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Die einzige Chance, ein solches Attentat zu verhindern

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  1. Re: Die einzige Chance, ein solches Attentat zu verhindern

    Autor: robinx999 15.11.15 - 14:16

    WTC vielleicht aber der Überfall vom Irak auf Kuwait ist da schon wesentlich Problematisch oder? Generell ist ja die Nahost Politik lange vom Kaltem Krieg dominiert worden.
    Aber ist natürlich die Frage was passiert wäre wenn der Westen sich dort anders verhalten hätte und die UDSSR sich damals mehr eingemischt hätte.

  2. Re: Die einzige Chance, ein solches Attentat zu verhindern

    Autor: pythoneer 15.11.15 - 14:16

    9life-Moderator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein schwieriges Thema. ich weiß. Doch die Frage, wer zu erst angefangen
    > hat, ist ebenso unklar wie die "Henne oder Ei"-Frage.

    Vielleicht ist es nicht so wichtig zu fragen wer angefangen hat, als viel mehr wessen Eingreifen die größten Folgen hatte. Damit wäre der Antwortenraum ziemlich genau auf USA eingegrenzt.

  3. Re: Die einzige Chance, ein solches Attentat zu verhindern

    Autor: pythoneer 15.11.15 - 14:41

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > WTC vielleicht aber der Überfall vom Irak auf Kuwait ist da schon
    > wesentlich Problematisch oder? Generell ist ja die Nahost Politik lange vom
    > Kaltem Krieg dominiert worden.
    > Aber ist natürlich die Frage was passiert wäre wenn der Westen sich dort
    > anders verhalten hätte und die UDSSR sich damals mehr eingemischt hätte.

    Ich weiß auf was du hinaus möchtest, aber der Überfall vom Irak auf Kuwait ist für mich auch noch sehr geprägt durch die Einmischung der USA. Für mich geht das in der Tat auf den Kalten Krieg zurück. Die USA hat versucht ein "Bollwerk" gegen den "Kommunismus" zu errichten unter anderem mit der Unterstützung des Schah von Persien. Der hat seine neu Macht gleich mal dazu genutzt sein Volk zu knechten was zum Aufstieg des Widerstandes durch Ayatollah Khomeini führte. Sie vertrieben den Schah im heutigen "bösen" Iran und haben natürlich die ganze "Ausrüstung" der USA behalten. Jetzt musste natürlich der "böse" Iran mit seinen "bösen" religiösen Muslimen bekämpft werden. Was ein Glück, dass ein netter Herr names Saddam Hussein gerade zu stelle war. Der wurde natürlich, wie von den USA üblich, aufgerüstet um den Iran zu überfallen. Klappte nur nicht, weil zu doof. Hat er halt Kuwait überfallen... :/ das hat doch "da drüben" tradition, dass du USA zwielichtige Gestalten unterstützt – wie die Mudschaheddin die gegen die Kommunisten in Afghanistan kämpfen sollen – diese sich dann für zwielichtige Gestalten üblich um 180° wenden und was anderes zerbomben.

    Das der religiöse Konflikt viel älter ist, ist klar. Jedoch bin ich der Meinung, das ein Land im Zuge seiner Identitätsfindung damit selber klar kommen muss. Ein "liberalisieren" wie wir es von den USA in den letzen Jahrzehnten beobachten konnten, hat meines Erachtens KEIN Problem gelöst sondern nur noch mehr hervorgebracht. Zumal es ja leider nicht darum geht den "Frieden" in diese Länder zu bringen, sondern einfach nur Steine in Zahnräder der Russen zu schmeißen. So lässt sich meiner Meinung nach auch gut der Ukraine-Konflikt sehen und der Exodus in Syrien.

  4. Kein guter Vergleich

    Autor: lostname 15.11.15 - 14:47

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > stattfinden müssen der Vergleichbar gewesen wäre mit dem Wiederaufbau
    > Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg.

