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Mit Backup wäre das nicht passiert ...

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  1. Mit Backup wäre das nicht passiert ...

    Autor: tibrob 07.08.14 - 12:06

    Schön, dass man seine Daten jetzt evtl. doch retten kann, aber wer ein Backup hat, ist klar im Vorteil.

    Deine Jacke ist jetzt trocken!

  2. Re: Mit Backup wäre das nicht passiert ...

    Autor: user127 07.08.14 - 12:21

    Und was wenn das Backup automatisch gemacht wurde und die bereits verschlüsselten Daten per Backup schon gesichert wurden?

  3. Re: Mit Backup wäre das nicht passiert ...

    Autor: tibrob 07.08.14 - 12:32

    Dann verwendet man eine falsche Backup-Strategie ... aber ich verstehe, worauf du hinaus willst. Dennoch bleibt ein vernünftiges Backup halt die einzige Alternative ... und ein Backup ist nicht, einfach die Daten auf einen anderen Datenträger zu kopieren.

    Deine Jacke ist jetzt trocken!

  4. Re: Mit Backup wäre das nicht passiert ...

    Autor: 0xDEADC0DE 07.08.14 - 12:57

    tibrob schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann verwendet man eine falsche Backup-Strategie ... aber ich verstehe,
    > worauf du hinaus willst. Dennoch bleibt ein vernünftiges Backup halt die
    > einzige Alternative ... und ein Backup ist nicht, einfach die Daten auf
    > einen anderen Datenträger zu kopieren.

    Unsinn, auch mehrere Datenträger schützen nicht davor und auch Versionierung hilft dir nicht weiter, wenn diese nur eine endliche Anzahl an Versionen vorhält.

    Die richtige Strategie scheitert nicht am Backup sondern an der Wartung der Systeme! Alles andere ist Klugscheißere und unangebrachter Spott von nicht Betroffenen.

  5. Re: Mit Backup wäre das nicht passiert ...

    Autor: registr1erzwang 07.08.14 - 12:58

    @tibrob
    Dann erzähle mir bitte von deiner tollen Backupstrategie. Seit externe HDDs interessant wurden, also seit ca. 10-15a, hat mir einfaches kopieren+checksums gereicht.

    1) Es wird nach Änderungsdatum vorgegangen, relativ zum checksums file, was immer nach erfolgreichem Backup aktualisiert wird.
    2) Sind Dateien verändert, die ich nicht bearbeitet habe bleibt die externe aus.
    3) Das wird 1 mal im Monat gemacht. Wichtige docs können auch auf USB flash speicher gezogen werden.

    Hat noch nie versagt und ist immun gegen Verschlüsselungstrojaner, sofern diese nicht das Änderungsdatum spoofen.

    Leider ist robocopy /mir Schrott. Einfaches /copy löscht nicht alte Dateien und überhaupt, manuell ist besser. Da kennt das eigene Gehirn wenigstens noch den Inhalt der Platten.

    Mein Traum wären ja inkrementelle Backups bei denen man jederzeit zurückrollen kann. Nur habe ich keine Lust ein NAS mit 10TB zu betreiben, so oft wie bei mir Daten gelöscht oder geändert werden. So, und jetzt erleuchte uns.

    Edit:

    0xDEADC0DE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alles andere ist Klugscheißere und unangebrachter Spott von nicht
    > Betroffenen.

    Danke, wenigstens einer, der das arrogante gehabe auch nicht mag. Es gibt nun mal Leute die interessiert das nicht. Leider haben sie dann auch das nachsehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.08.14 13:00 durch registr1erzwang.

