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Wie krank muss man eigentlich sein...

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  1. Wie krank muss man eigentlich sein...

    Autor: doowopy 10.08.11 - 07:29

    ...um solch sinnlose Gewalt zu rechtfertigen? Das was da passiert, hat nichts mehr mit Demonstrationen zu tun, das erinnert mehr an die 'Feldzüge' vonn SS und SA: und willst Du nicht mein Bruder sein...

    Von diesem Braunen Sumpf wird sich immer distanziert, aber es wird in derer Art und Weise gehandelt. Werdet endlich erwachsen.

    Das sind einfach deutliche Zeichen dafür, dass die geistige Entwicklung der Menscheit rückwärts geht. Es ist ja so toll, seinen Frust an dem Hab und Gut anderer auszulassen. Ist ja egal, dass diese sich all das mühsam erarbeitet haben.

    Und das Argument der Hacker mit dem Schutz Unschuldiger ist auch nur vorgeschoben. Denen geht es doch nur darum, die Unschuldigen als eine Art Schutzschild zu nutzen - Scheinheilig nennt man sowas.

    Wer von den Anderen Gutes fordert, sollte erstmal selbst Gutes tun!

    Und nein, das ist kein christliches Geschwafel, sondern gesunder Menschenverstand.

    Für die, die es nicht kennen: http://de.wikipedia.org/wiki/Gesunder_Menschenverstand



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 10.08.11 07:34 durch doowopy.

  2. Re: Wie krank muss man eigentlich sein...

    Autor: vlad_tepesch 10.08.11 - 09:01

    doowopy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > vonn SS und SA:
    > und willst Du nicht mein Bruder sein...
    was hat dieser Spruch mit SS und SA zu tun?
    der hat seine Ursprünge in der französischen Revulotion
    einen Zusammenhang mit Nazis hab ich nirgends finden können

    >
    > Wer von den Anderen Gutes fordert, sollte erstmal selbst Gutes tun!
    >
    > Und nein, das ist kein christliches Geschwafel, sondern gesunder
    > Menschenverstand.
    >
    > Für die, die es nicht kennen: de.wikipedia.org

    Ich denke kennen tun es die meisten, aber es hilft nicht gegen die Probleme
    Das Problem ist doch, dass genau dieser in der Politik so gut wie nicht vertreten ist.
    Was dort zählt ist Vetternwirtschaft, Lobbyhörigkeit und gerade so viel Aktionismus, dass man die nächste Wahl gewinnt. und wenns dafür doch nicht reicht - nicht so schlimm - die Gewinnerpartei handelt genauso und in einer Legislaturperiode ist man vielleiccht wieder dran.

    Was Experten sagen? Egal! Was das Volk will? Meistens egal. Ein paar tausend Demonstranten? Egal - dem Rest der Bevölkerung scheint es nicht so wichtig zu sein.
    Da müssen erst größere Dinge passieren, damit sich da auch noch was bewegt. Ist dann halt mal dumm gelaufen, wenn man die frisch verabschiedeten Lobbygesetze wieder einstampfen muss, bloß wegen einem blöden Tsunami, weil es auf einmal doch den Großteil der Bevölkerung interessiert und diese auf die Barrikaden geht. Sowas passiert zum Glück nicht zu oft.


    Was hilft dann? Menschenverstand schon mal nicht.
    Unruhen? vielleicht.
    Der Arabische Frühling könnte als gutes Beispiele dienen.
    Wird zum aktuellen Zeitpunkt in England aber wahrscheinlich aber nicht funktionieren.
    Dazu geht es den meisten Leuten noch nicht schlecht genug, dass sie auch auf die Straße gehen, wenn Aufstände von unteren Schichten niedergeknüppelt werden, vorallem wenn dies Aufstände ihre Lebensgrundlage aus blinder Wut zerstören.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.08.11 09:02 durch vlad_tepesch.

  3. Re: Wie krank muss man eigentlich sein...

    Autor: doowopy 10.08.11 - 10:02

    vlad_tepesch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > doowopy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > vonn SS und SA:
    > > und willst Du nicht mein Bruder sein...
    > was hat dieser Spruch mit SS und SA zu tun?
    > der hat seine Ursprünge in der französischen Revulotion
    > einen Zusammenhang mit Nazis hab ich nirgends finden können
    >
    Im braunen Sumpf in der BRD ist dieser Satz oft zu hören, auch vertont.

  4. Re: Wie krank muss man eigentlich sein...

    Autor: RipClaw 10.08.11 - 10:32

    Sag wir es mal so.
    Wenn sie nicht Randalieren würden sondern nur friedlich demonstrieren, würde sich kein Mensch dafür interessieren und am allerwenigsten die Mainstreammedien.

    Was die Randalierer jetzt haben ist Aufmerksamkeit.

  5. Re: Wie naiv muss man eigentlich sein...

    Autor: vheinitz@googlemail.com 10.08.11 - 12:32

    ... um von dem zu urteilen, was man bei ARR/ZDF sieht.

