-
Was für ein Schwachsinnsprodukt
Autor: Anonymer Nutzer 19.07.16 - 14:45
Wo genau ist jetzt der Vorteil gegen über einem Schlüssel, den man ja eh als Backup Lösung mit sich führen sollte, falls das Telefon spinnt/leer ist/das Smart Lock leer ist.
Den Schlüssel habe ich griffbereit in der Hand bevor ich zur Tür komme und das Aufschließen dauert < 2 Sekunden.
Smart Lock? Handy rauspfriemeln, App aufmachen, warten (anderer User schreibt was von 30 Sekunden bis sich was tut) und dann geht die Tür auf.
Das ist ein typisches Produkt für Leute, die jeden Mist kaufen und welches ein Problem zu generieren versucht, welches nicht existiert. -
Re: Was für ein Schwachsinnsprodukt
Autor: Midian 19.07.16 - 15:07
Generation Hipster kauft halt jeden Scheiß
-
Re: Was für ein Schwachsinnsprodukt
Autor: Anonymouse 19.07.16 - 15:11
ckerazor schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> falls das Telefon spinnt/leer ist
Dafür legt man natürlich ein Zweithandy in der Nähe unter einem Stein ab :D -
Re: Was für ein Schwachsinnsprodukt
Autor: martin28 19.07.16 - 15:12
ckerazor schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Wo genau ist jetzt der Vorteil gegen über einem Schlüssel, den man ja eh
> als Backup Lösung mit sich führen sollte, falls das Telefon spinnt/leer
> ist/das Smart Lock leer ist.
> Den Schlüssel habe ich griffbereit in der Hand bevor ich zur Tür komme und
> das Aufschließen dauert < 2 Sekunden.
>
> Smart Lock? Handy rauspfriemeln, App aufmachen, warten (anderer User
> schreibt was von 30 Sekunden bis sich was tut) und dann geht die Tür auf.
>
> Das ist ein typisches Produkt für Leute, die jeden Mist kaufen und welches
> ein Problem zu generieren versucht, welches nicht existiert.
Vorteile (bezogen auf Danalock):
- Das Schloss geht bei Annäherung automatisch auf. Da muss man kein Handy oder Schlüssel rausholen was mit Einkaufstüten in der Hand sehr praktisch sein kann
- Du kannst Gastzugänge elektronisch vergeben. Beim Danalock auch periodisch. So dass bspw. die Putzfrau jeden Montag 08-12 rein kann zu andern Zeiten aber nicht und Du brauchst ihr keinen Schlüssel geben
- Wenn Du Deinen Schlüssel verlierst => teurer Schlüsseldienst. Wenn Du Dein Handy verlierst berechtige das Handy eines Freundes über das Webinterface und Du kommst damit rein
- Du kannst Airbnb Gästen eine Automatische Freigabe erteilen
- Die Tür wird nach einer bestimmten Zeit automatisch abgeschlossen. Was man ansonsten gerne vergisst
-HomeAutomation. Bspw. mit IFTTT kannst Du das Licht automatisch angehen lassen wenn Du das Schloss öffnest oder eine SMS bekommen wenn Deine Kinder die Tür öfnnen oder die Waschmaschine startet wenn Deine Frau nach Hause kommt ;-)
... -
Re: Was für ein Schwachsinnsprodukt
Autor: Anonymer Nutzer 19.07.16 - 15:25
martin28 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> ckerazor schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Wo genau ist jetzt der Vorteil gegen über einem Schlüssel, den man ja eh
> > als Backup Lösung mit sich führen sollte, falls das Telefon spinnt/leer
> > ist/das Smart Lock leer ist.
> > Den Schlüssel habe ich griffbereit in der Hand bevor ich zur Tür komme
> und
> > das Aufschließen dauert < 2 Sekunden.
> >
> > Smart Lock? Handy rauspfriemeln, App aufmachen, warten (anderer User
> > schreibt was von 30 Sekunden bis sich was tut) und dann geht die Tür auf.
>
> >
> > Das ist ein typisches Produkt für Leute, die jeden Mist kaufen und
> welches
> > ein Problem zu generieren versucht, welches nicht existiert.