  6. Re: Mit Backup wäre das nicht passiert ...

    Autor: jaykay2342 07.08.14 - 13:09

    0xDEADC0DE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tibrob schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dann verwendet man eine falsche Backup-Strategie ... aber ich verstehe,
    > > worauf du hinaus willst. Dennoch bleibt ein vernünftiges Backup halt die
    > > einzige Alternative ... und ein Backup ist nicht, einfach die Daten auf
    > > einen anderen Datenträger zu kopieren.
    >
    > Unsinn, auch mehrere Datenträger schützen nicht davor und auch
    > Versionierung hilft dir nicht weiter, wenn diese nur eine endliche Anzahl
    > an Versionen vorhält.
    >
    Du solltest aber merken dass du betroffen bist bevor du komplett durch alle Versionsebenen durch bist. So 1 Version pro Monat ( fürs letzte Jahr) - ein pro Woche (für die letzten 1-2 Monate) und eine pro Tag ( für die letzten 1-2 Wochen) sollte man mindestens haben. Je nach Wichtigkeit sogar mehr. Auch wichtig das Backup Device sollte nicht dauerhaft mit dem zu Backup verbunden sein. Es gehört eigentlich an einen anderen Ort.


    > Die richtige Strategie scheitert nicht am Backup sondern an der Wartung der
    > Systeme! Alles andere ist Klugscheißere und unangebrachter Spott von nicht
    > Betroffenen.
    Die richtige Strategie betrifft Backup sowie Wartung der System. Auch bei dem best gewarteten System kann mal was schief gehen. Der einfachste Fall ist wohl wenn jemand aus versehen was löscht.

  7. Re: Mit Backup wäre das nicht passiert ...

    Autor: tibrob 07.08.14 - 13:16

    registr1erzwang schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @tibrob
    > Dann erzähle mir bitte von deiner tollen Backupstrategie. Seit externe HDDs
    > interessant wurden, also seit ca. 10-15a, hat mir einfaches
    > kopieren+checksums gereicht.

    Nein, jetzt nicht mehr, danke.

    > Mein Traum wären ja inkrementelle Backups bei denen man jederzeit
    > zurückrollen kann. Nur habe ich keine Lust ein NAS mit 10TB zu betreiben,
    > so oft wie bei mir Daten gelöscht oder geändert werden. So, und jetzt
    > erleuchte uns.

    Das ist ganz allein dein Problem.

    > Danke, wenigstens einer, der das arrogante gehabe auch nicht mag. Es gibt
    > nun mal Leute die interessiert das nicht. Leider haben sie dann auch das
    > nachsehen.

    Top! Super! Jetzt hast du's mir aber gegeben ...

    Deine Jacke ist jetzt trocken!

  8. Re: Mit Backup wäre das nicht passiert ...

    Autor: plutoniumsulfat 07.08.14 - 13:21

    wenn nicht bei Trojanern, die dein System sofort sperren, wo Sole man es schneller merken?

    Man muss nur aufpassen (wenn man mal ganz pingelig ist), dass man das Backup macht, wenn der Rechner nicht mit dem Internet verbunden ist.

  9. Re: Mit Backup wäre das nicht passiert ...

    Autor: registr1erzwang 07.08.14 - 13:21

    tibrob schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, jetzt nicht mehr, danke.
    > Das ist ganz allein dein Problem.
    > Top! Super! Jetzt hast du's mir aber gegeben ...

    War zu erwarten das nicht wirklich etwas dahinter steckt, du wolltest wohl einfach nur mal über Betroffene herziehen ;) Den part mit den checksums hast du gekonnt ignoriert. Reicht leider eben doch mit Änderungsdaten und hashes zu arbeiten. Bin seit 10 Jahren virenfrei dank Änderung meines Surfverhaltens und meiner Quellen. Noscript, RP, Ghostery und ABE tuen ihr übriges. Werde eventuell meine Backupstrategie verfeinern und mit zwei externen platten arbeiten, dann kann man auch in der allergrößten Not auf ein 2monate altes backup zugreifen. Mach dir nichts draus, mich wirds nicht erwischen ;)

  10. Re: Mit Backup wäre das nicht passiert ...

    Autor: Nerd_vom_Dienst 07.08.14 - 13:36

    0xDEADC0DE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tibrob schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dann verwendet man eine falsche Backup-Strategie ... aber ich verstehe,
    > > worauf du hinaus willst. Dennoch bleibt ein vernünftiges Backup halt die
    > > einzige Alternative ... und ein Backup ist nicht, einfach die Daten auf
    > > einen anderen Datenträger zu kopieren.
    >
    > Unsinn, auch mehrere Datenträger schützen nicht davor und auch
    > Versionierung hilft dir nicht weiter, wenn diese nur eine endliche Anzahl
    > an Versionen vorhält.