    Der Unterschied: Bei uns gab es etwas zum WIEDERaufbauen und es gab bereits vor dem Krieg (teilweise) funktionierende gesellschaftliche und staatliche Strukturen nach heutigem Muster. Für die Entwicklung dieser Strukturen haben wir Jahrhunderte gebraucht. Fortschritte dieser Art sind im Zeitraffer kaum möglich - mit Bomben schon gar nicht.

  5. Re: Die einzige Chance, ein solches Attentat zu verhindern

    Autor: robinx999 15.11.15 - 14:47

    Das ist wohl alles wahr. Aber das Problem bleibt natürlich das ein Land muss selber damit klar kommen zwar irgendwie stimmt. Aber andererseits was ist wenn es wie Kuweit plötzlich auch andere Länder betrifft da sie von so einem Land angegriffen werden?
    Und generell bleibt natürlich die Frage was man mit Totalitären Staaten machen soll, wenn es dann am Ende dazu führt das ein Teil der Bevölkerung die sich praktisch aufgrund von Druck und Militärherrschaft nicht wehren kann, wenn diese dann aus solchen Staaten flüchten. Ist ja gerade das Problem mit dem IS der Mordet massiv was extrem zu der Flüchtlingsanzahl beiträgt.
    Macht man nichts hat man eine Große Zahl an Flüchtlingen, macht man etwas macht man es vermutlich auch verkehrt.

  6. Re: Kein guter Vergleich

    Autor: robinx999 15.11.15 - 14:51

    Mit Bomben sicherlich nicht, eine Art Besetzung mit dem Ziel eines Aufbaues hätte vermutlich in einem Zeitrahmen von 10-20 Jahren funktionieren können.
    Aufbau von Schulen zwecks Bildung, Aufbau von Industrie hätte Funktionieren können.
    Ebenso ist natürlich das Auftreten der Besatzer durchaus eine Relevante Frage. Gerade der Wiederaufbau samt Marschall Plan hat doch gezeigt wie es Funktionieren kann. Und das Auftreten der Soldaten in Afghanistan bzw. Irak hat doch gezeigt wie es nicht Funktioniert.

  7. Re: Die einzige Chance, ein solches Attentat zu verhindern

    Autor: pythoneer 15.11.15 - 15:15

    Da hast du natürlich recht. Man macht es nicht natürlich sehr leicht in dem man sagt: "hättet ihr vor 40 Jahren mal ...". Wir haben jetzt die Probleme und das Problem an diesen Problemen ist leider, dass wir diese geerbt haben. Jetzt zu verschwinden und zu sagen "regelt das mal schön selber" ist insofern inakzeptabel, da wir die Probleme da selbst verursacht haben. Und hier nehme ich insbesondere Deutschland nicht heraus. Wer sein Land am Hindukush "verteidigt" macht sich mit diesem völkerrechtswidrigen Verhalten gemein, für das die USA bis heute nie zur Rechenschaft gezogen wurde.

    Was man jetzt tun sollte? Ich weiß es nicht, wir haben schon zu sehr alles in den Sand gesetzt. Was man aber aus den vergangen Jahren lernen konnte war, dass Bomben offensichtlich keine Lösung sind. Zumindest keine Nachhaltige. Wer sieht denn da wirklich noch durch, wer gegen wen kämpft und wen man denn da genau wieder mit Waffen unterstützt? Alleine was da wieder mit den Türken und Kurden gelaufen ist lässt mich arg zweifeln. Für mich ist das ein ziemlich hilfloses Verhalten und den USA kann das ziemlich egal sein. Die sind noch weit weg, aber wir Europäer haben das genau vor der Haustür, wir haben anscheinend aus dem Kalten Krieg der auf unserem Boden ausgetragen wurde und insbesondere Deutschland vor der völligen Vernichtung durch Atombomben stand nichts gelernt – schade eigentlich. Am besten wir wiederholen das gleich wieder in der Ukraine, weil es so spaßig war.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.11.15 15:18 durch pythoneer.

