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  5. › PC-Wahl: CCC patcht Wahlsoftware…

Wäre es nicht sinnvoller…

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  1. Wäre es nicht sinnvoller…

    Autor: oldmcdonald 19.09.17 - 12:11

    …Wahlcomputer generell als "nicht sicher genug" im Vergleich zur Papierwahl zu klassifizieren? Dass der CCC jetzt selber Patches anbietet, könnte dazu verleiten, zu sagen, "ah, Wahlcomputer können ja doch sicher gemacht werden", was bisher eigentlich kategorisch ausgeschlossen wurde. Hat sich die Einstellung des CCC da geändert?

  2. Re: Wäre es nicht sinnvoller…

    Autor: MH31 19.09.17 - 12:16

    In Deutschland gibt es keine Wahlcomputer. Wenn man weder den Artikel noch die Zusammenhänge versteht sollte man sich Kommentare sparen...

  3. Re: Wäre es nicht sinnvoller…

    Autor: Xiut 19.09.17 - 12:18

    oldmcdonald schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > …Wahlcomputer generell als "nicht sicher genug" im Vergleich zur
    > Papierwahl zu klassifizieren? Dass der CCC jetzt selber Patches anbietet,
    > könnte dazu verleiten, zu sagen, "ah, Wahlcomputer können ja doch sicher
    > gemacht werden", was bisher eigentlich kategorisch ausgeschlossen wurde.
    > Hat sich die Einstellung des CCC da geändert?

    Wurden Wahlcomputer nicht vor allem deswegen verboten, weil eine Wahl laut dem Grundgesetz auch ohne besonderes Fachwissen überprüft werden können soll? Das wäre bei einem Computer nicht möglich, weil eine Anzeige ja manipuliert worden sein könnte bzw. man nicht ohne weiteres überprüfen könnte, ob die Daten korrekt sind oder ob es da auch einen technischen Fehler gab.

  4. Re: Wäre es nicht sinnvoller…

    Autor: ThomasThePommes 19.09.17 - 12:24

    Die Software dient nur dazu die Stimmen die von den Wahllokalen ausgezählt wurden zu melden. Also die Stimmen werden gezählt und dann in die Software eingetragen. Die leitet das dann an die nächst höhere Instanz weiter wo die Stimmen automatisch weitergerechnet werden.

    Das geht dann soweit bis man am Ende die fertigen Wahlergebnisse von allen Wahlkeisen zusammengerechnet hat für eine erste Hochrechnung am Wahlabend. Später werden die Zettel aber (hoffentlich) nochmal alle physisch weitergereicht und erneut ausgezählt.

    Das Problem wäre eigentlich, dass man damit das Vertrauen in das System "Wahl" zerstören könnte. Wenn die Hochrechnungen die AfD zB. durch Manipulation erst bei 23% sehen und dann nach erneuten Auszählen bei 13%... ich denke das würde viel Wasser auf die Mühlen der AfD Anhänger geben die sich von der Demokratie sowieso schon betrogen fühlen. Außerdem stellt sich dann sicher auch die Frage welche Ergebnisse nun manipuliert sind? Das bietet viel Stoff für Verschwörungstheorien :(

  5. Re: Wäre es nicht sinnvoller…

    Autor: Hansi88 19.09.17 - 12:53

    Wird nicht nachgezählt, aber die Unterlagen zu den Ergebnissen werden weitergereicht.
    Was dann damit passiert? Wahrscheinlich gar nix, außer die AFD holt 20% dann glühen die Taschenrechner :D

  6. Re: Wäre es nicht sinnvoller…

    Autor: StaTiC2206 19.09.17 - 13:17

    ThomasThePommes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem wäre eigentlich, dass man damit das Vertrauen in das System
    > "Wahl" zerstören könnte. Wenn die Hochrechnungen die AfD zB. durch
    > Manipulation erst bei 23% sehen und dann nach erneuten Auszählen bei 13%...
    > ich denke das würde viel Wasser auf die Mühlen der AfD Anhänger geben die
    > sich von der Demokratie sowieso schon betrogen fühlen. Außerdem stellt sich
    > dann sicher auch die Frage welche Ergebnisse nun manipuliert sind? Das
    > bietet viel Stoff für Verschwörungstheorien :(

    warum immer nur die AfD ich denke selbst die CDU würde sich beschweren, wenn zwischen Hochrechnung und Ergebnis 10% Unterschied lägen. Die Vergangenheit hat aber leider auch gezeigt, dass die unbequeme AfD öfters benachteiligt wurde. Hat zwar am Endergebnis nichts geändert, aber vor allem in NRW passierten ja viele "Fehler" was das auszählen anging. Es sollte da also mehr als nur nachvollziehbar sein, dass vor allem die Alternative etwas empfindlicher reagiert.