    Inwiefern sollen mehrere Datenträger nicht schützen? Und da ein gutes Backup fern vom System selbst gelagert wird, ist es ergo zu 100% sicher.

    > Die richtige Strategie scheitert nicht am Backup sondern an der Wartung der
    > Systeme! Alles andere ist Klugscheißere und unangebrachter Spott von nicht
    > Betroffenen.

    Nun ein Backup sollte grundsätzlich Standard sein, doch ebenso ist auch richtig das Systeme richtig aufgesetzt sein müssen, um solche Szenarien erst garnicht zu ermöglichen ein Backup zu benötigen.
    Hinsichtlich des Spotts, naja so wie Viele mit dem PC umgehen und den eigenen Daten, haben es nicht Wenige schlicht verdient das soetwas passiert. Wer lernresistent Computer nutzt, kriegt so oder so mit der Zeit die Quittung.
    Wäre ich in der Lage deren Daten zu entschlüsseln, ich würde definitiv keine Hilfe leisten, denn das löst nicht das Problem an sich und fördert auch nicht die Weiterbildung der Betroffenen.

  11. Re: Mit Backup wäre das nicht passiert ...

    Autor: Nerd_vom_Dienst 07.08.14 - 13:41

    tibrob schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... und ein Backup ist nicht, einfach die Daten auf
    > einen anderen Datenträger zu kopieren.

    Achso, worin liegt der Sinn dieser Aussage im Bezug auf die digitale Welt, die seit jeher nur auf diese Weise Backups anfertigt?

  12. Re: Mit Backup wäre das nicht passiert ...

    Autor: tibrob 07.08.14 - 14:26

    registr1erzwang schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tibrob schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nein, jetzt nicht mehr, danke.
    > > Das ist ganz allein dein Problem.
    > > Top! Super! Jetzt hast du's mir aber gegeben ...
    >
    > War zu erwarten das nicht wirklich etwas dahinter steckt, du wolltest wohl
    > einfach nur mal über Betroffene herziehen ;)

    Ja genau, das war der Grund.

    >Den part mit den checksums
    > hast du gekonnt ignoriert. Reicht leider eben doch mit Änderungsdaten und
    > hashes zu arbeiten. Bin seit 10 Jahren virenfrei dank Änderung meines
    > Surfverhaltens und meiner Quellen. Noscript, RP, Ghostery und ABE tuen ihr
    > übriges. Werde eventuell meine Backupstrategie verfeinern und mit zwei
    > externen platten arbeiten, dann kann man auch in der allergrößten Not auf
    > ein 2monate altes backup zugreifen. Mach dir nichts draus, mich wirds nicht
    > erwischen ;)

    Was aus dir und deinen Daten wird, ist mir eigentlich völlig egal. Um dir aber eine Freude zu machen, nehme ich mir doch gerne die Zeit, um die "meine Backupstrategie" zu erläutern.

    Die Ausrüstung:

    1. PC (3 Laufwerke eingebaut)
    - RAID 1 mit 2 Datenträgern
    - Drittes Laufwerk Endlosversionierung geänderter Dateien, solange Speicherplatz ausreicht. Anschließend Grooming, bei der mindestens 1 Version pro Tag, 1 Version pro Woche, 1 Version pro Monat, 1 Version pro Quartal und 1 Version pro Jahr erhalten bleibt.
    - 4 externe 500 GB 2,5 Zoll HDDs (täglicher Wechsel, Softwareraid, wobei 1 immer angeschlossen ist und die ich immer mitnehme, wenn ich aus dem Haus gehe,)

