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  5. › Operation Carding: FBI betrieb…

schon dreist

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  1. schon dreist

    Autor: Anonymer Nutzer 27.06.12 - 20:22

    ich verstehe das Rechtsempfinden der Amerikaner nicht so ganz. Ein Honeypot ermöglicht doch erst Verbrechen d.h. ohne die Hilfe des FBI wären viel weniger Straftaten begangen worden. Man darf also selber Straftaten begehen um welche zu verhindern...
    Und das alles, um 24 Täter zu erwischen? Ist das nicht irgendwie mit Kanonen auf Spatzen schiessen?
    Die wollen mir doch nicht erzählen, dass nur 24 Kriminelle darüber ihre Machenschaften abgewickelt haben. Die Dunkelziffer möchte ich mir nicht mal vorstellen.

  2. Re: schon dreist

    Autor: chriskoli 27.06.12 - 21:03

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich verstehe das Rechtsempfinden der Amerikaner nicht so ganz. Ein Honeypot
    > ermöglicht doch erst Verbrechen d.h. ohne die Hilfe des FBI wären viel
    > weniger Straftaten begangen worden. Man darf also selber Straftaten begehen
    > um welche zu verhindern...
    Das stimmt nicht ganz. Wenn es diese Site nicht gegeben hätte, hätten die Täter sich über eine andere Site verabredet/augetauscht. Das ist schon ok so. Denke mal an andere Straftaten, wie Kinderpornografie oder Kinderprostitution, bzw. Prostitution, Diebstahl oder ähnliches, dort werden ähnlich Daten, meist mit Kameras, erfasst, bevor ein Zugriff stattfindet. Bei schweren Straftaten, bei denen eine Reihe von Personen eingebunden sind ist es von enormer Bedeutung heraus zu finden, wer die Hintermänner/Drahtzieher sind. Außerdem müssen Straftaten, die begangen worden sind erst einmal einem Täter eindeutig zugeordnet werden.
    > Und das alles, um 24 Täter zu erwischen? Ist das nicht irgendwie mit
    > Kanonen auf Spatzen schiessen?
    Über 200 Millionen sind kein Pappenstiel.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 27.06.12 21:10 durch chriskoli.

  3. Re: schon dreist

    Autor: skoda 27.06.12 - 21:25

    genau - so ein stopschild haette doch viel mehr geholfen

  4. Re: schon dreist

    Autor: Anonymer Nutzer 27.06.12 - 23:50

    > Wenn es diese Site nicht gegeben hätte, hätten die Täter sich über eine andere Site verabredet/augetauscht.

    Das wird immer angenommen, nur ist mir keine Studie bekannt, die so etwas auch wirklich belegen würde. Die Täter wäre wohl woanders hingegangen, nur, wäre diese andere Seite "besser" gewesen? Vielleicht hätten die Täter dort weniger Erfolg gehabt? Solche Frage sollte man dann auch stellen dürfen.

    Ausserdem finde ich es schon etwas "derb" zu Straftaten zuerst zu animieren und dann erst dagegen vorzugehen. Kann man wirklich Gesetze schützen indem man sie erstmal bricht?

    Und, mit Steuergeldern Kinderpornos verteilen, um Pädophile zu fangen, ist schon ziemlich starker Tobak.

  5. Re: schon dreist

    Autor: Moe479 28.06.12 - 01:33

    für mich ist die (geistige) gesundheit eines menschen und das menschliche leben nicht mit geld aufzuwiegen, vondaher sind rein materiele vergehen für mich keinesfalls gleich zu setzen mit gewaltverbrechen.

    aber solche manieren gibt es auch in deutschland, das ist genau so als wenn dich unsere polizei bei erlaubten 100km/h noch 2km mit 120km/h fahren lässt in der Hoffnung, dass du noch mehr auf die tube drückst ... egal was dabei raus kommt.

  6. Re: schon dreist

    Autor: User2 28.06.12 - 07:58

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > für mich ist die (geistige) gesundheit eines menschen und das menschliche
    > leben nicht mit geld aufzuwiegen, vondaher sind rein materiele vergehen für
    > mich keinesfalls gleich zu setzen mit gewaltverbrechen.
    >
    > aber solche manieren gibt es auch in deutschland, das ist genau so als wenn
    > dich unsere polizei bei erlaubten 100km/h noch 2km mit 120km/h fahren lässt
    > in der Hoffnung, dass du noch mehr auf die tube drückst ... egal was dabei
    > raus kommt.


    Währe ich 14 Jahre alt und würde das Polizisten fragen würde man mich nur auslachen.