  8. Re: Die einzige Chance, ein solches Attentat zu verhindern

    Autor: Heartless 15.11.15 - 15:54

    Gerade in den Nachrichten scheint es ja eine ganz klare schwarz-weiß Sicht zu geben, da ist für grau-töne kein Platz.
    So ist alles was die Pegida fordert grundsätzlich schlecht, alles was Putin sagt verdorben, jede Aktion der USA eine Heldentat usw.
    Dass die Pegida von rechts(radikalen) unterlaufen bzw. überrannt wurde mag ja sein, das Putin kein Samariter ist auch, aber deshalb ist doch nicht automatisch alles was von ihnen kommt falsch?

    Aber wer weiß, vielleicht haben die Nachrichten auch einfach nur Angst die Fernsehzuschauer zu verwirren, sieht man ja am Fernsehprogramm, viele Sender kann man nur noch schauen indem man das Hirn abschaltet.

  9. Re: Die einzige Chance, ein solches Attentat zu verhindern

    Autor: serra.avatar 15.11.15 - 17:33

    Hiroshima hat doch den Krieg da schlagartig beendet ... wo der IS seinen Sitz und Stellungen hat ist auch bekannt. Manchmal erfodert es eben unpopuläre Entscheidungen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.11.15 17:35 durch serra.avatar.

  10. Re: Die einzige Chance, ein solches Attentat zu verhindern

    Autor: zZz 15.11.15 - 17:42

    pythoneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Vielleicht ist es nicht so wichtig zu fragen wer angefangen hat, als viel
    > mehr wessen Eingreifen die größten Folgen hatte. Damit wäre der
    > Antwortenraum ziemlich genau auf USA eingegrenzt.


    Die USA machen vieles falsch, aber was du da schreibst ist nichts anderes als undifferenzierter Antiamerikanismus. Die Ursachen für die Situation im nahen und mittleren Osten gehen bis ins Osmanische Reich zurück.

  11. Re: Die einzige Chance, ein solches Attentat zu verhindern

    Autor: robinx999 15.11.15 - 17:48

    serra.avatar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hiroshima hat doch den Krieg da schlagartig beendet ... wo der IS seinen
    > Sitz und Stellungen hat ist auch bekannt. Manchmal erfodert es eben
    > unpopuläre Entscheidungen.

    Eigentlich hat erst der Zweite Abwurf auf Nagasaki den Krieg beendet. Das Problem ist natürlich das der IS nicht wirklich Zentral Organisiert ist. Und es da nicht wirklich jemanden gibt der eine Kapitulation anbieten kann.
    Zumal die Zahl Ziviler Opfer natürlich gewaltig sein wird. Die Flüchtlingszahlen würden vermutlich noch mal Explodieren. Was Nachbarstaaten sagen würden, wenn der Wind Radioaktives Material rüber weht wäre die nächste Frage.
    Und natürlich das Große Problem das sich durch einen derartigen Angriff vermutlich noch mehr Leute Radikalisieren würden dürfte auch nicht zu verachten sein.

  12. Re: Die einzige Chance, ein solches Attentat zu verhindern

    Autor: irata 15.11.15 - 18:29

    serra.avatar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hiroshima hat doch den Krieg da schlagartig beendet ...

    Wenn das wahr wäre, hätte es nicht 3 Tage später eine Bombe auf Nagasaki gegeben.
    Die Kapitulation erfolgte 9 Tage nach Hiroshima bzw. 6 Tage nach Nagasaki.
    Die Kriegserklärung und der Angriff der UdSSR spielte eine wesentliche Rolle bei der Kapitulation.

  13. Re: Die einzige Chance, ein solches Attentat zu verhindern

    Autor: pythoneer 15.11.15 - 18:31

    zZz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die USA machen vieles falsch, aber was du da schreibst ist nichts anderes
    > als undifferenzierter Antiamerikanismus. Die Ursachen für die Situation im
    > nahen und mittleren Osten gehen bis ins Osmanische Reich zurück.