    2. NAS 1 (Kontinuierliches Backup mit RAID 1, Dauerbetrieb, 2 x 2 TB)
    - Alle 5 Minuten inkrementelle Sicherung aller geänderten Dateien
    - Alle 2 Stunden Anlage einer Kopie aller geänderten Dateien
    - Alle 12 Stunden automatische Backupüberprüfung (Dateivergleich + Checksumme)
    - Onlinebackup geänderter Dateien mit Versionierung (2 Anbieter, verschlüsselt, kontinuierlich jede Stunde, insgesamt ca. 50-100 MB pro Tag)

    3. NAS 2 (Unabhängiges zweites Backupset, Dauerbetrieb)
    - Stündliche Anlage eines Backups (inkrementell)
    - Alle 12 Stunden Backupüberprüfung gegen NAS 1 (Dateivergleich + Checksumme)
    - Anlage eines wöchentlichen Backups (inkrementell)
    - Anlage eines Monatsbackups, bevor der Datenträger gewechselt wird
    - Backupüberprüfung, bevor Datenträger gewechselt wird
    - Jeden Monat Wechsel des Datenträger (altes Laufwerk wird ins Bankschließfach gebracht und neues Laufwerk gekauft, relativ preisgünstig, da 500 GB Laufwerk völlig ausreicht, da nehme ich grade das, was am günstigsten ist)

    4. NAS 3 (Unabhängiges Backupset, 1 x HDD, alle 24 Stunden, sonst Stromlos, elektr. Zeitschaltuhr aktiviert NAS)
    - Anlage eines vollständigen Backups alle 7 Tage
    - Backupüberprüfung bei jedem neuen Backup
    - Wöchentlicher Wechsel des Datenträgers (12 Laufwerke gesamt, Rotation, kein Neukauf)

    5. Externe HDDs
    - 12 Laufwerke im Wechsel, jeweils Backup 1 x im Monat auf einen normale externe HDDs mit einem separaten Backuptool (kann zur Not auch ohne Backuptool rekonstruiert werden).

    6. Externe HDDs (für Privatdaten)
    - 4 Laufwerke bisher, Sicherung von MP3s und Co. im Bedarfsfall
    - Jeweils 2 Datenträger enthalten immer die gleichen Daten
    - Synchronisierung von MP3 usw. mit Google Music, Amazon Cloud (für MP3s)
    - Wechsel auf neue HDDs, wenn Speicherplatz nicht mehr ausreicht, um alle Daten auf einem Laufwerk vorzuhalten.

    7. Externe HDDs (für Krimskram, 1 x 2 TB)
    - Alle Daten, die relativ unwichtig sind und ersetzbar sind
    - Kein wirkliches Backup, eher "Sicherheitskopie".

    Meine "wichtigen" Daten betragen rund nur ca. 150 GB und Änderungen ca. 2-5 GB pro Monat (Sourcecode ist leichtgewichtig). Investition waren ca. 1500 ¤ + 2 x Rasp Pi. Monatliche Kosten ca. 30 - 40 ¤, Zeitaufwand 1-2 Stunden pro Monat, Rest läuft automatisch.

    Deine Jacke ist jetzt trocken!

  13. Re: Mit Backup wäre das nicht passiert ...

    Autor: tibrob 07.08.14 - 14:29

    Schreib z.B. deine Doktorarbeit, lösche versehentlich 20 Seiten davon (unbemerkt, weil du eingepennt bist) und kopiere dann die Datei auf deine externe Backupfestplatte.

    Willkommen in der digitalen Welt.

    Deine Jacke ist jetzt trocken!

  14. Re: Mit Backup wäre das nicht passiert ...

    Autor: registr1erzwang 07.08.14 - 14:50

    tibrob schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > registr1erzwang schrieb:
    > Um dir
    > aber eine Freude zu machen, nehme ich mir doch gerne die Zeit, um die
    > "meine Backupstrategie" zu erläutern.

