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Wenn es von Google kommt, ist es ein Aufreger

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  1. Wenn es von Google kommt, ist es ein Aufreger

    Autor: M.P. 08.05.14 - 11:13

    Google-Hoax:
    "Anders gesagt: Das Smartphone eines Menschen weiß in Zukunft, woran sein Besitzer zuvor gedacht hat und will ihn dann dazu bringen, es bei nächster Gelegenheit zu kaufen. Man kann das praktisch finden. Oder ein bisschen gruselig. Eben typisch Google."

    > https://www.golem.de/news/paysmart-mobiles-bezahlen-mit-der-deutschen-post-1403-105062.html

    "Die Paysmart-App fungiert als Plattform für die Verteilung von speziellen Aktionen der Händler. Das können Sonderangebote, Rabatte oder auch Hinweise auf neue Produkte sein. Diese werden an das Smartphone gesendet, wenn es sich im Umkreis von 300 Metern aufhält und es mit dem Internet verbunden ist. "

  2. Re: Wenn es von Google kommt, ist es ein Aufreger

    Autor: Niaxa 08.05.14 - 11:25

    Ich verstehs auch nicht so richtig. Google wirbt damit und stellt solche Dienste einfach nur zur Verfügung und kein Mensch ist gezwungen z.B. GNow zu nutzen.

    OOOOh nein ich bitte nicht ... gebt mir nicht die möglichkeit freiwillig meine Daten speichern zu lassen. Ich tendiere doch dazu immer das falsche zu tun.

  3. Re: Wenn es von Google kommt, ist es ein Aufreger

    Autor: TheUnichi 08.05.14 - 11:37

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehs auch nicht so richtig. Google wirbt damit und stellt solche
    > Dienste einfach nur zur Verfügung und kein Mensch ist gezwungen z.B. GNow
    > zu nutzen.
    >
    > OOOOh nein ich bitte nicht ... gebt mir nicht die möglichkeit freiwillig
    > meine Daten speichern zu lassen. Ich tendiere doch dazu immer das falsche
    > zu tun.

    Naja, das kann man so nicht sehen, denn du musst realisieren, dass einfach kaum Menschen auf dieser Welt wirklich Ahnung vom Internet, der Funktionsweise des Netzes, Daten-Speicherung oder ähnliches haben.
    Die verstehen nicht, was da vor sich geht und gehen natürlich dementsprechend unvorsichtiger mit ihren Daten um, geben alles überall ein, weil sie einfach nicht wissen, dass in jeder Sekunde jeder Buchstabe vom Eingegebenen an irgendwelche Server gesendet werden könnte.

    Die Anbieter sind da schon im Zugzwang

  4. Re: Wenn es von Google kommt, ist es ein Aufreger

    Autor: wmayer 08.05.14 - 12:00

    Die neue Funktion von Google Now ist kein Hoax, sondern nur die späteren genannten neuen Dienste.

  5. Nein

    Autor: Anonymer Nutzer 08.05.14 - 13:03

    Die Anbieter können anbieten was sie wollen.
    Wenn die Menschen zu blöd sind ... müssen sie sich eben bilden.
    Dauert halt eine Weile, Internet ist ja noch recht neu ...

  6. Re: Nein

    Autor: Himmerlarschundzwirn 08.05.14 - 13:14

    Deine Aussage ist Blödsinn.

    Und nein, eine Erklärung bekommst du dafür nicht von mir. Denk mal selbst ne Runde nach!

  7. Re: Wenn es von Google kommt, ist es ein Aufreger

    Autor: Niaxa 08.05.14 - 13:19

    Sry aber die Aussage kann ich auf keinen Fall verstehen. Ich kenne mich mit Kreissägen nicht aus, also hat der Hersteller dafür Sorge zu tragen, dass wen ich in die Säge lange diese mich nicht verletzt?

    Das sehe ich ganz und gar nicht so. Wenn ich mich mit einer Sache nicht auskenne, habe ich 3 Möglichkeiten:

    1. Ich arbeite mich ein und stelle somit sicher, dass ich mich bewusst mit der Sache beschäftigen kann.

    2. Ich arbeite mich nicht ein und gehe das Risiko ein, durch meine Unwissenheit angreifbar zu sein oder fehler zu begehen.

