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SBB: Kamera da, Bild auch - nur verwendet wird es nicht.

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  1. SBB: Kamera da, Bild auch - nur verwendet wird es nicht.

    Autor: Tuxianer 16.02.16 - 17:19

    Schweiz. Am hellichten Tag wird jemand in einem Zug tätlich angegriffen. Massiv. Es gibt Kameras. Die laut SBB aber nichts aufzeichnen, solange der den Zug Steuernde nicht auf den Aufzeichnungsknopf drückt; ansonsten sieht er halt abwechselnd Bilder von den x Kameras im Zug. Immerhin bielbt so der Datenschutz gewahrt - was selten ist in der Schweiz.

    In einem Fall hat der Mensch vorne im Zug die Aufzeichnung aktiviert. Es liegen Bilder vor, sogar ganz gute. Was geschieht? Der lautstark herumbrüllende Gastarbeiter aus Ostdeutschland, der sich klar als Rechtsextremist zu erkennen gibt, wird nicht ermittelt. Obwohl sein Bild maschinell mit seinem Ausländerausweis abgleichbar wäre (den hat er sehr wahrscheinlich, wenn er nicht schwarz arbeitet). Die Polizei hat sein Bild, seine Haar- und damit seine DNA-Spur. Und sie tut? Nix. Die Staatswanwaltschaft wendet sich auch nicht an die Kollegen aus Deutschland; könnte ja sein, dass der Täter dort anhand seiner DNA schon registriert ist? Nein, die Staatswanwaltschaft tut lieber: nix. Denn das wäre ja Aufwand.

    Was also nützt die Überwachung, die Kamera?

    - Den Täter hat das Vorhandensein von Kameras nicht abgeschreckt.
    - Der Täter wurde nicht ermittelt.
    - Der Täter weiß jetzt, dass er auch in Zukunft nicht mit Strafe rechnen muss.
    - Der Täter ist damit geradezu dazu animiert, auch weiterhin herumzuprügeln.
    - Das Opfer hat gelernt, dass die Überwachung nutzlos ist.
    - Das Opfer hat gelernt, dass Polizei und Staatsanwaltschaft nicht dem Opfer sondern dem Täter helfen.
    - Das Opfer wird sich zukünftig selbst zur Wehr setzen müssen. Waffen sind in der Schweiz relativ einfach zu besorgen.

    So viel zur "Abschreckung" und zur "Befriedung" mittels Überwachungstechnik.

    -----

    Befugnis kann man delegieren. Kompetenz muss man erlangen.

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