  7. Re: Wäre es nicht sinnvoller…

    Autor: Schnarchnase 19.09.17 - 13:22

    Nachgezählt - bzw. mitgezählt - werden sollte schon im Wahllokal selbst. Dafür kann man etwas Freizeit opfern und sich als Wahlbeobachter betätigen.

  8. Re: Wäre es nicht sinnvoller…

    Autor: ThomasThePommes 19.09.17 - 13:25

    Gilt natürlich für alle Parteien und war nur ein Beispiel. Besonders wenn vielleicht sogar wegen sowas Parteien unter die 5% fallen und dann doch nicht mehr im Bundestag sind.

  9. Re: Wäre es nicht sinnvoller…

    Autor: DragonHunter 19.09.17 - 13:31

    ThomasThePommes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Das geht dann soweit bis man am Ende die fertigen Wahlergebnisse von allen
    > Wahlkeisen zusammengerechnet hat für eine erste Hochrechnung am Wahlabend.
    > Später werden die Zettel aber (hoffentlich) nochmal alle physisch
    > weitergereicht und erneut ausgezählt.
    >
    Die Wahlzettel werden noch mal weiter gereicht, aber es wird wenn, dann nur stichprobenartig nochmal nachgezählt. Dafür gilt bei der Auszählung ja schon mindestens ein 4-Augen-Prinzip.
    Nochmal ausgezählt wird vielleicht noch, wenn einer halbwegs glaubhaft begründen kann, wieso er meint, dass in einem Wahllokal Mist gebaut wurde.

    Wieso sollte man auch aus Prinzip nochmal auszählen? Dann könnte man sich die Auszählung am Wahlabend ja schon sparen. Wäre doch viel zu teuer für die Kommunen und Herrn Schäuble. ;-)

  10. Re: Wäre es nicht sinnvoller…

    Autor: Kakiss 19.09.17 - 13:34

    Ich denke jede Partei würde aufschreien.
    Die AFD benötigt jedoch keiner Verteidigung oder Mitleid, das sind meiner Meinung nach Menschen mit sehr schlechtem Gedankengut.

  11. Re: Wäre es nicht sinnvoller…

    Autor: PietReicht 19.09.17 - 15:32

    Kakiss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke jede Partei würde aufschreien.
    > Die AFD benötigt jedoch keiner Verteidigung oder Mitleid, das sind meiner
    > Meinung nach Menschen mit sehr schlechtem Gedankengut.

    Wenn Du wüsstest wie viele Deiner Freunde und Bekannte die AfD wählen wollen/würden von denen Du nicht weist.

  12. Re: Wäre es nicht sinnvoller…

    Autor: Cok3.Zer0 19.09.17 - 15:51

    Warum übernimmt die Programmierung nicht das statistische Bundesamt oder die Forschungsgruppe Wahlen?
    Beim derzeitigen Zustand reicht wohl auch eine Google Tabelle.

  13. Re: Wäre es nicht sinnvoller…

    Autor: Franer 19.09.17 - 19:50

    ThomasThePommes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das geht dann soweit bis man am Ende die fertigen Wahlergebnisse von allen
    > Wahlkeisen zusammengerechnet hat für eine erste Hochrechnung am Wahlabend.

    Fast richtig: Wenn die Stimmen diese Kette durchlaufen haben, bilden sie das vorläufige amtliche Endergebnis, das du am nächsten Morgen in der Zeitung lesen kannst.

    Die Hochrechnungen basieren entweder auf Meinungsumfragen, die Wählern beim Verlassen ausgewählter Wahllokale vorgelegt werden (Exit-Polls), oder einer statistischen Schätzung der noch fehlenden Wahllokale anhand von Trends, die sich aus den bereits gemeldeten Wahllokalen erkennen lassen.

    > Später werden die Zettel aber (hoffentlich) nochmal alle physisch
    > weitergereicht und erneut ausgezählt.

    Die Stimmzettel selbst verbleiben in den Gemeinden. Lediglich die Protokolle der Stimmauszählung werden an die Landeswahlleitungen geschickt und dort auf Plausibilität überprüft.

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