen als Angestellter ist schon nicht so leicht und liegt deutlich überm Durchschnitt. Auf diese Summe kommt jeder Polizist früher oder später ohne besondere Beförderung oder sonstiges.

    Und was heißt hier "unabhängig davon, ob es dafür Zuschläge gibt"? Natürlich ist es nicht unerheblich, wenn ich durch diese Zuschläge monatlich 400¤ mehr verdiene. Wenn ich als angestellter Überstunden mache bekomme ich im gängigen Normalfall dafür genau gar nichts, außer einen Freizeitausgleich (selbst das nicht überall).

    Und ob DU diesen Job für das Geld machen wolltest steht gar nicht zur Debatte (no offense). In dem von mir geposteten Beispiel sieht man ja, dass eine überwältigende Anzahl an jungen Leuten Polizist werden möchten. Und das wollen sie sicherlich nicht weil man dort so schlecht verdient und einen scheiß Job hat!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.20 11:56 durch suffx.

  14. Re: Arme Polizisten!

    Autor: Test_The_Rest 22.07.20 - 11:59

    Ja, für diesen Job ist das IMHO ein mieses Gehalt und für Zuschläge muß auch extra Leistung erbracht werden!

    Das ist nun mal kein 9-5 Job an 5 Tagen in der Woche bei dem man sich den Arsch im Bürosessel breit sitzt!

    Wenn DU Dir einen Job suchst, in dem Nacht- und Wochenendarbeit nicht mit Aufschlägen versehen ist, ist das ein persönliches Problem.
    Schlecht verhandelt, würde ich sagen.


    Das genannte Beispiel ist eine Hauptkommisarin mit 51 Jahren!
    Bis sie dort ankommt, muß sie Einiges überstehen!

    Und nein, nicht JEDER Polizist wird Hauptkomissar, erst recht nicht in NRW, denn in allen anderen Bundesländern gibt es noch weniger -.-

  15. Re: Arme Polizisten!

    Autor: suffx 22.07.20 - 12:10

    Habe ich nichts gegen gesagt, dass für die Zuschläge Leistung erbracht wird/werden muss. Das sollte klar sein. Wenn ein Angestellter Überstunden macht erbringt er aber auch Leistung.
    Ich habe übrigens nie von mir oder meinem Job gesprochen, ich bin ganz zufrieden :-)

    Wenn sich aber ein Mensch den Job als Polizist aussucht, welcher diese Risiken birgt, in dem er sich zusätzlich Zuschläge erarbeiten kann (darf) und der eben so bezahlt wird wie er bezahlt wird, dann ist das deiner Aussage nach wohl auch sein persönliches Problem, oder? Hat er jetzt auch schlecht verhandelt? Oder gabs vielleicht nicht so viel zu verhandeln?

    Ich habe auch nie gesagt dass JEDER Polizist Hauptkommissar wird. Aber auch als POK verdient man mehr als seine 3.000 netto, vermutlich noch ne ecke mehr wenn man alles einrechnet.

    Wie gesagt, IMHO ist der Verdienst (samt Pension) richtig gut. Und wenn man sich die Durchschnittseinkommen in Deutschland anschaut, dann ist das nicht nur IMHO, sondern dann ist das ganz einfach Fakt und eine Tatsache.

    Die 51-Jährige Hauptkommissarin muss 'einiges überstehen'? Was denn? Nochmal: angehende Polizisten wissen vorher was der Job mit sich bringt.

    Und übrigens:

    Test_The_Rest schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist nun mal kein 9-5 Job an 5 Tagen in der Woche bei dem man sich den
    > Arsch im Bürosessel breit sitzt!

    Doch, genau das ist es in aller Regel nach den ersten 10-15 Berufsjahren.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.20 12:20 durch suffx.

  16. Re: Arme Polizisten!

    Autor: smonkey 22.07.20 - 13:33

    suffx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie gesagt, IMHO ist der Verdienst (samt Pension) richtig gut. Und wenn man
    > sich die Durchschnittseinkommen in Deutschland anschaut, dann ist das nicht
    > nur IMHO, sondern dann ist das ganz einfach Fakt und eine Tatsache.

    Wenn man so naiv ist und auf die Idee kommt, das Einkommen im gehobenen Dienst mit vielen Jahren Berufserfahrung mit dem Durchschnittseinkommen aller Arbeitnehmer, also inkl. Berufsanfänger, Hilfsarbeiter etc. zu vergleichen, kann man durchaus auf die Idee kommen.
    Wenn man das aber auch nur halbwegs differenziert betrachtet und mit dem Gehalt in ähnlicher Position und ähnlicher Erfahrung vergleicht sieht das aber schon wieder ganz anders aus.
    Dabei bleibt die besondere körperliche und psychische Belastung und das persönliche Risiko noch vollends ausgeblendet.

  17. Verharmlosung polizeilicher Verbrechen, Inschutznahme von Tätern in Uniform

    Autor: demon driver 22.07.20 - 13:39

  18. Re: Arme Polizisten!

    Autor: limüs 22.07.20 - 15:15

    All das gibt mir kein Argument warum Gewalt durch Polizisten nicht aufgeklärt werden soll, sondern eher für eine scharfe Kontrolle. In diesem Beruf sollte der Anspruch, wie du selbst wohl auch meinst, extrem hoch sein. Jedes Fehlverhalten muss dort lückenlos aufgeklärt werden. Keine Ahnung wie "die guten" Polizisten auf ihre Zunft stolz sein sollen wenn "die schlechten" systematisch geschützt werden und einfach weitermachen dürfen.
    Anbei noch: Wenn Polizisten die Straftaten ihrer Kollegen decken und damit unterstützen sind sie moralisch genau so zu verurteilen.
    Keine Ahnung warum du der Überzeugung bist man sollte dieses Verhalten in Ordnung finden.

