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Wir brauchen ein europäisches und quelloffenes OS

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  1. Wir brauchen ein europäisches und quelloffenes OS

    Autor: Tigerf 25.06.13 - 17:12

    Wer weis denn schon, was sein Windows oder OSX und deren Anwendungen so über den Teich schicken. Wir lassen uns am Nasenring herumführen und bezahlen auch noch dafür.

    Höchste Zeit für ein tiefgreifendes Umdenken im IT Bereich.

  2. Re: Wir brauchen ein europäisches und quelloffenes OS

    Autor: gandalf 25.06.13 - 17:18

    Next on Earth: EUCS! The European Union Computer System.

    Hergestellt und überwacht durch England? ;)

    Besser in der Schweiz, die sind ja bekanntlich grund neutral!

  3. Re: Wir brauchen ein europäisches und quelloffenes OS

    Autor: zertle 25.06.13 - 17:19

    Naja ein Großteil der Netzinfrastruktur läuft ja schon auf offenen Systemen.
    Alleine 60% der Webserver läuft mit Apache und meist unter Linux.

    Da wären allerdings vor allem Cisco Router die wohl als Einfallstore geeignet wären.

    Über Windows Server mach ich mir weniger Sorgen, die stehen meist in Internen Netzen.

    Bleiben die Clients...

  4. Re: Wir brauchen ein europäisches und quelloffenes OS

    Autor: /mecki78 25.06.13 - 17:23

    Gibt es doch schon lange. Nennt sich Linux. Linux ist quelloffen und im Ursprung europäisch. Gut mittlerweile arbeiten Menschen aus aller Welt an dem System, aber darunter auch sehr viele Europäer und alles was die Amerikaner da einbauen, kann ja jeder sehen (da quelloffen). Allerdings, siehe UK, den Europäern kann man leider auch nicht mehr trauen. UK soll ja noch schlimmer als die USA sein. Viele Linux Distris stehen zwar unter US Kontrolle (Ubuntu z.B.), aber es gibt auch diverse europäische Distris.

    Ach ja, im Gegensatz zu Windows ist OS X zum Teil sehr wohl quelloffen. Ganz wichtig dabei: Der Kernel selber ist quelloffen, d.h. du kannst dir den Kern auch selber bauen, wenn du magst. Das ist insofern nicht ganz irrelevant, da eine App rechtemäßig durch den Kernel beschränkt wird. D.h. du kannst jede App in einer Sandbox einsperren, aus der sie sich nicht befreien kann, aber den Kern kannst du nicht so einfach einsperren (nur wenn du ihn in einer VM laufen lässt), und der einzige eine Backdoor auf Kernelebene wäre wirklich effektiv, da sie garantiert nicht aus dem Userspace heraus entdeckt oder unterbunden werden kann. In dieser Hinsicht ist OS X also deutlich vertrauenswürdiger als Windows, denn da weiß ich gar nicht was dieses System so hinter meinen Rücken treibt.

    Linux ist natürlich noch viel besser was das angeht, denn da ist praktisch alles OpenSource und solange du nur Komponenten einsetzt, die du selber aus dem Source Code gebaut hast, denn im Source Code eine Backdoor zu verstecken... phew, das ist verdammt schwer. Mir ist kein Fall bekannt, wo das jemanden gelungen wäre... oder aber sie ist so gut, dass sie bis heute nicht gefunden wurde. Behauptet wurde das ja schon mal.

    /Mecki

  5. Re: Wir brauchen ein europäisches und quelloffenes OS

    Autor: Acid 303 25.06.13 - 17:47

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Viele Linux Distris stehen zwar unter US
    > Kontrolle (Ubuntu z.B.),

    Wie kommst du da drauf??

  6. Re: Wir brauchen ein europäisches und quelloffenes OS

    Autor: zertle 25.06.13 - 17:50

    Canonical hat seinen Sitz in London

  7. Re: Wir brauchen ein europäisches und quelloffenes OS

    Autor: violator 25.06.13 - 18:00

    Auja, würde sich dann EuroOS nennen, 10 Mrd. Euro in der Entwicklung kosten und nach 15 Jahren Entwicklungszeit eingestellt werden. ;)

  8. Nützt nichts wenn Backdoor in Hardware

    Autor: SJ 25.06.13 - 18:49

    http://www.techspot.com/news/48817-china-not-responsible-for-us-military-chip-backdoor.html

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  9. Re: Nützt nichts wenn Backdoor in Hardware

    Autor: dmark 25.06.13 - 19:13

    Tja, das ist die Frage: Erstmal würde ich sagen, dass die Engländer von meinen wichtigen Daten (VPN-Verbindungen) nur Rauschen bekommen.

    Aber moderne Netzwerkchips machen auch die IPSEC-Berechnungen in Hardware, z.B. Intel. Was wäre z.B., wenn so ein Chip auf ein Magic Packet hin den/die Keys der symmetrischen Verschlüsselung in irgendeiner Form zurücksenden würde?

    Abwegig? Unmöglich? Ich weiß nicht...

  10. Re: Nützt nichts wenn Backdoor in Hardware

    Autor: h1j4ck3r 25.06.13 - 19:34

    >Nützt nichts wenn Backdoor in Hardware

    Das bedeutet doch aber nicht, dass wenn man mit einem möglichen Übel leben muss, auch alle anderen Probleme nicht beseitig

  11. Re: Nützt nichts wenn Backdoor in Hardware

    Autor: Anonymer Nutzer 25.06.13 - 19:35

    dmark schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja, das ist die Frage: Erstmal würde ich sagen, dass die Engländer von
    > meinen wichtigen Daten (VPN-Verbindungen) nur Rauschen bekommen.
    >
    Was macht dich so sicher, dass der VPN-Betreiber nicht mit den Geheimdiensten zusammenarbeitet?