>
> Vorteile (bezogen auf Danalock):
> - Das Schloss geht bei Annäherung automatisch auf. Da muss man kein Handy
> oder Schlüssel rausholen was mit Einkaufstüten in der Hand sehr praktisch
> sein kann
> - Du kannst Gastzugänge elektronisch vergeben. Beim Danalock auch
> periodisch. So dass bspw. die Putzfrau jeden Montag 08-12 rein kann zu
> andern Zeiten aber nicht und Du brauchst ihr keinen Schlüssel geben
> - Wenn Du Deinen Schlüssel verlierst => teurer Schlüsseldienst. Wenn Du
> Dein Handy verlierst berechtige das Handy eines Freundes über das
> Webinterface und Du kommst damit rein
> - Du kannst Airbnb Gästen eine Automatische Freigabe erteilen
> - Die Tür wird nach einer bestimmten Zeit automatisch abgeschlossen. Was
> man ansonsten gerne vergisst
> -HomeAutomation. Bspw. mit IFTTT kannst Du das Licht automatisch angehen
> lassen wenn Du das Schloss öffnest oder eine SMS bekommen wenn Deine Kinder
> die Tür öfnnen oder die Waschmaschine startet wenn Deine Frau nach Hause
> kommt ;-)
> ...
Dann ist Danalock, um das es im Artikel nicht geht, wohl deutlich ausgereifter. Ich sehe in solchen Produkten aber nur weitere Sicherheitslücken und Überwachung meiner Gewohnheiten. Einkaufstüten kann man auch mal kurz abstellen um die Tür zu öffnen, Gastzugänge benötige ich nicht (und wohl sonst auch kaum jemand), einen Schlüssel habe ich in meinen ganzen 36 Lebensjahren nicht verloren und fremden Leuten eine Freigabe, Fallbeispiel Airbnb, zu erteilen kommt mir auch nicht in den Sinn.
Vielleicht bin ich altmodisch trotz des ganzen Technikkrempels den ich benutze, aber ich finde eben, dass man nicht jeden Lebensbereich mit IT zwanghaft versuchen muss zu "verbessern". -
Re: Was für ein Schwachsinnsprodukt
Autor: martin28 19.07.16 - 15:50
> Dann ist Danalock, um das es im Artikel nicht geht, wohl deutlich
> ausgereifter. Ich sehe in solchen Produkten aber nur weitere
> Sicherheitslücken und Überwachung meiner Gewohnheiten. Einkaufstüten kann
> man auch mal kurz abstellen um die Tür zu öffnen, Gastzugänge benötige ich
> nicht (und wohl sonst auch kaum jemand), einen Schlüssel habe ich in meinen
> ganzen 36 Lebensjahren nicht verloren und fremden Leuten eine Freigabe,
> Fallbeispiel Airbnb, zu erteilen kommt mir auch nicht in den Sinn.
>
> Vielleicht bin ich altmodisch trotz des ganzen Technikkrempels den ich
> benutze, aber ich finde eben, dass man nicht jeden Lebensbereich mit IT
> zwanghaft versuchen muss zu "verbessern".
Naja, wenn Du keine Bridge installierst weiß nur Dein Schloss und Dein Handy wann Du nach Hause kommst - geht also nicht in die Wolke. Schlüssel in der Wohnung und Tür zu habe ich mit 44 schon 3x geschafft. Bezgl. Putzfrau Zugang erteilen ist leider alternativlos wenn ich zur Arbeit muss. Da ist es besser sie hat nur zu bestimmten Uhrzeiten Zugang und sie kann den Schlüssel auch nicht kopieren, behalten o. ä. falls man mal die Putzfrau wechseln muss.
Airbnb sehe ich eigentlich auch so - würde auch für gutes Geld nicht wildfremden Menschen die Nutzung meiner Wohnung genehmigen. Aber gibt wohl genug Leute die damit kein Problem haben.
Und glaube mir wenn die Tür automatisch aufgeht wenn Du Dich näherst ist cool. Rechne mal nach: Täglich im Schnitt 2 mal die Tür aufschließen macht bei 10 Sekunden für Schlüssel rauskramen und aufschließen 2 Stunden Lebenszeit pro Jahr! Je nach Gehalt gibt es dafür sogar einen Business Case ;-) -
Re: Was für ein Schwachsinnsprodukt
Autor: zahner 19.07.16 - 15:58
Es gibt durchaus andere sinnvolle Anwendungsfälle, z.B. für Personen, die sehr wohl ein Smartphone oder ein Nuki FOB bedienen können, aufgrund von körperlichen Beeinträchtigungen aber nicht in der Lage sind, ein Türschloss zu entriegeln...