    3. Ich arbeite mich nicht ein und lass dann auch die Finger weg.

    Noch so ein tolles Autobeispiel:
    Wenn ich als Hersteller ein Auto produziere, gehe ich davon aus, dass ein Käufer zum einem die Fahrerlaubniss und zum anderem das nötige Wissen über ein Auto verfügt um dieses zu bewegen. Wenn dann jemand einen Unfall baut, weil er sich von der Technik ablenken lässt oder diese nicht begreift, frage ich mich warum dann der Hersteller des Fahrzeuges schuld sein soll.

  8. Re: Wenn es von Google kommt, ist es ein Aufreger

    Autor: Himmerlarschundzwirn 08.05.14 - 13:23

    Du vergisst da einen wesentlichen Unterschied.

    Kreissägen spielen im alltäglichen Leben bei den wenigsten eine Rolle.

    Das Internet benutzt fast jeder, jeden Tag, zu jeder Zeit. Und das wird von allen, die da drin hängen (Gerätehersteller, Provider, Arbeitgeber, Werbeindustrie, ...) so gewollt und sogar forciert. Ich kann den Menschen aber nicht ins Internet zwingen und dann aber die Verantwortung für prinzipbedingte Sicherheitslücken auf den Nutzer abwälzen.

    Versuch doch mal, eine Woche ohne Internet zu meistern... Na okay, einen Tag... Wobei... Selbst das wird kaum funktionieren.

  9. Re: Wenn es von Google kommt, ist es ein Aufreger

    Autor: Niaxa 08.05.14 - 13:28

    Naja aber Autos benutzen mehr Leute als das Internet und noch weniger können damit umgehen als mit dem Internet. Und ich wette wir finden noch genug Beispiele wenn wir uns anstrengen.

    Ich finde genau weil es eben so viele Nutzen und weil es eben so ein großer Lebensinhalt der meisten Menschen heute ist, sollte man sich damit genauer beschäftigen. Es kann doch nicht sein, dass ich jeden Tag etwas nutze, von dem ich aber rein gar nichts weis.

  10. Re: Wenn es von Google kommt, ist es ein Aufreger

    Autor: HaMa1 08.05.14 - 13:45

    So einfach ist es nun leider nicht. Sicher könnte man etwa Google Now einfach nicht nutzen. Aber viele Funktionen davon sind einfach verdammt praktisch und ich möchte sie persönlich nicht missen (z.B. Erinnerung an Termine mit automatischer vorheriger Berechnung wann ich los muss).

    Die neue im Artikel genannt GNow Funktion hingegen geht mir zu weit. Da man einzelnen Funktionen nur sehr beschränkt ein und aus schalten kann muss ich mich jetzt entscheiden, verzichte ich auf das ganze Paket oder nehme ich die weitere ungewünschte Einmischung in mein Leben hin.
    Die meisten werden es wohl einfach weiter benutzen.

    Ich habe früher auch auf unterschiedlichen Android Geräten unterschiedliche Benutzerkonten genutzt und immer die Internetverbindung und GPS ausgeschaltet wenn ich es nicht gebraucht habe, dauert eigentlich ja nur ein paar Sekunden.

    Mittlerweile bin ich zu faul dazu und nehme einfach hin, dass Google alles über mich weiß...

  11. Re: Wenn es von Google kommt, ist es ein Aufreger

    Autor: Himmerlarschundzwirn 08.05.14 - 13:45

    Die Leute wissen doch, was sie wissen müssen, um es zu benutzen. Letztendlich genauso, wie beim Auto.

    Sie wissen nicht, wie Verschlüsselung funktioniert. Na und? Ich weiß auch nicht, wie ein Turbolader funktioniert. Muss ich das? Nein, der Hersteller des Autos sorgt dafür, dass es einfach funktioniert, wenn ich es kaufe. Nur beim Internet wälzt man alles auf die dummen Nutzer ab.

    Die Verpflichtung der Internetnutzer zur Bildung leitet sich von ihrer Gefährdung ab. Von dieser Gefährdung wissen sie nur nichts.