    Das ist kein undifferenzierter Antiamerikanismus. Ich habe nicht geschrieben, dass die USA für alles "dort drüben" verantwortlich sind oder dass sie die Auslöser etc. waren. An den religiösen und kulturellen Auseinandersetzungen sind sie sicher nicht Schuld. Jedoch tragen sie eine erhebliche Mitschuld an dem Chaos in jüngster Geschichte. Natürlich kann man nicht sagen, dass und vor allem wie es anders wäre wenn die USA die ganzen Diktatoren nicht für ihre eigenen Ziele unterstützt hätten. Es lässt sich doch aber auch nicht leugnen, dass die USA im Falle von Iran Irak Afghanistan keine stillen Beobachter waren. Mein "Antiamerikanismus" ist nicht undifferenziert.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 15.11.15 18:32 durch pythoneer.

  14. Re: Die einzige Chance, ein solches Attentat zu verhindern

    Autor: Jasmin26 15.11.15 - 18:48

    Im Grunde ist es ganz "einfach" . Bring den Menschen Bildung ! Wer Bildung hat kann verifizieren . Die einzig "Bildung" die die Menschen erhalten können bringen die Islamschulen . sind die radikal , passiert genau das was wir gerade erleben . Dann wird Religion missbraucht, wir kennen das noch sehr gut aus Nordirland ! Unser Ziel muss sein all die Flüchtlinge aufzunehmen und zu "bilden" , die dann zurückkehren sind dann in der Lage ein Gegengewicht zur " Religion" zu bilden ! Wobei Religion und Glaube sich nicht ausschliessen.

  15. Re: Die einzige Chance, ein solches Attentat zu verhindern

    Autor: pythoneer 15.11.15 - 18:50

    serra.avatar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hiroshima hat doch den Krieg da schlagartig beendet ...

    Zweifelhaft. Es gibt angesehene Personen die meinen, dass der Krieg schon so gut wie beendet war, die USA aber als Machtdemonstration noch einen "Paukenschlag" zum Ende brauchten, da ein Konflikt mit den Russen abzusehen war. Die Bombenabwürfe sehen einige dieser Personen als militärisch unnötig an.

    DWIGHT EISENHOWER

    "...in [July] 1945... Secretary of War Stimson, visiting my headquarters in Germany, informed me that our government was preparing to drop an atomic bomb on Japan. I was one of those who felt that there were a number of cogent reasons to question the wisdom of such an act. ...the Secretary, upon giving me the news of the successful bomb test in New Mexico, and of the plan for using it, asked for my reaction, apparently expecting a vigorous assent.
    "During his recitation of the relevant facts, I had been conscious of a feeling of depression and so I voiced to him my grave misgivings, first on the basis of my belief that Japan was already defeated and that dropping the bomb was completely unnecessary, and secondly because I thought that our country should avoid shocking world opinion by the use of a weapon whose employment was, I thought, no longer mandatory as a measure to save American lives. It was my belief that Japan was, at that very moment, seeking some way to surrender with a minimum loss of 'face'. The Secretary was deeply perturbed by my attitude..."
    Dwight Eisenhower, Mandate For Change, pg. 380
    In a Newsweek interview, Eisenhower again recalled the meeting with Stimson:
    "...the Japanese were ready to surrender and it wasn't necessary to hit them with that awful thing."
    Ike on Ike, Newsweek, 11/11/63


    ADMIRAL WILLIAM D. LEAHY

    (Chief of Staff to Presidents Franklin Roosevelt and Harry Truman) "It is my opinion that the use of this barbarous weapon at Hiroshima and Nagasaki was of no material assistance in our war against Japan. The Japanese were already defeated and ready to surrender because of the effective sea blockade and the successful bombing with conventional weapons.
    "The lethal possibilities of atomic warfare in the future are frightening. My own feeling was that in being the first to use it, we had adopted an ethical standard common to the barbarians of the Dark Ages. I was not taught to make war in that fashion, and wars cannot be won by destroying women and children."
    William Leahy, I Was There, pg. 441.


