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Verwaltungsfachangesteller vs. Fachinformatiker

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  1. Re: Verwaltungsfachangesteller vs. Fachinformatiker

    Autor: 486dx4-160 04.03.16 - 20:07

    Und du glaubst, in der Wirtschaft wäre es anders?
    Wenn's nicht grad ein IT-Unternehmen ist läuft's da genauso.

  2. Re: Verwaltungsfachangesteller vs. Fachinformatiker

    Autor: Flexy 05.03.16 - 03:49

    486dx4-160 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und du glaubst, in der Wirtschaft wäre es anders?
    > Wenn's nicht grad ein IT-Unternehmen ist läuft's da genauso.


    Selbst in manchen "IT-Unternehmen" werkeln viele Leute, die sich mit irgendwelchen Business-Plattformen, Wordpress & Co. & Social Media wie im Schlaf auskennen - die aber nicht den grundlegensten Schimmer einer Windows- Unix- oder Linux-Installation haben. Und die nicht mehr können als das, was sie in VHS-Lehrgang xyz.232 über php gelernt haben...

    Wenn sie dann noch ein Netzwerk- oder gar Hardware-Problem haben, dann geht nix, aber gar nix ohne einen externen Service, der das wieder grade biegt. Selbst wenn das dann mit 4 Mausklicks und einem Reboot erledigt ist.

  3. Re: Verwaltungsfachangesteller vs. Fachinformatiker

    Autor: Onkel Peter 05.03.16 - 06:39

    Flexy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 486dx4-160 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und du glaubst, in der Wirtschaft wäre es anders?
    > > Wenn's nicht grad ein IT-Unternehmen ist läuft's da genauso.
    >
    > Selbst in manchen "IT-Unternehmen" werkeln viele Leute, die sich mit
    > irgendwelchen Business-Plattformen, Wordpress & Co. & Social Media wie im
    > Schlaf auskennen - die aber nicht den grundlegensten Schimmer einer
    > Windows- Unix- oder Linux-Installation haben. Und die nicht mehr können als
    > das, was sie in VHS-Lehrgang xyz.232 über php gelernt haben...
    >
    > Wenn sie dann noch ein Netzwerk- oder gar Hardware-Problem haben, dann geht
    > nix, aber gar nix ohne einen externen Service, der das wieder grade biegt.
    > Selbst wenn das dann mit 4 Mausklicks und einem Reboot erledigt ist.

    Auch wir in der 'freien Wirschaft' in einem IT-Unternehmen haben das Problem.
    Es gibt Entwickler bei uns, die steif und fest behaupten, das auf ihrem Rechner ja alles funktioniert und die IT (bei uns, den 'Betreibern') die Probleme verursacht.....
    Sie können ja schließlich nichts dafür, das in der Produktionsdatenbank mehr Einträge sind, als in der Entwicklungsdatenbank. Von verteilter Anwendung mal ganz zu schweigen.

    Schließlich geht es ja auf ihrem Arbeitsplatzrechner einen Applicationserver programmtechnisch alle 50ms (!) auf neue Nachrichten zu überprüfen.......da kann es nur ein Fehler in der IT-Abteilung sein, das ihr Stück Software nicht richtig funktioniert. Sie können ja nicht wissen, das da mehr als 3.000 Mitarbeiter parallel drauf arbeiten....

    Und Nein, das ist kein Fake. Solange man solche Kollegen hat, braucht man keine Ransomware oder Trojaner, das schaffen die schon ganz alleine.....

  4. Re: Verwaltungsfachangesteller vs. Fachinformatiker

    Autor: hum4n0id3 05.03.16 - 08:02

    Dann gilt es zu überprüfen, wo es wirklich klemmt. Ich bin selber Programmierer, bei dem auf dem System alles läuft aber in der Produktionsumgebungen gern Probleme verursacht. Das eigentliche Problem ist, wenn man keine vernünftige Arbeits- und Test-Umgebung hat, kann man eben nicht vernünftig Arbeiten.

    Als Entwickler legt man sich dann auf ein für ihn kalkuliertes System hin und das ist das System, worauf er den meisten Zugriff hat. Der Rest geht ihm dann am Popo vorbei, solange er beweisen kann dass das was er gemacht hat auch funktioniert.

    Bei uns in der Entwicklung war es genauso, als ich neu in der Firma anfing. Entwicklungssystem ist das eine, Produktion etwas ganz anderes. Ich habe anfangs nachweisen müssen, was ich in der Entwicklung gemacht habe, warum es durch die Qualitätskontrolle durchging und warum es nicht so in der Produktion gearbeitet hatte.

    Heute haben wir bessere Testsysteme und die Probleme sind drastisch gesunken. Zukünftig haben wir sogar Testsysteme die beinahe 1:1 mit der Produktion liegen. Kostet der Firma halt mehr, aber es lohnt sich weil das Arbeitsklima nicht mehr so rau ist und jeder ist entspannt, weil weniger unerwartete Probleme auftauchen.

    Als Entwickler ist man eben ein Entwickler und kein Hexer, Zauberer oder anderes magisches Fabelwesen.

  5. In richtig guten Firmen...

    Autor: Emulex 05.03.16 - 10:24

    ...darf man direkt in der Produktionsumgebung entwickeln und testen !
    Aber wehe da läuft was schief ;)

    Da kannst du 100mal drauf hinweisen, dass du kein Zauberkünstler bist - den Versuch ist es anscheinend dann doch öfter mal wert ;)
    Tatsächlich noch nie was schlimmes passiert - vielleicht kauf ich mir doch mal Hut und Stab...hmm ;D

  6. Re: In richtig guten Firmen...

    Autor: hum4n0id3 05.03.16 - 11:29

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...darf man direkt in der Produktionsumgebung entwickeln und testen !
    > Aber wehe da läuft was schief ;)
    >

    Genau das... Ich habe schonmal eine Produktionsumgebung lahm gelegt :)

    > Da kannst du 100mal drauf hinweisen, dass du kein Zauberkünstler bist - den
    > Versuch ist es anscheinend dann doch öfter mal wert ;)
    > Tatsächlich noch nie was schlimmes passiert - vielleicht kauf ich mir doch
    > mal Hut und Stab...hmm ;D

    Persönlich ist mir das zu heiß. Wenn man direkt auf Produktionsumgebung programmiert, erschließt sich mir das "richtig gute Firma" irgendwie nicht. Fehler können immer passieren. Und wenn man durch etwas unvorhergesehenes zb. die Firmendaten zu "Brei" verarbeitet und ein Backup aufspielen seine Zeit braucht...

    Ist guter Rat teuer ;)

  7. Re: Verwaltungsfachangesteller vs. Fachinformatiker

    Autor: ConiCool 09.03.16 - 13:03

    Hier liegt der Fehler bei Ihrer veralteten und fehleranfälligen Test-und Releaseprozedur, also im System, nicht bei Individuen.

    Mein Beileid :-)

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