  7. Re: schon dreist

    Autor: honk 28.06.12 - 09:33

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Wenn es diese Site nicht gegeben hätte, hätten die Täter sich über eine
    > andere Site verabredet/augetauscht.
    >
    > Das wird immer angenommen, nur ist mir keine Studie bekannt, die so etwas
    > auch wirklich belegen würde. Die Täter wäre wohl woanders hingegangen, nur,
    > wäre diese andere Seite "besser" gewesen? Vielleicht hätten die Täter dort
    > weniger Erfolg gehabt? Solche Frage sollte man dann auch stellen dürfen.
    Klar, solche Fragen sollte man stellen. Nur wer sagt das die hier nicht auch gestellt wurden?
    > Ausserdem finde ich es schon etwas "derb" zu Straftaten zuerst zu animieren
    > und dann erst dagegen vorzugehen. Kann man wirklich Gesetze schützen indem
    > man sie erstmal bricht?
    Man kann wohl kaum sagen, das hier zu Straftaten animiert wurde, jedenfalls nicht von FBI. Es wurde nur eine Austauschplatform bereitgestellt. Um die zu finden mußte man mitglied der "Szene" sein. Wenn rauskommt, das der FBI selbst Kreditkartdendaten gekauft, angeboten oder den Diebstahl in Auftrag geggeben hat, sieht es anders aus, aber so ist es so, als ob man die Täter bei sich zu hause hat telefonieren lassen, dabei aber sichergestellt hat, das alle Gespräche augezeichnte werden. Man kann es als Unterstützung von Straftaten sehen, aber die Annahme, das die Täter sonst ein anders Telefon benutzt hätten, ist nicht so weit hergeholt. Der Nutzen für die Strafverfolgung dürfte hier deutlich überwiegen.
    > Und, mit Steuergeldern Kinderpornos verteilen, um Pädophile zu fangen, ist
    > schon ziemlich starker Tobak.
    ? hier getht es um Kreditkartenbetrug

  8. Re: schon dreist

    Autor: dnl 28.06.12 - 09:55

    >aber solche manieren gibt es auch in deutschland, das ist genau so als wenn dich >unsere polizei bei erlaubten 100km/h noch 2km mit 120km/h fahren lässt in der >Hoffnung, dass du noch mehr auf die tube drückst ... egal was dabei raus kommt.

    Befasse dich mal bitte mit "Beweisführung" und wann Beweise "gültig" und oder "Rechtsgültig" sind/werden. (Keine Ahnung wie das ein Jurist.. ausdrücken würde)

    Auch in D sind Täter bis zu einem gewissen Grad "geschützt".

    Es reicht eben nicht aus, wenn ein Polizist "einfach" sagt ... Ich habe gesehen wie der Audi mit dem Kennzeichen X-XX-XX mal eben 120 km/H gefahren ist... da habe ich ihn angehalten und... usw.

    NEIN. Es gibt klare VORGABEN wie lange eine Geschwindigkeitsmessung zu dauern hat - bevor sie Verwendet werden kann. (und weitere Vorgaben - Abstand - Eichung der Messmittel - aktueller Verkehr usw...)

    Gleiches gilt auch für die Beweisführung in der IT. Da speichert man nicht mal eben ein Log oder durchsucht in einem Laufenden System... Ich empfehle da mal Fachliteratur über das Thema "forensische Arbeit".. Sonnst ist es schnell "aus" mit den Beweisen und der Täter muss laufen gelassen werden. (Besonders in den USA ein Heikles Thema).
    Hier können zB durch Formfehler alle erworbenen Beweise ungültig werden. (der Fachausdruck ist mir entfallen)

    mfg

  9. Re: schon dreist

    Autor: Moe479 29.06.12 - 01:54

    eine messung mit einem geichtem gerät müsste doch ausreichen, ab dem ersten km/h über der erläubten geschwindigkeit plus tolleranz (wenn das gerät trotzdem falsch misst ist auch die 2. und x. messung falsch) , um den fahrer anzuhalten und gegebenen falls sogar die fleppen abzunehmen?

    es geht mir nicht um eine nicht bestrafung/leuterung, sondern um das mögliche verhindern von schäden an menschen und material, welche sonst doch wohl fahrlässig, durch erstmal weiterfahren lassen und hoffen dass noch mehr kommt, in kauf genommen werden!

    genauso verhält es sich beim weiterem beobachten und fehlleiten eines potenziellen straftäters, es wird für das 'abrechnen' der schaden dritter wissentlich, damit natürlich grob fahrlässig, in kauf genommen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.12 02:03 durch Moe479.

  10. Re: schon dreist

    Autor: Moe479 29.06.12 - 02:07

    also ist der 'nutzen für die strafverfolgung' wichtiger als der schaden einzelner?

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