  19. Re: Arme Polizisten!

    Autor: mke2fs 22.07.20 - 15:16

    Und was hat das mit dem Thema zu tun?
    Die Polizei hat an Ansehen verloren weil:

    - es Schläger unter ihnen gibt -> ich habe mehrere Demos gesehen bei denen die Aggressionen von der Polizei ausgingen. Eine sehr bekannte ist die gegegn Stuttgart 21 wo man einem Mann die Augen mit einem Wasserwerfer ausgeschossen hat
    - es Leute gibt die die ihnen für ihren Job bereit stehenden Sonderrechte missbrauchen -> siehe wie in diesem Fall, aber davon ab gibt es lauter kleine alltägliche Fälle wo Polizisten nur mal schnell was in privater Sache über diese Mittel recherschieren, das kommt gar nicht in der Presse
    - Polizisten sich häufig bei der Ermittlung von Straftaten in den eigenen Reihen gegenseitig decken - Korpsgeist genannt
    - die Strukturen Missrbauch nicht verhindern/deren Verfolgung verhindern/behindern

    Keine Frage Polizisten werden zu schlecht bezahlt und Teile der neueren Vorwürfe sind auf die deutsche Polizei eher nicht zutreffend.
    Polizisten sind aber nicht irgendwelche Angestellten und sie sollten sich deswegen auch vielleicht nicht wie Hinz und Kunz verhalten, sondern sich ihrer Verantwortung und dem angemessenen Umgang mit ihren Sonderrechten bewusst sein.

  20. Re: Arme Polizisten!

    Autor: suffx 22.07.20 - 16:00

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > suffx schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie gesagt, IMHO ist der Verdienst (samt Pension) richtig gut. Und wenn
    > man
    > > sich die Durchschnittseinkommen in Deutschland anschaut, dann ist das
    > nicht
    > > nur IMHO, sondern dann ist das ganz einfach Fakt und eine Tatsache.
    >
    > Wenn man so naiv ist und auf die Idee kommt, das Einkommen im gehobenen
    > Dienst mit vielen Jahren Berufserfahrung mit dem Durchschnittseinkommen
    > aller Arbeitnehmer, also inkl. Berufsanfänger, Hilfsarbeiter etc. zu
    > vergleichen, kann man durchaus auf die Idee kommen.
    > Wenn man das aber auch nur halbwegs differenziert betrachtet und mit dem
    > Gehalt in ähnlicher Position und ähnlicher Erfahrung vergleicht sieht das
    > aber schon wieder ganz anders aus.
    > Dabei bleibt die besondere körperliche und psychische Belastung und das
    > persönliche Risiko noch vollends ausgeblendet.

    Gehaltsvergleiche werden nun mal so durchgeführt. Es geht darum, dass Polizisten ÜberDURCHSCHNITTLICH verdienen, und das ist nun mal Fakt und daran ändert sich auch nichts wenn ich das Gehalt einer Hauptkommissarin mit dem einer Führungskraft vergleiche. Und selbst in diesem Vergleich bin ich mir sicher, dass die Hauptkommissarin mit ihren 4136¤ netto (inkl. Beamten-Vorteile) in den allermeisten Fällen besser da steht. Gegenbeispiele sind gerne gesehen, aber ich bezweifle dass welche kommen.

    Und übrigens, was macht denn eine Hauptkommissarin so besonders kompliziertes oder verantwortungsvolles, was ein hohes oder sogar noch höheres Gehalt als bisher (wie du es ja forderst bzw. befürwortest) rechtfertigt? Die Hauptkommissarin im Innendienst hat in aller Regel einen normalen Bürojob.

    Wie gesagt, es gibt wenig Leute die überhaupt üder 3,5K netto verdienen, und die die das tun, gehören zu den oberen 10% in Deutschland. Quelle: In Google eingeben: mit diesem einkommen zählen sie zu den oberen 10 prozent
    (kann keine links posten)
    Das erste Ergebnis von der BZ Berlin beispielsweise! Dort steht übrigens auch (Zitat): "Ab 3892 Euro netto ist man reich". Demnach ist die ach so schlecht bezahlte Hauptkommissarin nicht nur keine schlechtverdienerin wie du suggerierst, nein, im Gegenteil ist sie sogar offiziell reich!

    Das heißt, völlig egal mit wem ich das Gehalt der Hauptkommissarin vergleiche, sie steht immer gut da und verdient ganz sicher nicht zu wenig!

    Ist die Diskussion damit beendet?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.20 16:04 durch suffx.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Ingenieur (m/w/d) OT-Datennetze
    Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH DEW21, Dortmund
  2. IT-Koordinator*in Hard- und Softwareportfolio (m/w/d)
    Rehabilitationszentrum Rudolf-Sophien-Stift gGmbH, Stuttgart
  3. (Senior) Designer (w/m/d) - User Experience (UX) / User Interface (UI)
    The Capital Markets Company GmbH, Berlin, Frankfurt
  4. IT Prozessmanager (m/w/d) Produktion und Druckstückmanagement
    Bayerische Versorgungskammer, München

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. gratis (bis 29.07.)
  2. gratis (bis 29.07.)
  3. Gaming-Produkte, Computer-Zubehör, Smartphones und vieles mehr - nur für Prime-Kunden
  4. 136,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de