  12. Re: Nützt nichts wenn Backdoor in Hardware

    Autor: dmark 25.06.13 - 22:54

    > Was macht dich so sicher, dass der VPN-Betreiber nicht mit den
    > Geheimdiensten zusammenarbeitet?

    Die Tatsache, dass ich beide Tunnelenden selbst konfiguriert habe,

  13. Opensource

    Autor: f0x7c 26.06.13 - 00:19

    bei OpenVPN eh kein Thema weil Opensource ; )

  14. Re: Wir brauchen ein europäisches und quelloffenes OS

    Autor: xnu!7 26.06.13 - 10:10

    Echt ? Wow !
    Das habe ich mir schon vor Jahren installiert.
    Es heißt, glaube ich, Debian...
    XD

  15. Re: Wir brauchen ein europäisches und quelloffenes OS

    Autor: NERO 26.06.13 - 10:40

    Seit wann ist eigentlich Open Source zum Allheilmittel deklariert worden?

    »The sky above the port was the color of television, tuned to a dead channel.«

  16. Re: Wir brauchen ein europäisches und quelloffenes OS

    Autor: JensM 26.06.13 - 11:06

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > d.h. du kannst dir
    > den Kern auch selber bauen, wenn du magst

    Und der läuft dann als OS X auf meinem Macbook? Oder geht da doch nur der, mit welchen Zusätzen auch immer gespickte, Build von Apple?

    > Das ist insofern nicht ganz
    > irrelevant, da eine App rechtemäßig durch den Kernel beschränkt wird.

    Das gesamte UI gehört nicht zum Kernel. Alles was der User sieht und alles was der User eingibt, läuft durch von dir nicht einsehbare 'Programme'. Mag sein, dass dich third-Party-Apps schlecht büerwachen können, aber daraus kann man nicht schlußfolgern, dass es alles Out-OF-The-Box-Kommende ebenfalls nicht könne.

    > In dieser Hinsicht
    > ist OS X also deutlich vertrauenswürdiger als Windows, denn da weiß ich gar
    > nicht was dieses System so hinter meinen Rücken treibt.

    Wenn Du ein paar Euro investierst, kannst Du dir dieses Wissen aneignen: http://www.microsoft.com/de-de/licensing/software-assurance/enterprise-source-licensing.aspx

    Wenn Du nun sagst "wer sagt mir, dass genau dieser Quellcode auch gebaut wird?" zerfetzt das OSX-Argument.

  17. Re: Wir brauchen ein europäisches und quelloffenes OS

    Autor: jkow 26.06.13 - 11:08

    NERO schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seit wann ist eigentlich Open Source zum Allheilmittel deklariert worden?

    Kein Allheilmittel, aber eine GRUNDVORAUSSETZUNG für Vertrauen. Ohne Quellöffnung, braucht man gar nicht erst anfangen. Da kann ja jeder alles mögliche über sich und seinen Code behaupten.

  18. Re: Wir brauchen ein europäisches und quelloffenes OS

    Autor: NERO 26.06.13 - 11:12

    jkow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > NERO schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Seit wann ist eigentlich Open Source zum Allheilmittel deklariert
    > worden?
    >
    > Kein Allheilmittel, aber eine GRUNDVORAUSSETZUNG für Vertrauen. Ohne
    > Quellöffnung, braucht man gar nicht erst anfangen. Da kann ja jeder alles
    > mögliche über sich und seinen Code behaupten.

    Ja, schon klar. Aber hier klingt's ja bei einigen so - setzte Open Source ein und du bist auf der sicheren Seite. Das ist natürlich mit nichten der Fall.

    »The sky above the port was the color of television, tuned to a dead channel.«

  19. Re: Wir brauchen ein europäisches und quelloffenes OS

    Autor: dan 26.06.13 - 11:28

    Bei einer Blackbox muss man eben dem Hersteller vertrauen, bei OpenSource könnte man selbst nachschauen was im Hintergrund passiert.
    Das ist keine Garantie auf Sicherheit, aber besser als nichts. Die größere Gefahr scheinen die gekauften/verheimlichten Sicherheitslücken zu sein und die gibt es in jeder Software.

    Sollte es eine Hintertür in Windows oder IOS geben (ist bei den Gesetzen der USA nicht unwahrscheinlich), sollte dies auch im Ämtern und im Top-Management verboten werden. Schließlich ist ja bekannt, dass bereits Informationen von den amerikanischen Nachrichtendiensten an einheimische Firmen weitergegeben wurden. Und nun ist ja bewiesen, dass alles unternommen wird, was technisch möglich ist.

  20. Re: Wir brauchen ein europäisches und quelloffenes OS

    Autor: zZz 26.06.13 - 18:48

    dan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Sollte es eine Hintertür in Windows oder IOS geben (ist bei den Gesetzen
    > der USA nicht unwahrscheinlich), sollte dies auch im Ämtern und im
    > Top-Management verboten werden. Schließlich ist ja bekannt, dass bereits
    > Informationen von den amerikanischen Nachrichtendiensten an einheimische
    > Firmen weitergegeben wurden. Und nun ist ja bewiesen, dass alles
    > unternommen wird, was technisch möglich ist.

    ...nicht unwahrscheinlich...
    ...ist ja bekannt...
    ...is ja bewiesen...

    ohne irgendwelche erläuterungen, kann man das alles unter FUD ablegen und getrost vergessen.

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