    Hier ein Auszug aus JW:

    "Nimm eine Gesellschaft, in der Geld der einzige Weg ist, um voranzukommen. Nimm eine Gesellschaft, in der das reichste Prozent der Bevölkerung 20 Prozent des Reichtums besitzt, und die ärmsten 50 Prozent nur sieben Prozent. Du nimmst der Jugend die Beihilfe weg, so daß sie nicht mehr aufs College kann. Du sagst ihnen, daß sie 30000 Pfund Schulden für einen Universitätsabschluß machen müssen, der ihnen nicht mal einen Job garantiert. Du kürzt lokale öffentliche Dienstleistungen und streichst die Jobs ihrer Eltern. Du kriminalisierst sie dafür, daß sie sich in Gruppen zusammentun und nennst es antisozial. Und wenn sie dann aus den Vierteln herauskommen, in die du sie eingesperrt hast, um sich auf Straßen, die ihnen von der Polizei verweigert werden, aus Läden, die ihnen den Eintritt verweigern, die Waren zu holen, die sie sich nicht leisten können, dann ist alles was du sagst: Das ist reine Kriminalität."

  6. Re: Wie naiv muss man eigentlich sein...

    Autor: doowopy 10.08.11 - 13:17

    Mit googlemail Account über die Naivität anderer urteilen....*koppschüttel*

    Tja, wenn man sich an JW hält...(Jehovah's Witnesses ?) versteht man vielleicht nicht, das NICHTS Gewalt rechtfertigt. Gewalt fängt dort an, wo der Verstand aufhört.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 10.08.11 13:31 durch doowopy.

  7. Re: Wie naiv muss man eigentlich sein...

    Autor: admin666 10.08.11 - 14:02

    doowopy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...Gewalt fängt dort an, wo der Verstand aufhört.


    aha.... deshalb werden Demonstranten fast überall von der Polizei zusammengeknüppelt.

  8. Re: Wie krank muss man eigentlich sein...

    Autor: doowopy 10.08.11 - 14:41

    und wozu nutzen die, die Aufmerksamkeit?

    Bisher nur zum weiter randalieren - wie sinnig.

  9. Re: Wie naiv muss man eigentlich sein...

    Autor: doowopy 10.08.11 - 14:51

    Tja, all die harmlosen Demonstranten und pösen Bullizisten. An manchen Schauplätzen handeln die einfach mit blindem Gerhorsam, an Anderen werden sie provoziert bis der Kragen platzt.

  10. Re: Wie krank muss man eigentlich sein...

    Autor: Tantris 10.08.11 - 15:22

    Dieser Ansicht war auch vor kurzem ein etwas eigenbrötlerischer Norweger, sein Manifest ist nun bekannt und er hat viel Aufmerksamkeit bekommen.

    Der Zweck heiligt die Mittel ...

    Die Mauer ist ja schliesslich auch nach einem blutigen Bürgerkrieg gefallen. Stimmt schon, man kann nur mit breiter Zerstörung etwas ändern.

  11. Re: Wie naiv muss man eigentlich sein...

    Autor: muhzilla 10.08.11 - 16:58

    Bei einem guten Polizisten wird der Kragen nicht platzen. Dafür werden die ausgebildet, wer nicht klar damit kommt, sollte schnellstmöglich den Beruf wechseln. Blinder Gehorsam ist in der Tat nötig, deswegen wäre ich vollkommen falsch in dem Beruf, ich weigere mich halt mein Gehirn abzugeben bei Dienstbeginn. ;)
    Demonstrantenklopper gibt es auch in Deutschland, nicht zuletzt deswegen werden jetzt in einigen Bundesländern zur eindeutigen Identifizierung der Beamten Nummern auf die Uniformen gedruckt. (bzw. mit sonem lustigen klettverschlusssystem oder so) Letztenendes ist diese Teilaufgabe der Polizei ein fürchterlich undankbarer Scheißjob. Krawalle eindämmen, Demonstranten von Gegendemonstranten trennen, Fußballhooligans in den Griff kriegen... Und das alles ohne die eigene politische Gesinning dabei berücksichtigen zu dürfen.

    Diese Darstellung der armen Demonstranten und der bösen Polizei ist wirklich meistens unangebracht. Gegen Randalierer muss man sich auch (oder gerade) als Polizist auch wehren dürfen. Das Problem ist, wie weit es wirklich Verteidigung bzw. Eindämmen der Randalierer ist. Auch aus London gibt es bereits wieder Bilder, die Schlimmes erahnen lassen (eine Gruppe Polizisten, die eine einzelne Person "bedrängt", etc.) Das Problem an Bildern ist, dass sie nur Momentaufnahmen sind und im Gegensatz zu einem Video so einen Augenblick aus der Gesamtsituation rausreißen.

  12. Re: Wie krank muss man eigentlich sein...

    Autor: Mac Jack 10.08.11 - 17:36

    Ungerichtete Gewalt kann keine Ziele erreichen. Erst wenn du sie kanalisierst und einem bestimmten Zweck zukommen lässt kann sie etwas bewegen. Was die in London gerade machen ist einfach alles in Brand setzen was ihnen vor die Augen kommt. Wenn sie wirklich protestieren würden dann würden sie Polizeistationen und politische Einrichtungen in Brand setzen, nicht die Häuser und Autos ihrer Genossen.

    * The president is a duck? *

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