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Die Debatte um die Schramm

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  1. Die Debatte um die Schramm

    Autor: waldemar_wunderbar 19.09.12 - 16:29

    Eines der fundamentalen Probleme, das Frau Schramm hat – oder vielmehr der „Mob“, wie sie die Netzgemeinde mit einer ihr gegenüber kritischen Haltung titulierte – ist die Tatsache, dass die junge Frau das Internet als Medium zur Selbstdarstellung nutzt. Und zwar auf eine Weise, die offensichtlich vielen anderen Netznutzern als unpassend erscheint. Schramm geht es nicht um Wahrheit, Ehrlichkeit, konsequente Haltung oder um eine bestimmte, politische Position, mit der sich Interessensgruppen verknüpfen ließen. Es geht vielmehr um Selbstvermarktung, und zwar bedingungslose. Als Rebellin unter den Piraten mal so richtig auf die Kacke hauen. Als Jungpolitikerin anecken, auch wenn man sich vielleicht das eine oder andere Mal eine blutige Nase holt - das heilt wieder. Mit Thesen und Theorien auffallen, selbst wenn ihnen das sachliche oder logische Fundament fehlt, und bekannt bleiben um jeden Preis, auch wenn es Glaubwürdigkeit kostet – das ist das Zeug, aus dem politische Karrieren geschmiedet werden. Ich betone „geschmiedet“ – nicht ein Leben lang durchgehalten. Sie kupfert Prinzipien des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfes durchaus geschickt ab. Es geht nicht darum, sich und seinen Aussagen treu zu bleiben. Es geht darum, die eigene Position so zu drehen, damit sie dem Ziel entspricht, das gerade verfolgt wird. Über Moral und Integrität kann man sich streiten, nicht aber über das Ergebnis. Ich bewege mich durchaus viel im Internet, bin allerdings kein Nutzer typischer sozialer Netzwerke. Und vor dieser Luftnummer mit dem Buch habe ich von der Schramm noch nie etwas gehört oder gelesen, was meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hätte.
    Mich wundert ehrlich, warum sich so viele Leute über die selbsterklärte Exhibitionistin aufregen. Und wenn sie sich aufregen, passiert genau das, was auch das Ziel der jungen Dame ist: Aufmerksamkeit gewinnen. Es ist ein Geben und Nehmen, und am Ende möchte Frau Schramm doch auch nur gern ein einigermaßen komfortables Leben leben und ein bisschen „krakeelen“.

  2. Re: Die Debatte um die Schramm

    Autor: lattenegal 19.09.12 - 23:14

    entweder stimmt das, oder, was ich eher denke, dass die opposition nicht will, das sie noch mehr geld bekommt. die wahrscheinlichkeit, dass ihr buch irgendwie ihr geld einströmen lässt ist zwar gering, aber gegeben. druch diese einnahmen könnte die kasse der partei aufgefüllt und die reichweite erhöht werden. außerdem wird durch dieses negative auffallen, so wie man leicht erkennen kann, eine negative stimmung verbreitet. auch wenn das buch inhaltlich nicht so gut sein sollte und somit kein bestseller wird, verschlechtert diese meldung doch den ruf der partei in vielen köpfen - sidequest abgeschlossen.

    die piraten haben mich nie interessiert, weil ihr programm viel zu zwielichtig und unklar ist, aber das das oben beschriebene nicht undenkbar ist, beweisst uns hugo chavez.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.09.12 23:16 durch lattenegal.

  3. Re: Die Debatte um die Schramm

    Autor: guckdo 21.09.12 - 14:39

    lattenegal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > entweder stimmt das, oder, was ich eher denke, dass die opposition nicht
    > will, das sie noch mehr geld bekommt. die wahrscheinlichkeit, dass ihr buch
    > irgendwie ihr geld einströmen lässt ist zwar gering, aber gegeben. druch
    > diese einnahmen könnte die kasse der partei aufgefüllt und die reichweite
    > erhöht werden.

    Das glaubst Du aber jetzt nicht wirklich, oder ? Die Kohle behält die Göre schon selber!
    Die benutzt die Piraten doch nucr als Bühne, nichts anderes.
    Wie schon der Vorposter sagte: Man hat von der vorher nie was gehört.

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