    Was ja auch mein Ziel war. Danke an dieser Stelle.

    > - RAID 1 mit 2 Datenträgern
    > - Drittes Laufwerk Endlosversionierung geänderter Dateien, solange
    > Speicherplatz ausreicht. Anschließend Grooming, bei der mindestens 1
    > Version pro Tag, 1 Version pro Woche, 1 Version pro Monat, 1 Version pro
    > Quartal und 1 Version pro Jahr erhalten bleibt.
    > - 4 externe 500 GB 2,5 Zoll HDDs (täglicher Wechsel, Softwareraid,
    > wobei 1 immer angeschlossen ist und die ich immer mitnehme, wenn ich aus
    > dem Haus gehe,)

    Schonmal über einen Feuerschutztresor oder Datensicherungsschrank nachgedacht? Muss ja nur 1 Stunde Feuer überdauern bis die Jungs das gelöscht haben. Meine Firmendaten sind zu wertvoll als das ich mich damit aus dem Haus wagen würde, es sei denn Bitlocker ist in verwendung. (Leider so gewünscht bei uns.)

    > 2. NAS 1 (Kontinuierliches Backup mit RAID 1, Dauerbetrieb, 2 x 2 TB)
    > - Alle 5 Minuten inkrementelle Sicherung aller geänderten Dateien
    > - Alle 2 Stunden Anlage einer Kopie aller geänderten Dateien
    > - Alle 12 Stunden automatische Backupüberprüfung (Dateivergleich +

    > Meine "wichtigen" Daten betragen rund nur ca. 150 GB und Änderungen ca. 2-5
    > GB pro Monat (Sourcecode ist leichtgewichtig). Investition waren ca. 1500 ¤
    > + 2 x Rasp Pi. Monatliche Kosten ca. 30 - 40 ¤, Zeitaufwand 1-2 Stunden pro
    > Monat, Rest läuft automatisch.

    Ich hatte bereits auf Dev getippt, es ist jedenfalls beruhigend solange es nur für die Arbeit eingesetzt wird, nicht zum Privatvergnügen. Da ich für meine Arbeit Zuhause nicht bezahlt werde, es sei denn ich bin auf Bereitschaft, reichen mir ein Synology NAS mit RAID, das RAID im PC, welche logischerweise nur vor Hardwareausfällen und nicht der event. eignen Dummheit schützen und 4 Externe Laufwerke. Mein Leben passt auch auf 150GB, Musiksammlung ist mehrfach gesichert, und Filme im Rahmen der gestzlich erlaubten Privatkopie komplett ohne Backup. Letzteres ist meine Zeit nicht Wert, selbst automatisiert. Zum Streaming in HD auf den SmartTV reicht ein Synology NAS. Fernsehen und Radio sind nicht mehr ertragbar.

  15. Re: Mit Backup wäre das nicht passiert ...

    Autor: tibrob 07.08.14 - 14:59

    registr1erzwang schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tibrob schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > registr1erzwang schrieb:
    > > Um dir
    > > aber eine Freude zu machen, nehme ich mir doch gerne die Zeit, um die
    > > "meine Backupstrategie" zu erläutern.
    >
    > Was ja auch mein Ziel war. Danke an dieser Stelle.
    >
    > > - RAID 1 mit 2 Datenträgern
    > > - Drittes Laufwerk Endlosversionierung geänderter Dateien, solange
    > > Speicherplatz ausreicht. Anschließend Grooming, bei der mindestens 1
    > > Version pro Tag, 1 Version pro Woche, 1 Version pro Monat, 1 Version pro
    > > Quartal und 1 Version pro Jahr erhalten bleibt.
    > > - 4 externe 500 GB 2,5 Zoll HDDs (täglicher Wechsel, Softwareraid,
    > > wobei 1 immer angeschlossen ist und die ich immer mitnehme, wenn ich aus
    > > dem Haus gehe,)
    >
    > Schonmal über einen Feuerschutztresor oder Datensicherungsschrank
    > nachgedacht? Muss ja nur 1 Stunde Feuer überdauern bis die Jungs das
    > gelöscht haben. Meine Firmendaten sind zu wertvoll als das ich mich damit
    > aus dem Haus wagen würde, es sei denn Bitlocker ist in verwendung. (Leider
    > so gewünscht bei uns.)

