Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Ransomware: Datenkidnapping nach AES…

Wieso verschlüsseln wenn man die Schlüssel nicht rausgibt?

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wieso verschlüsseln wenn man die Schlüssel nicht rausgibt?

    Autor: ThiefMaster 01.02.13 - 15:01

    Wäre dann doch sinnvoller die Dateien einfach mit Müll zu überschreiben?!

    Oder soll das die Leute nur (auf Kosten ihrer Daten von denen es oftmals kein Backup gibt) etwa nur vom Zahlen abhalten um den Erpressern zu schaden? Wenn die genutzten Keys wirklich im Netz gespeichert werden würde es mich stark wundern wenn das ganze nicht so gut automatisiert ist dass der Erpresser selbst überhaupt nichts machen muss (außer abzukassieren)

  2. Re: Wieso verschlüsseln wenn man die Schlüssel nicht rausgibt?

    Autor: Clown 01.02.13 - 15:14

    Nun, entweder da ist wirklich ein wenig mehr Recherchearbeit nötig..
    Oder aber das ist nur sadistische Perversion des Ransomware-Autors.. ER weiß, dass seine "Kunden" wissen, dass sie ihre Daten theoretisch zurück bekämen könnten, er sich aber daran aufgeilt, dass er ihnen den Schlüssel nicht gibt..

  3. Re: Wieso verschlüsseln wenn man die Schlüssel nicht rausgibt?

    Autor: DJ_Ben 01.02.13 - 15:16

    Oder er gibt sie in einem von 2 von 25 Fällen raus um die Hoffnung zu erwecken das man einer dieser "Glücklichen" sein könnte.

    1.21 GIGAWATTS!

  4. Re: Wieso verschlüsseln wenn man die Schlüssel nicht rausgibt?

    Autor: Th3Dan 01.02.13 - 16:18

    Er will eben einfach den Aufwand vermeiden bzw seine Schadsoftware nicht unsicher machen.
    Schließlich müsste er für jeden einzelnen Prüfen ob die Zahlung valide ist und seinen persönlichen Schlüssel rauskramen.
    Wenn das automatisiert läuft hätte er da zwar keinen Aufwand, aber sein Schadprogram wäre verwundbar. Schließlich muss es da ja irgendwo eine Abfrage geben welche die PSC/uKash auf validität prüft und die Daten dann freigibt.

    Man müsste also nur den Server der das ganze prüft lokal umleiten und die entsprechende Antwort geben, und schon hat man das Ding überlistet ohne die supertolle Verschlüsselung zu knacken :D

    Daher wird sich der Typ gedacht haben: Ich mach das so dass es theoretisch möglich wäre, dann schicken mir die ganzen Idioten die keine Backups anlegen schon ihr Geld wenn das ihre letzte Chance ist und sie auf Golem lesen, dass es theoretisch möglich wäre. Wenn ich dann mein Geld hab könnt ihr mich mal ;)

  5. Re: Wieso verschlüsseln wenn man die Schlüssel nicht rausgibt?

    Autor: honk 01.02.13 - 16:33

    Relativ einfach zu beantworten. Die Erpressungsopfer sollen die berechtigte Hoffnung haben, das ihre Daten noch zu retten sind. Und wenn nur in einem von 1000senden Fällen der Schlüssel freigegeben wird, wenn die Daten wichtig genug sind, greift man zu dem Strohhalm. Auch das BAK kann bei der Methode zwar von der Zahlung abraten, aber nicht völlig ausschließen, das man damit vieleicht doch die Daten retten kann.

    Außerdem ist es ja nicht so, dass das Verschlüsseln die Täter ihrgenwas kosten würde, außer einmalig etwas mehr Programieraufwand.