    HERBERT HOOVER

    On May 28, 1945, Hoover visited President Truman and suggested a way to end the Pacific war quickly: "I am convinced that if you, as President, will make a shortwave broadcast to the people of Japan - tell them they can have their Emperor if they surrender, that it will not mean unconditional surrender except for the militarists - you'll get a peace in Japan - you'll have both wars over."
    Richard Norton Smith, An Uncommon Man: The Triumph of Herbert Hoover, pg. 347.
    On August 8, 1945, after the atomic bombing of Hiroshima, Hoover wrote to Army and Navy Journal publisher Colonel John Callan O'Laughlin, "The use of the atomic bomb, with its indiscriminate killing of women and children, revolts my soul."
    quoted from Gar Alperovitz, The Decision to Use the Atomic Bomb, pg. 635.
    "...the Japanese were prepared to negotiate all the way from February 1945...up to and before the time the atomic bombs were dropped; ...if such leads had been followed up, there would have been no occasion to drop the [atomic] bombs."
    quoted by Barton Bernstein in Philip Nobile, ed., Judgment at the Smithsonian, pg. 142
    Hoover biographer Richard Norton Smith has written: "Use of the bomb had besmirched America's reputation, he [Hoover] told friends. It ought to have been described in graphic terms before being flung out into the sky over Japan."
    Richard Norton Smith, An Uncommon Man: The Triumph of Herbert Hoover, pg. 349-350.
    In early May of 1946 Hoover met with General Douglas MacArthur. Hoover recorded in his diary, "I told MacArthur of my memorandum of mid-May 1945 to Truman, that peace could be had with Japan by which our major objectives would be accomplished. MacArthur said that was correct and that we would have avoided all of the losses, the Atomic bomb, and the entry of Russia into Manchuria."
    Gar Alperovitz, The Decision to Use the Atomic Bomb, pg. 350-351.


    GENERAL DOUGLAS MacARTHUR

    MacArthur biographer William Manchester has described MacArthur's reaction to the issuance by the Allies of the Potsdam Proclamation to Japan: "...the Potsdam declaration in July, demand[ed] that Japan surrender unconditionally or face 'prompt and utter destruction.' MacArthur was appalled. He knew that the Japanese would never renounce their emperor, and that without him an orderly transition to peace would be impossible anyhow, because his people would never submit to Allied occupation unless he ordered it. Ironically, when the surrender did come, it was conditional, and the condition was a continuation of the imperial reign. Had the General's advice been followed, the resort to atomic weapons at Hiroshima and Nagasaki might have been unnecessary."
    William Manchester, American Caesar: Douglas MacArthur 1880-1964, pg. 512.
    Norman Cousins was a consultant to General MacArthur during the American occupation of Japan. Cousins writes of his conversations with MacArthur, "MacArthur's views about the decision to drop the atomic bomb on Hiroshima and Nagasaki were starkly different from what the general public supposed." He continues, "When I asked General MacArthur about the decision to drop the bomb, I was surprised to learn he had not even been consulted. What, I asked, would his advice have been? He replied that he saw no military justification for the dropping of the bomb. The war might have ended weeks earlier, he said, if the United States had agreed, as it later did anyway, to the retention of the institution of the emperor."
    Norman Cousins, The Pathology of Power, pg. 65, 70-71.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.11.15 18:52 durch pythoneer.

  16. Re: Die einzige Chance, ein solches Attentat zu verhindern

    Autor: pythoneer 15.11.15 - 18:51

    JOSEPH GREW

    (Under Sec. of State) In a February 12, 1947 letter to Henry Stimson (Sec. of War during WWII), Grew responded to the defense of the atomic bombings Stimson had made in a February 1947 Harpers magazine article:
    "...in the light of available evidence I myself and others felt that if such a categorical statement about the [retention of the] dynasty had been issued in May, 1945, the surrender-minded elements in the [Japanese] Government might well have been afforded by such a statement a valid reason and the necessary strength to come to an early clearcut decision.
    "If surrender could have been brought about in May, 1945, or even in June or July, before the entrance of Soviet Russia into the [Pacific] war and the use of the atomic bomb, the world would have been the gainer."
    Grew quoted in Barton Bernstein, ed.,The Atomic Bomb, pg. 29-32.

