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Vielleicht sind Emails eben was sie sind

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  1. Vielleicht sind Emails eben was sie sind

    Autor: bummelbär 29.05.19 - 07:36

    Textbrocken, die jeder auskotzen kann. Wie wärs mit was neuem, standardisiertem? Bei dem man nicht Quatsch sicher macht, sondern sicheres sicher läßt? Gibts dafür denn noch keinen Markt?

  2. Re: Vielleicht sind Emails eben was sie sind

    Autor: kr23 29.05.19 - 08:09

    Ich wundere mich auch, dass sich das Netz so schnell weiterentwickelt, nur eben die E-Mail nicht. Aber vielleicht ist es wie bei den Messagern mit WhatsApp. Einfach zu groß und zu simpel, die negativen Punkte überwiegen für viele nicht und zwingen somit niemanden zum Umstieg.

    Ich bin nicht auf dem Laufenden, kennt sich jemand mit dem Entwicklungsstand von neuen Mail-Protokollen aus und kann dazu was sagen?

  3. Re: Vielleicht sind Emails eben was sie sind

    Autor: pgene 29.05.19 - 08:11

    Gebe ich dir recht, wir haben es schon oft mit Verschlüsselung versucht, ist nur dumm wenn viele unserer Kunden exotische Mailclients oder Webinterfaces einsetzen die dann damit nicht zurecht kommen. Die rufen dann wiederum an, oder glauben gar wir würden ihnen Viren schicken, daher dann wieder Rolle rückwärts, traurig aber ist einfach so. Und ich sehe auch keine praktikable Lösung das bei E-Mail all zu bald in denn Griff zu bekommen.

  4. Re: Vielleicht sind Emails eben was sie sind

    Autor: Sharra 29.05.19 - 08:49

    Ich sehe das so: E-Mail ist eine wunderbare Sache, für Plain-Text und nichts anderes. Als Anhang kann man so einiges verschicken, und das kann man auch entsprechend sichern.

    Für sichere Kommunikation gibt es andere Systeme, die ihrerseits gut funktionieren.

  5. Re: Vielleicht sind Emails eben was sie sind

    Autor: deefens 29.05.19 - 08:50

    kr23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich wundere mich auch, dass sich das Netz so schnell weiterentwickelt

    Eigentlich entwickelt sich das Netz überhaupt nicht weiter. Nach wie vor läuft im Web alles über HTTP, ein Protokoll was schon 30 Jahre auf dem Bucket hat und längst mal einen echten Ersatz vertragen könnte.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.05.19 08:50 durch deefens.

  6. Re: Vielleicht sind Emails eben was sie sind

    Autor: ibsi 29.05.19 - 09:01

    Du meinst so was wie http2?

  7. Re: Vielleicht sind Emails eben was sie sind

    Autor: deefens 29.05.19 - 09:12

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du meinst so was wie http2?

    Nein, das ist alles nur Stückwerk. Nach wie vor muss ein Entwickler seine Anwendungen aus mindestens einer serverseitigen Sprache + Datenbank-API + HTML + CSS + JS + Web-Framework zusammenkleben und auf Browser-Inkompatibilitäten Rücksicht nehmen.

    Das ginge sicher auch einfacher, dazu müsste man aber HTTP (egal in welcher Version) komplett ersetzen durch irgendwas einfacheres, so ähnlich wie Java Webstart in grauer Vorzeit.

  8. Re: Vielleicht sind Emails eben was sie sind

    Autor: ibsi 29.05.19 - 09:15

    Ah ok, verstehe was Du meinst.

  9. Re: Vielleicht sind Emails eben was sie sind

    Autor: kr23 29.05.19 - 10:36

    deefens schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kr23 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich wundere mich auch, dass sich das Netz so schnell weiterentwickelt
    >
    > Eigentlich entwickelt sich das Netz überhaupt nicht weiter. Nach wie vor
    > läuft im Web alles über HTTP, ein Protokoll was schon 30 Jahre auf dem
    > Bucket hat und längst mal einen echten Ersatz vertragen könnte.

