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Sinnvolle Weiternutzung

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  1. Sinnvolle Weiternutzung

    Autor: Lemo 16.07.18 - 07:53

    Ich möchte auch mal loben, dass man ein teures System nicht einfach einmottet, sondern Weiternutzungsmöglichkeiten plant.
    Hier wurde war schon wieder durch die Blume kritisiert, dass das System weiterläuft, aber schaltet man die Kameras einfach ab, wird auch wieder gemeckert, dass man so viel Geld für so einen kurzen Zeitraum ausgegeben hätte.

    Ich persönlich halte Gesichtserkennung für sinnvoll, stehe im Paranoiawald der Orwell-Fanatiker aber oft alleine mit dieser Meinung da.

  2. Re: Sinnvolle Weiternutzung

    Autor: lester 16.07.18 - 09:07

    Bleibt nur die Frage was uns eine Fehlerquote von 0,3% bringen würde ?

    Wie viele tatsächliche Täter gibt es wohl auf 10000 ?
    Wenn es nicht mehr als 3 sind, ist die Anlage überflüssig.

    Natürlich könnte man Glück haben das ein Täter eindeckt wird, aber die Wahrscheinlichkeit das dann das Personal gerade bei anderen gebunden ist dürfte recht hoch sein,
    wenn die dann nicht als false negatives durchgehen!

    Schließlich ist davon auszugehen das Täter ein gewisses Verschleierungspotention mitbringen werden.


    Gegen Terror wird das rein statistisch jedenfalls nicht helfen, die Fehlerquote ist um Längen höher als die Terroristenmenge (die man kennt).
    Und selbst wenn man den Gesuchten kennt, bleibt es fraglich ob noch Personal da ist die nicht mit Untersuchungen von Falschmeldungen beschäftigt sind.

  3. Re: Sinnvolle Weiternutzung

    Autor: emuuu 16.07.18 - 11:13

    lester schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bleibt nur die Frage was uns eine Fehlerquote von 0,3% bringen würde ?
    >
    > Wie viele tatsächliche Täter gibt es wohl auf 10000 ?
    > Wenn es nicht mehr als 3 sind, ist die Anlage überflüssig.
    >
    > Natürlich könnte man Glück haben das ein Täter eindeckt wird, aber die
    > Wahrscheinlichkeit das dann das Personal gerade bei anderen gebunden ist
    > dürfte recht hoch sein,
    > wenn die dann nicht als false negatives durchgehen!
    >
    > Schließlich ist davon auszugehen das Täter ein gewisses
    > Verschleierungspotention mitbringen werden.
    >
    > Gegen Terror wird das rein statistisch jedenfalls nicht helfen, die
    > Fehlerquote ist um Längen höher als die Terroristenmenge (die man kennt).
    > Und selbst wenn man den Gesuchten kennt, bleibt es fraglich ob noch
    > Personal da ist die nicht mit Untersuchungen von Falschmeldungen
    > beschäftigt sind.

    Gesichtserkennung finde ich sowieso immer so mittelmäßig, vor allem da diese sich durch eine Aviator-Sonnenbrille, welche die Abstände zwischen Augen und Nase (welche die wichtigsten ID-Indikatoren sind), zwar nicht gänzlich aushebeln aber die Trefferwahrscheinlichkeit in den Keller rauschen lässt. Dazu eine Mütze um die Ohren und Stirn zu verdecken und wenn ich nicht gerade das kantigste Gesicht der Welt habe bin ich von Gesichtserkennung halbwegs sicher.

    Da finde ich den Ansatz Situationen zu erkennen SEHR viel sinnvoller. Gesichtserkennung nutzt mir nur was, wenn ich die Person bereits kenne, also i.d.R. NACHDEM etwas passiert ist. Situationen erkennen könnte da sehr viel präventiver eingesetzt werden, ohne direkt meine Persönlichkeitsrechte zu verletzen.
    Zumal hier die ungeliebte Aussage "ich hab doch nix zu verbergen" wirklich zutrifft: So lange ich mich nicht, nennen wir es konspirativ, verhalte bleibe ich unter dem Radar.
    Missbrauchspotential ist hier natürlich auch gegeben, schätze ich aber als sehr viel geringer ein, als wenn jede gefilmte Person direkt getaggt wird.

  4. Re: Sinnvolle Weiternutzung

    Autor: lester 16.07.18 - 11:39

    Ohne Frage,
    jedoch möchte ich anzweifeln das die Technik so weit ist solche Dinge mit brauchbarer Sicherheit nachzuvollziehen.

    Ein Mensch z.B. Warenhausdetektiv kann alleine durch beobachten ein gutes Gespür ausbilden um zu erahnen das da gleich was passieren könnte und somit das Ziel im Auge behalten.
    Bis die Technik so weit ist wird es noch einige Zeit benötigen.

    Ein System welches stehengelassene Teile erkennt dürfte sich ganz gut etablieren lassen, aber Dinge wie z.B. Schlägereien können unterschiedlich beginnen, von Pöbeleien bis hin zum direkten Körperkontakt.

    Für mich ist das alles noch Wunschdenken und ewig weit von einer sinnvollen Praxislösung entfernt.

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