    JOHN McCLOY

    (Assistant Sec. of War) "I have always felt that if, in our ultimatum to the Japanese government issued from Potsdam [in July 1945], we had referred to the retention of the emperor as a constitutional monarch and had made some reference to the reasonable accessibility of raw materials to the future Japanese government, it would have been accepted. Indeed, I believe that even in the form it was delivered, there was some disposition on the part of the Japanese to give it favorable consideration. When the war was over I arrived at this conclusion after talking with a number of Japanese officials who had been closely associated with the decision of the then Japanese government, to reject the ultimatum, as it was presented. I believe we missed the opportunity of effecting a Japanese surrender, completely satisfactory to us, without the necessity of dropping the bombs."
    McCloy quoted in James Reston, Deadline, pg. 500.


    RALPH BARD

    (Under Sec. of the Navy) On June 28, 1945, a memorandum written by Bard the previous day was given to Sec. of War Henry Stimson. It stated, in part:
    "Following the three-power [July 1945 Potsdam] conference emissaries from this country could contact representatives from Japan somewhere on the China Coast and make representations with regard to Russia's position [they were about to declare war on Japan] and at the same time give them some information regarding the proposed use of atomic power, together with whatever assurances the President might care to make with regard to the [retention of the] Emperor of Japan and the treatment of the Japanese nation following unconditional surrender. It seems quite possible to me that this presents the opportunity which the Japanese are looking for.
    "I don't see that we have anything in particular to lose in following such a program." He concluded the memorandum by noting, "The only way to find out is to try it out."
    Memorandum on the Use of S-1 Bomb, Manhattan Engineer District Records, Harrison-Bundy files, folder # 77, National Archives (also contained in: Martin Sherwin, A World Destroyed, 1987 edition, pg. 307-308).
    Later Bard related, "...it definitely seemed to me that the Japanese were becoming weaker and weaker. They were surrounded by the Navy. They couldn't get any imports and they couldn't export anything. Naturally, as time went on and the war developed in our favor it was quite logical to hope and expect that with the proper kind of a warning the Japanese would then be in a position to make peace, which would have made it unnecessary for us to drop the bomb and have had to bring Russia in...".
    quoted in Len Giovannitti and Fred Freed, The Decision To Drop the Bomb, pg. 144-145, 324.
    Bard also asserted, "I think that the Japanese were ready for peace, and they already had approached the Russians and, I think, the Swiss. And that suggestion of [giving] a warning [of the atomic bomb] was a face-saving proposition for them, and one that they could have readily accepted." He continued, "In my opinion, the Japanese war was really won before we ever used the atom bomb. Thus, it wouldn't have been necessary for us to disclose our nuclear position and stimulate the Russians to develop the same thing much more rapidly than they would have if we had not dropped the bomb."
    War Was Really Won Before We Used A-Bomb, U.S. News and World Report, 8/15/60, pg. 73-75.


    LEWIS STRAUSS

    (Special Assistant to the Sec. of the Navy) Strauss recalled a recommendation he gave to Sec. of the Navy James Forrestal before the atomic bombing of Hiroshima:
    "I proposed to Secretary Forrestal that the weapon should be demonstrated before it was used. Primarily it was because it was clear to a number of people, myself among them, that the war was very nearly over. The Japanese were nearly ready to capitulate... My proposal to the Secretary was that the weapon should be demonstrated over some area accessible to Japanese observers and where its effects would be dramatic. I remember suggesting that a satisfactory place for such a demonstration would be a large forest of cryptomeria trees not far from Tokyo. The cryptomeria tree is the Japanese version of our redwood... I anticipated that a bomb detonated at a suitable height above such a forest... would lay the trees out in windrows from the center of the explosion in all directions as though they were matchsticks, and, of course, set them afire in the center. It seemed to me that a demonstration of this sort would prove to the Japanese that we could destroy any of their cities at will... Secretary Forrestal agreed wholeheartedly with the recommendation..."
    Strauss added, "It seemed to me that such a weapon was not necessary to bring the war to a successful conclusion, that once used it would find its way into the armaments of the world...".
    quoted in Len Giovannitti and Fred Freed, The Decision To Drop the Bomb, pg. 145, 325.