    Ich hab mich hier wirklich blöd ausgedrückt, entschuldige. Ich dachte hier in erster Linie an die Software für Endverbraucher. Also quasi eine Integration in einen beliebigen Client oder am besten direkt beim Anbieter. Nehmen wir als Beispiel web.de oder gmx. Beim Erstellen der E-Mail-Adresse wird man gefragt, sollen die Mails verschlüsselt werden, ja oder nein. Wenn man ja anklickt, wird automatisch ein Schlüssel erstellt und der Schlüssel in einer öffentlichen DB gespeichert. Beim versenden checkt der Anbieter automatisch die DB nach bekannten Schlüssel für die Empfänger-Mail-Adresse und versendet ggf. verschlüsselt. Der Anwender merkt davon quasi nichts und hat trotzdem verschlüsselt. Aber vllt. will das ja auch niemand und ich bin zu naiv, keine Ahnung.

  10. Re: Vielleicht sind Emails eben was sie sind

    Autor: TrollNo1 29.05.19 - 10:42

    Doch, das wollen bestimmt viele und sowas sollte dann auch per Default angeschaltet sein. Ich selber hab mich nie damit beschäftigt, aber bevor ich mich da einlese und dann noch jeden Kontakt davon überzeuge, das auch zu machen, bleib ich bei Emails eben unverschlüsselt (ich schreib eh fast keine, außer mal mit meiner Mutter über wirklich weltbewegende Dinge ;) ) und nutze eben verschlüsselte Messenger, die machen das nämlich schon per Default.

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  11. Re: Vielleicht sind Emails eben was sie sind

    Autor: RipClaw 29.05.19 - 13:22

    deefens schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ibsi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du meinst so was wie http2?
    >
    > Nein, das ist alles nur Stückwerk. Nach wie vor muss ein Entwickler seine
    > Anwendungen aus mindestens einer serverseitigen Sprache + Datenbank-API +
    > HTML + CSS + JS + Web-Framework zusammenkleben und auf
    > Browser-Inkompatibilitäten Rücksicht nehmen.
    >
    > Das ginge sicher auch einfacher, dazu müsste man aber HTTP (egal in welcher
    > Version) komplett ersetzen durch irgendwas einfacheres, so ähnlich wie Java
    > Webstart in grauer Vorzeit.

    Du verwechselst hier Inhalt mit Transportweg. HTTP ist das Transportprotokoll und dem ist es ziemlich egal wie der Inhalt aussieht. Darüber muss man noch nicht mal eine Webseite transportieren.

    Umgekehrt kann ich den Inhalt einer Webseite auch über ein beliebiges Protokoll übertragen wenn ich es will.

  12. Re: Vielleicht sind Emails eben was sie sind

    Autor: RipClaw 29.05.19 - 13:29

    kr23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > deefens schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > kr23 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ich wundere mich auch, dass sich das Netz so schnell weiterentwickelt
    > >
    > > Eigentlich entwickelt sich das Netz überhaupt nicht weiter. Nach wie vor
    > > läuft im Web alles über HTTP, ein Protokoll was schon 30 Jahre auf dem
    > > Bucket hat und längst mal einen echten Ersatz vertragen könnte.
    >
    > Ich hab mich hier wirklich blöd ausgedrückt, entschuldige. Ich dachte hier
    > in erster Linie an die Software für Endverbraucher. Also quasi eine
    > Integration in einen beliebigen Client oder am besten direkt beim Anbieter.
    > Nehmen wir als Beispiel web.de oder gmx. Beim Erstellen der E-Mail-Adresse
    > wird man gefragt, sollen die Mails verschlüsselt werden, ja oder nein. Wenn
    > man ja anklickt, wird automatisch ein Schlüssel erstellt und der Schlüssel
    > in einer öffentlichen DB gespeichert. Beim versenden checkt der Anbieter
    > automatisch die DB nach bekannten Schlüssel für die Empfänger-Mail-Adresse
    > und versendet ggf. verschlüsselt. Der Anwender merkt davon quasi nichts und
    > hat trotzdem verschlüsselt. Aber vllt. will das ja auch niemand und ich bin
    > zu naiv, keine Ahnung.