  12. Re: Wenn es von Google kommt, ist es ein Aufreger

    Autor: Niaxa 08.05.14 - 13:58

    Was hat das denn damit zu tun? Die Dienste funktionieren doch genauso wie es der Turbolader macht. Und es geht ja nicht darum, dass hier Daten nur nicht verschlüsselt werden, sondern das diese überhaupt erhoben werden. Zudem wenn ich z.B. ein Navi benutzen möchte und dieses von mir nur verschlüsselte Daten erhällt, kann es mit diesen nichts anfangen. Daten die an Dienste zur Weiterverarbeitung gehen müssen von diesen entschlüsselt und gelesen werden können.

    Aber wie gesagt... die Google Dienste funktionieren alle einwandfrei. Und die Nutzer wissen was sie wissen müssen um sie zu benutzen. Wer weiteres Unheil vermeiden möchte, muss halt mehr Wissen sammeln. Siehe Turbolader... bringt bischen mehr Leistung, geht aber ganz oft kaputt und kostet teuer :-). Wer das vorher nicht wusste, bekommt es halt erst mit im Schadensfall. Danach ist er aber auch schlauer. Ganz anders ist das scheinbar mit dem Internet. Bei all der Kritik und all den Veröffentlichungen von Skandalen (NSA etc.), haben die Leute noch immer nicht im Ansatz den Elan dazu, sich mehr mit der Materie zu beschäftigen.

    Bestes Beispiel Whats App... Jeder regt sich auf, keiner nutzt Alternativen. Und warum? Gewohnheit und weil Whats App halt gut ist. Fertig aus! Faulheit siegt. Das einzige was hier noch zum lernen aussteht, ist der Umgang mit den Konsequenzen!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.05.14 14:01 durch Niaxa.

  13. Re: Wenn es von Google kommt, ist es ein Aufreger

    Autor: M.P. 08.05.14 - 14:18

    > ...woran sein Besitzer zuvor gedacht hat...

    Naja, in einem Punkt stimmt es nicht ganz: Heutige Smartphones beherrschen noch keine Telepathie ;-)

    Aber im Artikel steht ja auch

    > ... weiß in Zukunft ...

  14. Re: Nein

    Autor: TheUnichi 08.05.14 - 14:45

    hutzlibu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Anbieter können anbieten was sie wollen.
    > Wenn die Menschen zu blöd sind ... müssen sie sich eben bilden.
    > Dauert halt eine Weile, Internet ist ja noch recht neu ...

    Und gehst du nun daher und erklärst es den Menschen oder bist du einer dieser Menschen, die sich lieber in öffentlichen Foren darüber lächerlich machen, dass nicht jeder Mensch auf dieser Welt sich für Internet, Technik, Elektronik und IT interessiert?

    Wenn du in ein Restaurant gehst, wirst du auch nicht von den Köchen ausgelacht, dass du ihr Essen essen musst, weil du selbst nicht kochen kannst.
    Sind die Köche nun gezwungen, sich auch perfekt mit der IT Welt auszukennen?
    Ja, natürlich, haben sie ja auch die massive Notwendigkeit zu.

    Einfach mal das Hirn anschalten. Danke.

  15. Re: Nein

    Autor: Himmerlarschundzwirn 08.05.14 - 14:48

    Den langen Text wollte ich mir sparen, aber stimme vollends zu. Schönes Beispiel übrigens. Besser als die allseits beliebten Autos allemal :-)

  16. Re: Nein

    Autor: Niaxa 08.05.14 - 15:13

    Verstehe ich nicht das Beispiel... Wenn ich essen gehe weil ich nicht kochen kann, dann darf ich mich bei einer Bestellung nicht beschweren, weil der Koch wissen muss was ich gerne esse. Essen hat auch nichts mit Funktionalität zu tun. Internetdienste funktionieren eben nur mit Daten, die verarbeitet werden müssen und wem das nicht klar ist, dem kann man leider nicht helfen. Ein bisschen logisches Verständnis für die Dinge dieser Welt muss eben bei aller Liebe und Nachsicht erwartet werden können. Und wie ich schon geschrieben habe... Wenn ich unbedingt etwas nutzen möchte, dann muss ich mich zwangsweise ein wenig damit beschäftigen und wenn ich gezwungen werde durch Job etc. das Internet zu nutzen, dann erst recht. Ich denke das sind dann sogar Voraussetzungen die für diesen Job erfüllt sein müssen.

