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Nachteil langer Support-Zeiträume

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  1. Nachteil langer Support-Zeiträume

    Autor: smarty79 15.03.21 - 14:04

    Bei der faz habe ich einen spannenden Artikel dazu gelesen. Offensichtlich gibt es insgesamt 27 aktuell unterstützte Exchange-Versionen. Wenn man sich nun überlegt, was da alles getestet werden muss, so ist schon nachvollziehbar, dass das eine Weile dauert. MS konnte ja schlecht sagen: Wir haben da eine Lücke in allen Exchange-Versionen, hier ist der Patch für die neueste. Mit Sicherheit wurde der aber bereits vor langem bei Exchange-Online installiert.

  2. Re: Nachteil langer Support-Zeiträume

    Autor: the_doctor 15.03.21 - 14:15

    Das wäre interessant zu wissen, ob und wie sie ihr Cloud-Angebot abgesichert haben.
    Und ein generelles Statement von MS zu dem verzögerten Patch bei durchaus kritischer Infrastruktur wäre hier mehr als Pflicht.

  3. Re: Nachteil langer Support-Zeiträume

    Autor: o1i 15.03.21 - 14:21

    the_doctor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wäre interessant zu wissen, ob und wie sie ihr Cloud-Angebot
    > abgesichert haben.

    Wenn ich mich recht erinnere, hat Microsoft dazu gesagt (im BSI Webinar), dass die Cloud Versionen diese Sicherheitslücke nie hatten, da dort anderer Code verwendet wird. Ein Patch sei daher nicht nötg gewesen.

  4. Re: Nachteil langer Support-Zeiträume

    Autor: Quantium40 15.03.21 - 14:33

    smarty79 schrieb:
    > Bei der faz habe ich einen spannenden Artikel dazu gelesen. Offensichtlich
    > gibt es insgesamt 27 aktuell unterstützte Exchange-Versionen.

    Offiziell im Support sind noch Exchange 2013, 2016 und 2019.
    Notfallupdates gibt es noch für Exchange 2010.
    Dazu kommt dann noch die inzwischen auf einem unabhängigen Entwicklungszweig befindliche Exchange-Variante hinter Office-365.

    Um auf 27 Versionen zu kommen, muss man schon die verschiedenen Lizenzvarianten von Exchange mitzählen.

  5. Re: Nachteil langer Support-Zeiträume

    Autor: TW1920 15.03.21 - 15:30

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > smarty79 schrieb:
    > > Bei der faz habe ich einen spannenden Artikel dazu gelesen.
    > Offensichtlich
    > > gibt es insgesamt 27 aktuell unterstützte Exchange-Versionen.
    >
    > Offiziell im Support sind noch Exchange 2013, 2016 und 2019.
    > Notfallupdates gibt es noch für Exchange 2010.
    > Dazu kommt dann noch die inzwischen auf einem unabhängigen
    > Entwicklungszweig befindliche Exchange-Variante hinter Office-365.
    >
    > Um auf 27 Versionen zu kommen, muss man schon die verschiedenen
    > Lizenzvarianten von Exchange mitzählen.
    Richtig, und Lizenzvarianten sind keine eigenen Produktvarianten... Sondern lediglich sind Features beschnitten bzw. die Nutzung nur beschränkt erlaubt. Wer von 27 Versionen schreibt, der zeigt lediglich, dass er keine Ahnung hat wovon er schreibt, was vor allem in Zeitungen in Bezug auf Technik Standard ist und bei Bild selbst für deren Möchtegern-"Fachblatt" Computerbild gilt. Bei der Bild gucken die meist noch nicht mal das Produkt an, sondern schreiben einfach irgendwas was man so gehört hat oder denkt, was alle denken...

    Mit O365 + WLV gibt es 5 Branches die zu verwalten sind. Ein Unternehmen der Größe Microsoft sollte in der Lage sein das zu handeln... Zumal O365 + WLV im Kern, den es ja betrifft, mit 2019 identisch sind.
    Aber nun gut, manch kleines Entwicklerteam, gar Einzelkämpfer fixen manches schneller und besser als große Konzerne... Ist nix neues.

    TW1920
    --------------------------------


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  6. Re: Nachteil langer Support-Zeiträume

    Autor: MarcusK 15.03.21 - 15:36

    TW1920 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Quantium40 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > smarty79 schrieb:
    > > > Bei der faz habe ich einen spannenden Artikel dazu gelesen.
    > > Offensichtlich
    > > > gibt es insgesamt 27 aktuell unterstützte Exchange-Versionen.
    > >
    > > Offiziell im Support sind noch Exchange 2013, 2016 und 2019.
    > > Notfallupdates gibt es noch für Exchange 2010.
    > > Dazu kommt dann noch die inzwischen auf einem unabhängigen
    > > Entwicklungszweig befindliche Exchange-Variante hinter Office-365.
    > >
    > > Um auf 27 Versionen zu kommen, muss man schon die verschiedenen
    > > Lizenzvarianten von Exchange mitzählen.
    > Richtig, und Lizenzvarianten sind keine eigenen Produktvarianten... Sondern
    > lediglich sind Features beschnitten bzw. die Nutzung nur beschränkt
    > erlaubt. Wer von 27 Versionen schreibt, der zeigt lediglich, dass er keine
    > Ahnung hat wovon er schreibt, was vor allem in Zeitungen in Bezug auf
    > Technik Standard ist und bei Bild selbst für deren Möchtegern-"Fachblatt"
    > Computerbild gilt. Bei der Bild gucken die meist noch nicht mal das Produkt
    > an, sondern schreiben einfach irgendwas was man so gehört hat oder denkt,
    > was alle denken...
    mit solchen aussagen würde ich vorsichtig sein