  6. Re: Wieso verschlüsseln wenn man die Schlüssel nicht rausgibt?

    Autor: justanotherhusky 01.02.13 - 16:35

    Wäre ich ein pöhser Mensch würd ichs ja so machen:

    Daten verschlüsseln
    Abkassieren
    DANN aber Daten sehrwohl wieder entschlüsseln:

    Grund:

    Wenn ich als "kunde" zahle und meine Daten wiederbekomme, werde ich das ganze nicht weitermelden und der ganze Angriff verläuft im Sand. Zahle ich und meine Daten sind trotzdem weg, werd ich wohl zum nächsten PC-Doktor gehen oder weiter zur Polizei oder sonstwas.... dann gibts wieder Medienrummel und meine schöne Abzockmasche verläuft im Sand. Wenn ich die Daten wieder freigebe, bleiben mir zumindest die ersten (10, 100, 1000?) Opfer, ohne dass die Aktion auffliegt und in den Medien davor gewarnt wird. Ich kann mir schon vorstellen, dass da einige Zahlen. Hat ja auch einen gewissen Peinlichkeitseffekt (Kinderpornographie etc). Darum zahlen ja auch die meisten Verkehrssünder Anonymstrafverfügungen... bloß kein Aufsehen erregen und gegen einen geringen Geldbetrag das Problem lösen.

  7. Re: Wieso verschlüsseln wenn man die Schlüssel nicht rausgibt?

    Autor: Anonymer Nutzer 01.02.13 - 16:41

    Treibe das mal weiter: wieviele DAUs werden dann nichtmal ihren Rechner neu aufsetzen, bzw. professionelle Hilfe suchen. Dann kannst Du in 2-3 Monaten Dein Spiel wiederholen, weil die Malware immer noch auf dem Rechner ist.

  8. Re: Wieso verschlüsseln wenn man die Schlüssel nicht rausgibt?

    Autor: __destruct() 01.02.13 - 18:33

    Allerdings erhöht es sein Risiko, aufzufliegen, wenn er die Dateien verschlüsselt und sich die Schlüssel zusendet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.02.13 18:34 durch __destruct().

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Anzeige
Stellenmarkt
  1. beeline GmbH, Köln
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  3. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  4. Deutsche Telekom AG, Bonn, Darmstadt

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-55%) 17,99€
  2. 329,00€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Begnadigung: Danke, Chelsea Manning!
Begnadigung
Danke, Chelsea Manning!
  1. Verwirrung Assange will nicht in die USA - oder doch?
  2. Nach Begnadigung Mannings Assange weiter zu Auslieferung in die USA bereit
  3. Whistleblowerin Obama begnadigt Chelsea Manning

Shield TV (2017) im Test: Nvidias sonderbare Neuauflage
Shield TV (2017) im Test
Nvidias sonderbare Neuauflage
  1. Wayland Google erstellt Gamepad-Support für Android in Chrome OS
  2. Android Nougat Nvidia bringt Experience Upgrade 5.0 für Shield TV
  3. Nvidia Das Shield TV wird kleiner und kommt mit mehr Zubehör

Nintendo Switch im Hands on: Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
Nintendo Switch im Hands on
Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
  1. Nintendo Vorerst keine Videostreaming-Apps auf Switch
  2. Arms angespielt Besser boxen ohne echte Arme
  3. Nintendo Switch Eltern bekommen totale Kontrolle per App

  1. Tinker-Board: Asus bringt Raspberry-Pi-Klon
    Tinker-Board
    Asus bringt Raspberry-Pi-Klon

    Still und leise steigt erstmals ein bekannter Mainboard-Hersteller in den Markt für Bastelcomputer ein und will mit dem Raspberry Pi konkurrieren. Die Technik klingt interessant, zur Software fehlen aber jegliche Informationen.

  2. Privatsphäre: Verschlüsselter E-Mail-Dienst Lavabit kommt wieder
    Privatsphäre
    Verschlüsselter E-Mail-Dienst Lavabit kommt wieder

    Verschlüsselt kommunizieren, und das noch besser als zuvor: Der 2013 geschlossene E-Mail-Dienst Lavabit ist wieder verfügbar - am Tag der Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump. Lavabit soll die Privatsphäre seiner Nutzer noch besser schützen.

  3. Potus: Donald Trump übernimmt präsidiales Twitter-Konto
    Potus
    Donald Trump übernimmt präsidiales Twitter-Konto

    Amtsübergabe auch im Internet: Donald Trump hat die offiziellen Social-Media-Konten des US-Präsidenten mit einer leeren Timeline übernommen. Die Tweets der Obamas werden archiviert.


  1. 16:49

  2. 14:09

  3. 12:44

  4. 11:21

  5. 09:02

  6. 19:03

  7. 18:45

  8. 18:27