    Alles verschlüsselt, jupp.

    > > 2. NAS 1 (Kontinuierliches Backup mit RAID 1, Dauerbetrieb, 2 x 2 TB)
    > > - Alle 5 Minuten inkrementelle Sicherung aller geänderten Dateien
    > > - Alle 2 Stunden Anlage einer Kopie aller geänderten Dateien
    > > - Alle 12 Stunden automatische Backupüberprüfung (Dateivergleich +
    >
    > > Meine "wichtigen" Daten betragen rund nur ca. 150 GB und Änderungen ca.
    > 2-5
    > > GB pro Monat (Sourcecode ist leichtgewichtig). Investition waren ca. 1500
    > ¤
    > > + 2 x Rasp Pi. Monatliche Kosten ca. 30 - 40 ¤, Zeitaufwand 1-2 Stunden
    > pro
    > > Monat, Rest läuft automatisch.
    >
    > Ich hatte bereits auf Dev getippt, es ist jedenfalls beruhigend solange es
    > nur für die Arbeit eingesetzt wird, nicht zum Privatvergnügen. Da ich für
    > meine Arbeit Zuhause nicht bezahlt werde, es sei denn ich bin auf
    > Bereitschaft, reichen mir ein Synology NAS mit RAID, das RAID im PC, welche
    > logischerweise nur vor Hardwareausfällen und nicht der event. eignen
    > Dummheit schützen und 4 Externe Laufwerke. Mein Leben passt auch auf 150GB,
    > Musiksammlung ist mehrfach gesichert, und Filme im Rahmen der gestzlich
    > erlaubten Privatkopie komplett ohne Backup. Letzteres ist meine Zeit nicht
    > Wert, selbst automatisiert. Zum Streaming in HD auf den SmartTV reicht ein
    > Synology NAS. Fernsehen und Radio sind nicht mehr ertragbar.

    1 Stunde pro Monat ist weitaus weniger, als die Wiederbeschaffung der Daten im Ernstfall bedürfen würde. Was ich allerdings nicht verstehe, weshalb du mich kritisierst, selbst aber doch mehr oder weniger "nur" eine Sicherheitskopie hast, die dich nicht vor eigenem Verschulden bewahrt. Insofern ist es richtig, dass eine reine "Sicherheitskopie" kein vernünftiges Backup ersetzt.

    Deine Jacke ist jetzt trocken!

  16. Re: Mit Backup wäre das nicht passiert ...

    Autor: gaym0r 07.08.14 - 15:00

    user127 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was wenn das Backup automatisch gemacht wurde und die bereits
    > verschlüsselten Daten per Backup schon gesichert wurden?

    Wenn das so ist, dann ist das kein Backup.

  17. Re: Mit Backup wäre das nicht passiert ...

    Autor: registr1erzwang 07.08.14 - 15:46

    tibrob schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1 Stunde pro Monat ist weitaus weniger, als die Wiederbeschaffung der Daten
    > im Ernstfall bedürfen würde. Was ich allerdings nicht verstehe, weshalb du
    > mich kritisierst, selbst aber doch mehr oder weniger "nur" eine
    > Sicherheitskopie hast, die dich nicht vor eigenem Verschulden bewahrt.
    > Insofern ist es richtig, dass eine reine "Sicherheitskopie" kein
    > vernünftiges Backup ersetzt.

    Bitte nicht als Kritik auffassen, denn ich behaupte die meisten der Geschädigten sind Privatpersonen und da sind solche Sicherheitsstandards wie Perlen von die Säue.

    Ein hoher ideeller Wert haben meist Dinge die man sich selbst erarbeitet oder geschaffen hat, wie Code, Urlaubsbilder und dergleichen. Filme und Musik kann man neu kaufen oder wie gesagt als legale Privatkopie neu anfertigen.