    Es macht sich kein Mensch darüber lustig, dass andere keine Hintergrundkenntnisse zum Internet haben. Sie sollten nur das allgemeine Verstehen, um selbst entscheiden zu können, was richtig und was falsch ist. Ich muss mich nicht mit Verschlüsselung auskennen um entscheiden zu können, ob z.B. eine Uhrenapp Rechte benötigt mit meinen Kontaktdaten zu spielen.

  17. Re: Nein

    Autor: Himmerlarschundzwirn 08.05.14 - 15:32

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich muss mich nicht mit Verschlüsselung auskennen um entscheiden zu können,
    > ob z.B. eine Uhrenapp Rechte benötigt mit meinen Kontaktdaten zu spielen.

    Es könnte aber sein, dass mich die Uhrenapp gleich noch an Geburtstage meiner Kontakte erinnert. Ich kann doch als "normaler" Benutzer ohne Hintergrundwissen über die teilweise wirklich recht seltsamen Android-Berechtigungen gar nicht immer bewerten, ob die geforderten Rechte sinnvoll sind oder nicht.

    Ein Ansatz wäre ja, die Rechte für jede App nach der Installation noch anpassen zu können. Dann würde man selbst merken, was geht und was nicht.

  18. Re: Nein

    Autor: TheUnichi 08.05.14 - 16:21

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verstehe ich nicht das Beispiel... Wenn ich essen gehe weil ich nicht
    > kochen kann, dann darf ich mich bei einer Bestellung nicht beschweren, weil
    > der Koch wissen muss was ich gerne esse. Essen hat auch nichts mit
    > Funktionalität zu tun. Internetdienste funktionieren eben nur mit Daten,
    > die verarbeitet werden müssen und wem das nicht klar ist, dem kann man
    > leider nicht helfen. Ein bisschen logisches Verständnis für die Dinge
    > dieser Welt muss eben bei aller Liebe und Nachsicht erwartet werden können.
    > Und wie ich schon geschrieben habe... Wenn ich unbedingt etwas nutzen
    > möchte, dann muss ich mich zwangsweise ein wenig damit beschäftigen und
    > wenn ich gezwungen werde durch Job etc. das Internet zu nutzen, dann erst
    > recht. Ich denke das sind dann sogar Voraussetzungen die für diesen Job
    > erfüllt sein müssen.

    Es ist nicht so, dass diese Leute den Kram nutzen _wollen_, es ist notwendig, weil sie sonst wirtschaftlich auf der Strecke bleiben. Das ist wie mit Unternehmen, die noch keine Facebook-Seite haben und von allen Seiten damit belästigt werden, dass es doch eine wichtige Marketing-Geschichte ist (Die es tatsächlich ist)

    Nein, sie wollen kein Facebook nutzen, aber sie müssen, damit sie mehr Kunden rankriegen und eben mit denen, DIE es nutzen mithalten können.

    Aussuchen tut sich das niemand. Würden sie es nutzen _wollen_, würden sie sich damit beschäftigen.
    Ist ein ganz simpler Kreis.

    > Es macht sich kein Mensch darüber lustig, dass andere keine
    > Hintergrundkenntnisse zum Internet haben. Sie sollten nur das allgemeine
    > Verstehen, um selbst entscheiden zu können, was richtig und was falsch ist.
    > Ich muss mich nicht mit Verschlüsselung auskennen um entscheiden zu können,
    > ob z.B. eine Uhrenapp Rechte benötigt mit meinen Kontaktdaten zu spielen.

    Und eben das ist das, was du nicht verstehst. Diese Leute wissen nicht mal, was das Wort "Berechtigung" im Zusammenhang mit dem Gerät, das man da in der Hand hat, dass irgendwie automatisch magisch irgendwelche bunten Bilder auf eine Glasfläche zaubert, bedeutet.
    "Darf diese App auf ihre Kontakte zugreifen?", du würdest in dem Moment aufschreien, aber diese Leute denken sich "Hmm, warum nicht? Was soll da passieren?" und eben genau das ist es. Sie wissen nicht, was da passieren kann.

    Diese Leute kennen weder Bits noch Bytes, weder Volt noch Watt, weder Elektron noch Proton und die wollen auch gar nichts damit zu tun haben, weil sie eben ihre _eigenen_ Fachbereiche haben, in denen sie sich bestens auskennen.
    Du hast doch auch nur _einen_ Fachbereich, die IT, kannst du deshalb gut kochen? Kannst du nun Autos zusammenschrauben? Kannst du gut malern oder bist du sonst irgendwie großartig handwerklich begabt? Kannst du gut zeichnen oder designen?