    PAUL NITZE

    (Vice Chairman, U.S. Strategic Bombing Survey) In 1950 Nitze would recommend a massive military buildup, and in the 1980s he was an arms control negotiator in the Reagan administration. In July of 1945 he was assigned the task of writing a strategy for the air attack on Japan. Nitze later wrote:
    "The plan I devised was essentially this: Japan was already isolated from the standpoint of ocean shipping. The only remaining means of transportation were the rail network and intercoastal shipping, though our submarines and mines were rapidly eliminating the latter as well. A concentrated air attack on the essential lines of transportation, including railroads and (through the use of the earliest accurately targetable glide bombs, then emerging from development) the Kammon tunnels which connected Honshu with Kyushu, would isolate the Japanese home islands from one another and fragment the enemy's base of operations. I believed that interdiction of the lines of transportation would be sufficiently effective so that additional bombing of urban industrial areas would not be necessary.
    "While I was working on the new plan of air attack... concluded that even without the atomic bomb, Japan was likely to surrender in a matter of months. My own view was that Japan would capitulate by November 1945."
    Paul Nitze, From Hiroshima to Glasnost, pg. 36-37 (my emphasis)
    The U.S. Strategic Bombing Survey group, assigned by President Truman to study the air attacks on Japan, produced a report in July of 1946 that was primarily written by Nitze and reflected his reasoning:
    "Based on a detailed investigation of all the facts and supported by the testimony of the surviving Japanese leaders involved, it is the Survey's opinion that certainly prior to 31 December 1945 and in all probability prior to 1 November 1945, Japan would have surrendered even if the atomic bombs had not been dropped, even if Russia had not entered the war, and even if no invasion had been planned or contemplated."
    quoted in Barton Bernstein, The Atomic Bomb, pg. 52-56.
    In his memoir, written in 1989, Nitze repeated,
    "Even without the attacks on Hiroshima and Nagasaki, it seemed highly unlikely, given what we found to have been the mood of the Japanese government, that a U.S. invasion of the islands [scheduled for November 1, 1945] would have been necessary."
    Paul Nitze, From Hiroshima to Glasnost, pg. 44-45.


    GENERAL CARL "TOOEY" SPAATZ

    (In charge of Air Force operations in the Pacific) General Spaatz was the person who received the order for the Air Force to "deliver its first special bomb as soon as weather will permit visual bombing after about 3 August 1945..."(Leslie Groves, Now It Can Be Told, pg. 308). In a 1964 interview, Spaatz explained:
    "The dropping of the atomic bomb was done by a military man under military orders. We're supposed to carry out orders and not question them."
    In the same interview, Spaatz referred to the Japanese military's plan to get better peace terms, and he gave an alternative to the atomic bombings:
    "If we were to go ahead with the plans for a conventional invasion with ground and naval forces, I believe the Japanese thought that they could inflict very heavy casualties on us and possibly as a result get better surrender terms. On the other hand if they knew or were told that no invasion would take place [and] that bombing would continue until the surrender, why I think the surrender would have taken place just about the same time." (Herbert Feis Papers, Box 103, N.B.C. Interviews, Carl Spaatz interview by Len Giovannitti, Library of Congress).


    BRIGADIER GENERAL CARTER CLARKE

    (The military intelligence officer in charge of preparing intercepted Japanese cables - the MAGIC summaries - for Truman and his advisors) "...when we didn't need to do it, and we knew we didn't need to do it, and they knew that we knew we didn't need to do it, we used them as an experiment for two atomic bombs."
    Quoted in Gar Alperovitz, The Decision To Use the Atomic Bomb, pg. 359.

    Um nur einige berühmte Fälle zu nennen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.11.15 19:07 durch pythoneer.

  17. Re: Die einzige Chance, ein solches Attentat zu verhindern

    Autor: Moe479 15.11.15 - 19:21

    du meinst, sie werden zum hirnabschalten betrieben .... man denke daran die leute würden diese zeit mit dem informieren und lösen von tatsächlichen problemen wie dem erkennen ihrer versursacher verbringen ...