  18. Re: Mit Backup wäre das nicht passiert ...

    Autor: Nerd_vom_Dienst 07.08.14 - 15:51

    registr1erzwang schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein hoher ideeller Wert haben meist Dinge die man sich selbst erarbeitet
    > oder geschaffen hat, wie Code, Urlaubsbilder und dergleichen. Filme und
    > Musik kann man neu kaufen oder wie gesagt als legale Privatkopie neu
    > anfertigen.

    Stimmt Filme und Musik haben keine reale Backup Relevanz, zumal vieles an Musik und etliche Filme es garnicht wert sind, mehr als einmal angehört bzw. angesehen zu werden.

  19. Re: Mit Backup wäre das nicht passiert ...

    Autor: gaym0r 07.08.14 - 16:02

    registr1erzwang schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Traum wären ja inkrementelle Backups bei denen man jederzeit
    > zurückrollen kann. Nur habe ich keine Lust ein NAS mit 10TB zu betreiben,
    > so oft wie bei mir Daten gelöscht oder geändert werden. So, und jetzt
    > erleuchte uns.

    Nimm doch ShadowCopies...

  20. Re: Mit Backup wäre das nicht passiert ...

    Autor: Nerd_vom_Dienst 07.08.14 - 16:04

    tibrob schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > registr1erzwang schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > tibrob schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Nein, jetzt nicht mehr, danke.
    > > > Das ist ganz allein dein Problem.
    > > > Top! Super! Jetzt hast du's mir aber gegeben ...
    > >
    > > War zu erwarten das nicht wirklich etwas dahinter steckt, du wolltest
    > wohl
    > > einfach nur mal über Betroffene herziehen ;)
    >
    > Ja genau, das war der Grund.
    >
    > >Den part mit den checksums
    > > hast du gekonnt ignoriert. Reicht leider eben doch mit Änderungsdaten
    > und
    > > hashes zu arbeiten. Bin seit 10 Jahren virenfrei dank Änderung meines
    > > Surfverhaltens und meiner Quellen. Noscript, RP, Ghostery und ABE tuen
    > ihr
    > > übriges. Werde eventuell meine Backupstrategie verfeinern und mit zwei
    > > externen platten arbeiten, dann kann man auch in der allergrößten Not
    > auf
    > > ein 2monate altes backup zugreifen. Mach dir nichts draus, mich wirds
    > nicht
    > > erwischen ;)
    >
    > Was aus dir und deinen Daten wird, ist mir eigentlich völlig egal. Um dir
    > aber eine Freude zu machen, nehme ich mir doch gerne die Zeit, um die
    > "meine Backupstrategie" zu erläutern.
    >
    > Die Ausrüstung:
    >
    > 1. PC (3 Laufwerke eingebaut)
    > - RAID 1 mit 2 Datenträgern
    > - Drittes Laufwerk Endlosversionierung geänderter Dateien, solange
    > Speicherplatz ausreicht. Anschließend Grooming, bei der mindestens 1
    > Version pro Tag, 1 Version pro Woche, 1 Version pro Monat, 1 Version pro
    > Quartal und 1 Version pro Jahr erhalten bleibt.
    > - 4 externe 500 GB 2,5 Zoll HDDs (täglicher Wechsel, Softwareraid,
    > wobei 1 immer angeschlossen ist und die ich immer mitnehme, wenn ich aus
    > dem Haus gehe,)
    >
    > 2. NAS 1 (Kontinuierliches Backup mit RAID 1, Dauerbetrieb, 2 x 2 TB)
    > - Alle 5 Minuten inkrementelle Sicherung aller geänderten Dateien
    > - Alle 2 Stunden Anlage einer Kopie aller geänderten Dateien
    > - Alle 12 Stunden automatische Backupüberprüfung (Dateivergleich +