-
Re: Was für ein Schwachsinnsprodukt
Autor: Flexy 19.07.16 - 16:11
Warum nicht einfach ein PIN-gesichertes elektronisches Schloss?
Das funktioniert auch dann, wenn das Internet mal nicht geht. Die Pin lässt sich jederzeit ändern. Und bessere Schlösser/Schließsysteme haben nicht nur mehrere verschiedene Pins, sondern auch eine Zeitfunktion.
Und ja, Pins kann man natürlich vergessen. Aber man kann sie auch (in codierter Form... und als Telefonnummer) einfach irgendwo notieren, für genau diesen Fall. -
Re: Was für ein Schwachsinnsprodukt
Autor: zahner 19.07.16 - 16:20
Das ginge natürlich auch. Das Nuki hat den Vorteil, dass es von außen nicht sichtbar ist und man ohne bauliche Veränderung auskommt.
Ich schätze mal, dass PIN Systeme inklusive Montage teurer und aufwendiger sind.
Außerdem könnte man eine PIN durch Probieren herausfinden...
Btw. das Nuki funktioniert auch ohne Internet, der Sperrvorgang benötigt Bluetooth.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.07.16 16:22 durch zahner. -
Re: Was für ein Schwachsinnsprodukt
Autor: kaymvoit 19.07.16 - 16:35
Es reicht ja, wenn ein vertrauenswürdiger Nachbar oder Freund einen Schlüssel hat. Früher war das bei uns üblich. Der Akku ist ja nicht ständig überraschend leer.
Anwendungsfälle ...
- Leicht "Zwangsgestörte", die sich ständig fragen, ob sie wirklich abgeschlossen haben.
- Die Tür vom Auto aus aufschließen, bevor man sich mit Einkäufen belädt.
- Kurzfristig mal Leute reinlassen, denen man halbwegs vertraut. Z.B. einen Nachbarn, den man anrufen kann, wenn einem einfällt, dass der Backofen noch läuft.
- Zugang für Freunde von weiter weg, die ein paar Tage zu Besuch sind, ohne dass man gleich 2 oder mehr Zusatzschlüssel rausgeben muss
- Zugang für Mietappartements
- Kinder, die eher den Schlüssel als Ihr heißgeliebtes Smartphone verlieren
- Menschen, die auf Grund von Behinderungen Probleme haben, einen Schlüssel ins Schloss zu stecken und zu drehen.
- Nicht wieder hintenrum laufen müssen, wenn man durch die Gartentür raus und dann nach vorn gelaufen ist - in Haus und Garten trage ich meist meinen Schlüsselbund nicht mit rum, mein Handy schon eher.
- ...
Ich habe gerade Renovierungsarbeiten genutzt um den Klingelkabelstrang zur Haustechnik zu führen. Dort kann ein ESP8266 per Relais den Türsummer bedienen (und lauscht auf die Klingel, um in Zukunft die unsägliche Funkklingel loszuwerden und das ganze intelligent zu steuern), angebunden per MQTT an OpenHAB. Das ist quasi die mildere Variante, wenn man die Tür nur ins Schloss fallen lassen hat. Ich finde es ziemlich praktisch und es hat mich <10¤ gekostet. Ist mir das >100¤ wert? Eher nicht. Aber auf mich trifft auch nur einer der acht von mir genannten Punkte zu. -
Re: Was für ein Schwachsinnsprodukt
Autor: Anonymer Nutzer 19.07.16 - 17:10
Ich schließe mich den ersten beiden Beiträgen an: Absolutes Schwachsinnsprodukt für ein Problem, das garnicht existiert. Hauptsache paar Hipster können in ihrer Kreuzberger/Schwabinger Miet Bude so tun als wären sie cool.
-
Re: Was für ein Schwachsinnsprodukt
Autor: Eheran 19.07.16 - 18:00
>Und glaube mir wenn die Tür automatisch aufgeht wenn Du Dich näherst
Geht sie denn auch auf wenn man sich von der Innenseite der Tür nähert? -
Re: Was für ein Schwachsinnsprodukt
Autor: Flexy 19.07.16 - 20:13
zahner schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Das ginge natürlich auch. Das Nuki hat den Vorteil, dass es von außen nicht
> sichtbar ist und man ohne bauliche Veränderung auskommt.
> Ich schätze mal, dass PIN Systeme inklusive Montage teurer und aufwendiger
> sind.