    Das hat aber alles nichts mit dem Protokoll oder dem Medium zu tun. Der eigentliche Knackpunkt ist der Schlüsselaustausch. Einen Schlüssel erzeugen, die Verschlüsselung aktivieren usw. das alles kann völlig Transparent im Hintergrund erfolgen. Das geht auch bei Email.

    Nur das Problem ist das Email asynchron ist. Entsprechend müssen die öffentlichen Schlüssel irgendwo hinterlegt werden wo man jederzeit Zugriff hat.
    Ein Client zu Client Austausch ist nicht möglich wenn der andere gerade nicht online ist. Dafür sind eigentlich die Schlüsselserver da aber die werden mit jeder Menge an Fake-Schlüsseln zugebombt von irgendwelchen Scherzbolden. Es findet keine Authentifizierung der Schlüssel statt. Wenn man hier eine Lösung findet die für die Nutzer transparent ist und man gleichzeitig die eigenen Schlüssel über mehrere Clients verteilen kann, dann ist Verschlüsselung bei Email kein Problem.

  13. Re: Vielleicht sind Emails eben was sie sind

    Autor: MrAnderson 29.05.19 - 13:51

    bummelbär schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Textbrocken, die jeder auskotzen kann. Wie wärs mit was neuem,
    > standardisiertem? Bei dem man nicht Quatsch sicher macht, sondern sicheres
    > sicher läßt? Gibts dafür denn noch keinen Markt?

    Jepp ... ich hab das ganze PGP Zeug überall wieder deinstalliert, weil

    a) es gibt schlicht kein Gegenüber, das PGP verwendet
    b) ich bin daran gescheitert, es hier in der Firma unter Outlook (zuverlässig) zum laufen zu bringen. (Ubuntu war easy)

    Ich glaube, solange Verschlüsselung nicht als "OneClick"-Option in den gängigsten Mailprogrammen angeboten wird, wird sich das nie durchsetzten.

  14. Re: Vielleicht sind Emails eben was sie sind

    Autor: Iruwen 29.05.19 - 14:29

    deefens schrieb:
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    > ibsi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du meinst so was wie http2?
    >
    > Nein, das ist alles nur Stückwerk. Nach wie vor muss ein Entwickler seine
    > Anwendungen aus mindestens einer serverseitigen Sprache + Datenbank-API +
    > HTML + CSS + JS + Web-Framework zusammenkleben und auf
    > Browser-Inkompatibilitäten Rücksicht nehmen.
    >
    > Das ginge sicher auch einfacher, dazu müsste man aber HTTP (egal in welcher
    > Version) komplett ersetzen durch irgendwas einfacheres, so ähnlich wie Java
    > Webstart in grauer Vorzeit.

    HTTP ist ein Übertragungsprotokoll, nicht mehr und nicht weniger. HTTP/2 + WebSockets sind für das Internet des 21. Jahrhunderts schon gut gerüstet. Das "Stückwerk" bedeutet Wahlfreiheit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.05.19 14:34 durch Iruwen.

  15. Re: Vielleicht sind Emails eben was sie sind

    Autor: ikhaya 30.05.19 - 12:40

    Wenn man weiß was man tut funktionieren verschlüsselte E-Mails auch sehr gut.
    Für den Rest wird an der Benutzbarkeit gearbeitet, da braucht man nichts großartig neues und anderes

  16. Re: Vielleicht sind Emails eben was sie sind

    Autor: wowbagger999 30.05.19 - 14:01

    ikhaya schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für den Rest wird an der Benutzbarkeit gearbeitet, da braucht man nichts
    > großartig neues und anderes
    Standardantwort seit 1991? Zumindest hab ich seit dem keine Verbesserung in der Benutzbarkeit gesehen.

  17. Re: Vielleicht sind Emails eben was sie sind

    Autor: ikhaya 30.05.19 - 14:11

    "Für sichere Kommunikation gibt es andere Systeme, die ihrerseits gut funktionieren."
    Is etwas schwammig und oberflächlich.
    E-Mail ist immer noch ein wichtiges Protokoll im Austausch zwischen und mit Firmen und ich sehe hier grad nicht welches Sysstem sicher und besser ist verglichen dazu.

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