    "Du willst also in ein Haus ziehen, ja? Na dann fang mal an, mauern zu lernen!"
    "Ööööh, wenn man in ein Haus ziehen möchte, dann sollte man sich auch schon mit der Materie auskennen"

    Nein, warum, dazu gibt es Maurer und Elektriker und Rohrleger, warum sollte ich diese Berufe nun alle lernen, damit ich in ein Haus ziehen darf?

    Was willst du machen, einen Internet-Führerschein einführen?

    Nein, das ist eben das, was du nicht verstehst (Und ich meine wirklich, du VERSTEHST es nicht, das ist nicht böse gemeint und ich will dich nicht angreifen damit, bitte, lies meine Posts noch mal und versuche es, denk einfach mal anders herum, dann geht dir ein Licht auf)
    WIR sind die, die hier in der Pflicht sind. Wir sind die, die es sich zur Aufgabe machen müssen, eben jene, die sich nicht mit IT auskennen, vor den Gefahren der IT zu schützen.
    Das macht man mit intuitiver, sicherer Software, mit ausgeklügelten und sicheren Standards, mit Erklärungen und Lehrgängen, mit intelligenten Verarbeitungssystemen in denen der unwissende User so wenig wie möglich anrichten kann.
    Nur wir sind in der Lage, solche Systeme zu kreieren, die anderen sind nur dazu da, sie zu nutzen.
    So wie nur dein Koch in der Lage ist, dir dein Essen so zuzubereiten, wie du es am liebsten hast während du selbst nicht dazu in der Lage wärst.

    Das ist die Grundlage unseres Jobs. Wir sind nicht dazu da, um den anderen zu zeigen, wie schnell wir tippen können oder wie geil wir unsere Server konfiguriert haben oder auf welchem Level unsere Mages sind und wie viel Damage sie machen.

    Wir sind dazu da, anderen Systeme bereitzustellen, mit denen sie umgehen können und bei denen sie nichts kaputt machen können, mit denen sie effizienter, schneller und sauberer arbeiten, eben weil wir die einzigen sind, die dazu in der Lage sind. Über die Notwendigkeit dieser Systeme braucht man nicht streiten, IT ist mittlerweile einer der Grundpfeiler unserer Gesell- und Wirtschaft.

    Das ist der Kern unseres Jobs, deine Daseinsberechtigung, unsere Lebensaufgabe und das einzige, wofür uns je jemand wirklich schätzen wird (Und das tun sie, sonst würden sie nicht alle zu dir kommen und dich bitten, ihren PC zu reparieren...sie wissen eben, dass nur du es wirklich drauf hast)

  19. Re: Nein

    Autor: the_spacewürm 09.05.14 - 08:47

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es könnte aber sein, dass mich die Uhrenapp gleich noch an Geburtstage
    > meiner Kontakte erinnert. Ich kann doch als "normaler" Benutzer ohne
    > Hintergrundwissen über die teilweise wirklich recht seltsamen
    > Android-Berechtigungen gar nicht immer bewerten, ob die geforderten Rechte
    > sinnvoll sind oder nicht.
    >
    > Ein Ansatz wäre ja, die Rechte für jede App nach der Installation noch
    > anpassen zu können. Dann würde man selbst merken, was geht und was nicht.

    "Und eben das ist das, was du nicht verstehst. Diese Leute wissen nicht mal, was das Wort "Berechtigung" im Zusammenhang mit dem Gerät, das man da in der Hand hat, dass irgendwie automatisch magisch irgendwelche bunten Bilder auf eine Glasfläche zaubert, bedeutet. "

    Leute die im nachhinein verstehen, wozu die Rechte gut sind, können das mit ein wenig Transferleistung sicher auch vorher, wenn sie das denn wollen. Leute die es eh nicht verstehen (wollen), werden das auch nicht im nachhinein tun, weil sie eine tolle granulare Rechteverwaltung haben.

  20. Re: Nein

    Autor: Niaxa 09.05.14 - 09:58

    Ich denke hier geht es weniger um ich versteh das nicht und du das nicht. Ich denke wir haben einfach 2 verschiedene Standpunkte.