    > Checksumme)
    > - Onlinebackup geänderter Dateien mit Versionierung (2 Anbieter,
    > verschlüsselt, kontinuierlich jede Stunde, insgesamt ca. 50-100 MB pro
    > Tag)
    >
    > 3. NAS 2 (Unabhängiges zweites Backupset, Dauerbetrieb)
    > - Stündliche Anlage eines Backups (inkrementell)
    > - Alle 12 Stunden Backupüberprüfung gegen NAS 1 (Dateivergleich +
    > Checksumme)
    > - Anlage eines wöchentlichen Backups (inkrementell)
    > - Anlage eines Monatsbackups, bevor der Datenträger gewechselt wird
    > - Backupüberprüfung, bevor Datenträger gewechselt wird
    > - Jeden Monat Wechsel des Datenträger (altes Laufwerk wird ins
    > Bankschließfach gebracht und neues Laufwerk gekauft, relativ preisgünstig,
    > da 500 GB Laufwerk völlig ausreicht, da nehme ich grade das, was am
    > günstigsten ist)
    >
    > 4. NAS 3 (Unabhängiges Backupset, 1 x HDD, alle 24 Stunden, sonst Stromlos,
    > elektr. Zeitschaltuhr aktiviert NAS)
    > - Anlage eines vollständigen Backups alle 7 Tage
    > - Backupüberprüfung bei jedem neuen Backup
    > - Wöchentlicher Wechsel des Datenträgers (12 Laufwerke gesamt,
    > Rotation, kein Neukauf)
    >
    > 5. Externe HDDs
    > - 12 Laufwerke im Wechsel, jeweils Backup 1 x im Monat auf einen
    > normale externe HDDs mit einem separaten Backuptool (kann zur Not auch ohne
    > Backuptool rekonstruiert werden).
    >
    > 6. Externe HDDs (für Privatdaten)
    > - 4 Laufwerke bisher, Sicherung von MP3s und Co. im Bedarfsfall
    > - Jeweils 2 Datenträger enthalten immer die gleichen Daten
    > - Synchronisierung von MP3 usw. mit Google Music, Amazon Cloud (für
    > MP3s)
    > - Wechsel auf neue HDDs, wenn Speicherplatz nicht mehr ausreicht, um
    > alle Daten auf einem Laufwerk vorzuhalten.
    >
    > 7. Externe HDDs (für Krimskram, 1 x 2 TB)
    > - Alle Daten, die relativ unwichtig sind und ersetzbar sind
    > - Kein wirkliches Backup, eher "Sicherheitskopie".
    >
    > Meine "wichtigen" Daten betragen rund nur ca. 150 GB und Änderungen ca. 2-5
    > GB pro Monat (Sourcecode ist leichtgewichtig). Investition waren ca. 1500 ¤
    > + 2 x Rasp Pi. Monatliche Kosten ca. 30 - 40 ¤, Zeitaufwand 1-2 Stunden pro
    > Monat, Rest läuft automatisch.

    Ein recht paranoid unwirklicher Aufwand das Ganze, was in etwa privat soviel Sinn ergibt, wie einen Datensatz immer und immer wieder ineinander zu verschlüsseln in der Hoffnung es macht die Daten sicherer, dabei erreicht man nur eines nämlich einen extremen Aufwand für Nichts.

    Nichts von dem was du da tust unterscheidet sich essentiell von einem simplen Backup auf einem stinknormal verschlüsselten Datenträger, von mir aus auch mehreren aufgrund der möglichen Datenmenge. Alles Andere ist nichts als sinnlose Spielerei und wohl zuviel Freizeit geschuldet, als das es in einem Privathaushalt jemals Sinn ergeben könnte.

    Es sind 150GB an real wichtigen Daten, ergo würden dafür sogar 2 Festplatten ausreichen als Raid, oder seperat verwaltet und an verschiedenen Orten gesichert.
    Oder man nimmt 2 USB Sticks, installiert verschlüsselte Container darauf und übertrifft bei weitem die Lebensdauer jeder HDD.

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