> Außerdem könnte man eine PIN durch Probieren herausfinden...
> Btw. das Nuki funktioniert auch ohne Internet, der Sperrvorgang benötigt
> Bluetooth.
Pin gibts auch als Einsatz bzw. Aufsatz für die Türe, relativ aufbruchsicher, außen ist dann nur das Eingabefeld, innen ist die Mechanik. Stromanschluß gibts per Batterie oder per Batteriepuffer + Induktion über die Türsprechanlage.
Und wenn du hier eine 5-Stellige Pin ausprobieren willst: viel Spaß und ich hoffe du hast Geduld. Vor allem, wenn das Ding nach 3 Fehleingaben erst mal 30s Sperrt. Und nach 6 Fehleingaben 5 Minuten.
Das ist eventuell sogar sicherer als die Bluetooth-Komminikation. Zumindest unter Android. -
Re: Was für ein Schwachsinnsprodukt
Autor: Moe479 19.07.16 - 22:43
man könnte auch mitarbeitern aus der ferne zeitlich begrenzte zugänge zu bereichen geben, ohne physische schlüssel austeilen und wieder entgegen nehmen zu müssen ...
z.b. eine leuchte im aktenlager ist kaputt und der hausmeister sagt er macht das morgen von 10:30 bis 12:00 ... blub zugang für den hausmeister für den zeitraum gegeben, und dannach wieder entzogen, ohne das wir uns dazu nocheinmal hören oder gar sehen müssen ... -
Re: Was für ein Schwachsinnsprodukt
Autor: plutoniumsulfat 19.07.16 - 22:55
Dafür gibt es professionelle Lösungen über RFID, wo nicht jedes Schloss einzeln angesprochen werden muss.
-
Re: Was für ein Schwachsinnsprodukt
Autor: Moe479 19.07.16 - 23:17
natürlich gibt es die, nur dann habe ich mitarbeiter kärtchen ... die öfter mal verlohren gehen, damit ausgebucht und neuausgestellt werden müssen ... auch nicht unbedingt billig sind ...
-
Re: Was für ein Schwachsinnsprodukt
Autor: plutoniumsulfat 19.07.16 - 23:59
Als Mitarbeiter sollte man es schon hinbekommen, eine Chipkarte an seinem Schlüsselbund nicht zu verlieren.
Diensthandys für jeden Mitarbeiter sind aber glaub ich teurer. -
Re: Was für ein Schwachsinnsprodukt
Autor: pk_erchner 20.07.16 - 07:48
ckerazor schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Wo genau ist jetzt der Vorteil gegen über einem Schlüssel, den man ja eh
> als Backup Lösung mit sich führen sollte, falls das Telefon spinnt/leer
> ist/das Smart Lock leer ist.
> Den Schlüssel habe ich griffbereit in der Hand bevor ich zur Tür komme und
> das Aufschließen dauert < 2 Sekunden.
>
> Smart Lock? Handy rauspfriemeln, App aufmachen, warten (anderer User
> schreibt was von 30 Sekunden bis sich was tut) und dann geht die Tür auf.
>
> Das ist ein typisches Produkt für Leute, die jeden Mist kaufen und welches
> ein Problem zu generieren versucht, welches nicht existiert.
stell Dir vor Du willst den Schüssel per Email, SMS, Whatsapp oder App verteilen
und er soll nur für eine gewisse Dauer und Tür gelten
vieles versteht man nur, wenn man in der passenden Situation ist oder das Bedürfnis hat -
Re: Was für ein Schwachsinnsprodukt
Autor: Moe479 20.07.16 - 09:51
nund wenn die eh schon da sind?
-
Re: Was für ein Schwachsinnsprodukt
Autor: Mithrandir 20.07.16 - 11:19
ckerazor schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Vielleicht bin ich altmodisch trotz des ganzen Technikkrempels den ich
> benutze, aber ich finde eben, dass man nicht jeden Lebensbereich mit IT
> zwanghaft versuchen muss zu "verbessern".
Das ist völlig ok. Mit deinem Alter kommst du langsam in den Bereich, wo man keine Lust mehr auf Veränderungen hat. (Weißte schon, Frau da, Kind(er) da, Haus da.)
Da soll alles so bleiben wie es ist. Das kommt dann wieder ab 60. Vielleicht aber auch gar nicht.
Nervig wird's halt nur für die anderen, wenn man das raushängen lässt. ;)