    Das sieht man schon an deinem Facebook Beispiel. Du findest es z.B. nicht in Ordnung, dass Firmen praktisch dazu gezwungen sind Facebook zu nutzen. Ich hingegen denke nicht das dies schlimm ist. Wer Erfolg haben möchte darf sich dann auch nicht von anderen Abhängen lassen, auch nicht in Punkto Werbung und Auftreten wie z.B. auf Plattformen wie Facebook.

    Das ist aber auch nicht das erste mal, das sich eine Firma Gedanken machen muss um weiter im Wettbewerb bestehen zu können. Marktwirtschaftliches Wissen mussten sich die meisten auch aneignen um weiter mitspielen zu dürfen. Einige haben zwar auch Glück und schaffen es ohne besondere Kentnisse ihre Selbstständigkeit durchzuziehen, jedoch sobald man größer wird sollte man sich auch mit gewissen Dingen beschäftigen oder eben Leute einstellen, die sich damit auskennen. Stichwort, IT-Abteilung. Und genau deswegen dürfen sich wenn überhaupt nur Leute beschweren, die privat solche Dienste nutzen. Diese machen das aber freiwillig.

    In meinen Augen gibt es da nichts zu verstehen. Ich MUSS FB nur nutzen wenn ich alle Werbe und Präsentationsmöglichkeiten nutzen möchte. Dies ist kein Zwang im eigentlichen Sinne. Jedoch weis eben jeder, dass eine Firma ohne Werbung schlechter da steht wie andere die eben alle Möglichkeiten nutzen. Somit ein ganz normaler Wettbewerbsbetrieb.

    Was deine restlichen Fragen angeht. Kochen kann ich bisschen, Malern ... naja ne einfarbige Wand bekomme ich hin. An meinem Auto mache ich das meiste selbst, solange nicht unbedingt ein Zahnriemenwechsel ansteht und es kleinere Reperaturen sind zu denen man im Internet Hilfe findet, Zeichnen ... nee kann ich nicht. Da ich bereits gebaut habe, kann ich dir nur raten dich vorher zumindest mit der grundlegenden Materie zu beschäftigen, dann wirst nicht so einfach über den Tisch gezogen.

    Natürlich kenne ich mich nicht mit allem aus. Aber egal was ich anpacke, versuche ich einigermaßen zu verstehen. Wenn es sich um kritische Dinge handelt, möchte ich nicht nur die Grundlagen verstehen. Und ja ich habe meinen IT-Bereich und kenne mich auch nicht mit allem in der IT aus... das geht gar nicht, denn bis man alles weis ist das meiste schon wieder überholt. Aber deshalb nehme ich auch nur Projekte an, mit denen ich mich auskenne und den Rest mache ich dann mit jemanden der sich wiederum auch mit dem Rest auskennt.

    Wir blasen das Thema aber auch viel zu sehr auf jetzt. Es geht hier um Google-Dienste die einem das Leben erleichtern oder eben auch nicht. Wer diese nutzen möchte, sollte sich zumindest klar sein darüber, dass hier Daten verarbeitet werden und zwar persönliche. Wem das egal ist, weil er entweder wirklich sagt... sollen die meine Daten doch nutzen, oder weil er sich nicht weiter damit beschäftigen möchte, der darf sich halt dann nicht beschweren. Es gibt ja mal abgesehen davon, dass ich mich komplett mit der Matrerie beschäftige, auch noch die Möglichkeit mich über dritte zu informieren. Wie man die Google Suchmaschine benutzt sollte bereits auch so ziemlich jeder wissen.

    Und damit zum Schluss in dem Thema für mich... So wie du schon schreibst bin ich auch der Meinung, dass WIR dafür da sind den Menschen die IT zu erklären, sie für diese Menschen sicherer zu machen und aufzuzeigen wo den die Probleme liegen. Aber dazu muss sich der Mensch erst mal für eben diese Informationen interessieren. Keiner fängt an den Leuten etwas aufzuzwängen. Und Google ist jetzt nicht gerade unsicher. Laut der Meinung einiger Leute sind sie einfach nicht seriös genug um die Daten der Leute zu speichern.

    Danke für diese (wirklich) interessante Darlegung deines Standpunktes. Ich schätze solche Gespräche sehr ;-).

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