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Wir leben in einer Dystopie

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  1. Wir leben in einer Dystopie

    Autor: Moriati 04.07.13 - 10:47

    Aus Bequemlichkeit begeben wir uns alle in die vollkommene Überwachung und Kontrolle UND die meisten interessiert es noch nicht einmal.
    Und selbst wenn etwas zu einem "Skandal" führt, so hat selbst das kaum Konsequenzen, da durch ständige Medienberieselung man nur ein paar Wochen warten muss bis das nächste Thema an der Reihe ist und alles läuft weiter wie eh und je... bis wir alle irgend wann aufwachen und uns die hässliche Fratze eines neuen Unterdrückerstaates angrinst und der hat dann wirklich sämtliche Kontrollmittel, um uns da nie wieder rauskommen zu lassen.

  2. Re: Wir leben in einer Dystopie

    Autor: mr.anbra 04.07.13 - 11:00

    Sehr schön beschrieben.
    Genauso ist es leider.

  3. Re: Wir leben in einer Dystopie

    Autor: slashwalker 04.07.13 - 11:57

    Moriati schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aus Bequemlichkeit begeben wir uns alle in die vollkommene Überwachung und
    > Kontrolle UND die meisten interessiert es noch nicht einmal.
    > Und selbst wenn etwas zu einem "Skandal" führt, so hat selbst das kaum
    > Konsequenzen, da durch ständige Medienberieselung man nur ein paar Wochen
    > warten muss bis das nächste Thema an der Reihe ist und alles läuft weiter
    > wie eh und je... bis wir alle irgend wann aufwachen und uns die hässliche
    > Fratze eines neuen Unterdrückerstaates angrinst und der hat dann wirklich
    > sämtliche Kontrollmittel, um uns da nie wieder rauskommen zu lassen.

    Japp, aber was tun dagegen? Wählen gehen? Demonstrieren? Bringt was?
    Ich fürchte wir kommen langsam aber sicher an einen Punkt, an dem man mit "demokratischen" Mitteln nicht mehr weiterkommt.

  4. Re: Wir leben in einer Dystopie

    Autor: snboris 04.07.13 - 12:35

    man kommt auch mit undemokratischen Mitteln da nicht weiter, weil es einfach viel zu wenige sind, die sich des Problems bewußt sind.

  5. Re: Wir leben in einer Dystopie

    Autor: Tamashii 04.07.13 - 12:43

    Ja, da hilft aus meiner Sicht nur noch eins, vor allem, wenn es viele tun:
    So wenig das Spiel mitspielen, wie möglich. Auch mal verzichten, wenns geht.

  6. Re: Wir leben in einer Dystopie

    Autor: Trockenobst 04.07.13 - 16:16

    Moriati schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aus Bequemlichkeit begeben wir uns alle in die vollkommene Überwachung und
    > Kontrolle UND die meisten interessiert es noch nicht einmal.

    Das Problem ist, dass die bisherigen gezeigten "Gruppierungen" sich gegen andere Richten als uns. Uns tritt keiner die Türe ein, deswegen ist es egal.

    Bei den Engländern sitzen eine Tüte voller Anwälte in ihrem Überwachungszentrum und denken jede Sekunde darüber nach was sie wie genau machen müssen um das Recht nicht zu verletzen bzw. in einer Grauzone zu landen.

    Für die meisten ist das korrekt "genug". Und da kaum einer andere Ideologien sieht oder auch nachweisen kann, wird sich an dieser Stelle auch keiner Aufregen. Die "Bösen" jagen, dass finden sogar sehr viele Nachweislich gut. Bei 10000 Anfragen pro Jahr bei Billionen von Verbindungen ist das alles noch im Promillebereich, so das Argument.

    Die Diskussion ist eine andere: eine Nation hat dem Westen den Krieg gegen den "bösen Mann" aufgedrückt und jeder spielt mit im Konzert. Sich zu weigern ist praktisch nicht möglich.

  7. Re: Wir leben in einer Dystopie

    Autor: elgooG 05.07.13 - 10:33

    snboris schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > man kommt auch mit undemokratischen Mitteln da nicht weiter, weil es
    > einfach viel zu wenige sind, die sich des Problems bewußt sind.

    Vor allem führen undemokratische Mittel zu noch mehr Kontrolle und Überwachung. Außerdem braucht man eine gewisse Masse an Menschen und man muss es eskalieren lassen, anders wird sich nichts bewegen.

    Briefe, Proteste und Demos bringen etwas, auch wenn es nicht viel ist. Das Minimum das gemacht werden muss ist, zu zeigen, dass es den Menschen nicht egal ist, was "die da oben" machen.

    Bei Wahlen sollte man außerdem explizit Parteien wie die Piraten wählen die sich noch nicht integriert haben und damit noch nicht vom System korrumpiert wurden. Auch wenn die Piraten immer noch als Einthemenpartei beschimpft werden, oder es Leute gibt die sich beschweren das eine kleine Parte keine Lösung zu ganz Europa bietet, während etablierte Parteien genauso wenig haben, aber dafür viel reden und lügen.
    Es geht ja auch nicht darum das die Piraten 90% aller Wählerstimmen bekommen sollen, sondern dass sie genug Einfluss bekommen um der Sand in den gut geschmierten Zahnrädern der Politik zu werden.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.07.13 10:33 durch elgooG.

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