  18. Re: Die einzige Chance, ein solches Attentat zu verhindern

    Autor: plutoniumsulfat 15.11.15 - 19:23

    serra.avatar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hiroshima hat doch den Krieg da schlagartig beendet ... wo der IS seinen
    > Sitz und Stellungen hat ist auch bekannt. Manchmal erfodert es eben
    > unpopuläre Entscheidungen.

    Tötet sie alle und dann geben Sie Ruhe? Das hat jetzt in den letzten 50 Jahren nicht geklappt. Bzw. es war ja wahrscheinlich nicht mal gewollt. Wenn man das Gegenseite aufrüsten sieht, dann kann man erkennen, um was es den dort nicht ansässigen Staaten wirklich geht.

  19. Re: Die einzige Chance, ein solches Attentat zu verhindern

    Autor: Trockenobst 15.11.15 - 21:18

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. Und so die Wirtschaft in den
    > Staaten anzukurbeln. Aber das wäre wohl zu teuer gewesen.

    100 Fabriken mit irgendeinen nonsense in Afghanistan zu betreiben, hätte 1 Milliarde pro 10 Jahre gekostet. 1000 Ganztagsschulen auch irgendwo bei 100 Milliarden auf 10 Jahre.

    Die USA haben 1200+ Milliarden USD fürs Kaputtbomben bezahlt. Nocheinmal mehrere 10 Milliarden sind in fragwürdige Kanäle verschwunden. "Idealerweise" an Leute, die damals Freunde und heute Gegner sind.

    Geld war da nie das Problem, sondern Religion (Fundamental Christentum US Bauart vs Islam) und das die letzten beiden Kriege Geldverdien-Aktionen, und keine moralische "Freedom"-Instanzen waren. Das Geld musste über den Krieg in die Taschen von einigen wenigen Familien in USA und England.

    Alles andere war irrelevant, was man auch daran sehen konnte das man sich bis heute über die miese Behandlung der Veteranen aus beiden Kriegen immer noch echauffiert, aber nur wenig passiert. Das war ja keine Ernste Auseinandersetzung, das war ein Heist.

    Das sich gewisse Länder nicht mehr gut dabei fühlen als Geldbeschaffungsquelle für einige wenige US-/UK-Familien zu dienen ist klar. Die haben auch ohne uns riesige Gesellschaftliche Probleme, die wir nur schlimmer machen.

    Der IS ist, nach heutiger Definition, ein Problem der Völker dort und wird auch von denen irgendwann gefixt. Wenn das diese Leute 100 Jahre dafür brauchen, ist das ihre eigene Entscheidung. Wir dürfen und da nicht einmischen. Das was Russland da macht ist deswegen falsch und macht die Lage nur noch schlimmer.

  20. Re: Die einzige Chance, ein solches Attentat zu verhindern

    Autor: CraWler 15.11.15 - 21:32

    In den Medien wird schon sehr viel einfache, platte Propaganda betrieben und viel zu wenig verschiedene Ansätze diskutiert. Stimmt. Gerade beim Aslythema ist das auffällig.

    Nur wenn man die Alternativmedien so liest, die FB Kanäle der Pegida Leute, PI News, DWN, KOPP usw. Da bekommt man doch erst recht das totale Kotzen ob der primitivität die da präsentiert wird. Scheint so als wolle eine große Masse der Menschen eben nicht logisch und sachlich denken sondern sich endweder nur Moralisch/Emotional an einem Thema aufziehen und dabei völlig den Bezug zur Realität zu verlieren (Bei den Welcome Refugee Leuten) oder eben in nen pöbelnden hetzenden shitstorm zu verfallen und Hass Parolen zu brüllen usw wie bei den Rechten Pegida Spinnern.

    Denke, das ist der Grund warum Demokratie nicht richtig funktioniert, die Leute sind einfach nicht bereit die Dinge aus einer rationalen Perspektive zu diskutieren, läuft halt immer nur darauf hinaus die anderen Niederzubrüllen und bloß nicht nachdenken zu müssen.

    ----------------------
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