    https://www.msxfaq.de/exchange/update/build.htm

    Exchange kenne ich jetzt nicht weiter, aber bei anderen MS-Produkten gibt es oft Service-Packts wo es für verschieden Versionsstände auch verschieden Update gibt.

  7. Re: Nachteil langer Support-Zeiträume

    Autor: gelöscht 15.03.21 - 16:42

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TW1920 schrieb:
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    > -----
    > > Quantium40 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > smarty79 schrieb:
    > > > > Bei der faz habe ich einen spannenden Artikel dazu gelesen.
    > > > Offensichtlich
    > > > > gibt es insgesamt 27 aktuell unterstützte Exchange-Versionen.
    > > >
    > > > Offiziell im Support sind noch Exchange 2013, 2016 und 2019.
    > > > Notfallupdates gibt es noch für Exchange 2010.
    > > > Dazu kommt dann noch die inzwischen auf einem unabhängigen
    > > > Entwicklungszweig befindliche Exchange-Variante hinter Office-365.
    > > >
    > > > Um auf 27 Versionen zu kommen, muss man schon die verschiedenen
    > > > Lizenzvarianten von Exchange mitzählen.
    > > Richtig, und Lizenzvarianten sind keine eigenen Produktvarianten...
    > Sondern
    > > lediglich sind Features beschnitten bzw. die Nutzung nur beschränkt
    > > erlaubt. Wer von 27 Versionen schreibt, der zeigt lediglich, dass er
    > keine
    > > Ahnung hat wovon er schreibt, was vor allem in Zeitungen in Bezug auf
    > > Technik Standard ist und bei Bild selbst für deren
    > Möchtegern-"Fachblatt"
    > > Computerbild gilt. Bei der Bild gucken die meist noch nicht mal das
    > Produkt
    > > an, sondern schreiben einfach irgendwas was man so gehört hat oder
    > denkt,
    > > was alle denken...
    > mit solchen aussagen würde ich vorsichtig sein
    >
    > www.msxfaq.de
    >
    > Exchange kenne ich jetzt nicht weiter, aber bei anderen MS-Produkten gibt
    > es oft Service-Packts wo es für verschieden Versionsstände auch verschieden
    > Update gibt.


    "Hinsichtlich "Support" unterstützt Microsoft aber eh nur die beiden letzten Updates je Version. Sie finden also sehr alte Versionen in der Regel nicht mehr zum Download."

    Steht in Rot, ganz Fett, extra in einem Rahmen, ganz Oben.

    Deswegen kann man TW1920 nur recht geben.
    Wer auf 27 Versionen kommt, hat keine Ahnung von Exchange, sollte sein Halbwissen für sich behalten (Oder sich ein "Bild"-Logo drauf klatschen) und das Geld in ordentliches IT-Consulting stecken.

  8. Re: Nachteil langer Support-Zeiträume

    Autor: TW1920 16.03.21 - 18:04

    Liegt daran, dass bei Exchange z.B. CUs die vorherigen Patche beinhalten... Man kann die Versionen auch selber bis zur Unendlichkeit Patchen, das wird aber von MS nicht supportet und viel Spaß wenn man mal upgraden will^^
    Ist auch bei Windows so - wer nicht auf aktuelle SP oder bei Win10 auf den neuen Build geht kriegt keinen Support. Und dazu zählt auch, dass man meist dann keine Updates mehr bekommt...
    Microsoft hat da bisschen Schwung reingebracht, da sonst viele ihre Systeme bis zum Sankt Nimmerleinstag nicht aktualisieren - ich sag nur XP, wo teils nach Support Ende immer noch ned die aktuellen Images drauf waren...

    Unabhängig davon: sind gewöhnlich die selben patches, nur anders zusammengesetzt. Und das macht eigentlich kaum Aufwand, weil das gewöhnlich niemand händisch macht, sondern automatisch erfolgt.
    Dass es sehr einfach ist merkt man auch daran, dass uralt-Versionen von MS immer noch bereitwillig gegen viel Entgeld supportet werden^^
    Großkunden können heute immer noch XP Patches bekommen... Es ist zwar dennoch nicht wirklich sicher zu nutzen, doch vieles wird dafür immer noch gepatcht. Warum man für sowas Millionen zahlt ist mir ned verständlich, aber naja... Vor allem Behörden tun sich beim Umstieg immer schwer. Wer XP noch nutzt? Bundeswehr z.B. - aber auch andere Länder wie Russland... (wobei die ja nach und nach alles von Windows wegmigrieren)

    TW1920
    --------------------------------


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